Jenseitsvorstellungen im Film „Hui Buh“ – Eine Vorhölle für Gespenster

Uli Fries. „Manche Leute sagen, es gibt Gespenster. Manche Leute sagen, es gibt keine Gespenster. Ich aber sage, Hui Buh ist ein Gespenst.“ So ist die Geschichte von Hui Buh, dem Schlossgespenst, zusammengefasst. Sowohl die Hörer der Hörspielreihe als auch die Zuschauer des Kinofilms von 2006 werden von diesem Einleitungssatz in die Gespensterwelt entführt. Egal, ob es Gespenster gibt oder nicht: In der Logik des Trickfilms sind sie Teil einer umfangreichen Totenwelt. Und die ist bei weitem nicht so flach, wie der Film den eingefleischten Hörspiel-Fans erschien.>mehr. foto: (c) Tobias Kunze  / pixelio.de Jenseitsvorstellungen im Film „Hui Buh“ – Eine Vorhölle für Gespenster weiterlesen

Heilung III – Das Reich und der Auftrag II – die Spannung

spannungNachdem ich im letzten Beitrag John Wimber positiv erwähnt habe, möchte ich ihn nun auch noch zitieren. Ich habe in meinem Regal ein kleines Büchlein von ihm gefunden: „Einblicke ins Reich Gottes“, Projektion J, 1981.
Wimber folgt dem Ansatz von George Ladd, einem Professor am Fuller Seminary. Ladd scheint die Theologie der „eschatologischen Spannung“ geprägt zu haben, wenn ich auch nicht weiss, ob er je das Wort benutzt hat. Wimber zitiert ihn jedenfalls mit der Spannung zwischen dem „schon-jetzt“ und dem „noch-nicht“. Wimber zitiert auch Oscar Cullmann mit einem genialen Vergleich dieser Theologie: „Heilung III – Das Reich und der Auftrag II – die Spannung“ weiterlesen

Heilung II – Das Reich und der Auftrag

morgenrotIm Konfirmandenunterricht habe ich damals schon etwas über Gottes Reich gelernt was ich nicht mehr vergessen habe: Es ist ein Reich, dass gleichzeitig schon da ist und doch noch nicht da ist. Ein Reich, das gegenwärtig und zukünftig zur gleichen Zeit ist. Manche vergleichen Gottes Reich mit einem Sonnenaufgang: Man sieht schon den roten Streifen am Horizont, aber die Sonne ist noch nicht ganz aufgegangen. Ich kann diesen Vergleich gerade gut nachempfinden, denn ich schreibe im Garten. Es ist noch zu kalt um überall zu sitzen und so ziehe ich alle paar Minuten mit meinem Stuhl um und gehe der Sonne nach. In einigen Stunden wird der ganze Garten sonnendurchflutet sein und es wird kaum mehr einen Platz geben an dem man es aushält, weil es zu warm ist.
So stellen sich viele Gottes Reich vor: Es ist „Heilung II – Das Reich und der Auftrag“ weiterlesen

Memento mori

vanitas“Bedenke, dass du sterben musst!” Irgendwann kommt der Tod auf jeden von uns zu.

Der Mensch, vom Weib geboren, knapp an Tagen, unruhvoll, 2 er geht wie die Blume auf und welkt, flieht wie ein Schatten und bleibt nicht bestehen. (Hiob 14,1-2)

Es macht keinen Sinn die Augen davor zu schliessen und so zu tun als würden wir ewig hier bleiben. Natürlich versuchen wir das trotzdem, wir klammern den Tod soweit aus unserem Leben aus, dass er wie etwas Irreales erscheint, dass man nur noch aus Hollywood-Actionfilmen kennt. Stirbt dann jemand im näheren Umfeld tun alle so, als wäre so etwas noch nie vorgekommen und sind fassungs- und orientierungslos. Die Bibel bezeichnet so ein Denken als dumm. Das Gegenteil ist Weisheit: Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden. (Psalm 90,12 nach Luther) „Memento mori“ weiterlesen