Cameron und Obama: Google und Co sind zu stark verschlüsselt

Cameron und Obama hätten gerne den Zustand von vor einiger Zeit zurück, als die Nachrichtendienste offenbar bequem große Teile des Internetsverkehrs mitlesen konnten. Google, Facebook und Co haben offensichtlich nachgebessert und Sicherheitslücken geschlossen, sodass auch Sicherheitsbehörden keinen Zugriff mehr auf … Cameron und Obama: Google und Co sind zu stark verschlüsselt weiterlesen

Das bisschen Folter wird doch nicht so schlimm sein? Wird es doch ! Nur noch viel schlimmer.

Spätestens nach der Folterbehandlung der Guantanamo-Inhaftierten werden diese wohl nie auch nur im Ansatz das Gefühl haben können, dass die USA die Menschenrechte schützen würden: Es wird schon nicht so schlimm sein – das dachten Hamburger Richter über die Verhörmethoden der … Das bisschen Folter wird doch nicht so schlimm sein? Wird es doch ! Nur noch viel schlimmer. weiterlesen

Krim: Das US-Militär kündigt Unterstützung für die NATO an

Martin E. Dempsey, ranghöchster Militär der USA, kündigte heute an, die vertraglichen Verpflichtungen gegenüber der NATO zu erfüllen, sollte Russland weiter in der Ukraine provozieren. Eine mögliche militärische Antwort der USA auf die Provokationen Russlands und dessen militärische Invasion auf der Krim wird damit wahrscheinlich. Dempsey führte aus: Wir versuchen, die Lage zu deeskalieren. ABER: wir haben vertragliche Verpflichtungen mit der NATO. Und ich habe ihr versichert, wenn diese vertragliche Verpflichtung benötigt wird, würden wir antworten. Dempsey warnte: Wenn Russland dies erlaubt wird, in ein souveränes Land einzumarschieren unter dem Vorwand, ethnische Russen in der Ukraine zu schützen, setzt das … Krim: Das US-Militär kündigt Unterstützung für die NATO an weiterlesen

Bundesregierung übt dezente Kritik an US-Nuklearschlag gegen Deutschland

Berlin, Washington (dpo) – Die Bundesregierung hat einen am Montag durchgeführten nuklearen Angriff auf deutsches Gebiet durch US-amerikanische Streitkräfte mit ungewohnt scharfen Worten verurteilt. Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ durch ihren Sprecher mitteilen, sie sei enttäuscht darüber, dass der Atomschlag, der bislang bereits drei Millionen Menschenleben gekostet hat, nicht nur nicht mit Deutschland abgesprochen, sondern aus Sicht der Bundesregierung auch völlig unnötig war. Merkel: „Befreundete Staaten machen so etwas eigentlich nicht.“ Auslöser des diplomatischen Zerwürfnisses ist eine Atomrakete, die von einem US-amerikanischen U-Boot gegen 21:22 Uhr…>mehr. foto:  Bestimmte Rechte vorbehalten von The Official CTBTO Photostream Bundesregierung übt dezente Kritik an US-Nuklearschlag gegen Deutschland weiterlesen

USA nun sicher: Merkel wahrscheinlich kein Al Qaida-Mitglied

Nach Monaten der Überwachung ist die NSA nun sicher: die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist höchstwahrscheinlich kein Mitglied der Terrororganisation Al Qaida. Dies gab der Geheimdienst heute auf einer Pressekonferenz bekannt. Im Rahmen der monatelangen Abhöraktionen wurden sämtliche Privatgespräche der Bundeskanzlerin abgehört: „Wie es scheint, handelt es sich bei Angela Merkel um eine Person ohne Verbindung zu Terrororganisationen“, erklärte NSA-Chef Keith Alexander. Aus diesem Grund habe man sämtliche…>mehr. foto: onstantin Gastmann  / pixelio.de USA nun sicher: Merkel wahrscheinlich kein Al Qaida-Mitglied weiterlesen

