Beten für Grün: Ein Jahr nach den Wahlprotesten: In Iran kämpft die Demokratiebewegung um ihr Überleben
Den Studenten in Shiraz hat die Universitätsleitung verboten, laut zu lachen. Untersagt sind auch Debatten in der Mensa sowie Nagellack.
Nicht, dass es viel zu lachen gäbe derzeit in Iran. Bleiern liegt Repression über dem Land, besonders drückend in diesen Juni-Tagen. Vor einem Jahr hatte der Betrugsverdacht bei den Präsidentschaftswahlen die größten Proteste seit Bestehen der Islamischen Republik ausgelöst, drei Millionen Iraner gingen auf die Straße. »Grün« hatte sich die Bewegung genannt, nach der Wahlkampffarbe des Reform- Kandidaten Mir Hussein Mussawi: islamisch-grün, hoffnungsgrün. > mehr.
foto: picapp.com




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