Weniger Theologie-Studenten: Pastorenmangel befürchtet

Mangelerscheinung – In Rostock beginnt in der kommenden Woche der Deutsche Pfarrerinnen- und Pfarrertag. 400 Theologen werden erwartet.

Schon im Vorfeld warnen die Organisatoren davor, dass die Zahl der Pfarrerinnen und Pfarrer stetig sinkt – und genug Nachwuchs ist nicht in Sicht.

Angesichts der stetig sinkenden Zahl von Theologiestudenten befürchtet der Verband evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in 10 bis 15 Jahren deutschlandweit einen Mangel an Seelsorgern. 1992 hätten noch 8.500 junge Menschen … > mehr.
foto:an untrained eye,flickr.com

Ein Gedanke zu “Weniger Theologie-Studenten: Pastorenmangel befürchtet

  1. Zunächst wären meines Erachtens potentielle Theologen oder reale, bzw. potentielle Mitglieder nach Wünschen zu fragen.

    Im Weiteren: Wie kann Ordination auf Glaubensbekenntnisse Anno Tubak, Bindung sein? Passt Glaubensexamen für Kinder noch? Für was sorgt die Kirchenführung wirklich? Was hat sogenannte Bibel, mit freiheitlicher Demokratie, insbesondere der Menschenrechte, gemeinsam?
    Seinerzeit hörte ich, dass Pfarrer ihre Gebetszeit als Arbeitszeit rechnen. Ich träumte auch davon, dass Vorbereitungen finanziert werden.:-)
    Nichts gegen Pfarrer als Menschen. Ich denke, es gibt wirklich welche, die die Kunstfertigkeit der Diplomatie haben. Aber aufs Ganze besehen, steckt der Wurm drin.
    Bonhoefer der meinte Kirche solle verkaufen, den Armen geben, Pfarrer im weltlichem Beruf arbeiten. lag meines Erachtens richtig. Theologie kann man auch nach Berufsausbildung, etc. studieren.

    Eher gesetzlicher Wendepunkt
    sogenannter Taufe, historisch mehr Zwang, wie sonst was, hat meines Erachtens keine Grundlage mehr. Heute mangelt es oft an Wissen. Meine Schwester, derzeit 16 Jahre, meldete ihren Sohn 1979 zur Taufe an, weil sie meinte, dass er sonst keinen Namen bekommt. Zur Kirche hatte sie keine Bindung. Egal für Priester.
    Der Kirchenkontakt war dank einer Tante in der Kindheit pfingstlerich, im Jugendalter vorbei. Er zahlte ungefirmt Kirchensteuer, weil er auch nicht besser wusste. Seine Mutter war inzwischen ausgetreten.

    Erster Anlass der Gesetze waren ab Verstädterung fehlende Wasserleitungen, ggf. kupferner Wasserkanal, damit verursachte ansteckende und andere Krankheiten. Inzwischen gibt es Duschen, Badewannen in nahezu jedem Haushalt. Konfirmation hat keine Grundlage mit sogenannter Bibel. Diese hat sich in Folge Erfindung der paulinischer Erbsünden, damt auch Zwangs-, Nottaufen, ergeben. Priesterliche Trauung hat keine Grundlage in sogenannter Bibel. Diese wurde von den Römern übernommen. Ab 12 Jh. war priesterliche Trauung unter päpstlicher Bußgeldandrohung.
    Beerdigungsrituale im Judentum waren ursächlich mit sogenannten Klageweibern, sind folglich heute auch anderes. Kirchenführer schöpften vor einigen Jahren Bestattungsinstitut, mit vorgeblich jahrhunderte Erfahrung, verwehrten sich nahezu Zeitgleich gegen Grabtücher, weil die nicht christlich sind. Kopfkratz…..Und wie war es mit besagtem Jesus? Manchmal sind die Theo-Thio-logen seltsam.
    Vor Sesshaftigkeit der Menschheit wird es wie in Religion der Parsen, heute vorangig in Indien ansäßig, gewesen sein.
    Bis vor nicht langer Zeit, sorgten bei diesen Raubvögel für Leichenbeseitigung. Dies mit Begründung, dass man Erde nicht entweihen wollte.
    Soweit ich aus Berichten erinnere, sind sie inzwischen auf Verbrennung, Steinsarg, umgestiegen.

    Insgesamt scheinen viele Menschen, wegen der Bestattung, letztlich wegen irgendwelcher frommen Angehörigen Mitgliedschaft zu behalten. Der ursächliche Zwang ist zwar nicht mehr. Aber nun ist Tradition. Man tut das Übliche.
    Meine kath. Eltern gehörten auch dazu. 50 Jahre Karteileiche. Trauerredner wäre preisgünstiger gewesen. Zumal diese auch eher auf individuelle
    Wünsche eingehen. Logisch, weil sie nicht mehr gefragt sind, wenn sie sich nicht am Kunden orientieren. Kunde ist König.
    Das ist mit autobiographischen Erfahrungen zu Kirchen eher nicht der Fall. Die Herren werden es wohl gut meinen, äußerte Mutter in meiner Pubertätszeit. Ich war noch Erfüllungsgehilfin für den sakralen Anstrich. Sonntagskostüm ausführen, etc. Vorzeigekind o. ä. Wirklich wichtig war es im überwiegend evangelischem Umfeld eigentlich nicht. Richtig verstanden habe ich nie.

    Liken

Kommentar verfassen...(Kommentare, die Links enthalten, müssen auf Freischaltung warten)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.