Versprochen ist versprochen!

handedruck-tommys-pixelio-11. Vergangenheit oder: In der Wüste gibt’s keine Schuhläden

Ich mag unseren Hausberg, den Hohen Blauen. Man hat bei gutem Wetter eine tolle Aussicht über den Schwarzwald und die rheinische Tiefebene bis hinüber zu den Vogesen im Westen, nach Freiburg im Norden und bis zu den Schweizer Alpen im Süden. Einfach toll, da oben zu stehen und die Aussicht zu genießen.
Manchmal trifft man auch Bekannte und kann den Rundblick zusammen erleben…
Und schon oft ist es mir so ergangen, dass ich – bei diesem weiten Aus- und Überblick übers Land an Mose denken musste. Am Ende seines Lebens kletterte Mose auf den Berg Nebo – und dort lässt ihn Gott das ganze verheißene Land sehen. Von dort oben hat er einen tollen Überblick über das spätere Land Israel, bis zum Mittelmeer, bis zur Wüste im Süden…

Und – an diesem großen Wendepunkt seines Lebens kann er auch zurückschauen über sein Leben. Wie war Gott mit ihm gewesen! In den ersten 40 Jahren seiner Kindheit und Jugend, seiner Ausbildung und ersten Berufserfahrungen. Aber auch in den zweiten 40 Jahren der Einsamkeit, der Familiengründung und des Schafehütens. Aber ganz besonders im letzten Drittel seines Lebens (Mose starb im Alter von 120 Jahren – übrigens der einzige Mensch, den Gott selbst beerdigt hat (5. Mo. 34,6)), als er Anführer des Volkes wurde, es aus Ägypten herausführte, im Auftrag Gottes diverse Wunder initiierte, und nun sicher bis an die Grenzen Kanaans geführt hatte.
Was hatten diese ehemaligen Sklaven, die dann zu Nomaden geworden waren, alles mit Gott erlebt. Höhen und Tiefen.
Wir lesen mal so einen Rückblick, den später einmal der Sänger Asaph so formulieren würde:
Psalm 78,12-16:

12 Vor ihren Vätern hatte er Wunder getan im Land Ägypten.
13 Er spaltete das Meer und führte sie hindurch und türmte die Wasser auf wie einen Damm.
14 Er leitete sie bei Tag mit einer Wolke und mit dem Licht eines Feuers durch die ganze Nacht.
15 Er spaltete Felsen in der Wüste und tränkte sie wie mit großen Fluten;
16 er ließ Bäche aus dem Felsen hervorspringen und Wasser herabfließen in Strömen.

23 Und doch hatte er den Wolken droben geboten und die Türen des Himmels geöffnet;
24
und hatte Manna auf sie regnen lassen zum Essen und ihnen Himmelskorn gegeben.
25
Der Mensch aß das Brot der Starken; er sandte ihnen Speise, bis sie satt waren.
26 Er ließ den Ostwind am Himmel hinfahren und führte durch seine Kraft den Südwind herbei;
27 er ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und Geflügel wie Sand am Meer,
28 und ließ sie mitten in ihr Lager fallen, rings um ihre Wohnung her.
29 Da aßen sie und wurden völlig satt; er gewährte ihnen, wonach sie gelüstet hatten.
52 Und er ließ sein Volk ausziehen wie Schafe und leitete sie wie eine Herde in der Wüste
53 und führte sie sicher, dass sie sich nicht fürchteten; ihre Feinde aber bedeckte das Meer.
72 Und er weidete sie mit aller Treue seines Herzens und leitete sie mit weiser Hand.

