Gibt es einen überzeugenden Gottesbeweis ?

Wir Menschen werden in diese Welt hineingeboren und müssen uns in ihr zurechtfinden. Wir Menschen sind einerseits aus Materie aufgebaut, die man reduktionistisch auf kleinste energetische Teilchen zurückführen kann, Atome und noch kleinere Unterteilungen der Atome. Was aber ist Energie, also das, woraus alles besteht? Neben der reduktionistischen Sicht erfahren wir Menschen uns noch als Sinn suchende Wesen. Wir interpretieren die Welt und ihre Zusammenhänge. Wir haben Gedanken. All dies sind Dinge, die mit der reduktionistischen Sicht nicht überein gehen, denn ein Atom kann keinen Schmerz fühlen, keine Liebe und keine Moral haben, so nehmen wir auf jeden Fall an. … Gibt es einen überzeugenden Gottesbeweis ? weiterlesen

4,5 Milliarden

Manchmal glauben Menschen, sie seien ziemlich alt. Natürlich haben sie damit Recht, auch, wenn es erstmal gar nicht so aussieht. Ich beispielsweise bin einige Milliarden Jahre alt. Sie übrigens auch. Glauben Sie nicht? Vermutlich fühlen Sie sich jünger. Das ist natürlich auch einerseits ganz gut so, wenngleich auch nur ein Teil der Wahrheit. Alle Atome, die schwerer als Beryllium sind, sind nämlich in einem ziemlich langen Prozess weit draußen in den Tiefen des Universums entstanden und wir Menschen bestehen nunmal aus Atomen. Und zwar aus Atomen, die durch Sternenexplosionen ausgebrütet würden. Wir sind alle gewissermaßen Sternenstaub. Zwar sind wir vielleicht … 4,5 Milliarden weiterlesen

Gab es den Urknall eigentlich?

Der Urknall ist ja schon ein bisschen abstrakt. Vor etwas mehr als 13 Milliarden Jahren soll also alles entstanden sein, die Zeit, der Raum und das ganze Universum. Was davor war, keine Ahnung. Auf spektrum.de wird der Angelegenheit mal etwas hinter den Vorhang geschaut. Wenn Sie glauben, danach Bescheid zu wissen, liegen sie vielleicht richtig. Vielleicht aber auch nicht. Lesen Sie mal rein. https://scilogs.spektrum.de/das-zauberwort/gab-es-den-urknall/ . . Gab es den Urknall eigentlich? weiterlesen

„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ ?

Die Floskel aus der Überschrift, allerdings mit einem Ausrufezeichen am Ende, findet man oft bei Rechtspopulisten. Irgendwelche vermeintlichen oder tatsächlichen Tabubrüche werden mit dieser Floskel eingeleitet. „Man wird doch wohl noch sagen dürfen, dass Flüchtlinge… Dass Ausländer… Dass Andersdenkende…“. Und so weiter. Es ist die eingespielte Floskel der Tabubrüche. Dennoch gibt es, wenn wir mal diesen politischen und ausländerfeindlichen Kontext verlassen, Zusammenhänge, in denen einem fast eine solche Formel unterstellt wird, obwohl man selber liberal orientiert ist. Nämlich dann, wenn es darum geht, die Wunder der Natur zu bestaunen und einen Gottesbezug dabei herzustellen. Wenn man z.b. sagt, es ist … „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ ? weiterlesen

Erkenntnisse der Naturwissenschaft

Seit die Erforschung der Welt auf naturwissenschaftlicher Grundlage begonnen wurde, hat die Menschheit mehr und mehr nützliches Wissen erworben. Was in der Antike noch angenommen wurde, dass es nämlich kleinste Teilchen gibt, ist heute bewiesen, wenngleich diese Atome noch aus mehreren kleinen Unterteilten bestehen, wie man heute weiß. Alle dieser kleinsten Teilchen bestehen letztlich aus Energie, und auch wenn man sich fragen kann, was denn Energie philosophisch gedacht eigentlich ist, kann man doch immerhin eine wissenschaftliche Beschreibung der Materie abgeben. Wir wissen heute, dass Photonen durch die Luft fliegen, wenn wir Licht sehen, dass Elektronen sich bewegen, wenn Strom fließt, … Erkenntnisse der Naturwissenschaft weiterlesen

