Vor einigen Wochen: Er lag im Bett. Mit einer Lungenfibrose. Das ist eine Erkrankung der Lungenbläschen, bei der man immer mehr Kraft aufbringen muss, die Lungenflügel zu belüften, damit der nötige Luftaustausch stattfinden kann. Deswegen bekommen solche Patienten oft eine Atemunterstützung.
Auf die Frage, wie es ihm denn gehe meinte er nur: „Mit oder durch!“
Das war so eine Insider-Kurzinformation, die er von seiner Mutter, als sie noch lebte, übernommen hatte. Denn sie argumentierte auch oft in schwierigen Situationen auf Nachfrage mit diesem speziellen: „Mit oder durch!“
Für Aussenstehende bleibt das Rätsel bestehen – es sei denn, man fragt bei der Familie nach:
„Nun – es soll einfach heissen:
Jesus ist bei mir. Und entweder nimmt ER mich mit oder ER hilft mir durch diese Situation.“
Diese Kurzaussage hat mir gefallen. Und zeigt die jeweiligen Möglichkeiten, wenn es mal wieder durch Tiefen gehen sollte. Und die kommen ganz sicher…
Am Sonntag ist er gestorben. Bisher hat Jesus ihm durchs bewegte Leben hindurchgeholfen – diesmal hat Er ihn mitgenommen. Jetzt lebt er in einer anderen Welt, die weit besser ist (Paulus).
Foto: A. Meissner



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