Die PEGIDA sind keine Rassisten – es ist viel komplizierter | wirsindmosaikde

Ist es nicht auffällig, dass Demonstranten bei PEGIDA sich deutlich von rechtsextremen und Nazis abgrenzen? Immer wieder ist mir in den Beiträgen über die PEGIDA die Aussage begegnet, dass hier ganz normale Bürger aus der Mitte der Gesellschaft demonstrieren: „Ich … Die PEGIDA sind keine Rassisten – es ist viel komplizierter | wirsindmosaikde weiterlesen

Über die Mörder von gestern: Film: „Im Labyrinth des Schweigens“: Die Hand des Mörders – Kultur – Tagesspiegel Mobil

Bleierne Zeit: Giulio Ricciarellis Kinofilm „Im Labyrinth des Schweigens“ erzählt die dramatische Vorgeschichte des großen Frankfurter Auschwitz-Prozesses. Es ist eine deutsche Zeitreise. Junge Männer tragen Schlips, ob in der Uni oder im Büro, die älteren gehen nicht ohne Hut aus dem … Über die Mörder von gestern: Film: „Im Labyrinth des Schweigens“: Die Hand des Mörders – Kultur – Tagesspiegel Mobil weiterlesen

Hitler und die Aufklärung

Josef Bordat. Mich erreichten in den letzten Wochen und Monaten sehr viele Bücher zur Besprechung. Leider finde ich nicht immer die Zeit, diese mit der gebührenden Sorgfalt durchzuarbeiten, um sie fair rezensieren und so zu einem fundierten Urteil kommen zu können. Dennoch erscheinen mir einige der Bücher nach kurzer Durchsicht empfehlenswert, so dass ich sie hier in Jobo72′s Weblog nach und nach kurz vorstellen möchte. Dafür gibt es nun die Rubrik „Buch der Woche“. *** Das Buch, das ich heute vorstellen möchte, hat mich in seiner Intention und Anlage sehr an die These des Soziologen Zygmunt Baumans erinnert, die Shoa sei … Hitler und die Aufklärung weiterlesen

Vom Neonazi zum Christen

Josef Bordat. Stefan Rochow schreibt über seinen Weg vom Neonazi zum Christen. Eindrucksvoll. Vor fünf Jahren ist Stefan Rochow aus der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) ausgetreten. Zuvor hatte er bei den Rechtsextremen binnen eines Jahrzehnts eine steile Karriere gemacht: Bundesvorsitzender der Jungen Nationaldemokraten (JN), Mitglied des Parteivorstands, Fraktionsassistent in Dresden, Pressesprecher in Schwerin. Warum also der Austritt? Unzufrieden mit der Bezahlung? Nein, die Antwort lautet: Weil Stefan Rochow durch den Menschen Joseph Ratzinger Gott gefunden hat und Christ wurde. Und die Nachfolge Christi lässt sich mit Ausländerfeindlichkeit, übersteigertem Nationalbewusstsein und völkischer Herrenmoral nicht vereinbaren, denn Jesus kam und sprach zu allen, … Vom Neonazi zum Christen weiterlesen

Vom Nazi zum Pastor

Mit 17 schlug Johannes Kneifel einen Mann so brutal zusammen, dass er starb. Im Gefängnis wandelte sich der Neonazi zum Christen, bald wird er Pastor sein. Doch plötzlich kommt die Vergangenheit zurück in sein Leben. Manchmal, wenn er irgendwo öffentlich aufgetreten ist, bekommt er böse Briefe. „Ich wünsche Dir, dass Du Dein Leben lang Alpträume hast“, heißt es in einer Facebook-Nachricht. Johannes Kneifel wirkt ruhig, als er davon erzählt. Der 30-Jährige sitzt in einem Café in Elstal, einer alten Eisenbahnersiedlung vor den Toren Berlins. „Von der Tat“, sagt Kneifel, „habe ich nie geträumt.“>mehr. foto: Scott Butner,flickr.com Vom Nazi zum Pastor weiterlesen

NS-Zeit: wer sind wir heute ?

