Trumps neueste Volte im Ukraine-Drama: Heute Wut, morgen …?

Die Welt blickt besorgt auf die Ukraine, die die letzten Tage unter massiven  russischen Angriffen leidet. Inmitten dieser Krise meldet sich Donald Trump zu Wort, der mit gewohnter Theatralik Wladimir Putin für die fortgesetzten Luftangriffe verurteilt. „Absolut verrückt“ sei Putin, so der US-Präsident, der gleichzeitig dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vorwirft, zu wenig zur Deeskalation beizutragen. Eine bemerkenswerte Wandlung, wenn man bedenkt, dass Trump in der Vergangenheit eher durch freundliche Worte gegenüber dem Kreml-Chef aufgefallen ist.

Während Raketen und Drohnen weiterhin ukrainische Städte ins Visier nehmen, fragt sich die Welt, wie lange Trumps plötzliche Empörung anhalten wird. Denn eines ist sicher: Auf Trumps Launen ist Verlass – nämlich darauf, dass sie sich schneller ändern als das Wetter im April. Die USA, eigentlich als politisches und militärisches Schwergewicht in der Lage, der Ukraine nachhaltig beizustehen, scheinen unter Trump eher ein unberechenbarer Faktor zu sein.

Bundesaußenminister Johann Wadephul wirft Putin Menschenrechtsverletzungen vor und kündigt eine „klare Reaktion des Westens“ an. Doch ob diese Reaktion auch die nötige Konsequenz und Nachhaltigkeit besitzt, um Putin tatsächlich zu beeindrucken, bleibt abzuwarten. Denn während Diplomaten reden und der US-Präsident verärgert ist, sterben in der Ukraine weiterhin Menschen.

Quelle: ZEIT ONLINE, Reuters, dpa, kj (26. Mai 2025)


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