Russland/Ukraine: „Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!“ | ZEIT ONLINE

Eine sicherlich gut gemeinte Aktion will Krieg in Europa verhindern. Das ist absolut sinnvoll. Allerdings – bevor Sie den folgenden Artikel lesen – lesen Sie einen Kommentar, der sinnvoll zusammenfasst, was eben auch wichtig und richtig ist:

Frieden schafft man nicht indem man sich zum Paria macht und sich harmlos oder tot stellt.
Das hat noch nie funktioniert und wird auch nie funktionieren.

Krieg ist die Fortsetzung der Politik.
Deshalb muss man für die andere Seite den Krieg unrentabel machen und dies funktioniert nur durch das Risiko von unverhältnismäßig hohen Verlusten oder einer Niederlage.

Zur Frage, ob Russland nur handelt, weil es sich bedroht fühle, wie manche behaupten (besonders die russischen Medien) (…übrigens…die Ukraine fühlt sich nicht nur bedroht, sie ist es, und zwar ganz massiv: tausende russische Soldaten kämpfen in der Ostukraine, die Krim haben sie bereits eingenommen und in dem Scheinreferendum annektiert…):

Jeder Staat hat das Recht sich sein Bündnis auszusuchen. Ja Russland hat ein Interesse an der Bündniszugehörigkeit seiner Nachbarn. Aber ein Interesse begründet kein Recht zu handeln.
Russland hat es zu akzeptieren und wenn jedes Land um Russland der NATO beitritt dann ist das nicht das Problem der NATO sondern dann sollte Russland sich Gedanken machen warum die Nachbarn ein so großes Bedürfnis haben geschützt zu werden.

Si vis pacem para bellum.

…was soviel heißt: wenn du Frieden willst, bereite den Krieg vor. Der Gedanke geht auf Platon zurück. Gemeint ist, einen potentiellen Krieg vorzubereiten, zu dem es optimalerweise niemals kommen wird, da er für alle Seiten zu riskant ist.

Man kann/soll/muss mit den Russen reden.
Aber eine erfolgreiche Verhandlung findet nur aus einer Position der Stärke statt.
Dies bedeutet wirtschaftliche, politische und in letzter und manchmal auch wichtigster Instanz militärischer Stärke.

Die NATO muss geschlossen stehen, schon allein um die östlichen Bündnispartner zu beruhigen und Alleingänge zu vermeiden.

Quelle des gesamten Zitats: http://www.zeit.de/politik/2014-12/aufruf-russland-dialog?commentstart=1#cid-4170596

Hier geht es nun zu dem Friedensaufruf: wie gesagt, jeder will Frieden. Fast jeder. Putin auch ? Würde er seine 10.000 Soldaten abziehen auf fremdem Land,   aus der Ostukraine, würde er die sogenannten Separatisten nicht massiv mit Waffen ausrüsten, dann gäbe es keinen Krieg. Der Krieg wäre innerhalb von einer Woche vorbei.  Und warum erhöht Putin eigentlich weiterhin die Rüstungsausgaben ? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Aber lesen Sie selbst, was hier wahrscheinlich gut gemeint ist, aber wohl die Realität verkennt:

Roman Herzog, Antje Vollmer, Wim Wenders, Gerhard Schröder und viele weitere fordern in einem Appell zum Dialog mit Russland auf. ZEIT ONLINE dokumentiert den Aufruf.

viaUkraine-Krise: „Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!“ | ZEIT ONLINE.


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