  Deutsche werden wieder öfter als Nazis beschimpft. Zugleich sollen sie Europa führen. Und die jüngere Generation will sich nicht mehr schuldig fühlen. Eine Reise in die Zukunft unserer Vergangenheit. Ich bin noch in Hörweite des Holocaust geboren, 1960 war das. Wir Schüler der Sechziger und Siebziger kennen den Nazi-Sound nicht nur aus dem Fernsehen, sondern auch von alten Männern vorn am Pult. Zudem fiel es mir leicht, Zugang zum Schweren zu finden, weil die Propagandabücher des Großvaters im Regal standen, auch Mein Kampf. Ich habe Aschenbecher mit Hakenkreuzen in Familienschränken gefunden und Orden, die nicht ehren. Die spätere Politisierung vertiefte den … NS-Zeit: wer sind wir heute ? weiterlesen

Ehem. EKD-Vorsitzender über die Nazivergangenheit seines Vaters

„Das wirkte grauenhaft auf mich“. Wolfgang Huber gehört zu den wichtigsten evangelischen Theologen der Bundesrepublik. Sein Vater war ein führender Nazi-Jurist. Ein Gespräch mit dem Sohn über Schuldbekenntnisse. Wenn der Theologe Wolfgang Huber von seinem Vater erzählt, dann sind da zunächst unbeschwerte, fast zärtliche Erinnerungen. Wie sie die durch einen Wasserschaden durchnässten Bücher des Vaters mit einem zum Föhn umgebauten Staubsauger trockneten oder wie er als kleiner Junge auf dem Boden des Arbeitszimmers saß, Zeitung las und dem gebildeten Vater Fragen dazu stellen durfte. Das war, sagt Wolfgang Huber, „ein Höhepunkt“ seiner Kindheit.>mehr. foto:evangelisch.de, evangelisch,flickr.com Ehem. EKD-Vorsitzender über die Nazivergangenheit seines Vaters weiterlesen

„Arsch-Rot-Gold“ – Nazis bei der EM

Entspannter Partypatriotismus sieht anders aus. Deutsche Rechtsextremisten schreien nach dem Spiel gegen Griechenland ihre Parolen – nicht zum ersten Mal. DANZIG taz | Nach dem Spiel der DFB-Elf gegen Griechenland in Danzig haben 50 bis 60 deutsche Fans im Zentrum am Neptunbrunnen rechtsradikale Parolen* skandiert. Das weiß auch Volker Goll von der Koordinationsstelle Fanprojekte. Er zieht derzeit mit der „Fanbotschaft“ von Spielort zu Spielort.>mehr. foto: seriouslysilly,flickr.com „Arsch-Rot-Gold“ – Nazis bei der EM weiterlesen

EKD zum Rechtsextremismus

Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland nimmt den Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des Zweiten Weltkrieges vor 67 Jahren zum Anlass, die menschenverachtenden Taten und Äußerungen rechtsextremer Gruppierungen auf das Schärfste zu verurteilen. Einen entsetzlichen Höhepunkt stellt dabei die mörderische Gewalt dar, die von im Untergrund tätigen Neonazis in den vergangenen Jahren ausgeübt wurde. Die Einstellungen, aus denen diese Äußerungen entstehen, finden sich in der Mitte unserer Gesellschaft und somit auch vereinzelt unter Mitgliedern unserer Kirche. Das christliche Gebot der Nächstenliebe gebietet es, uns in aller Klarheit gegen solche menschenverachtenden Einstellungen und Taten, die diesen folgen, … EKD zum Rechtsextremismus weiterlesen

Die Rückkehr der geistigen Brandstifter

Via Zeit.de. Die Anti-Islam-Demo in Köln bleibt friedlich. Auch weil bewaffnete Salafisten festgenommen werden. Das rechte Pro-NRW-Häuflein aber erreicht sein Ziel. Endlich sind sie wieder da, die Fernsehkameras und Reporter, endlich sind sie nicht mehr allein mit ihren Plakaten und Parolen. Kaum ist er aus dem VW-Bus gestiegen, hält einer der Aktivisten von Pro NRW das bekannte Schild mit der rot durchgestrichenen Moschee hoch, und schon klicken die Verschlüsse der Objektive wie wild. Da lächelt Markus Beisicht zufrieden.>mehr. foto: Joelk75,flickr.com Die Rückkehr der geistigen Brandstifter weiterlesen

