Boris Johnson, der neue britische Premierminister, möchte ja notfalls ohne wenn und aber aus der EU raus, mit einem „no deal“, wenn es sein muss. oder was heißt, wenn es sein muss, Herr Johnson liebäugelt ja eigentlich mit einem „no deal“. Das müsste nicht sein, aber Herr Johnson will es wohl so.
Die EU ihrerseits hat klargemacht, dass es nun keine Nachverhandlungen eines Austrittsvertrages, sofern dieser denn überhaupt zustande kommen sollte, mehr geben wird. Mit Theresa May, die immerhin diplomatisch war, war das Ende der Fahnenstange bei den Verhandlungen erreicht, wie sollte da mit Boris Johnson, der von Diplomatie so viel versteht wie ein Elefant von einem Porzellanladen, noch etwas möglich sein?
Die Onlineausgabe der ZEIT geht unter dem folgenden Link den Auswirkungen nach, die ein „no deal Brexit“, der ja mittlerweile ziemlich wahrscheinlich ist, auf Großbritannien haben würde. Großbritannien wäre danach schlechter gestellt als Marokko beispielsweise, welches immerhin einen Handelsvertrag mit der EU hat und würde als Drittstaat von der EU behandelt werden. Die wirtschaftlichen Folgen wären von heute auf morgen desaströs, an der Grenze zwischen Nordirland und Irland würde es offensichtlich zu Tumulten kommen, da die Grenze natürlich durchaus geschützt werden müsste.
Bisher liebten es gewisse populistische Kreise Großbritanniens, das folgende Mantra zu verbreiten: „brexit means brexit“. Nach einem no-deal-brexit müsste dieses Mantra aber sicherlich korrigiert werden: „no deal brexit means poverty.“
Lesen Sie mehr unter folgendem Link.



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