Merkels Handy ist nicht das Problem

Im Namen der Sicherheit sammeln die NSA und andere Dienste alle Daten, die sie bekommen können. Nur die Parlamente können ihre Maßlosigkeit bremsen. Es ist höchste Zeit. EIN KOMMENTAR VON JOSEF JOFFE. Das eigentliche Problem ist nicht Merkels Handy, das die ultrageheime NSA (im Volksmund: „Never Say Anything„) angezapft haben soll. Schon Helmut Schmidt pflegte zu lästern, dass die Amerikaner in seiner Amtszeit als Bundeskanzler all seine Telefongespräche abgehört hätten. Merkels alte Handy-Nummer, seit Jahren abgelegt, soll die NSA auch angezapft haben…>mehr. foto: Merkels Handy ist nicht das Problem weiterlesen

Angela Merkel empört, dass sie von USA behandelt wird, als wäre sie ein deutscher Bürger

Berlin, Washington (dpo) – Im Skandal um eine mögliche Ausspähung ihres Diensthandys durch die NSA hat sich Angela Merkel nun erstmals auch persönlich geäußert. Regierungs­sprecher Steffen Seibert erklärte heute bei einer Pressekonferenz, die Kanzlerin sei empört und zutiefst verletzt, dass sie von den USA so behandelt werde, als sei sie ein gewöhnlicher, unbescholtener Bürger…>mehr. foto: Rödi  / pixelio.de Angela Merkel empört, dass sie von USA behandelt wird, als wäre sie ein deutscher Bürger weiterlesen

Die Gestaltungskraft der USA ist fast erloschen

Zögern ist zum Hauptmerkmal der US-Außenpolitik geworden. Aber es ist durchaus begrüßenswert, dass sich die USA zurücknehmen. VON THEO SOMMER. Gestern suchten sie noch als „einzig verbliebene Supermacht“, der Welt ihren Hegemonial-Unilateralismus aufzuzwingen. Heute ist offenkundig, dass ihre weltpolitische Gestaltungskraft fast auf null geschrumpft ist, ihr Gestaltungswille so gut wie erloschen. Gestern noch waren die USA eine ökonomische Supermacht. Heute…>mehr. foto: luzie78  / pixelio.de Die Gestaltungskraft der USA ist fast erloschen weiterlesen

Ramadan in Guantánamo: Am eigenen Leib

Die Hungerstreikenden in Guantánamo werden zwangsernährt, im Ramadan nach Sonnenuntergang. Der Rapper Mos Def hat sich freiwillig dieser Prozedur unterzogen. Ein Mann in einem orangefarbenen Overall, gefesselt an Händen und Füßen, wird in einen weißen Raum geführt und auf einen Stuhl geschnallt. Jemand mit blauen Latexhandschuhen desinfiziert die Spitze eines dünnen Schlauches und führt ihn in das Nasenloch des Gefesselten ein. Der Mann schreit vor Schmerz, bäumt sich auf, wird festgehalten, gerät in Panik. Seine Peiniger lassen erst ab, als eine Stimme aus dem Off ruft: „Aufhören!“ Cut…>mehr. foto:  Bestimmte Rechte vorbehalten von ckoettl Ramadan in Guantánamo: Am eigenen Leib weiterlesen

Sind die USA (noch) ein Rechtsstaat ?

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ lautet Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes. Das bedeutet unter anderem, dass kein Deutscher hingerichtet werden darf, weil dies sein Recht auf Leben verletzen würde. In den USA sieht es unter Obama mittlerweile leider anders aus: US-Amerikaner werden zur gezielten Jagd durch Drohnen freigegeben. Aus heutiger deutscher Sicht völlig undenkbar. Nachdem die Deutschen zwei Diktaturen durchgemacht haben (Hitler; DDR), sind viele glücklicherweise noch sensibilisiert für Praktiken, die Persönlichkeitsrechte einschränken oder sogar beseitigen. Derartiges passiert aber offenbar im großen Stil in den USA derzeit: der Geheimdienst NSA ist scheinbar ein Staat im Staat geworden, der die … Sind die USA (noch) ein Rechtsstaat ? weiterlesen