Hotels dürfen Rechtsextreme abweisen

Urteil – Hotelbetreiber dürfen grundsätzlich Rechtsextremisten wegen ihrer politischen Überzeugung als Gäste ablehnen. Dies gelte jedoch nicht, wenn die Buchung des Gastes bereits bestätigt wurde, urteilte der Bundesgerichtshof. Er hatte über eine Klage des früheren NPD-Chefs Udo Voigt zu entscheiden. Hotels sind nicht verpflichtet, rechtsextremen Gästen eine Unterkunft zu bieten. Grundsätzlich könnten nicht nur Privatleute, sondern auch Unternehmen auf ihr Hausrecht pochen, urteilte am Freitag der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Hat der Hotelbetreiber jedoch einmal eine Buchung bestätigt, sei er an die Erfüllung des Vertrages in der Regel gebunden, so die Richter. (AZ: V ZR 115/11)>mehr. foto:kersy83,flickr.com Hotels dürfen Rechtsextreme abweisen weiterlesen

Neue deutsche Nazis

Rechtsextreme, das sind längst nicht mehr nur Schläger und Altnazis. Sie erobern mit Geschick und Geduld neue Milieus und Regionen. Wie kam das? Hat Deutschland ein Neonaziproblem? Nein, werden die meisten auch nach der Aufdeckung der Zwickauer Terrorzelle ein wenig gereizt antworten. Schließlich landen die Rechtsextremisten höchstens im Osten größere Erfolge, die politische Klasse grenzt sich konsequent ab und die NPD zerlegt mittlerweile eher sich selbst als die demokratischen Zustände. Deutschland ist aufgeklärt und tolerant – daran können auch einige Irre nichts ändern.>mehr. foto:Gavin Loynes,flickr.com Neue deutsche Nazis weiterlesen

„Soviel Hitler war nie“ (Audio)

Via Deutschlandradio Kultur. Überall taucht Hitler auf – auf den Titelseiten seriöser Magazine, im Fernsehen, in Filmen, in Witzen – selbst die Werbung hat den Diktator für sich entdeckt. – Warum ist der Mann mit dem Bärtchen nicht totzukriegen? – Ein Gespräch mit Daniel Erk über sein Buch „So viel Hitler war selten“. > hier anhören. Einen Artikel zum Buch findet man hier, oder die Buchvorstellung auf der TAZ (die auch den Blog zum Thema betreibt) hier. foto: stephan, Abendglanz,flickr.com; Text: Quelle. „Soviel Hitler war nie“ (Audio) weiterlesen

Neonazi-Gegner in Dresden fühlen sich kriminalisiert

Via Zeit.de. Gegen viele, die sich in Sachsen Neonazis entgegen gestellt haben, laufen noch Ermittlungsverfahren. Trotzdem wollen sie auch kommende Aufmärsche blockieren. Einen Monat bevor in Dresden wieder einer der größten Neonazi-Aufmärsche Europas durch die Innenstadt ziehen soll, ist die Botschaft von Stefan Thiele deutlich. Der Sprecher des bundesweiten Bündnisses „Nazifrei! Dresden stellt sich quer“ kündigte am Dienstag in Dresden an: „Wir werden uns durch Repressionen nicht einschüchtern lassen und auch in diesem Jahr den Aufmarsch durch Blockaden verhindern.“>mehr. foto: Jusos de,flickr.com Neonazi-Gegner in Dresden fühlen sich kriminalisiert weiterlesen

Demonstration gegen Nazi-Marsch – München wehrt sich

Die ganz große Mehrheit ist bunt, nicht braun: Etwa 3000 Münchner haben in der Innenstadt gegen einen „Heldengedenkmarsch“ von Rechtsradikalen demonstriert – bewaffnet mit Ortsschildern, auf denen „München bleibt nazifrei“ steht. Hier zur > Bildergalerie. foto:cheryl hammond bsktcase,flickr.com Demonstration gegen Nazi-Marsch – München wehrt sich weiterlesen

Rassistisches Interview in der Fußgängerzone (Video)

Stürzenberger, alias byzanz, schreibt Hetzartikel für PI und leitet die Münchner PI-Truppe (eine rechtsradikale Hassseite Anm. d. Red.). Hier versucht er sich als Interviewer. Er möchte gern zwei jungen Muslimas die Gefahren des Korans nahebringen … und scheitert kläglich: > ansehen. foto: Swamibu,flickr.com Rassistisches Interview in der Fußgängerzone (Video) weiterlesen

Was würde Adolf tun ?

