Heute schon einen Baum umarmt?

Warum nicht? Na dann mal los. Heute ist nämlich Tu biSchewat. Ein jüdischer Feiertag, der mit der Abenddämmerung beginnt. Es ist das Fest der Bäume, der Früchte und der Ernte. Man feiert heute, dass in Israel die Regenzeit zu Ende ist und es Zeit wird, nun zu pflanzen. Es ist ein Feiertag, der dem Erntedankfest ähnlich ist, mit dem Unterschied, dass man Erntedank am Ende der Ernteperiode feiert, Tu biSchewat zu deren Beginn. Und es ist ein Fest, an dem es keine Trauerrede geben darf, ganz im Gegenteil. Rotwein trinken ist erwünscht, Weißwein trinken ebenso. Etwas genauer erfährt man das … Heute schon einen Baum umarmt? weiterlesen

Manchmal muss es eben deutlich sein

Es gibt ja Namen, die man vielleicht nicht beim ersten Hören auch gleich richtig schreiben könnte. Leutheusser-Schnarrenberger. Ossietzky. Kowalski. Prezewalsky. Darum ist es sicher sinnvoll, doch einmal nachzufragen und sich das Ganze buchstabieren zu lassen. Dann klappt es auch mit dem Namen. Kleiner biblischer Verweis zum Thema, aus Jesaja 43. 43 1 Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! An dieser spricht Gott das Volk Israel direkt an. Es ist nicht eines unter vielen, … Manchmal muss es eben deutlich sein weiterlesen

Predigt Jesaja 63 – Uwe Hermann

So schau nun vom Himmel und sieh herab von deiner heiligen, herrlichen Wohnung! Wo ist nun dein Eifer und deine Macht? Deine große, herzliche Barmherzigkeit hält sich hart gegen mich. Bist du doch unser Vater; denn Abraham weiß von uns nichts, und Israel kennt uns nicht. Du, HERR, bist unser Vater; »Unser Erlöser«, das ist von alters her dein Name. Warum lässt du uns, HERR, abirren von… http://uwe-hermann.net/glauben/bibel/predigten/predigt-jesaja-63-15-16-17-19a-19b-64-1-3/ . Predigt Jesaja 63 – Uwe Hermann weiterlesen

Trump ruft zur Ruhe im Nahen Osten auf

Es sind doch bloß Worte, er hat doch bloß ein paar Worte gebraucht. Nämlich bloß die Ankündigung, die US amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Die einen finden das gut, die anderen nicht, was aber abzusehen war, war, dass die Wahrscheinlichkeit von Ausschreitungen, welche Verletzte und auch Tote nach sich ziehen könnten, recht hoch war. Hätte man sich ja vorher mal überlegen können, was man da so in die Welt hinaus pustet. Nun hat Donald Trump sich wohl besonnen und meint, es wäre doch ein guter Deal, wenn im Nahen Osten mal wieder Ruhe einkehren würde. Es sind doch bloß … Trump ruft zur Ruhe im Nahen Osten auf weiterlesen

Kirche: Lateinischer Patriarch fordert Wiederaufbau von Gaza | ZEIT ONLINE

Bethlehem/Jerusalem (dpa) – Der lateinische Patriarch Fuad Twal hat bei der Weihnachtsmesse in Bethlehem den Wiederaufbau des Gazastreifens und die Verbesserung der Lebensbedingungen seiner Bewohner gefordert. viaKirche: Lateinischer Patriarch fordert Wiederaufbau von Gaza | ZEIT ONLINE. Kirche: Lateinischer Patriarch fordert Wiederaufbau von Gaza | ZEIT ONLINE weiterlesen

Über Gaza berichten: Gegen die Bilder ist unser Text machtlos – Medien – FAZ

Die Sonne scheint, die Kinder schreien: Wie man die Wahrheit über den Krieg in Gaza erzählt, obwohl die Wahrheit sich hinter Propaganda und Desinformation verbirgt. Ein Erfahrungsbericht… viaÜber Gaza berichten: Gegen die Bilder ist unser Text machtlos – Medien – … Über Gaza berichten: Gegen die Bilder ist unser Text machtlos – Medien – FAZ weiterlesen

Angriff bei einer UN-Schule im Gazastreifen: „Ein schandhafter Vorfall“ | tagesschau.de

Mit scharfer Kritik haben die USA und die Vereinten Nationen auf den Angriff nahe einer UN-Schule im Gazastreifen reagiert. Nach palästinensischen Angaben waren dabei zehn Menschen getötet und etwa 30 verletzt worden. Die USA zeigten sich erschüttert über den „schandhaften“ … Angriff bei einer UN-Schule im Gazastreifen: „Ein schandhafter Vorfall“ | tagesschau.de weiterlesen

Unfassbar | Jobo72’s Weblog

Kritik an Israel ist das eine. Hass auf Juden ist das andere. Dass einige Menschen den Unterschied nicht kennen, ist die traurige Wahrheit, die in diesen Tagen immer deutlicher zu Tage tritt. Das folgende Foto stammt von der Facebook-Seite der … Unfassbar | Jobo72’s Weblog weiterlesen