NSA-Äffäre: Edward Snowden bittet auch Deutschland um Asyl

02.07.2013 ·  Der frühere amerikanische Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden hat nach Angaben der Enthüllungsplattform Wikileaks auch in Deutschland sowie einer Reihe anderer Länder Asyl beantragt. In einer Erklärung kritisiert er Amerika und Präsident Obama scharf. Der von den Vereinigten Staaten wegen Verrats gesuchte frühere Geheimdienstmann Edward Snowden hat nach Angaben der Enthüllungsplattform Wikileaks auch einen Antrag auf Asyl in Deutschland gestellt. Dies geht aus einer am Dienstag in Internet veröffentlichten Auflistung hervor. Die Anträge seien einem Beamten des russischen Konsulats am Moskauer Flughafen Scheretmetjewo übergeben worden und sollen den entsprechenden Botschaften in Moskau weitergeleitet werden…>mehr. foto:  Bestimmte Rechte vorbehalten von Scott Cawley NSA-Äffäre: Edward Snowden bittet auch Deutschland um Asyl weiterlesen

Obama will Guantánamo-Häftlinge überstellen

Der US-Präsident will die Schließung des Gefängnisses vorantreiben. Zahlreiche Gefangene – vor allem aus dem Jemen – sollen in ihre Heimatländer überstellt werden. US-Präsident Barack Obama unternimmt einen neuen Versuch, das umstrittene Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba zu schließen. Nach einem Bericht desWall Street Journal will Obama zahlreiche Gefangene in ihre Heimatländer überstellen…>mehr. foto: Jens  / pixelio.de Obama will Guantánamo-Häftlinge überstellen weiterlesen

Obamas „Change“ wird sichtbar werden

Noch einmal vier Jahre für Obama – wie werden sie aussehen? Was wird er innenpolitisch tun, wie mit dem Iran oder Europa umgehen? Carsten Luther wagt einen Ausblick. In der Innenpolitik der USA bleibt jedenfalls eines beim Alten: dieMehrheiten im Kongress. Wenn es die Republikaner darauf anlegen, können sie weiterhin vieles blockieren, was der wiedergewählte Präsident Barack Obama sich vornimmt.>mehr. foto: rob.rudloff,flickr.com Obamas „Change“ wird sichtbar werden weiterlesen

US-Wahl: Gott spaltet die Nation

Amerika wählt immer noch nach dem alten Wahlspruch »In God we trust – Auf Gott vertrauen wir«. Die Netzwerke der Frommen funktionieren auch im Politischen. In den Vereinigten Staaten treten in diesem Herbst nicht bloß zwei Männer gegeneinander an, die Präsident werden wollen. Nicht bloß zwei Parteien. Mehr denn je sind es zwei Weltanschauungen. Selten war Amerika so unversöhnlich gespalten, 50:50, Konservative gegen Liberale, Republikaner gegen Demokraten. Warum?…>mehr. foto: Rupert Ganzer, loop_oh,flickr.com US-Wahl: Gott spaltet die Nation weiterlesen

Guantánamo – Wie hat sich der Ort, den Obama abschaffen wollte, verändert?

Ein Morgen in Guantánamo: Ein halbes Dutzend Gefangener sitzt vor aufgeklappten Laptops und plaudert mit einem Dozenten. Er gibt einen Kurs namens »Life Skills«. Die Teilnehmer sollen lernen, wie man Computer bedient, seine Finanzen verwaltet, einen kleinen Laden eröffnet. Es sieht aus wie ein ganz normales Fortbildungsseminar – würden die Teilnehmer nicht Gefängnisuniformen tragen und Ketten um ihre Fußknöchel, die sie, kaum sichtbar, an einen Stahlring im Boden fesseln. In einem anderen Zellentrakt…>mehr. foto: casmaron,flickr.com Guantánamo – Wie hat sich der Ort, den Obama abschaffen wollte, verändert? weiterlesen

