Kaum gehen die Ausgangsbeschränkungen in Deutschland zur Eindämmung der Coronapandemie in den achten Tag, hört man die Wirtschaft ächzen und stöhnen und sagen, da müsse man aber schon aufpassen, denn sie selbst, die Wirtschaft, sei ja so ein zartes Pflänzchen und wolle nicht zu lange ausgeschaltet sein. Nein, nein, das wolle sie nicht.
Derzeit gilt aber glücklicherweise in Deutschland, dass Menschenleben mehr zählen als die Wirtschaft, egal, wie sehr die Wirtschaft meckert und lamentiert.
Warum aber ist ein Menschenleben wertvoller als die Wirtschaft? Weil mit jedem Mensch, der stirbt, ein kleines Universum zugrunde geht.
Um es mal frei nach Jesus zu sagen, welcher klarmachte, der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat, würde das auf die aktuelle Situation übertragen heißen:
Die Wirtschaft ist für den Menschen da, nicht der Mensch für die Wirtschaft.



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