Von „Klimahysterie“ und „Gutmenschen“

Vor einigen Jahren war das Wort des Jahres „Gutmensch“.

Dabei handelt es sich um einen politischen Kampfbegriff, der diejenigen, die anderer Meinung sind, als gutmeinende Trottel darstellen und abqualifizieren will.

Ähnlich verhält es sich mit dem Begriff „Klimahysterie“, dem Unwort des Jahres 2019. Auch hier sollen diejenigen Menschen, die sich in verantwortungsvoller Weise um eine lebenswerte Umwelt auch für die Zukunft kümmern und darum, dass die Klimaerwärmung unseren Lebensraum nicht weiter zerstört, als hysterisch gebrandmarkt werden.

Als Hendiadyoin wäre das Ganze also zur Vollendung geführt: Klimahysterischer Gutmensch.

Dazu müssten gewisse Leute aber erstmal wissen, was das ist, ein Hendiadyoin.


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