Na, das ist doch ein toller Rückblick, nicht nur über ein vergangenes Jahr, sondern über ganze 40 Jahre! Die Israeliten haben viel durchgemacht – durch eigenen Ungehorsam, durch widrige Umstände, durch Feinde und Freunde.
Aber: Im Rückblick war Gott immer da:

  • Als sie Sklaven waren, hat er sie befreit
  • Als sie von den Ägyptern verfolgt wurden, hat er das Meer geteilt und die Feinde vernichtet
  • Als sie keine Orientierung hatten, zeigte er ihnen den Weg, tagsüber als Wolkensäule, nachts als Feuersäule
  • Als sie nichts zu trinken hatten, spaltete er den Felsen und das Wasser reichte 40 lange Jahre lang für ein Millionenvolk, das Vieh gar nicht mitgerechnet
  • Als sie Hunger hatten, ließ er täglich das Manna vom Himmel regnen mit allen nötigen Nährstoffen inklusive
  • Sogar für Fleischportionen sorgte er, als ihnen das Manna zu eintönig wurde
  • Als die Midianiter sie angriffen, stärkte er Josua und seine Soldaten zum Kämpfen und die Arme Moses zum Beten
  • Als das Wasser bitter war und nicht trinkbar, wurde es durch ein Holz süß.
  • usw. usf.

Gott war immer da und stand zu seinen Versprechungen, ihnen unter allen Umständen beizustehen.
Auch, als sie Fehler begingen und immer wieder zweifelten und murrten, hat er Gnade vor Recht gelten lassen und sie nicht aufgerieben. Weil er das Beste mit ihnen im Sinn hatte…

Zu dem Volk Israel konnte Gott nach der Wüstenreise sagen:

4. Mose 29,4:
Ich habe euch 40 Jahre lang in der Wüste geführt; eure Kleider sind an euch nicht zerschlissen, und der Schuh an deinem Fuß ist nicht abgenutzt.

2. Gegenwart oder: Die Sorgen stehen immer daneben

Josua 1:
5 Niemand soll vor dir bestehen dein Leben lang! Wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich auch mit dir sein; ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen.
6 Sei stark und mutig! Denn du sollst diesem Volk das Land als Erbe austeilen, von dem ich ihren Vätern geschworen habe, dass ich es ihnen gebe.
7 Sei du nur stark und sehr mutig, und achte darauf, dass du nach dem ganzen Gesetz handelst, das dir mein Knecht Mose befohlen hat. Weiche nicht davon ab, weder zur Rechten noch zur Linken, damit du weise handelst überall, wo du hingehst!
9 Habe ich dir nicht geboten, dass du stark und mutig sein sollst? Sei unerschrocken und sei nicht verzagt; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir überall, wo du hingehst!

Solche Ermutigungsrede seitens Gottes für den neuen Anführer Josua war wohl echt an der Tagesordnung. Ich meine, eben mal so einfach der Staatschef dieses großen Nomadenvolkes zu werden, diesen Glaubensriesen und Freund Gottes – Mose – ablösen zu sollen, das bedeutete eine schier nicht zu bewältigende Aufgabe.
Schließlich kannte Josua doch seine Konsorten, seine Volksgenossen.

  • Immer mal gut für einen kleinen Staatsstreich.
  • Weltmeister im Murren.
  • Kaum ist man mal 40 Tage irgendwo unterwegs, da suchen sie sich neue Anführer
  • Und eine neue Religion.
  • Wollten immer wieder zurück nach Ägypten in die gewohnte Unterwerfung und Sklaverei und nicht in das versprochene gelobte Land und in die wirkliche Freiheit.

Und dann dieses Land Kanaan – zuviel hatte Josua schon als Kundschafter davon gesehen und auch gehört:

  • Da gab es Riesen
  • Und viele wehrhafte Völker
  • Es wimmelte von fremden Kulturen
  • Und anderen Göttern
  • Und noch dazu diese gut befestigten Städte!
  • Militärtechnisch waren die auf dem modernsten Level.
  • Ja, wie sollte das gehen in diesem Land, an deren Schwelle Josua jetzt stand?

Wie soll es gehen, im neuen Jahr 2009?

  • Mit seinen Widrigkeiten
  • Mit alten und neuen Problemen
  • Mit der Gesundheit
  • Mit den Finanzen
  • Dem Arbeitsplatz
  • Den Kindern
  • Den Eltern
  • Den Freunden
  • Der Weltpolitik und der Finanzkrise
  • Der Kurzarbeit und dem Arbeitsplatzabbau

Josua hatte eigentlich nichts von der Zukunft in der Hand. Aber er hatte etwas, was wir auch haben: Die Zusagen Gottes.

