Non ars moriendi

Was das Schlimme ist, wenn jemand stirbt, auch, wenn er alt ist und, man könnte sagen, lebenssatt, und wenn er friedlich stirbt, ist, dass man keine Möglichkeit hat, ihm das Sterben zu ersparen. Man ist völlig machtlos und muss das Sterben machtlos hinnehmen. Dabei macht es die Sache, dass wir alle sterben werden, trotzdem nicht besser. Non ars moriendi weiterlesen

Geschäftsmäßige Sterbehilfe in Deutschland. Zwei Fragen, eine Antwort.

Vor einiger Zeit hat das Bundesverfassungsgericht das Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe gekippt. Neuerdings darf man also eine solche Sterbehilfe in Anspruch nehmen, sofern sichergestellt ist, dass man aus freiem Willen handelt und sterben möchte. Wie frei ist aber der Wille von … Geschäftsmäßige Sterbehilfe in Deutschland. Zwei Fragen, eine Antwort. weiterlesen

Vom Leben und vom Sterben

Günter J. Matthia.  Das größte aller Übel ist, aus der Zahl der Lebenden zu scheiden, ehe man stirbt. -Seneca, Vom glückseligen Leben Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand von uns nicht stirbt, ist sehr gering. Ich kenne Fälle, in denen jemand statt zu sterben auf wundersame Weise an einen unerforschlichen Ort entrückt wurde, nur vom Lesen entsprechender Texte oder aus Science-Fiction Filmen. Die Chancen, liebe Blogbesucher, dass wir unser irdisches Dasein nicht mit dem Tod beenden, sind gleich Null. Sterben werden wir. Wie und wann, das ist uns in der Regel unbekannt. Und wir wollen es, zumindest die meisten Menschen, auch gar nicht wissen. … Vom Leben und vom Sterben weiterlesen

“mmh…” An´s Sterben denken. Leben.

Mechthild Werner. Der Kleine kam und sie ging. Mehr muss ich nicht sagen zu den Beiden. Es ist mein Foto für diese Tage. Um im zärtlichen Novembernebel zur Besinnung zu kommen. „Ach, hätte ich doch mehr Zeit mit Arbeit verbracht.“ Nein, das wird kaum jemand sagen auf dem Sterbebett. „Ach, hätte ich meiner Frau früher mehr Blumen gebracht und nicht erst an ihr Grab.“ Das sind eher die Gedanken zum “Leben mit dem Tod“. Und das sind meine…>mehr. foto: Joaquin Lopez Pereyra, Me-Joaquin,flickr.com “mmh…” An´s Sterben denken. Leben. weiterlesen

Was Sterbende am meisten bereuen

Eine australische Krankenschwester hat während Jahren Sterbende begleitet. In einem Buch hält sie deren letzte Gedanken fest. «Hätte ich doch…»: Viele Sterbende realisieren erst wenn es zu spät ist, dass sie ihr Leben anders hätten leben wollen.  Die Australierin Bronnie Ware hat während acht Jahren als Palliativpflegerin in Surrey im Südosten Englands gearbeitet. Hier hat sie Sterbende in den letzten Wochen ihres Lebens begleitet. Während der zahlreichen und ausführlichen Gespräche wurde Bronnie Ware Zeugin, was Menschen im allerletzten Lebensabschnitt bewegt. «Wenn Menschen mit ihrer eigenen Sterblichkeit konfrontiert werden, wachsen sie innerlich», schreibt Ware auf ihrem Blog «Inspiraton and Chai», mit … Was Sterbende am meisten bereuen weiterlesen

Der Skandal des Kreuzestodes Jesu

Via gott.net. Im Dezember 2005 beschäftigte die Medien der Wirbel um die Mohammed-Karikaturen in der dänischen Zeitung „Jyllands-Posten“.Wenn man sich diese Erzeugnisse in Google ansieht, fühlt man sich kaum amüsiert, doch mir kommt die Frage, ob es anständig und vernünftig ist, Religionen mit Witzen und entsprechenden Bildern zu verhöhnen. Die Christen und Kirchen befinden sich hier in einer merkwürdigen Situation. Ihnen ist das alles nämlich keinesfalls fremd.>mehr. foto: kalieye / Lino Gambella,flickr.com Der Skandal des Kreuzestodes Jesu weiterlesen

Tagung zur Nahtoderfahrung am 22.10.

