Woher kommt all die Energie im Universum?

Ich möchte die Frage aus der Überschrift am Beispiel eines Schweines erläutern.

Die Erde, also der Boden, bringt alles hervor, um die Lebewesen auf der Erde zu ernähren, so auch ein Schwein.

Der Boden ernährt die Mutter des Schweines, also die Sau, welche ihrerseits das kleine Ferkel, das sie geboren hat, mit Milch versorgt. Alsdann erhält es Futter, welches in der Erde gewachsen ist, und das Schwein wächst heran. Irgendwann wird es geschlachtet und von Menschen gegessen. Teile des Schweines werden vom Menschen gleich wieder ausgeschieden, Teile werden in menschliches Muskelgewebe eingebaut, aber wenn der Mensch irgendwann stirbt, sind alle Teile des Schweines letztlich wieder in der Erde gelandet.

Um es auf eine kurze Formel zu bringen, könnte man es sagen wie folgt. Aus der Erde wird ein Schwein, das Schwein wird dann wieder zur Erde. Und so in einem fort.

Das ist beim Schwein so, das ist bei allen Lebewesen auf der Erde so. Und es scheint auch im Großen und Ganzen im Universum so zu sein, dass dort überschüssige Energie herrscht. Denn wenn man sich beispielsweise eine heiße und eine kalte Flüssigkeit ansieht, die man zusammenschüttet, dann ergibt sich eine mittlere Temperatur. Es ist nicht so, dass die eine heiß bleibt und die andere kalt. Auf unser Schwein bezogen ist es auch nicht so, dass sich zwischen dem Schwein und der Erde ein neutraler Zustand einstellen würde, sondern es scheint immer wieder von neuem die Energie da zu sein, aus der Erde ein Schwein wachsen zu lassen. Warum aber gleicht sich die Energie der Erde und die des Schweines nicht einfach aus, so dass die Erde einfach Erde bleibt und das war es dann? Warum entsteht immer wieder etwas Neues aus dieser Erde? Es muss doch einen gewaltigen Energieüberschuss geben.

Im Großen fängt dieser Energieüberschuss schon beim Urknall an. Aus rechnerisch Nichts entsteht plötzlich eine gigantische Energie, das gesamte Universum. Planeten drehen sich in elliptischen Bahnen und sausen durch die kalte Unendlichkeit, heiße Sonnen und eiskalte Kälte wechseln sich ab, vermischen sich aber irgendwie nicht so sehr, dass alles nur noch eine Masse von mittlerer Temperatur wäre, sondern die Energie bleibt stets treibende Kraft.

Da müsste doch ein Prinzip dahinter stecken. Eine Energie, die für alles zuständig ist. Warum aber gibt es diese Energie und wo kommt sie her? Und warum hält sie alles am Laufen und am Leben?


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Kommentare

7 Kommentare zu „Woher kommt all die Energie im Universum?“

  1. Energie kann im Universum nicht entstehen und nicht vergehen. Die Gesamtenergie bleibt immer gleich. Was sich ändert, ist die „Verteilung“ der Energie. Es sind die Energieunterschiede, die das Universum in Bewegung setzen, die Sonnen, die Planeten und das Leben auf ihnen treiben. Ein Maß für diese Energieunterschiede ist die Entropie. Je gleichmäßiger in einem System die Energie verteilt ist, desto höher ist die Entropie.

    In ferner Zukunft wird die Energie im ganzen Universum gleich verteilt sein. Die Entropie hat dann den höchsten möglichen Wert, und es wird keine Energieunterschiede mehr geben. Nichts bewegt sich mehr, und Zeit wird bedeutungslos.

    Wo aber die ganze Energie herkommt, ob sie insgesamt gleich Null ist oder einen positiven Wert hat, das ist in der Physik noch sehr umstritten. Vielleicht ist nicht einmal klar, was das eigentlich genau bedeutet. Es ist eine der „großen Fragen“ nach dem Herz der Schöpfung. Ob sie wohl jemals geklärt wird.