Gott sagt ihm sozusagen:

  • Ich weiß, Josua, eigentlich bist du ein schwacher Mensch.
  • Ja, du hast ein wenig Militärerfahrung.
  • Und ja, du hast bei Mose ein bisschen zugeschaut, wie der die Führung in den Händen hatte.
  • Und auf deine Soldaten kannst du dich nicht wirklich verlassen.
  • Und auf deine geistlichen Führer auch nicht wirklich, sie sind ziemlich wankelmütig.
  • Und ja, gegen die Bewohner des Landes hast du eigentlich überhaupt keine Chance, das gebe ich zu.
  • Du weißt ja noch nicht einmal, wie ihr als Volk über diesen reißenden Jordan ohne Brücke und ohne Pontons kommen wollt.
  • Aber – Josua – andererseits habe ich dir versprochen, mit dir, mit euch zu gehen. Und das merke dir: Mit mir (Gott) ist man immer in der Überzahl!

3. Zukunft oder: Am Ende hält ER sein Versprechen

Und dann geht’s los mit den Problemen, Aufgaben und Herausforderungen des neuen Landes! Schlag auf Schlag häufen sich die Hindernisse und vermehren sich scheinbar die Feinde. Aber – Gott hielt sein Versprechen und war immer hautnah bei Josua und seinen Leuten.
Eine erstaunliche Reihe Wunder geschehen fast im Tagestakt – und Gott lässt sich, originell wie er ist, immer was Neues als Hilfe für sein Volk einfallen.
Wenn man das Buch Josua durchliest, all die Schwierigkeiten sieht, sieht man aber auch, dass alle Verlegenheiten Israels Gottes Gelegenheiten waren.

  • Gott redet vor der Riesenherausforderung (neues Land) an Josua und das Volk klar und deutlich – und verspricht seine Hilfe, seinen Beistand! – Kap. 1
  • Gott benutzt eine Hure, die Kundschafter zu verstecken – ziemlich ungewöhnliches Prozedere, aber in diesem Fall sehr hilfreich. – Kap. 2
  • Jordanüberquerung unmöglich, da dieser Hochwasser führte – aber Gott staute das Wasser 25 Kilometer weiter nördlich bei der Stadt Adam wie eine Mauer, so dass das Volk trockenen Fußes hinübergehen konnte. – Kap. 3 (So wie der Exodus begann, endete er auch, mit einem Wasserstauwunder)
  • Gott war in der Bundeslade immer bei seinem Volk. – Kap. 4
  • Alle männlichen Israeliten wurden beschnitten – obwohl die erste Schlacht vor ihnen stand. Aber Gott bestand auf seinen Anordnungen (inklusive Passahfeier), denn nur darauf ruhte Segen. – Kap. 5
  • Eine befestigte Stadt wird eingenommen – nur durch friedvolle Umzüge, durch den Klang der Schofarhörner und das laute Geschrei vom Volk fällt Jerichos Stadtmauer zusammen! – Kap. 6
  • Auch Niederlagen dienen zum Guten – die Sünde Achans musste offenbar werden. Danach erklärt Gott dem Josua eine neue Angriffstaktik mit Hinterhalt – und die Stadt Ai wird besiegt und eingenommen. – Kap. 7-8
  • Bei der Schlacht bei Gibeon erschreckte Gott zuerst die Feinde Israels und ließ später große Steine auf sie herabfallen. – Kap. 10
  • Josua betete zu Gott und dieser ließ die Sonne still stehen in Gibeon und den Mond im Tal Ajalon – So etwas geschah nie wieder, dass Gott so ein Wunder tat (Erdrotation hörte ohne Schädigungen der Erde auf, wie geht so was?) – Kap.10
  • Kap. 10,42: „Denn der Herr, der Gott Israels, kämpfte für Israel.“
  • Gott verstockte das Herz der Feinde – Kap. 11,20
  • Gottes Verheißungen in allem erfüllt: Josua 21:

