In der Notaufnahme

21 Uhr. Eben habe ich mit einer etwa 80 jährigen Dame telefoniert, die in einem Münchner Krankenhaus auf einer Liege in der Notaufnahme liegt. Seit über sechs Stunden. Blutwerte wurden genommen, ansonsten aber nichts passiert. Demnächst sollen aber die Ärzte kommen, so hieß es. Zustände wie in der dritten Welt, würde man denken. Es sind aber die Zustände in Deutschland. Mittwoch, 26.8.20. Wie es weiterging? Um vier Uhr nachts wurde die Frau dann zum Röntgen gefahren. Danach wurde ihr Bett eine halbe Stunde lang vor einer speziellen Corona-Station abgestellt, die extra für mit dem Coronavirus infizierte Patienten da ist. Die … In der Notaufnahme weiterlesen

Mitten im Leben

Sind wir vom Tod umgeben. Ob wir das nun wollen oder nicht. Und je älter man wird, desto mehr Menschen kennt man zwangsläufig, die auch irgendwie mit diesem Thema konfrontiert werden, und zwar nicht irgendwie nur theoretisch, sondern die entweder krank sind, sehr krank oder gerade am Sterben. Ein wenig Glück im Unglück liegt darin, dass es in meinem Fall Menschen sind, die ich zwar kenne, die aber gedanklich und emotional nicht so nah an mir dran sind, dass es nun ganz dramatisch wäre. Traurig ist es aber allemal. Da ist die Cousine, die gerade im Sterben liegt, überall Metastasen. … Mitten im Leben weiterlesen

Gedanke des Tages

Der Körper eines Menschen besteht, je nach Alter, zu etwa 60 bis 80% aus Wasser. Ohne Wasser kein Leben. Auch im Neuen Testament findet sich der Begriff des Wassers, das dem Menschen Leben schenkt. Das Wasser steht hier für die Nähe zu Gott bzw. zu Jesus und für die Kraft und Hoffnung und Gnade und Güte und Liebe, die er schenkt. Wer das Wasser des Lebens trinkt, wer also an Jesus glauben kann, wird geistlich gesehen keinen Durst im Leben leiden, wird also nicht ohne Sinn und ohne Hoffnung durch sein Leben stolpern, sondern sich geborgen wissen in Jesus, in … Gedanke des Tages weiterlesen

Und wie beten Sie eigentlich so? (Falls Sie überhaupt jemals beten)

Pardon, die Frage soll jetzt nicht zu persönlich sein, aber ich stell mal eine persönliche Frage. Falls Sie zufällig Christ sind, oder von mir aus auch Moslem oder Jude oder irgendein anderer Gläubiger, whatever, werden Sie ja gewisse Vorstellungen haben, wenn Sie beten, oder? Haben Sie vielleicht eine Gebetsmühle in der Hand, die Ihnen die Anzahl der Gebete abnimmt, anhand derer Sie glauben, Gott werde Ihnen wohlgesonnen sein? Glauben sie, die Erfüllung ihres Wunsches oder ihrer Hoffnung hängt von der Anzahl der Gebete ab? Oder haben Sie konkrete Vorstellungen im Kopf, die Gott Ihnen erfüllen soll? Ja, ich glaube, das … Und wie beten Sie eigentlich so? (Falls Sie überhaupt jemals beten) weiterlesen

Drei Punkte, ob du ein guter Autofahrer bist

Deutschland besitzt etwa nur fünf beste Autofahrer. Der eine schreibt gerade diesen Artikel, der andere liest ihn gerade. Und dann gibt es noch die anderen drei, aber von denen hört man meistens nichts. Um ganz sicher zu gehen, dass du auch dazu gehörst, kannst du dir in Gedanken einmal die folgenden Fragen beantworten. Hast du dein Auto auf der Autobahn auf der linken Fahrspur auch bei 190 km/h im Griff? Nutzt du vielfach die Lichthupe, um andere, die versehentlich auf deine Überholspur fahren, rechtzeitig auf deine Geschwindigkeit aufmerksam zu machen? Fährst du auf der linken Überholspur präventiv sicherheitshalber mal bis … Drei Punkte, ob du ein guter Autofahrer bist weiterlesen

Mitten im Leben…

… sind wir vom Tod umgeben. So schlimm ist es noch nicht, aber der Bekannte, von dem ich vor etwa 2 Monaten berichtet hatte, liegt immer noch im Koma. Offenbar ist es nicht mal ein Wachkoma, welches ja durch Medikamente künstlich aufrechterhalten wird, damit das Gehirn sich regenerieren kann, sondern es scheint ein Komazustand zu sein, aus dem heraus jer auch einfach nicht mehr aufzuwachen scheint. Dazu kam nun offenbar noch ein Krankenhauskeim, der starken Husten verursacht, was bei künstlicher Beatmung natürlich zusätzlich ein großes Problem darstellt. Und die Muskeln sind wohl soweit abgebaut, dass die Hände schon spastisch verkrampfen. … Mitten im Leben… weiterlesen

Heilt Jesus auch heute noch?