Denkt man ein paar Jahrzehnte zurueck, hiessen die Moslems noch Juden und mussten ertragen, was nun vermutlich gerade der juengsten Abrahamsreligion – dem Islam – geschieht. Damals wurden die Juden in unertraeglicher Weise und speziell in Deutschland an den Pranger gestellt und Opfer von Verfolgungen, Rufmord und letztlich sogar Voelkermord. Wiederholt sich heute die Geschichte, nur diesmal mit den Moslems ? Wie sind demagogische Aeusserungen eines Thilo Sarrazin zu werten ? Wird hier der Grund gelegt, der einen neuen Rassenhass herzurufen vermag ? Oder ist dieser bereits da ? Hat Deutschland so schnell vergessen ? > Lesen Sie hier. foto:picapp.com Was würde Adolf tun ? weiterlesen

Antisemitismus in Sachsen-Anhalt: Angriff auf Noam

In einer Kleinstadt in Sachsen-Anhalt wird ein jüdischer Junge an einer Bushaltestelle verprügelt. Warum werden die Hintermänner von vielen Menschen im Ort gedeckt? Als Noam Kohen am 16. April mit dem Regionalzug aus Naumburg zurückkehrt, ist sein Leben in Deutschland noch in Ordnung. Es ist 18 Uhr, er kommt vom Friseur, alles sieht nach einem ganz gewöhnlichen Abend aus. Ein paar seiner Schulfreunde sitzen an der Bushaltestelle vor dem Bahnhof in Laucha, Sachsen-Anhalt. Noam setzt sich zu ihnen. Kurz darauf kommt Alexander P. vorbei. Er ist 20 und trägt Glatze. > mehr. foto: Jaume d’Urgell,flickr.com Antisemitismus in Sachsen-Anhalt: Angriff auf Noam weiterlesen

Abendland in Christenhand

Die rechtsextreme und vom Verfassungsschutz beobachtete Partei Pro NRW tritt bei der Landtagswahl mit einem Spruch an, den sie bei der FPÖ geklaut hat: “Abendland in Christenhand”. Die christlichen Kirchen haben sich gegen diese Diktion schärfstens verwahrt. Zu Recht. Das ist natürlich bereits einkalkuliert in der Masche der Rechtsextremisten: Sie wollen jeden, der sich ihrem apokalyptischen Geraune von der drohenden, ja längst stattfindenden Islamisierung verweigert, als “Dhimmi”, “Appeaser”, “Moslemversteher”, “Schariafreund” etc. hinstellen. Und also auch die christlichen Kirchen, die bei aller Kritik (s. Regensburger Rede des Papstes, s. “Klarheit und gute Nachbarschaft” der EKD) weiter am Dialog festhalten (in der … Abendland in Christenhand weiterlesen

München: Besuch von der anti-islamischen Kampftruppe

Die Anhänger der (rechtsextremen) Website „Politically incorrect“ stören zunehmend Veranstaltungen, die sie als pro-muslimisch empfinden. Er war jetzt lange genug still. 25 Minuten lang hat sich Eckhardt Kiwitt, 54-jähriger Verlagsarbeiter aus Freising, einen Vortrag über das Paradies im Islam angehört. Andre Elfiky, ein Muslim, hat in der St.-Korbinian-Pfarrgemeinde in der Münchner Valleystraße über den Koran und über Mohammed gesprochen, der am „Ende seines Lebens schon ins Paradies greifen konnte“. Ein paar ältere Zuhörer sind zwischenzeitlich eingeschlafen. Eckhardt Kiwitt ist hellwach. Er hebt die Hand, einmal, zweimal, dann wird er endlich aufgerufen. „Sie sagten, man könne den Koran interpretieren“, fragt er … München: Besuch von der anti-islamischen Kampftruppe weiterlesen

