Schweinepest: weshalb der Abschuss von Wildschweinen wenig bringt

Seitdem die Angst vor der afrikanischen Schweinepest umgeht, welche besonders durch Wildschweine nach Zentraleuropa von Osten her eingeschleppt werden könnte, hatte der Bauernverband gleich einen bahnbrechenden Vorschlag, er meinte nämlich, es sollten doch bitte 70% der Wildschweinbestände abgeschossen werden. Wildschwein tot, Problem gelöst. Bauernregel eben. Dass es mit dieser Bauernschläue aber nicht allzu viel auf sich hat, ist bei etwas genauerem Hinsehen deutlich. Zum einen ist es so, dass Wildschweine zwar dieses Virus in sich tragen können, andererseits sterben sie aber auch schnell daran. Wildschweine sind ortstreu, ziehen also nicht weit durch die Lande. Insofern erledigt sich die Schweinepest in … Schweinepest: weshalb der Abschuss von Wildschweinen wenig bringt weiterlesen

Glyphosat

Das Herbizid Glyphosat, heftig umstritten und nun um 5 weitere Jahre zugelassen, ist ja nicht jedermanns Sache, zumal es womöglich auch Krebs verursachende Wirkung hat. Insofern wäre das nun ein guter Zeitpunkt für eine Langzeitdiät. Einfach mal die nächsten 60 Monate auf alles aus der Landwirtschaft verzichten und nur noch Schokolade essen. In Kombination mit Wassersuppe. http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-11/unkrautvernichter-glyphosat-wird-weitere-fuenf-jahre-zugelassen . Glyphosat weiterlesen

Insektensterben

In vielen westlichen Ländern ist die Menge an Insekten in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgegangen. Vordergründig mag das manche Menschen zunächst freuen, weil die krabbelnden Wesen ja nicht jedermanns Sache sind. Hintergründig bahnt sich hier aber wohl eine ökologische Katastrophe an. Im deutschen Krefeld wurde seit 1989 die Menge von Insekten gemessen und diese ist seitdem um 76% zurückgegangen. Da Insekten aber beispielsweise die Grundlage für die Ernährung von Vögeln und auch anderen Tieren ist, muss man davon ausgehen, dass dieser starke mengenmäßige Rückgang sich ebenfalls auf andere Tierarten auswirkt. Bienen beispielsweise sind dafür notwendig, andere Pflanzen zu bestäuben. Ohne … Insektensterben weiterlesen

Amsel, Drossel, Fink und Star

Der Star ist in Deutschland der Vogel des Jahres, er ist gewissermaßen tatsächlich ein Star. Wenn auch ein trauriger, weil neuerdings vom Aussterben bedroht. Zu viele landwirtschaftlich genutzte Anbauflächen gibt es hierzulande offenbar, auf denen der Star zu wenig Nahrung findet. So kann es sein, dass man in Zukunft das Frühlingslied umdichten muss, Amsel, Drossel, Fink und Huhn. Den Hühner gibt es ja genug in Deutschland. Ein paar laufen noch frei herum auf glücklichen Bauernhöfen, die anderen stehen eingepfercht in Legebatterien. Denn Legebatterien sind im Vergleich zum Star nicht vom Aussterben bedroht. Amsel, Drossel, Fink und Star weiterlesen

„Ernten sind Lebensmittel, keine Spekulationsobjekte“

Erzbischof Zollitsch betont Bedeutung gerechter Landwirtschaft Freiburg (pef). Zu einem gerechten Handel mit Nahrungsmitteln hat der Erzbischof von Freiburg, Dr. Robert Zollitsch, aufgerufen. Im Freiburger Münster sagte er am Sonntag (9.10.): „Es muss uns nachdenklich stimmen, wenn mit Nahrungsmitteln spekuliert wird – wenn das, was zum Lebensunterhalt dient, zum reinen Objekt der Gewinnmaximierung wird.“>mehr. foto: Dag Endresen,Dag Terje Filip Endresen,flickr.com „Ernten sind Lebensmittel, keine Spekulationsobjekte“ weiterlesen