43 So gab der Herr Israel das ganze Land, von dem er geschworen hatte, es ihren Vätern zu geben, und sie nahmen es in Besitz und wohnten darin.
44 Und der Herr verschaffte ihnen Ruhe ringsum, ganz so, wie er ihren Vätern geschworen hatte; und keiner ihrer Feinde konnte vor ihnen bestehen, sondern der Herr gab alle ihre Feinde in ihre Hand.
45 Es fehlte nichts an all dem Guten, das der Herr dem Haus Israel verheißen hatte; alles war eingetroffen.

Wir haben unser Leben nicht selbst in der Hand. Und auch nicht die Umstände.
Aber wir haben die Zusagen Gottes!
Und die wird ER einhalten: Versprochen ist versprochen!

Psalm 33,4:
Denn was der Herr sagt, das meint er auch so, und auf das, was er tut, kann man sich verlassen. (HFA)

Zum Schluss
Es war bei einer Truppenparade in der Nähe von Paris Kein Geringerer als Napoleon saß auf einem der Pferde, das plötzlich scheute. Es bäumte sich auf! Ein junger Rekrut sah die Gefahr und sprang aus seiner Reihe.
Er packte zu. Ergriff die Zügel des Pferdes. Bewahrte so den Kaiser vor einem peinlichen Sturz. Darauf bedankte sich Napoleon in seiner knappen, spontanen Art mit den Worten: „Ich danken Ihnen, Herr Rittmeister!“
Der kleine Soldat lächelte ihn an und fragte zurück: „Von welchem Regiment, Majestät?“ Napoleon antwortete: „Von meiner Garde!“ Sprach´s und ritt weiter.
Was machte unser kleiner Soldat? Der Rekrut legte unverzüglich sein Gewehr beiseite. Und? Stellte sich zu einer Gruppe von Offizieren, die ein Pläuschchen hielten. Einer von ihnen, ein hoher General, bemerkte den jungen Mann. Ärgerlich fragte der Offizier: „Was will denn dieser freche Kerl hier?“
Der Soldat schaute dem Sprecher fest in die Augen und parierte: „Dieser freche Kerl ist ein Garde-Rittmeister!“ „Sind Sie wahnsinnig?“ „Wer hat das gesagt?“
„Er hat es gesagt!“ entgegnete der Soldat seelenruhig Und dabei deutete er auf den Kaiser am anderen Ende der Truppenparade. Der General stammelte entschuldigend: „Verzeihung, Herr Rittmeister, ich hatte ja keine Ahnung von Ihrer Beförderung!“

Foto: tommyS / pixelio


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Kommentare

3 Kommentare zu „Versprochen ist versprochen!“

  1. Danke, interessanter Artikel !

    Hier was zu den Landnahmemodellen des Volkes Israel:

    Donner: Landnahme

    Biblisches Bild der Landnahme:
     Jos 1-12: 12 Stämme Israels ziehen ins Land unter der Führung Josuas ein und erobern gemeinsam Städte im Westjordanland (Jericho, Ai,…)  Sieg über kanaanäische Stadtfürsten ist historisch unbrauchbar  zu dieser Zeit gab es noch kein 12 Stämmesystem, Israel bildete sich erst auf dem palästinischen Kulturland. Landnahmebild ist generalisiert und nationalisiert (500 Jahre jünger als wirkliche Landnahme). Auch archäologisch gibt es für dieses Bild keine Anhaltpunkte (so war z.B. Ai bereits früher zerstört worden)
     Ri 1, 19.21.27-35: negatives Besitzverzeichnis ist aufschlussreicher, denn offensichtlich siedelten die Menschen nicht in den Ebenen, sondern nur im Gebirge (wegen Kanaanäer und Philistern)  das Siedlungsgebiet war an zwei Stellen von kanaanäischen Stadtketten unterbrochen (Territorium wurde gedrittelt durch einen nördlichen und südlichen kanaanäischen Querriegel)