„Das Fenster zum Himmel war offen“ – Nahtoderfahrung und ihre Deutung 22. Oktober 2010, 17-21 Uhr, Tagungszentrum Hohen-heim. Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, in Zusammen-arbeit mit dem Netzwerk Nahtoderfahrung Die kulturübergreifenden Muster von Nahtoderfahrungen offenbaren etwas von der Natur des Menschen. Können sie medizinisch erklärt und anthropologisch wie theologisch stimmig gedeutet werden? Interdisziplinäre Podiums- und Publikumsdiskussion. > mehr. Lesen Sie auch: Tote verabschieden sich von uns Bild: Aaron Michael Brown , flickr.com Tagung zur Nahtoderfahrung am 22.10. weiterlesen

Was wissen wir wirklich? – Zum Tod von Robert Enke

Robert Enke ist tot. Vermutlich hat er sich selbst getötet. In Schlagzeilen konnte man die Wörter „Freitod“ oder „Selbstmord“ lesen. Schon die Wortwahl ist eine Kommentierung des Todes – und auch des Lebens – von Robert Enke. Freitod oder Selbstmord – beide Wörter drücken ein Urteil über einen Menschen aus und bewerten die Handlungsweise eines Menschen, der sich womöglich das Leben nahm. Statt zu werten, gilt es angesichts des Todes innezuhalten. > mehr. Lesen Sie auch: > Das Netz trauert um Robert Enke > Am Anfang funktioniert man noch > Trauerandacht für Robert Enke – Käßmann warnt vor Nachahmung > … Was wissen wir wirklich? – Zum Tod von Robert Enke weiterlesen

Der letzte Tag

Seit der Grundschule hatten wir uns nicht mehr gesehen, da liefen wir uns zufällig über den Weg. Was für ein Hallo! Wir lachten über die „alten Zeiten“, und ich staunte, was sie alles vorhatte. Sie war gerade 18 geworden und freute sich auf Auslandsjahr, Führerschein, Studium… Wir verabredeten uns auf bald. – Nie wären wir auf die Idee gekommen, dass dies ihr letzter Tag sein sollte. > mehr.  Bild: xose castro,flickr.com Der letzte Tag weiterlesen

Memento mori

vanitas“Bedenke, dass du sterben musst!” Irgendwann kommt der Tod auf jeden von uns zu.

Der Mensch, vom Weib geboren, knapp an Tagen, unruhvoll, 2 er geht wie die Blume auf und welkt, flieht wie ein Schatten und bleibt nicht bestehen. (Hiob 14,1-2)

Es macht keinen Sinn die Augen davor zu schliessen und so zu tun als würden wir ewig hier bleiben. Natürlich versuchen wir das trotzdem, wir klammern den Tod soweit aus unserem Leben aus, dass er wie etwas Irreales erscheint, dass man nur noch aus Hollywood-Actionfilmen kennt. Stirbt dann jemand im näheren Umfeld tun alle so, als wäre so etwas noch nie vorgekommen und sind fassungs- und orientierungslos. Die Bibel bezeichnet so ein Denken als dumm. Das Gegenteil ist Weisheit: Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden. (Psalm 90,12 nach Luther) „Memento mori“ weiterlesen

Komm, süßer Tod … ?

„Die Künstlerin Fumie Sasabuchi modernisiert das Totentanzmotiv. Aus Modelgesichtern lächelt der Tod. Eine Bildergalerie anlässlich einer Ausstellung in Berlin. – Schön, glatt und sexy – das sind die Frauen auf den Illustriertenfotos, die Fumie Sasabuchi zum Ausgangspunkt ihrer Arbeiten nimmt. Mit Farbstift, Kugelschreiber und der anatomischen Akkuratesse eines Gunther von Hagens bricht sie die Fassade der porzellanpuppengleichen Geschöpfe auf und seziert sie bis auf die Knochen.“ > mehr.  Lesen Sie auch:  Möchten Sie Ihr Todesdatum wissen ? Bild: riptheskull,flickr.com Komm, süßer Tod … ? weiterlesen

Leiden – als Christ?

