„Geimpft, genesen oder gestorben“

Der frühere Gesundheitsminister, Jens Spahn, dürfte mit seiner zugespitzten Formulierung, dass bis zum Ende des Winters in Deutschland wohl so ziemlich jeder „geimpft, genesen oder gestorben“ sein dürfte, recht haben. Die hochansteckende Omikron-Variante kommt nicht als Welle, sie kommt als massive Wand, die alles überrollt. Währenddessen regiert die Ampelkoalition in Berlin nicht wirklich, zumindest nicht in Bezug auf die Pandemie. Sie versucht stattdessen, das Regieren an die Bundestagsabgeordneten abzugeben. Die sollen doch bitte irgendwelche Konzepte ausarbeiten, die sie dann vorschlagen. Warum soll denn eine Regierung regieren, wenn das auch der Bundestag machen kann? Die Ampelkoalition möchte sich offensichtlich nicht mit … „Geimpft, genesen oder gestorben“ weiterlesen

„Geimpft, genesen oder gestorben“. Eine rhetorische Einordnung.

Kürzlich hatte der noch amtierende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rhetorisch nicht ganz geglückt verkündet, weshalb die Vergabe des Biontech-Impfstoffs in Deutschland nun etwas limitiert wird, ergänzend aber Moderna zum Einsatz kommen soll. Mit seiner neuesten Alliteration „geimpft, genesen oder gestorben“ ist … „Geimpft, genesen oder gestorben“. Eine rhetorische Einordnung. weiterlesen

Deutschland. Die Pandemie im November

Die alte Regierung ist nur noch verwaltend im Amt ohne wirkliche Befugnisse, die neue Regierung hat sich noch nicht gesammelt und es könnte noch lange dauern, bis sie fest steht, die neue Regierung. Währenddessen explodieren die Zahlen der Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Möglicherweise hatte der noch amtierende Gesundheitsminister Jens Spahn eine solche Entwicklung kommen sehen und sich deswegen dafür eingesetzt, dass ab dem 25. November die Zuständigkeiten für die Pandemie im Großen und Ganzen zurück an die Bundesländer gehen sollten. Die könnten immerhin noch handlungsfähig sein, bis sich in Berlin irgendwann einmal eine Regierung gebildet haben könnte. Deutschland. Die Pandemie im November weiterlesen

Das Ende der epidemischen Lage?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn möchte gerne das Ende der epidemischen Lage erklären. Das neue Konzept heißt offensichtlich Durchseuchung. Denn wäre offiziell in Deutschland die Pandemie beendet, wäre es sicherlich auch schwierig und vielleicht sogar unmöglich für die Politik, die Maskenpflicht und die 3G Regel weiterhin aufrechtzuerhalten. Das Opfer wären dann voraussichtlich Menschen, die nicht geimpft sind. Manche aus Unwissenheit, manche aufgrund von Desinformation, viele aber auch nur aufgrund ihres jungen Alters. Wir haben den 20. Oktober, der Winter ist noch gar nicht da, aber die Lage an Schulen spitzt sich schon zu. Auch insgesamt steigen die Inzidenzen. Noch ist es warm, … Das Ende der epidemischen Lage? weiterlesen

Die Ambiguitäten kurz vor der Bundestagswahl

In Deutschland sollen nun alle Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren ein Impfangebot bekommen, aber laut medizinisch fundierter Empfehlung der STIKO sollen sie das eigentlich nicht annehmen, weil nur Jugendliche in diesem Alter eine Impfung erhalten sollen, die zu einer gewissen Risikogruppe aufgrund ihrer Vorerkrankungen gehören. Es ist ein bisschen so, als würde man wo zu Besuch kommen und ein Geschenk mitbringen, das der Besuch aber bitte nicht annehmen soll. Aber Hauptsache, die Politik hat gehandelt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn jedoch sieht in diesem Vorgehen offensichtlich keinen Widerspruch. Die Ambiguitäten kurz vor der Bundestagswahl weiterlesen

Menschen, die nicht Jens Spahn sind

Menschen, die nicht Gesundheitsminister Jens Spahn sind, wissen in diesen Tagen erstaunlich gut, was sie tun würden, wenn sie Jens Spahn wären. Vielleicht sollten diese Menschen sich einfach auch einmal als Gesundheitsminister bewerben und dann die Lage aus einer anderen Perspektive heraus bewerten. Manchmal bewirkt ja schon ein einfacher Perspektivwechsel eine gewisse Demut vor der Größe der Aufgabe. Menschen, die nicht Jens Spahn sind weiterlesen