München: Elfjähriger durch LKW gestorben

Heute Mittag kam es in München zu einem schlimmen Unfall. Ein Elfjähriger war auf dem Fahrradweg unterwegs, als ein 61-jähriger mit seinem Lastwagen an der Kreuzung Corneliusstraße mit der Erhardtstraße rechts abbiegen wollte.

Es kam zu einem in der Folge tödlichen Zusammenstoß. der Junge wurde zwar noch in ein Krankenhaus gebracht, verstarb dann dort aber.

Einen ähnlichen Unfall gab es letztes Jahr in München erst.

Bei Lastwagen ist das Problem, dass man beim Rechtsabbiegen eigentlich nichts sieht, weil man zu weit oben sitzt und durch die Tür nicht hinunterschauen kann. Vom Bundesverkehrsministerium werden seit Januar 2019 Geräte für die Erkennung von Radfahrern beim Rechtsabbiegen, sogenannte Abbiegeassistenten, mit bis zu 1500 € pro Maßnahme finanziert. LKW Fahrer können also kostengünstig ihre Fahrzeuge nachrüsten lassen.

Für den Jungen in München kommt das aber leider zu spät.

Was man selber tun kann: wenn Lastwagen rechts abbiegen, stehen bleiben und warten, bis das Ding vorbei ist. Generell übrigens nicht nur bei Lastwagen, sondern auch bei rechts abbiegenden Autos, dann auch hier gibt es mit Fahrradfahrern sehr viele Unfälle. Auch Autofahrer übersehen gerne den toten Winkel.


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Kommentare

2 Kommentare zu „München: Elfjähriger durch LKW gestorben“

  1. Gütiger Himmel … Erklär einem Kind den toten Winkel, wenn es weiter vorne gerade die Mutter entdeckt hat, oder einen Fußball am Straßenrand. Wieso sind solche Assistenzsysteme nicht vom TÜV vorgeschrieben? Ich dachte, die prüfen auf Sicherheit.

    1. ja, ich weiß…schrecklich

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