Das Geheimnis fettreduzierter Milch

Genaugenommen besitzt fettreduzierte Milch zwei Geheimnisse. Über das eine spricht man, das andere wird von der Presse gerne geheim gehalten. Es ist ja auch ein Geheimnis.

Das erste offene Geheimnis lautet, dass fettreduzierte Milch weniger Fett enthält und somit nicht so dick macht, sofern man nicht doppelt oder dreifach so viel davon trinkt.

Das zweite und nur selten kommunizierte Geheimnis, über das speziell von der Milchindustrie auch nur ungerne gesprochen wird, ist, dass fettreduzierte Milch einfach ziemlich übel schmeckt. Bestenfalls nach Wasser.

Um diesen Makel zu beseitigen, habe ich schon verschiedene Dinge probiert. Man kann fettreduzierte Milch beispielsweise mit erwärmter Butter kombinieren, was geschmacklich dann sehr intensiv wird. Leider schmeckt das Ganze dann aber nicht mehr nach Milch, sondern nach Butter. Ähnlich ist es, wenn man Diesel dazu kippt, allerdings gesundheitsschädigend bis giftig.

Ein neuer Feldversuch jedoch gibt Hoffnung. So wurde jüngst herausgefunden, dass die grauenvoll fettreduzierte Milch durch die Zugabe von viel Schlagsahne besser schmecken kann. Auch ein Ausweichen auf Rizinusöl ist möglich, wenngleich nicht gleichermaßen gut verträglich für Leute mit schwachem Gedärm.

Erfolgversprechend ist der Ansatz, einen Liter fettreduzierter Milch mit 99 Litern normaler Milch zu kombinieren und diesen Mix dann neu abzufüllen. Auch hier ist die Geschmacksnote nahe an der normalen Milch dran.

Gut, nun sind Sie im Bilde. Seien Sie also vorsichtig mit fettarmer Milch und bleiben Sie auf der Hut.

 


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