Die Antwort eines 5 jährigen Kindes in Gedichtform lautet wie folgt.
Gott ist 1, Gott ist 2, Gott ist 1, 2, 3.
Was zunächst wie ein Kindergedicht wirkt, trifft es christlich gesehen theologisch eigentlich ganz gut.
Gott ist 1, das ist Gott, wie er sich zeigt bzw auch nicht zeigt. Das ist Gott, zu dem wir beten, er ist einer.
Gott ist 2, dies ist ein Teil der christlichen Sicht, Gott Vater ist derjenige, der alles erschaffen hat, der für uns Menschen aber unsichtbar und unbegreiflich ist. Seine zweite Hypostase ist Jesus Christus, Gott ist nämlich innerhalb seiner selbst differenziert, er ist 3 Personen. Die eine ist der Vater, die zweite Jesus, der sich als Mensch zeigt.
Gott ist 3, meint, dass hier noch die dritte Hypostase hinzu kommt, nämlich das Wirken Gottes, das man auch als Heiligen Geist bezeichnet. Es ist die dynamische Kraft, die beispielsweise zum ersten Pfingsten die verängstigten Jünger dazu gebracht hat, Gott als eine wirkende Kraft wahrzunehmen und eine gewaltige Bewegung in Gang zu setzen, die Kirche nämlich.
Insofern ist es völlig korrekt, wenn man sagt, Gott ist eins, Gott ist aber auch eins, zwei und drei.



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