Stefan Ehrhardt. Manche Beobachter des neuen Bischofs von Rom lassen sich vom sanften Auftreten und den Worten der “Zärtlichkeit” beeindrucken, ohne den bereits erkennbaren programmatischen Inhalten des Papstes rechte Aufmerksamkeit zu schenken. Franziskus I. ist der Mut zuzutrauen, große Veränderungen für die Weltkirche in Angriff zu nehmen, und er strahlt diesen Geist der Konzentration und der Wesentlichkeit aus, der eine wichtige Vorbedingung für Umbrüche darstellt.
Wir können gehen, wie weit wir wollen, wir können vieles aufbauen, aber wenn wir nicht Jesus Christus bekennen, geht die Sache nicht. Wir werden eine wohltätige NGO, aber nicht die Kirche, die Braut Christi. Wenn man nicht geht, bleibt man da stehen. Wenn man nicht auf Stein aufbaut, was passiert dann? Es geschieht das, was den Kindern am Strand passiert, wenn sie Sandburgen bauen: Alles fällt zusammen, es hat keine Festigkeit. Wenn man Jesus Christus nicht bekennt, da kommt mir das Wort von Léon Bloy in den Sinn: „Wer nicht zum Herrn betet, betet zum Teufel.“ Wenn man Jesus Christus nicht bekennt, bekennt man die Weltlichkeit des Teufels, die Weltlichkeit des Bösen.>mehr.
foto: SarahC. / pixelio.de



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