Unter dem Motto und auch Hashtag #fridaysforfuture demonstrieren Freitags immer wieder Schülerinnen und Schüler gegen den Klimawandel und diejenige Politik, die den Klimawandel begünstigt. Meistens während der Schulzeit.
Wesentlich überzeugender wären diese Proteste aber, wenn sie generell und ausschließlich außerhalb der Schulzeit stattfinden würden.
Schulische Bildung ist das Kapital der Gesellschaft von morgen. Und Kapital auch fürs Klima übrigens. Denn nur derjenige, der eine gewisse Bildung und einen gewissen Überblick über die Zusammenhänge erwirbt, versteht dann auch, weshalb das Klima geschützt werden sollte, auch über den Aktionismus der aktuellen Schüler-Demonstrationen hinaus und ebenso im privaten Bereich. Deswegen ist es nicht sonderlich sinnvoll, Bildung und Klimaschutz gegeneinander auszuspielen, wie es derzeit immer noch passiert.
Wenn Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schulzeit weiterhin gegen die Klimaerwärmung bzw die Politik, die diese begünstigt, demonstrieren würden, wäre das in der Tat ein großes und bedeutendes Zeichen.
Geschieht es aber weiterhin zu einem großen Teil innerhalb der Schulzeit, hängt diesen Aktionen wie ein zäher Kleber immer der Verdacht an, dass da jemand einfach keine sonderliche Lust auf Unterricht, sondern viel mehr Bock auf Aktionismus hat.



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