Als der amerikanische Präsident die Bibel zerschnitt

7 Wochen Ohne – Aus US-Wahlkampfreden ist das „God Bless America“ nicht mehr wegzudenken. Doch öffentliche Frömmigkeit von Politikern ist ein relativ neues Phänomen: Vor 200 Jahren schnitt ein Präsident gar einmal alles aus der Bibel, was er für Aberglauben hielt. Von Konrad Ege Gott muss viel aushalten in Washington. Aus dem Mund mancher Politiker klingt das obligatorische „Gott segne Amerika“ in jeder Wahlkampfrede nicht nach Demut, sondern wie ein Kampfruf. Republikanische Präsidentschaftsanwärter werfen dem amtierenden Präsidenten Barack Obama einen „Krieg gegen Religion“ vor. Und Politiker fragen gelegentlich sogar explizit, ob ihre Rivalen wirklich rechtgläubige Menschen seien. Der republikanische Präsidentschaftsanwärter Rick … Als der amerikanische Präsident die Bibel zerschnitt weiterlesen

Christen sprechen sich den Glauben ab

Der Vorwahlkampf um die US-Präsidentschaft wird mit harten Bandagen geführt In den USA haben Verbände gefordert, im Präsidentschaftswahlkampf auf religiöse Anfeindungen zu verzichten. Glaube dürfe nie Argument für oder gegen einen Politiker sein, betonten der ökumenische Nationale Kirchenrat, das Amerikanische Jüdische Komitee und die Islamische Gesellschaft. Die Verfassung schreibe vor, dass es »keinen religiösen Test« für politische Ämter gibt. Hintergrund ist der Vorwahlkampf der republikanischen Präsidentschaftsanwärter, bei dem Glaubensthemen im Vordergrund stehen..>mehr. foto:tommy.chang,flickr.com Christen sprechen sich den Glauben ab weiterlesen

Bin Laden tot – und alles gut ?

Via Süddeutsche.de. Ein Kommentar von Stefan Kornelius Sein Gesicht zierte T-Shirts und Teetassen: Osama bin Laden war der mächtigste Ideologe des noch jungen 21. Jahrhunderts und die Sehnsuchtsfigur der Islamisten für ihren Gottesstaat. Die USA haben es lange Jahre zugelassen, den Kampf gegen den Terrorismus zum Duell mit dem Al-Qaida-Führer zu reduzieren – doch dieses Problem ist mit bin Ladens Tod nicht gelöst.>mehr. foto:Dan Nguyen @ New York City,flickr.com Bin Laden tot – und alles gut ? weiterlesen

Obama seit einem Jahr rauchfrei – sagt seine Frau

Nikotin – Bye, bye Zigarette: US-Präsident Barack Obama hat das Rauchen aufgegeben. Das verriet seine Ehefrau Michelle in Washington. Sie habe ihn seit fast einem Jahr nicht mehr mit einer Zigarette gesehen, erzählte die First Lady Reportern im Weißen Haus und bekannte mit einem Lächeln: „Ich bin sehr stolz auf ihn.“ Der Kampf gegen das Nikotin war auch für den mächtigsten Mann der Welt eine „persönliche Herausforderung“, wie…>mehr. foto:AMagill / Andrew Magill,flickr.com Obama seit einem Jahr rauchfrei – sagt seine Frau weiterlesen

Warum Obama WikiLeaks dankbar sein kann

Die US-Depeschen zeigen: Nicht nur die USA sind überzeugt, dass Iran nach Atomwaffen strebt. Und plötzlich sind die Amerikaner im Konflikt die Moderaten. Ein Kommentar. Die Veröffentlichung der WikiLeaks-Dokumente taugt ausgezeichnet zu schnellen Schlüssen. Einer davon lautet: Der Schaden, den dieses Leck den USA zufügt, ist immens. Zu hören und zu lesen war dieses Fazit sogar schon, bevor die Depeschen überhaupt ins Netz gestellt wurden.>mehr. lesen Sie auch: > Wikileaks veröffentlicht Details zu deutscher Israel-Politik foto:jos van zetten newsphoto!,flickr.com Warum Obama WikiLeaks dankbar sein kann weiterlesen

