In Deutschland gibt es ein Sprichwort, wie in der Überschrift geschrieben steht.
Es ist zwar ziemlich umgangssprachlich, aber auch Jesus wird in einer ähnlichen Weise wiedergegeben. Er sagte: Wer hat, dem wird gegeben, wer aber nichts hat, dem wird auch dieses Wenige noch genommen.
Die Aussage kann man beispielsweise im Sinne der Kapitalismuskritik verstehen, auch wenn sie von Jesus in eine andere Richtung gemeint war. Wer beispielsweise 10 Millionen Euro auf dem Konto hat, braucht nicht mehr zu arbeiten. Er kann von den Zinsen leben. Andere Menschen müssen dann für ihn arbeiten, weil sie sich das Geld leihen wollen oder müssen. Das gilt zwar aktuell nicht für den Euroraum mit seiner Nullzinspolitik, auch nicht so sehr für die USA, wo die Notenbank die Zinsen ebenfalls extrem niedrig hält, weltweit gesehen aber nach wie vor.
Wer reich ist, wird noch reicher werden. Wer arm ist, muss aufpassen, dass ihm das bisschen, was er hat, nicht noch zwischen den Fingern zerrinnt.
Schade, dass das seit 2000 Jahren nun schon so ist, und auch heute noch.
In der EU und in den USA gilt dieses Prinzip nur versehentlich nicht mehr, weil man nämlich die Wirtschaft durch extrem niedrige Zinsen stützen will. So rein prinzipiell ist dieses Prinzip und System aber nach wie vor immer noch aktuell.



Kommentar verfassen