Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.
In diesem Fall hier ist es aber schwer, den Wald nicht zu sehen.
Und, übertragen auf die aktuelle Pandemie, ist es auch schwer, sie nicht wahrzunehmen.
Wenngleich das nicht jeden davon abhält, sie zu ignorieren. Manche sehen die Pandemie vor lauter Infektionen nicht. Aber es werden weniger. Also weniger, die die Pandemie ignorieren.
So ist das, wenn die Realität zu deutlich wird. Insofern dürfte diese Pandemie auch den Populisten etwas Einhalt gebieten, weil man sie nicht mit markigen Worten ignorieren und beseitigen kann.
Populisten und reale Probleme passen nämlich nicht allzu gut zusammen. In Zeiten, in denen alles gut läuft, können Populisten punkten. In Zeiten der Krise hingegen braucht man Leute, die verantwortliche Realpolitik machen.
Das ist der Unterschied zwischen den einen und den anderen Politikern. Besser aufgehoben ist man allemal nicht bei den Populisten, sondern bei den Realisten, auch wenn deren Lösungen nicht so einfach klingeln und nicht so hell schillern. Aber in der Krise kommt es nicht auf den großen populistischen Bluff an, sondern auf tragfähige Lösungen und Konzepte.



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