Afghanistan: Obamas geheime Schwadron

Die nun veröffentlichten Geheimdokumente belegen, dass geheime US-Einheiten in Afghanistan Taliban jagen und töten – und ihre Befehle aus dem Pentagon bekommen. Ein solcher Einsatz ist kaum von Isaf-Mandat und Völkerrecht gedeckt. Das Weiße Haus kritisiert die Enthüllung – und gibt Journalisten Tipps, wie sie damit umgehen sollen. Die USA führen Krieg im Irak und in Afghanistan. Und während sich Präsident und Friedensnobelpreisträger Barack Obama nur ungern mit dem Irakkrieg in Verbindung bringen lässt, war der Einsatz in Afghanistan von Anfang an auch sein Krieg. > mehr. foto:picapp.com Afghanistan: Obamas geheime Schwadron weiterlesen

Evangelikale in den USA und der Islam

Wie der Antichrist zum Mahdi wurde. In den USA hat nach den Anschlägen des 11. September die anti-islamische Stimmung in der Öffentlichkeit zugenommen. Doch was denken christlich-amerikanische Gruppen über den Islam? Der amerikanische Historiker Thomas S. Kidd analysiert in seiner Studie die Wahrnehmung des Mittleren Ostens durch die Evangelikalen. Von Joseph Croitoru. > mehr. foto: picapp.com Evangelikale in den USA und der Islam weiterlesen

Warum es Guantánamo immer noch gibt

Barack Obama versprach bei Amtsantritt, das Gefangenenlager innerhalb eines Jahres zu schließen. Terroristen wollte er vor zivile Strafgerichte statt vor Militärtribunale stellen. 18 Monate später hat sich wenig verändert. Ein Ortstermin. Das Gerichtsgebäude steht auf einem Hügelrücken über dem alten Militärflugplatz: ein fahlgelber, langgestreckter zweistöckiger Bau mit einem viereckigen Tower in der Mitte. Eine warme Brise streckt die US-Fahne am Flaggenmast in die Länge und lässt die Blätter der Palmen rundum rascheln. Der blaue Himmel ist mit Kumuluswolken durchsetzt, die sich zu unwirklich hohen Wattebergen auftürmen. Jenseits der Eingangstür beginnt eine andere Welt: … > mehr. > Alles okay in Guantanamo Bay … Warum es Guantánamo immer noch gibt weiterlesen

Mit Gottes Hilfe gegen Obamas Israel-Politik

In ihren Gottesdiensten preisen sie die jüdische Kultur des gegenseitigen Lobens. Politisch greifen sie Obamas Israel-Politik an. Etwa 100 Millionen Evangelikale leben in den USA – und viele von ihnen bezeichnen sich als „christliche Zionisten“. Ein Besuch in einem Gottesdienst im US-Bundesstaat Virginia. > mehr. foto: picapp.com Mit Gottes Hilfe gegen Obamas Israel-Politik weiterlesen

Pentagon gegen Weißes Haus?

US-Präsident Obama entlässt renitenten General McCrystal, will aber alles bei verfahrener Afghanistan-Strategie beim Alten lassen. Natürlich ist der angeblich zurückgetretene Oberbefehlshaber der ISAF-Truppen in Afghanistan, Stanley McChrystal, von US-Präsident Obama entlassen worden. Auch als er noch versuchte, zu Kreuz zu kriechen, lenkte Obama nicht mehr ein. Nach einem kurzen Gespräch war Schluss, die Entscheidung vermutlich längst gefallen. Obama, der Oberbefehlshaber des US-Militärs, musste seine Autorität demonstrieren und vor allem auch deutlich machen, dass nicht die Berufsarmee, sondern die demokratisch gewählte Regierung das Sagen hat. Gleichzeitig musste er aber äußerst vorsichtig vorgehen, um nicht…> mehr. foto: picapp.com Pentagon gegen Weißes Haus? weiterlesen