    1. Vielen Dank für die Infos

    2. Wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob Sie mit allem da so richtig liegen. Der letzte Stand, den ich mitbekommen hatte oder über den ich zumindest gelesen hatte, war der, dass einige Wissenschaftler davon ausgehen, dass das Universum sich sogar noch beschleunigt in seiner Ausdehnung. Das spricht doch eigentlich dafür, dass da eine Energie am Wirken sein müsste.

  2. Avatar von Sven Balzer
    Sven Balzer

    Hallo, also das Universium ist vielleicht aus einem schwarzen Loch entstanden und Spirale denkt sich auseinander, dadort vielleicht ein Energieverlust entstanden ist, also es könnte sein, dass das Universium sehr wohl Energie verliert. Wie alles im Hauptuniversum, und in all den anderen. Lg Sven Balzer

    1. Okay, aber das schiebt die Frage nach dem Woher dann einfach weiter nach vorne.

  3. Avatar von Rainer Kirmse , Altenburg
    Rainer Kirmse , Altenburg

    DAS UNIVERSUM

    Entstanden woraus auch immer,
    keiner hat den rechten Schimmer.
    Warum gibt es Schwarze Löcher?
    Fragen…Rätsel noch und nöcher.😉

    Newtons Gesetze sind phänomenal,
    Einstein modernisierte sie genial.
    Max Planck und die Quanten,
    in aller Munde, doch kaum verstanden.

    DUNKLES UNIVERSUM

    Am Anfang war der Urknall,
    um uns herum der Nachhall.
    Das Weltall in Expansion
    Milliarden Jahre nun schon.

    Es sind dabei die Galaxien
    einander rasant zu entflieh’n.
    Da ist keine Wende in Sicht,
    irgendwann geht aus das Licht.

    Dunkle Materie ist rätselhaft,
    dunkle Energie nicht minder.
    Das Wissen ist noch lückenhaft,
    man kommt nicht recht dahinter.

    Es braucht wohl wieder ein Genie,
    gar eine neue Theorie.
    Des Universums Architektur –
    Was ist der Sinn von allem nur?

    DAS SCHWARZE LOCH

    Ein kosmisches Schwergewicht,
    zu keiner Diät bereit.
    Sternenstaub das Hauptgericht,
    verschmäht wird keine Mahlzeit.
    Die Materie superdicht,
    stark verbogen die Raumzeit.
    Dem Monster entkommt kein Licht,
    Gefängnis für die Ewigkeit.
    Der Ereignishorizont ist Grenze,
    dahinter ist einfach Sense.

    DIE WELT DER STERNE

    Deklination und Rektaszension
    bestimmen die Sternposition.
    Die Parallaxe indessen
    hilft uns beim Entfernung messen.

    Mehr Erkenntnisse bringt uns dann
    das Hertzsprung-Russel Diagramm.
    Der Sterne Aufbau und Wesen
    an der Stellung abzulesen.

    Wir sehen Sterne blau und rot,
    neugeboren, auch kurz vorm Tod;
    oder uns’rer Sonne ähnlich,
    mittelalt und leuchtend gelblich.

    Da gibt es Riesen und Zwerge
    verschiedenster Leuchtstärke;
    Solisten und Mehrfachsterne,
    recht nah und in weiter Ferne.

    All dieser Sonnen Profession
    ist im Innern die Kernfusion.
    Eruption und Protuberanz
    sind nur oberflächlicher Tanz.

    Sternenheimat sind Galaxien,
    die mit ihnen durchs Weltall zieh’n.
    Meist von Planeten umgeben,
    gibt’s ohne Sterne kein Leben.

    Die Sterne sind bis zum Ende
    Geburtsort der Elemente.
    Nach dem Eisen ist damit Schluss,
    von den Sternen ein letzter Gruß.

    Für Elemente superschwer
    muss eine Supernova her.
    Der Mensch, ein Kind der Sterne,
    betrachtet’s aus der Ferne.

    Rainer Kirmse , Altenburg

    Herzliche Grüße aus Thüringen

    1. Besten Dank, auch ein cooles Gedicht! Erscheint heute Abend gegen 21 Uhr auf god.fish.

      Herzliche Grüße aus Bayern!

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