Oder: Die wunderbare Welt des Kevin Kühnert
Der junge Herr mit dem doppeltem K im Namen, der Nachwuchstar der Jusos, also der Jungsozialisten, der Nachwuchsorganisation der SPD, ist plötzlich in aller Munde, nachdem er in der Wochenzeitung „Die ZEIT“ ein Interview gegeben hatte.
Er brachte den Gedanken ins Spiel, ob es nicht gerecht wäre, wenn jeder Bürger in Deutschland genau eine Wohnung oder ein Haus besäße.
Das finden diejenigen Leute gut, die keine Wohnung besitzen, aber auch diejenigen, die eine besitzen. Nicht so gut finden es Leute, die zwei Wohnungen besitzen, und gar nicht gut finden es diejenigen, die 20 besitzen.
Darüber hinaus ist das Ganze ohnehin ziemlich utopisch, auch, wenn der Gedanke prinzipiell nicht völlig abwegig ist.
Aber man kann sich ja auch mal über was anderes aufregen als über den Brexit, den Klimawandel und den Diesel. Dafür lieferte Herr Kühnert nun eine Breitseite und ist nun in aller Munde. Und darum geht es ja in der Politik. Wahrgenommen zu werden. Egal eigentlich, mit was für Themen.



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