Wenn Christen zu Jesus beten, tun sie dies nicht zu dem Menschen Jesus, sondern zu Gott, der sich in Jesus gezeigt hat. Der Einfachheit halber und der Klarheit wegen nennen sie ihn Jesus, meinen aber das Göttliche damit. Jesus wird dabei als eine eigene Hypostase gesehen, als eine eigene Wesenheit. Gott Vater, Jesus und heiliger Geist. Nach außen zeigt sich der christliche Gott als der Eine, nach innen besteht er aus drei Personen, so die christliche Dogmatik. Da Gott sich in Jesus gezeigt hat, kann man über ihn etwas aussagen und wissen, wie er von seinem Wesen her so ist. … Heilt Jesus auch heute noch? weiterlesen

Wachkoma und ein paar Fragen

Nachdem von mehreren Tagen ein entfernter Bekannter eine Hirnblutung hatte, dann zwei Notoperationen und nun weiterhin im Wachkoma liegt, stellt man sich ab und zu doch gewisse Fragen. Eine wurde zunächst schon einmal bei einer kurzen Internetrecherche beantwortet, beim Wachkoma handelt es sich um eine medikamentös auf eine gewisse Zeit herbeigeführte und eingestellte Narkose. Wach ist ein Mensch im Wachkoma also nicht. Der Sinn dieses künstlich herbeigeführten komatösen Zustandes ist es, den Stoffwechsel etwas herunter zu fahren, um weitere Beschädigungen des Gehirns möglich zu vermeiden. Wenn alles gut läuft, kann der Patient im Laufe der nächsten Monate, nachdem er aus … Wachkoma und ein paar Fragen weiterlesen

Sagt sich so leicht

Kürzlich schrieb ich von einem entfernten Bekannten, der offenbar einen Schlaganfall erlitten hatte und derzeit wohl noch im Wachkoma liegt. Er hatte wohl Bluthochdruck und hätte mit dieser Diagnose sicherlich nicht rauchen und auch nicht trinken sollen. Hat er aber offenbar. Man ist nun erstmal geneigt, sehr schlau zu sein und sich zu fragen, warum er denn damit nicht aufgehört hat. Hätte er doch wissen müssen. In zweiter Linie muss man aber etwas kleinlaut werden und zugestehen, dass es unglaublich schwer ist, Gewohnheiten, zudem liebgewonnene, abzustellen. Wer ein Raucher ist, weiß sicherlich, dass es nicht ganz einfach ist, das Rauchen … Sagt sich so leicht weiterlesen

Wenn Gevatter Tod ruft

Manchmal kann es so schnell gehen. Etwas erschütternd ist es trotzdem. Auch, wenn man natürlich weiß, dass es immer und überall und jedem passieren könnte. Aber dann sowas. Habe eben über einem entfernten Bekannten erfahren, dass er heute Nacht zweimal notoperiert wurde, weil er Gehirnblutungen hatte. Offenbar hatte er schon länger immer mal wieder Kopfweh und wenn ich es mir so genau überlege, hatte er auch immer einen relativ roten Kopf bzw. ein rotes Gesicht. Möglicherweise also Bluthochdruck. Ansonsten wirkte er eigentlich eher sportlich. Geraucht hatte er allerdings doch eine ganze Menge, so wie ich das aus der Entfernung mitbekommen … Wenn Gevatter Tod ruft weiterlesen

Gestern: Parapsychologie im Krankenhaus ?

Gestern im münchener Krankenhaus Harlaching. Meine Frau telefonierte vorhin mit einer Freundin. Sie erlebte folgendes:

Ihre Tochter hat ein Kind bekommen, derzeit noch ein Säugling. Gestern war die Tochter bei ihrer Mutter zu Besuch und sie merkten, dass etwas nicht stimmte. Daraufhin suchten sie oben genanntes Krankenhaus auf, wo sie ca. 4 Stunden lang warten mussten, bis endlich der einzige diensthabende Arzt Zeit hatte (er musste bis dahin operieren).

Besagte Freundin hatte vor ca. 10 Jahren ein Baby durch plötzlichen Tod verloren. Nun war sie mit dem Kind ihrer Tochter im Krankenhaus. Als der Arzt endlich kam, stellte er fest, dass es sich um einen Leistenbruch handelte. Während dieses Gesprächs zerbarst ein Fenster in „Gestern: Parapsychologie im Krankenhaus ?“ weiterlesen

Verheizt und ausgebrannt

mwboekmannIch war von 1974 bis 2004 in der Krankenpflege tätig. Mein Beruf machte mir trotz einiger sehr schwieriger Umstände und Herausforderungen Spaß. Ich erlebte mit wie Jahr für Jahr Stellen gestrichen und an allen Ecken und Enden gekürzt wurde.

Manches war sinnvoll, denn es wurde früher sehr mit medizinischem Material geschludert und oft nicht wirtschaftlich gearbeitet. Dafür ist die Sensibilität mittlerweile überall vorhanden. Aber was seit einigen Jahren passiert ist die Verheizung von Krankenschwestern und -Pflegern auf breitester Front. Von Ärzten und anderen Medizinischen Berufen will ich erst gar nicht reden. „Verheizt und ausgebrannt“ weiterlesen

Wachkoma – und was nun ? (AUDIO)

Sie sehen einen an, aber wieviel sie von der Außenwelt mitbekommen, ist schwer zu sagen: Wachkomapatienten. Aussenstehenden kann es emotional schwer fallen, sie zu betrachten. Was können uns diese Menschen sagen, die genauso wie jeder Mensch ein Recht auf Leben haben, auch, wenn ihr Leben stark eingeschränkt ist ? Hören Sie > hier.  Lesen Sie auch:  >Eluana ist nun tot. Da freuen sich manche. > Wachkoma.       Bild: mrhayata,flickr.com Wachkoma – und was nun ? (AUDIO) weiterlesen