In unserer Hauskirche lesen wir oft zusammen ein Kapitel aus der Bibel. Zur Zeit haben wir den 1. Petrusbrief in der Mangel. Dort lasen wir auch diese Verse:

1Petr 1,5-7 …die ihr in der Kraft Gottes durch Glauben bewahrt werdet zur Rettung, die bereit steht, in der letzten Zeit geoffenbart zu werden. Darin jubelt ihr, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es nötig ist, in mancherlei Versuchungen betrübt worden seid, damit die Bewährung eures Glaubens viel kostbarer befunden wird als die des vergänglichen Goldes, das durch Feuer erprobt wird, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi;

Ich bin ja durchaus der Meinung, daß Gott es sehr gut mit uns meint. Ich glaube auch, daß Jesus Christus derselbe ist – gestern, heute und in alle Ewigkeit! Deshalb glaube ich, daß Gott auch heute noch die Kraft hat zu heilen, zu retten und zu befreien. „Leiden – als Christ?“ weiterlesen

Nahtod – Erfahrungen (audio)

Sie waren tot – oder fast jedenfalls – und ihr Leben hat sich vollständig verändert. Eine Erfahrung, die prägt. Und eine, über die man nicht mit allen Leuten sprechen kann. Eine Erfahrung, die mit Ostern zusammenhängt – und auch mit Pfingsten, der Geburtsstunde der Kirche. Hören Sie > hier.  (br-online) . Lesen Sie auch: > Tote verabschieden sich von uns > Nahtoderfahrungen > Die Auferstehung Jesu: Realität oder Humbug ? Bild: FlowerLover,pixelio.de Nahtod – Erfahrungen (audio) weiterlesen

(Un)glaube: Zwei Grabreden im Vergleich!

Ostersamstag

Prolog: Josef von Arimathäa wälzte einen Stein vor des Grabes Tür (Mk,15,46). Vorbei alle Anstrengung, alle Zweifel, alle Hoffnung auf eine Wendung zum Besseren, vorbei der innere und äussere Kampf, der Einsatz für das Gute, das Leben und für den Glauben an den Menschen liebenden Gott. Unterstützung braucht es nicht mehr, Enttäuschung und Verrat waren gestern und sind nicht mehr rückgängig zu machen. Es bleibt noch dem Toten die letzte Ehre zu erweisen, ihm ein würdiges Begräbnis zukommen zu lassen.

Schnitt, erste Szene. Oxford im Distrikt Oxfordshire, es ist Ostersamstag um das Jahr 2022. Wir befinden uns am Friedhof Mountbatton, unweit der ehrwürdigen Universität. Er war Professor für Biologie und einer der bekanntesten Wissenschaftler seiner Zeit.

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Tote verabschieden sich von uns

So geschehen in der Nacht von Freitag auf Samstag. Mein Onkel ist in dieser Nacht gestorben. Und irgendwie hat er sich noch mitgeteilt, obwohl er mehrere hundert Kilometer entfernt war.

Wir gingen um kurz vor 1 ins Bett. Beziehungsweise meine Freundin. Ich selbst brauchte etwas länger und kam so gegen halb 2. Ich wusste, dass mein Onkel, der schon über 70 ist, im Krankenhaus lag und bald sterben würde. Ich hatte vorher meine Mutter dazu gehört. Lungenkrebs, und das Herz war nicht mehr gut, Wasser lief immer in die Lunge. Zudem waren noch zwei Wirbel so morsch mittlerweile, dass sie sich in einander verschoben hatten. Sitzen war da auch nicht mehr wirklich drin. „Tote verabschieden sich von uns“ weiterlesen