Wilders und das Prinzip Angst

Niederlande: Rechtspopulist im Aufwind. Der Aufstieg des Islamfeindes Geert Wilders ist beispiellos. Die Methoden des Niederländers sind berüchtigt: Wie Wilders Wähler mobilisiert – und warum seine Macht bald schon wachsen könnte. Geert Wilders hat es fast geschafft – und die Polit-Konkurrenz bebt seit Jahren: Zunächst aus Wut und Empörung über seine islamfeindlichen Ausfälle, inzwischen zittern Liberale, Konservative und Sozialdemokraten aber längst aus Furcht. Die Mitte-links-Regierung von Ministerpräsident Jan Peter Balkenende ist zerbrochen, die Niederlande wählen am 9. Juni neu – aus Wilders Warte zur rechten Zeit. > mehr. Lesen Sie auch: > PI – Deutschlands beliebtester (rechtsextremer) Blog foto: picapp.com Wilders und das Prinzip Angst weiterlesen

Luftangriff auf Dresden: Nazis satt

Am 13. Februar muss Dresden ein mächtiges Zeichen gegen Rechtsextreme setzen. Alte Fehler und neues Gezänk erschweren die Aktion. Schluss ist dort, wo im Februar 1945 die Leichen verbrannt wurden. Der Dresdner Altmarkt, ein Areal zwischen sozialistischer Prunkarchitektur, missglücktem Nachwendeschick und der wuchtig aufragenden Kreuzkirche, wird am 13. Februar zur geschichtskräftigen Kulisse für den Endpunkt einer Menschenkette. Diese soll sich von der Synagoge aus am Rathaus vorbeischlängeln, stets der weißen Rose folgend. Auf die Straße gesprüht, markiert die Rose als Friedenssymbol den Weg. Fernsehsender, hofft Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU), werden die Bilder um die Welt schicken. Die telegene Botschaft: Dresdner … Luftangriff auf Dresden: Nazis satt weiterlesen

Holocaust-Gedenktag: Aus Erinnern kommt Haltung

65 Jahre nach der Befreiung des KZs in Auschwitz ist Deutschland eine politische Haltung erwachsen, geprägt von Ernsthaftigkeit, Berechenbarkeit und Prinzipienfestigkeit. Dass die Bundeskanzlerin die lang erwartete Regierungserklärung zur deutschen Haltung zu Afghanistan am Auschwitz-Gedenktag abgibt, mag manchen zu manchen Gedanken veranlassen. Dabei bedeutet es lediglich, dass der Parlamentsbetrieb auch vor diesem Tag nicht haltmacht. Das allerdings wiegt schwerer als jeder Hintergedanke, der an diesem Zusammenfallen von politischer Routine und Gedenken hätte mitdrehen können. Denn es wirft die Frage auf, wie sich denn das Erinnern an den singulären Zivilisationsbruch, für den der Name Auschwitz steht, zum Alltag von Politik und … Holocaust-Gedenktag: Aus Erinnern kommt Haltung weiterlesen

Brisant: John Demjanjuk und Sobibor (VIDEO)

Seit Montag wird in München der Prozess um den mutmaßlichen Kriegsverbrecher John Demjanjuk fortgesetzt. Aber ist er tatsächlich derjenige, der die Verbrechen begangen haben soll ? Und falls ja: wie soll man das verstehen, wenn gegen ihn als kleines Rädchen im Vernichtungswahn der Nazis nun ein Prozess geführt wird (immerhin schon der zweite), während andere Nazi-Größen unbehelligt und immer noch frei herumlaufen ? Sicherlich sollte jedes Kriegsverbrechen geahndet werden, das steht außer Frage. Aber sollte man dann nicht auch – zusätzlich – schleunigst (solange die Betroffenen noch leben) weiter oben in der Nazi-Hierarchie fortfahren ? Sehen Sie hier einen dialektischen Bericht von 3Sat zum Thema: „Brisant: John Demjanjuk und Sobibor (VIDEO)“ weiterlesen