Was bedeutet die Scharia für Libyen?

Essen. Muammar al Gaddafi ist beerdigt. An einem unbekannten Ort ließ der Übergangsrat seine Leiche am frühen Dienstagmorgen nach muslimischer Sitte begraben. Kein ausgewiesenes Grab, kein Ort der Erinnerung an den ehemaligen Despoten sollte in Libyen verbleiben. Was wird nun aus dem nordafrikanischen Staat, über den 42 Jahre lang Gaddafi herrschte?>mehr. Lesen Sie auch: > Libyen und Scharia: vom Regen in die Traufe ? foto: Bryn Pinzgauer,flickr.com Was bedeutet die Scharia für Libyen? weiterlesen

Libyen: Das zynische Gerede von den Menschenrechten

Diktator Gadhafi hatte die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Vor allem aber hat er den Zynismus des Westens unterschätzt. Ein Kommentar. Muammar al-Gadhafi ist im Namen der Menschenrechte erlegt worden wie ein Tier. Das sollte man nicht vergessen, jetzt, da in Libyen sein Ende gefeiert wird. Es steht uns nicht an, die zur Schau getragene Freude siegreicher Libyer zu kommentieren. Doch reden sollte man über die Nato. Ohne sie hätten die Rebellen Gadhafi wahrscheinlich nicht zur Strecke bringen können. Die Nato handelte offiziell im Namen der Menschenrechte – jedenfalls war das die völkerrechtliche Grundlage der Intervention.>mehr. foto:شبكة برق | B.R.Q, BRQ … Libyen: Das zynische Gerede von den Menschenrechten weiterlesen

Öl ist wichtiger als Kakao

Libyen und die Elfenbeinküste: zwei Länder, in denen zurzeit heftig gekämpft wird. Doch während die internationale Gemeinschaft in Libyen massiv militärisch interveniert, um „Zivilisten zu schützen“, hat sie in der Elfenbeinküste sehr spät ihre Hubschrauber in die Schlacht geschickt. Es ist unglaubwürdig, Militäraktionen allein mit humanitären Prinzipien zu rechtfertigen.>mehr. foto:fatdeeman,flickr.com Öl ist wichtiger als Kakao weiterlesen

Libyen-Angriff: „Ethisch nicht gerechtfertigt“

Pax Christi kritisiert das militärische Eingreifen der internationalen Koalition in Libyen. Aachen – Heftige Kritik am militärischen Vorgehen der internationalen Koalition gegen Libyen hat die katholische Friedensbewegung Pax Christi geäußert. Die Durchsetzung der Flugverbotszone sei mit großem Leid für die Zivilbevölkerung verbunden, sagte der Vizepräsident der deutschen Sektion, Johannes Schnettler, am Montag in Aachen. Er kritisierte zugleich, die Aktion sei zu wenig durchdacht, da gar nicht klar sei, wer…>mehr. foto: Fibonacci Blue,flickr.com Libyen-Angriff: „Ethisch nicht gerechtfertigt“ weiterlesen

Libyen: Kopflos in den Krieg

Via Zeit.de. Niemand weiß, wer den Krieg gegen Libyen eigentlich anführt. Auch, wer die Rebellen wirklich sind, ist im Westen nicht bekannt. Fünf Fragen zum Einsatz von U. Ladurner. Es ist leicht einen Krieg zu beginnen und sehr schwer ihn wieder zu beenden. Das gilt auch für Libyen — der Westen wird es noch erfahren. Dieser hat sich dazu entschlossen, die libyschen Rebellen militärisch zu unterstützen. Doch die Interventionisten unter uns lassen eine Reihe von Fragen unbeantwortet. Hier sind fünf davon.>mehr. foto:americanistadechiapas,flickr.com Libyen: Kopflos in den Krieg weiterlesen

Käßmann zu Libyen und Atomunfall

Auch, wenn sich die ZEIT aus dem folgenden Interview für die Überschrift gerade den reißerischsten Satz herausgepickt hat, ist das Interview lesenswert – und besagter Satz wird zudem in seinen Zusammenhang gerückt. „Die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann über die deutsche Verantwortung für Libyen, die Atom-Kehrtwende der schwarz-gelben Bundesregierung und Demut als Haltung.“>mehr. foto: evangelisch,flickr.com Käßmann zu Libyen und Atomunfall weiterlesen

Hoppla, Gaddafi will die Schweiz von der Landkarte tilgen

Dschihad – Der libyische Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi ist für manche Überraschungen gut. Nun hat er der Schweiz den Dschihad, den muslimischen Heiligen Krieg, erklärt. In den Alpen darf gezittert werden. Doch die tatsächliche Gefahr hält sich in Grenzen. Muammar al-Gaddafi (67) ist ein Chamäleon. Wenn ihm der Sinn danach steht, gibt er den väterlichen afrikanischen Herrscher. Anderntags spielt er den Beduinen, der das einfache Leben im Zelt genießt. Seit neuestem gefällt sich der „Bruder Führer“ in der Rolle des islamischen Vordenkers. In weißer Robe kniet er auf seinem Gebetsteppich nieder. Hinter ihm beten Stammesführer und Staatschefs aus den islamischen Staaten … Hoppla, Gaddafi will die Schweiz von der Landkarte tilgen weiterlesen