Gravitationswellen

Vor einigen Tagen ist es gelungen, etwas nachzuweisen, was etwa vor 100 Jahren Albert Einstein theoretisch postuliert und formuliert hatte, von dem er aber nicht sicher war, ob man es jemals würde wirklich nachweisen können. Gravitationswellen sind gewissermaßen ein kaum wahrnehmbares Zittern im Raum. Sie entstehen dann, wenn zwei Neutronensterne verschmelzen. Das sagt einem als Laie natürlich nicht allzuviel, man freut sich aber trotzdem mit, dass da wohl etwas Besonderes passiert ist. Das besondere an der Sache ist, dass die Astronomie nun gewissermaßen nicht mehr Stummfilme schauen muss, sondern Filme mit Ton, wenn man es mal aufs Fernsehen überträgt. Bisher … Gravitationswellen weiterlesen

Epikur und Schöpfung

Im vierten und dritten vorchristlichen Jahrhundert lebte in Griechenland ein Philosoph, dessen Ideen noch heute eine gewisse Aktualität besitzen. Epikur, so hieß er, war einer der Atomisten, also einer der Atomlehrer, die gedanklich vorweggenommen hatten, dass alles, was wir sehen, also die ganze Materie, aus kleinsten Teilchen, den Atomen bestehen müsse. Er stellte sie sich dergestalt vor, dass sie unterschiedliche Formen haben und gewissermaßen Ösen und Haken, mit denen sie sich aneinander einhaken können und somit größere Gebilde entstehen können. Warum es sie gibt, ließ er außen vor, denn was soll man auch auf diese Frage antworten. Er definierte, dass … Epikur und Schöpfung weiterlesen

Naturwissenschaft und Gott

Der folgende Artikel behandelt Gedanken zu naturwissenschaftlichen Methoden und Wirklichkeitsverständnis. Ein Fischer hat ein Netz mit einer Maschenweite von 5 cm. Da er also niemals einen Fisch gefangen hat, der kleiner als 5cm ist, kommt er auf die Idee, dass es keine kleineren Fische als 5 cm geben könne. Auf die Naturwissenschaften übertragen soll das heißen, dass nur die Dinge, für die es Messmethoden gibt, naturwissenschaftlich existieren. Bis vor kurzem glaubte man noch, Gravitationswellen beispielsweise könne es nicht geben, doch vor einigen Monaten wurden sie entdeckt, weil man auf einmal die nötigen Messmethoden hatte. Die Existenz von Gravitationswellen war zwar … Naturwissenschaft und Gott weiterlesen

Einstein hätte mit einem Irrtum kein Problem

„Grundlagenforschung – Wenn Einstein irrt. Nun gerät auch noch die Relativitätstheorie ins Wanken. Für die Wissenschaft ist das kein großes Problem.„ Allerdings macht die Sache eines deutlich: dass wir Menschen von Weltbildern recht abhängig sind – heutzutage oft von dem naturwissenschaftlichen Weltbild. Und „Gläubige“ dieses Weltbildes verneinen gerne kategorisch alles, was in dieses Weltbild nicht hineinzupassen scheint – solange, bis es korrigiert wird. Lesen Sie >hier. foto:Ricardo Diaz ricardodiaz11,flickr.com Einstein hätte mit einem Irrtum kein Problem weiterlesen

(Un)glaube: Zwei Grabreden im Vergleich!

Ostersamstag

Prolog: Josef von Arimathäa wälzte einen Stein vor des Grabes Tür (Mk,15,46). Vorbei alle Anstrengung, alle Zweifel, alle Hoffnung auf eine Wendung zum Besseren, vorbei der innere und äussere Kampf, der Einsatz für das Gute, das Leben und für den Glauben an den Menschen liebenden Gott. Unterstützung braucht es nicht mehr, Enttäuschung und Verrat waren gestern und sind nicht mehr rückgängig zu machen. Es bleibt noch dem Toten die letzte Ehre zu erweisen, ihm ein würdiges Begräbnis zukommen zu lassen.

Schnitt, erste Szene. Oxford im Distrikt Oxfordshire, es ist Ostersamstag um das Jahr 2022. Wir befinden uns am Friedhof Mountbatton, unweit der ehrwürdigen Universität. Er war Professor für Biologie und einer der bekanntesten Wissenschaftler seiner Zeit.

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Die Abschaffung des Menschen nach R. Dawkins

kroskikopf.jpgHaben wir’s geschafft? Haben wir uns die Erde nachhaltig untertan gemacht?

Genau genommen behindert uns die Religion in unserer Freiheit. Übersinnliches ist Aberglaube.

Und Gott, egal welcher Religion, macht unser Leben unfrei und einfach mies.

„Die Abschaffung des Menschen nach R. Dawkins“ weiterlesen