Gesegnet in das neue Jahr – nicolesblog

Auch dieses Jahr verbrachte ich zum Jahreswechsel wieder drei Tage alleine in den Bündner Bergen. Ich brauche diesen Kurzurlaub, um mich von den anstrengenden Weihnachtstagen zu erholen, dem drohenden „Feiertagskoller“ zu entfliehen und zum Übergang der Zeiten einfach mal ganz für mich zu sein. Und nicht zuletzt um eine Gegend zu besuchen, die für mich so etwas wie eine „Herzensheimat“ ist. Neben der Zugfahrt hin und zurück, die für mich… https://nicolesblog.net/2018/01/06/gesegnet-in-das-neue-jahr/ Gesegnet in das neue Jahr – nicolesblog weiterlesen

Die Bibel in Zeiten der Eile

Josef Bordat. Zwei Kurzfassungen des „Buchs der Bücher“ bieten Konzentrate des Heiligen. Als Urlaubslektüre sind sie in Art und Umfang gerade richtig.  Kürze liegt im Trend. In einer Zeit, in der niemand mehr selbige zu haben scheint, liegen Kurzfassungen im Trend. Management-Abstracts, zusammenfassende Darstellungen, Überblickswerke – schnelle, aber dennoch möglichst umfassende Information ist das Gebot der Stunde. Wer kaum mehr als eine davon „opfern“ will, um die Bibel kennen zu lernen, mit der sich zu befassen eigentlich eine Lebensaufgabe ist, dem kann geholfen werden, denn jetzt gibt es das „Buch der Bücher“ in der Kurzfassungen und das gleich zweimal: Der Kapuzinerbruder … Die Bibel in Zeiten der Eile weiterlesen

Vita contemplativa und Vita activa: Arendt vs. Williams

Burkhard Conrad. Hannah Arendt ist dafür bekannt, daß sie der ideengeschichtlichen Hochschätzung der Vita contemplativa, also dem beschaulichen Leben, eine Hochschätzung auch der Vita activa, des tätigen bzw. politischen Lebens, entgegensetzte. Dies tut sie in der gleichnamigen Schrift “Vita activa oder vom tätigen Leben” aus dem Jahre 1958 (engl. Orginaltitel: The Human Condition). Vom Beginn der Ideengeschichte an sieht Arendt eine Bevorzugung des kontemplativen, beschaulichen Lebens gegenüber dem tätigen, politischen Leben. Bei Aristoteles sei dies der Fall gewesen, aber auch im monastisch geprägten Mittelalter, so z.B. beim Dominikaner Thomas v. Aquin. Sie gibt Thomas in ihren eigenen Worten wieder:…>mehr. foto: Timothy … Vita contemplativa und Vita activa: Arendt vs. Williams weiterlesen

Weihnachten: Ein bisschen Christsein und danach wieder Meditation?

Wie lang der Weihnachtsbaum so im Schnitt in den trauten Heimen steht? Schwer zu sagen, aber nicht selten hält er sich bis ins neue Jahr… Ob nun geglaubt wird oder nicht, christliche Symbole haben ihren festen Kurs, ungleich wankelmütigen Wertpapieren. Es ist ja eine schnuckelige Geschichte, und dabei noch kind- und konsumgerecht! Sollten wir vor lauter Räucherstäbchen den Sinn nicht mehr erkennen, können wir spätestens nach Weihnachten wieder unsere Meditationspraktiken aufnehmen, alle Zweifel wegarbeiten und weiter das Feintuning mit dem Kosmos suchen. Was hinter dem selbstgestrickten Glück… weiter gehts hier ———————– Bild: flickr.com alyishabared31 Weihnachten: Ein bisschen Christsein und danach wieder Meditation? weiterlesen

Was sehen wir, wenn wir Jesus sehen?

Hebräer 12:3 sagt nach der Elberfelderübersetzung: “… betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet! Anders als andere deutsche Übersetzungen entscheidet sich die Elberfelder für “betrachten”. Alle anderen übersetzen in die Richtung von “bedenken”. Rein vom Wort her ist das so auch richtiger, [analogizomai] bedeutet “abwägen, bedenken, usw.”. Dennoch finde ich die Elberfelder Übersetzungsvariante gelungen, denn genau das ist ja der Sinn bei tiefem Nachdenken über Jesus, dass ein inneres Bild entsteht. Nach meinem Verständnis hat dieses “Erwägen” die Bedeutung von Meditation, einem fortwährenden, tiefen Kreisen der Gedanken um Jesus. „Was sehen wir, wenn wir Jesus sehen?“ weiterlesen