Vor ein paar Tagen war ich von einem Firmenneugründer eingeladen, für den Neustart seiner Firma zu beten. Wir hatten uns dazu im Büro des Chefs richtig Zeit genommen, um alle Anliegen des neuen Unternehmens vor Gott zu bringen. Durch die vielen Termine und Aufgaben, die bei einem Neubeginn anfallen, war der Firmengründer vor dem Gebet ziemlich unter Druck. Während des Gebets kam die spürbare Gegenwart Gottes und der Frieden Gottes zog in das Büro ein. Mein Gegenüber meinte: „Die Atmosphäre hat sich jetzt total verändert.“
Anschließend redeten wir über Aufträge und die allgemeine wirtschaftliche Situation. Sicherlich auch immer Frage der Perspektive, die man dazu einnimmt. Ist man in einer gefühlten bzw. einer echten persönlichen Rezension oder herrscht Aufbruchstimmung vor?
Eigentlich nicht viel anders als bei Isaak in der Bibel. In der Umgebung von Isaak herrscht wieder einmal eine periodisch auftretende Hungersnot. Schon der Vater Abraham hatte so etwas schon einmal durchgemacht. Gott hatte zu ihm gesagt, dass er nach Ägypten ziehen solle, um dieser Not zu entgehen. Ägypten, ein relativ trockenes Land, war durch seine technisch-innovativen Fähigkeiten die Felder mit Nilwasser zu bewässern, nicht so von der Dürre betroffen, wie die umliegenden Regionen.
Doch im Falle von Isaak sagte Gott: „Isaak, bleib und ziehe nicht nach Ägypten.“ Gott redete ganz individuell zu Isaak. Auch zu uns will er ganz persönlich reden. Um sein Reden wahrnehmen zu können, brauchen wir aber auch eine persönliche Beziehung zu Gott. Das kann wie im Fall von Isaak überlebensnotwendig sein und uns Hilfe in unseren persönlichen Krisen bringen.
Gott sagte zu Isaak: „Säe jetzt und hier mitten in der Dürre und baue Getreide für deine Tiere an.“ (Vgl. 1.Mose 26, 1-33) Doch es war nicht etwa ein neuer Wundersame, den Isaak dazu verwendete. Vielmehr gab Gott Isaak die Weisheit, das Erfahrungswissen seines Vaters Abrahams, wie Felder mit Flußwasser bewässert werden können, mit einer neuen innovativen Idee zu verknüpfen: Bewässerungssysteme mit Hilfe von Brunnen zu bauen. Das klingt eigentlich einfach und logisch: Es gibt kein Gras mehr, also baue ich Getreide an und bewässere die Felder mit Brunnenwasser, weil es zu wenig Niederschag gibt.
Doch es bedurfte des Redens Gottes und des Vertrauen Isaaks zu dem Reden Gottes, dass dieses Projekt „Ackerbau mit Brunnenwasser“ erfolgreich umgesetzt werden konnte. Doch Isaak kannte seinen Gott. Kennen Sie Gott? Wissen Sie, was Gott zu ihrer Arbeit oder ihrer Firma sagt? Welche Tipps er für Kollegen, Chefs und Projekte gibt? Glauben Sie, dass Gott ihnen derartige praktische Sachen sagen kann, wie es bei Isaak der Fall war?
Der Firmengründer von oben hat diese Frage ganz klar mit „Ja“ beantwortet, indem er mich dazu eingeladen hat, für seine Firma zu beten. Beim Gebet kam ihm übrigens eine Idee, wen er wegen eines Auftrags ansprechen sollte. Ich denke, dieser Gedanke kam von Gott. Wir werden es sehen.
Doch der nächste Schritt ist sicherlich: Dieser Firmengründer wird in der sicherlich nicht leichten Aufbauphase das Vertrauen in Gott benötigen, um durchhalten zu können.
Wenn Sie Gott noch nicht kennen, dann bitten sie ihn noch heute, dass er in ihr Leben kommt. Fangen Sie an, ihm ganz praktisch zu vertrauen. Lassen Sie sich und ihre Arbeit von Gott segnen.
Bild: pixelio, Stefanie Hofschlaeger



Kommentar verfassen