Obama: Tragödie um Gaza-Flotte bietet Chance für Friedensprozess

Washington (Reuters) – Als Reaktion auf den israelischen Militäreinsatz gegen die Gaza-Hilfsflotte hat US-Präsident Barack Obama gefordert, den festgefahrenen Nahost-Friedensprozess wieder in Gang zu bringen. „Es ist nun wichtig, dass wir den Stillstand beenden und diese Tragödie als Chance begreifen“, sagte Obama in einem CNN-Interview am Donnerstag. Israel habe zwar berechtigte Sicherheitsbedenken wegen der Bedrohung durch die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas. Die israelische Blockade des Palästinenser-Gebiets beeinträchtige aber die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Menschen dort erheblich. > mehr. foto:picapp.com Obama: Tragödie um Gaza-Flotte bietet Chance für Friedensprozess weiterlesen

Regierung Obama hält Gaza-Seeblockade für „unhaltbar“

Führende US-Regierungsbeamte erklärten … der New York Times, dass die Regierung von Präsident Barack Obama die Seeblockade des Gazastreifens als „unhaltbar“ betrachte. Zudem dränge Washington auf eine neue Politik, mit der mehr Güter in den verarmten Gazastreifen gelangen könnten. „Der Gazastreifen ist in der arabischen Welt zum Symbol dafür geworden, wie Israel die Palästinenser behandelt, und wir müssen das ändern“, wurde ein Regierungsbeamter zitiert. > mehr. foto: picapp.com Regierung Obama hält Gaza-Seeblockade für „unhaltbar“ weiterlesen

Nahost rüstet auf – heimlich

Gerade erst wurden aus Jordanien Raketen Richtung Israel abgeschossen – die Region rüstet auf. Doch keiner sagt, welche Waffen er wirklich besitzt. In Washington auf dem Nukleargipfel war die Rede von Abrüstung und Frieden. Das wirkte weise und ein bisschen weltfern zugleich. Im Nahen Osten reden sie von Aufrüstung und Krieg. Ist das die Realität? Zumindest gewinnt man zunehmend den Eindruck. Israels Präsident Peres beschuldigte kürzlich Syrien, es habe Scud-Raketen an die Hisbollah im Libanon geliefert. In Jordanien haben Extremisten gestern Kurzstreckenraketen Richtung Israel abgeschossen, die noch auf jordanischem Boden abstürzten. Israel seinerseits verweigerte seine Teilnahme an Barack Obamas Nukleargipfel … Nahost rüstet auf – heimlich weiterlesen

Obama warnt vor Atom-Terroristen

Gipfel zur nuklearen Sicherheit in Washington. Eine Atombombe in den Händen von Terroristen – davor warnt US-Präsident Obama. Vor dem Gipfel zur nuklearen Sicherheit sagte er: Al-Kaida versuche, an Atomwaffen zu gelangen. Experten zufolge gibt es weltweit tonnenweise Nuklearmaterial. Es bestehe die „Möglichkeit, dass terroristische Organisationen in den Besitz von Atomwaffen gelangen“, warnte Obama kurz vor Beginn des Washingtoner Gipfels zur Nuklearsicherheit. Das wäre „die größte einzelne Bedrohung der Sicherheit der USA kurz-, mittel- und langfristig.“ > mehr. foto:picapp.com Obama warnt vor Atom-Terroristen weiterlesen

