Hinweise an die Gegendemonstranten beim Marsch für das Leben

Josef Bordat. Zunächst: Danke, dass Sie da waren. Sie sorgen dafür, dass Menschen stehenbleiben und genauer hinschauen, Touristen wie Samstagsnachmittagseinkäufer. Sie machen das Anliegen des Lebensschutzes auf RTL II-Niveau bekannt – und das ist gut so. Bloß: Denken Sie sich mal was Neues aus! Und wenn sie sich was Neues ausdenken, achten Sie bitte auf das mehr oder weniger stimmige Versmaß! Beispiel: „Ich bin nichts, ich kann nichts / gebt mir ein Kruzifix!“ Das mag ja alles richtig sein, dass Christen nichts sind und nichts können, außer für alles Leid in der Welt zuständig zu sein und nebenbei Frauen zu … Hinweise an die Gegendemonstranten beim Marsch für das Leben weiterlesen

Tyrannei an jeder Ecke

Josef Bordat. Vor einigen Tagen hatte ich über das Schicksal eines geschätzten Berliner Kollegen berichtet, der in seiner Stammkneipe Hausverbot erhalten hatte, weil er… nun, ja: „gesehen“ wurde. Beim „Marsch für das Leben“. Man hielt ihn zwar zuerst für einen der Teilnehmer des vom Kollektiv mitorganisierten Marsch gegen den „Marsch für das Leben“ (nicht zu verwechseln mit „Marsch gegen das Leben“!), aber die Maske fiel, als sich der Anfangsverdacht (der Kollege hatte vor dem Essen gebetet) erhärtete und man ihn anhand von Videoaufzeichnungen eindeutig identifizierte – mit einem Kreuz in der Hand! Das war’s dann. Man kennt das aus dem Tatort. Die näheren Umstände … Tyrannei an jeder Ecke weiterlesen

Der „Marsch für das Leben“ gewinnt an Zulauf

Josef Bordat. Der Marsch für das Leben in Berlin kann sich seit Jahren über steigende Beteiligung freuen. In diesem Jahr waren es nach Polizeiangaben 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auch in Madrid (und zeitgleich in mehr als hundert anderen spanischen Städten) fand am vergangenen Sonntag eine Marcha por la Vida statt. Die Beteiligung war dabei deutlich höher als in Berlin. Das geht aus dem „Minute-für-Minute“-Protokoll des Veranstalters hervor:…>mehr. foto: HazteOir.org la web del ciudadano activo, HazteOir.org, flickr.com Der „Marsch für das Leben“ gewinnt an Zulauf weiterlesen

Martialische Holzkreuze. Und Antisemiten!

Josef Bordat. Zur Wahrnehmung des „Marsch für das Leben“ durch den „weltlichen Humanismus“. Manchmal lohnt es sich, Fremdwörter nachzuschlagen. „Martialisch“ heißt soviel wie „streitsüchtig“, „kriegerisch“, „wild“, „grob auftretend“. „Martialisch“ ist offenbar das Lieblingswort des Verfassers eines Berichtes zum „Marsch für das Leben“ auf der Seite diesseits.de, einem „Online-Magazin für weltlichen Humanismus“. „Martialisch“ ist der Marsch, soweit es um dessen Teilnehmerinnen und Teilnehmer geht. Deren schlichte, weiße Holzkreuze seien „martialisch“, ihr gesamtes Auftreten („Ritual“) auch. Martialisch. „Streitsüchtig“, „kriegerisch“, „wild“, „grob auftretend“.>mehr. foto:Trygve Utstumo, trygve.u,flickr.com Martialische Holzkreuze. Und Antisemiten! weiterlesen