Den Geplagten rettet Gott durch seine Plage und öffnet durch Bedrängnis sein Ohr. (Hiob 36,15)
Von C.S.Lewis, u.a. Autor der Narnia-Bücher, habe ich einen Satz im Ohr. Ich weiss nicht mehr, woher er ist, möglicherweise aus diesem Film über ihn, dessen Titel ich auch nicht mehr erinnere, Shadowland? In the Shadows? Keine Ahnung, jedenfalls sagte er: „Schmerz ist Gottes Megaphon“, wenn jemand das Zitat nachweise kann bin ich dankbar und ein Stück glücklicher.
Das ist so ein schöner Schlagsatz, dass ich ihn übernommen hatte und früher immer wieder angebracht habe wenn jemand nach dem Grund von Leid fragte. Warum Gott Elend und Krankheit zulässt? Doch sicher um Menschen aufzurütteln, aus dem ruhigen Weg zur Hölle aufzuschrecken! Ebenso wie Hiobs Kollege es sieht: Gott öffnet das Ohr durch Bedrängnis.
Eine Weile bin ich mit dieser Theologie recht gut gefahren, dann las ich im Neuen Testament etwas anderes über Gottes Megaphon:
Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden. (Markus 16:17)
Die Zeichen, die darauf hinweisen, dass jemand mit Jesus lebt und die somit mittelbar auf Gott weisen sind nicht, dass Christen, Leid und Krankheit verbreitend, einem jeden die Büchse der Pandora öffnen, sondern dass sie heilen, befreien und andere übernatürliche Sachen machen.
Ich will gar nicht wieder auf der Theologie des Hiobbuches und der Feunde Hiobs rumreiten. Die haben ihr Fett schon abgekriegt. Was ich aber sagen möchte ist, dass Gott nicht durch das Leid spricht sondern im Leid. Er redet durch Heilung, nicht durch Vernichtung. Alles andere ist als Rufmord strafbar!
Bild: © Kurt Michel | pixelio.de



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