USA: Abbau von Atomwaffen: Ja – Option auf Erstschlag: Ja

US-Präsident Obama hat seine neue Atomwaffenstrategie vorgestellt. Einen generellen Verzicht auf den Ersteinsatz lehnt er ab. Die US-Regierung hat ihre neue Doktrin für den Einsatz von Atomwaffen veröffentlicht. Demnach werden die Bedingungen, unter denen Amerika Gebrauch von diesen Massenvernichtungswaffen machen würde, deutlich eingeschränkt. Die Veränderungen gehen jedoch nicht so weit, wie die Abrüstungsfraktion gehofft hatte. Präsident Barack Obama hatte vor einem Jahr in einer Rede in Prag eine atomwaffenfreie Welt zu seinem Ziel erklärt. > mehr. foto: picapp.com USA: Abbau von Atomwaffen: Ja – Option auf Erstschlag: Ja weiterlesen

Mut von der Kanzel

Das Kanzelwort von Bischöfin Margot Käßmann zum Neuen Jahr verlangt im Blick auf Afghanistan zu Recht weniger militärische Tapferkeit und mehr zivilen Mut. Nachdem ich die Neujahrspredigt von Margot Käßmann in Gänze gehört habe, ist meine Empörung über die Empörten – vom Christdemokraten Wolfgang Schäuble bis zum Grünen Ralf Fücks – grenzenlos. > mehr. foto: picapp.com Mut von der Kanzel weiterlesen

Yes, we can kill

Barack Obama weicht dem Terror so wenig wie sein Vorgänger Bush. Nur wirft er die Moral dabei nicht völlig über Bord. Barack Obama war noch nicht im Weißen Haus angekommen, da musste er sich schon des Vorwurfs erwehren, in Fragen der nationalen Sicherheit zu unerfahren, zu liberal, zu weich zu sein. Nichts fürchteten er und seine Berater mehr als einen Terroranschlag. Denn der hätte noch im Wahlkampf viele Amerikaner in die Arme des kriegserprobten Konkurrenten John McCain getrieben. Deshalb ummauerte sich Obama vom ersten Moment an mit krisengestählten Beratern und berief als Präsident unverzüglich ein namhaftes Sicherheitsteam. > mehr. foto:picapp.com Yes, we can kill weiterlesen

2010: Willkommen in Orwells Welt

Von John Pilger. In „1984” beschrieb George Orwell einen Superstaat namens Oceania, dessen Kriegssprache Lügen aufbaute, die „in die Geschichte eingingen und zur Wahrheit wurden. ‚Wer die Vergangenheit beherrscht,’ so der Leitspruch der Partei, ‚beherrscht die Zukunft; wer die Gegenwart beherrscht, beherrscht die Vergangenheit.’“ Barack Obama ist der Führer eines zeitgenössischen Oceania. In zwei Reden am Ende des Jahrzehnts beteuerte der Friedensnobelpreisträger, dass Frieden nicht länger Frieden ist, sondern ein anhaltender Krieg, der „sehr wohl über Afghanistan und Pakistan hinaus reicht“ zu „unordentlichen Regionen und diffusen Feinden.“ Er bezeichnete das als „globale Sicherheit“ und > mehr. foto:SYDNEY, AUSTRALIA – NOVEMBER … 2010: Willkommen in Orwells Welt weiterlesen

Herr Präsident, Krieg ist nicht Frieden

Kommentar zu Obamas Osloer Rede (Entgegennahme des Friedensnobelpreises). – Eine eloquente Rede in Oslo kann die Kriegswirklichkeit nicht verändern. Als Präsident Obama seine Rede zur Entgegennahme des Friedensnobelpreises beendete, forderte er zu einer „beständigen Erweiterung unserer moralischen Vorstellungskraft“ auf. Allerdings hielt sich seine Rede im engen Rahmen einer Politik, die er mühsam rhetorisch zu rechtfertigen suchte. Locker und mit abgehobenen Begründungen wird uns gesagt: Das noble Ziel der Kämpfe ist Frieden. Mit dem wirklichen Krieg haben solche Begründungen wenig zu tun. Die Rhetorik ist der Zuckerguss über dem Gift. Sie trägt dazu bei, die Hoffnung zu killen und zwar im … Herr Präsident, Krieg ist nicht Frieden weiterlesen