Wie der Infosender „Radio B5 aktuell“ vorhin berichtete, gibt es in Deutschland eine ganze Menge von Personen, denen schwere Straftaten und Attentate zugetraut werden und die deswegen besonders von der Polizei beobachtet werden.
Im islamistischen Bereich handelt es sich um etwa 660 Gefährder, im rechtsextremistischen Bereich um etwa 60 Personen.
Wenn man in die Vergangenheit schaut, scheint zumindest der islamistische Bereich bisher ganz gut im Griff gewesen zu sein, denn ich kann mich gerade an keine islamistisch motivierte Straftat in Deutschland erinnern in den letzten Jahren.
Schaut man sich hingegen das letzte Jahr in Deutschland in Bezug auf rechtsextremistische Vorfälle an, fallen einem ein: der Mord an Walter Lübke, der Amoklauf in Halle unter anderem gegen eine Synagoge und nun vor ein paar Tagen der Amoklauf in Hanau.
Man kann also vor diesem Hintergrund wohl zurecht sagen, dass der Rechtsextremismus in Deutschland aktuell eine große Gefahr darstellt. Den islamistischen Extremismus hingegen scheint man bislang einigermaßen im Griff zu haben.
Linksextremistischer Terror hingegen beschränkt sich, meiner aktuellen Wahrnehmung nach zumindest, darauf, beispielsweise irgendwelche Autos anzuzünden oder auf einem Wirtschaftsgipfel in der Stadt zu randalieren. Bei derartigen Ausschreitungen geht es mehr um Sachschaden, nicht um Menschenleben.
Menschenleben hingegen geraten in Gefahr beim islamistischen und rechtsextremistischen und beim rassistisch motivierten Terror.



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