    Landnahmemodelle:
     Migrations-l/Eroberungsmodell (W.F. Albright 2. Hälfte des 19. Jh.): es gibt mehrere nomadische Einwanderungswellen aus verschiedenen Rich-tungen und Zeiten (friedlich ins Gebirge, kriegerisch gegen kanaanäische Städte, die erst auf den Boden Palästinas zusammenwachsen. Die Ereignisse sind von Num bis Jos geschildert (für verschiedene Gruppen verteilt), Exodusgruppe brachte JHWH-Glaube mit  Vorzüge: kritisch, aber nah an Bibel unter Einbeziehung der Archäologie  Kritik: gibt keine historischen Kenntnisse über solche Nomadengruppen, bibl. Bild ist nachträglich, ätiologisch
     Transhumanz-l/Penetrationsmodell (A. Alt 1925/39): Nomaden, die im Sommer ins Kulturland ziehen, da in Steppe nicht genug Futter, Pendel der Transhumanz kann jährlich differieren.  Dieses Pendel schlug mit der Zeit immer weniger aus. Siedlung erst friedlich an den Rändern, später auch kriegerisch. Bib. Erzählungen sind Reflexionen davon. Die Nomaden gehörten zur „aramäischen Völkerwelle“  Vorzüge: höhere historische Wahrscheinlichkeit, erklärt besser die bibl. Überlieferung  Kritik: modernes beduinisches Nomadentum als Analogie, jedoch keine historische Hinweise auf Transhumanznomaden. Es gab Ziehbauern, die teilweise an den Rändern oder zwischen den Städten lebten (waren teilweise in Bewegung)
     Revoltenmodell (G. Mendenhall 1962): Nicht Gegensatz Nomaden und Bauern, sondern Städtern und Landbewohnern war entscheidend. Einige gliederten sich aus der sozialen Ordnung der Städte aus. Diese „Outlaws“ (´apiru) gehen zur Revolte gegen die Städte über, dabei verbündeten sie sich mit der Moseschar aus Ägypten und JHWH (wohl auch Bergnomaden schließen sich an), d.h. keine ethnische Solidarität.  Vorzüge: erklärt Gegensatz Israeliten – Kanaanäer gut, Wanderbewegungen spielen keine große Rolle, Archäologie passt auch (neue fortschrittliche Städte)  Kritik: Retribalisierung ist unwahrscheinlich, Moseschar?, Bewusstsein von Außen zu kommen (autochthon) ist sehr stark und wird nicht aufgenommen.
     Digressions-/Evolutionsmodell (C.H.J. Geus, L.E. Stager): Der Deurbanisationsprozess folgt aus dem wirtschaftlichen Niedergang der Städte, Bauern wollten sich mit der Not nicht abfinden und gründen neue Siedlungen in den Bergen (Siedlungen sprechen dagegen, da anders als kanaan. Städte). Nomaden siedeln ebenfalls, da Handel zurückgeht.

    Donner: Es gab keine regional, zeitlich und bevölkerungspolitisch einheitliche Landnahme, sondern eine Mehrzahl von regionalen und zeitlich versetzten Ansiedlungsvorgängen, an den unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beteiligt waren. Übergang von Bergnomaden zur Sesshaftigkeit in dünn besiedelten Bergregionen, sie werden von früheren Städtern (Stadtstaaten Kanaans verlieren an Bedeutung (1200 v. Chr. – Seevölker), sozialer Abstieg und Auswanderung.) ergänzt. Jedoch müssen auch Gruppen von außen dazugekommen sein. War Antikanaanismus das verbindende Glied, wie entstand Israel und kam es zu dem bibl. Geschichtsbild.

    http://www.theologie-examen.de/exzerpte/Sammlungen/GERDES/AT/Donner%20Landnahme.doc

  2. danke für die ergänzung – aber mir ging es nicht in erster linie um theologiemodelle und erklärungsversuche der geschichte, sondern um den starken zuspruch gottes für uns menschen, ob theologe oder nicht, mit uns ins neue jahr zu gehen.

    also denn – laufen wir mit ihm los…:-)!

  3. ist gut 😉

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