Forscher: Antisemitische Äußerungen erreichen im Internet neues Ausmaß – Digital – Augsburger Allgemeine

Die judenfeindlichen Äußerungen im Internet nehmen immens zu. Antisemitismus-Forscherin Monika Schwarz-Friesel spricht von einem neuen Ausmaß an Antisemitismus im Netz. Flut von Antisemitismus im Internet «Wir beobachten im Internet eine riesige Flut antisemitischen Schreibens», sagt … Antisemitische Äußerungen erreichen im … Forscher: Antisemitische Äußerungen erreichen im Internet neues Ausmaß – Digital – Augsburger Allgemeine weiterlesen

Gaza-Offensive: Mitleid ist kein Antisemitismus | ZEIT ONLINE

Ohne Frage hat Israel ein Recht auf Selbstverteidigung. Doch wenn ein Land dermaßen die Verhältnismäßigkeit missachtet, muss es sich Kritik gefallen lassen. VON THEO SOMMER Jeder Krieg macht unversöhnlich, brutalisiert und verroht. In dem Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis gilt … Gaza-Offensive: Mitleid ist kein Antisemitismus | ZEIT ONLINE weiterlesen

Proteste in Deutschland: Muslime weisen Antisemitismus von sich

Berlin . Erneut wird in mehreren deutschen Städten gegen den Gazakrieg demonstriert. Judenfeindliche Parolen wie vor einigen Tagen bleiben aus. Die Muslime in Deutschland versichern: Wir sind strikt gegen Antisemitismus. Die judenfeindlichen Äußerungen bei Protesten gegen Israels Vorgehen im Gaza-Streifen … Proteste in Deutschland: Muslime weisen Antisemitismus von sich weiterlesen

Antisemitismus: Al-Quds-Demonstration: „Israel vergasen“- und „Sieg Heil“-Rufe in Berlin | ZEIT ONLINE

Unterstützer und Gegner Israels stehen sich bei Protesten in Berlin direkt gegenüber. Die Polizei ist angewiesen, bei judenfeindlichen Parolen hart durchzugreifen. Etwa 1.200 Menschen haben sich in Berlin versammelt, um anlässlich des Al-Kuds-Tages gegen den israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen zu … Antisemitismus: Al-Quds-Demonstration: „Israel vergasen“- und „Sieg Heil“-Rufe in Berlin | ZEIT ONLINE weiterlesen

Internationaler Strafgerichtshof: Palästinenser klagen Israel wegen Kriegsverbrechen an | ZEIT ONLINE

Die Offensive in Gaza sei ein Krieg gegen die Bevölkerung, argumentiert die Palästinenser-Regierung. Sie klagt gegen Israel vor dem Internationalen Strafgerichtshof. Palästina zieht wegen der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen vor den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag. Der französische Anwalt … Internationaler Strafgerichtshof: Palästinenser klagen Israel wegen Kriegsverbrechen an | ZEIT ONLINE weiterlesen

Nahost-Konflikt : „Es gibt keine militärische Lösung“ – Nachrichten Kultur – Bühne und Konzert – DIE WELT

Der Dirigent Daniel Barenboim hat einen israelischen und einen palästinensischen Pass. Hier schreibt er, warum gerade Hoffnungslosigkeit der Situation einen Ausweg aus dem Konflikt weisen könnte. Ich schreibe diese Zeilen als Friedensbotschafter der Vereinten Nationen und als ein Mensch, der … Nahost-Konflikt : „Es gibt keine militärische Lösung“ – Nachrichten Kultur – Bühne und Konzert – DIE WELT weiterlesen

Pazifisten in Israel haben’s nicht leicht | aktuell.evangelisch.de

Nur wenige Menschen in Israel demonstrieren für den Frieden. Die Mehrheit der Bevölkerung unterstützt die Offensive gegen die Hamas im Gazastreifen. Den Pazifisten schlägt Hass entgegen, immer wieder kommt es zu gewalttätigen Übergriffen gegen sie. „Es war wie ein Lynchversuch“, … Pazifisten in Israel haben’s nicht leicht | aktuell.evangelisch.de weiterlesen

Konflikt in Nahost – Angehöriger beklagt „Massaker“ an deutscher Familie – Politik – Ausland – Hamburger Abendblatt

Deutsch-palästinensischer Ingenieur, seine Frau und seine fünf Kinder sterben bei Luftangriff in Gaza. US-Außenminister Kerry nimmt Hamas in die Pflicht. Amtskollege Steinmeier verurteilt neue Judenfeindlichkeit in Deutschland.Konflikt in Nahost – Angehöriger beklagt „Massaker“ an deutscher Familie – Politik – Ausland … Konflikt in Nahost – Angehöriger beklagt „Massaker“ an deutscher Familie – Politik – Ausland – Hamburger Abendblatt weiterlesen

Angriffe auf Juden in Deutschland: Entsetzen über antisemitische Hass-Parolen

Düsseldorf. In vielen deutschen Städten ist es bei Demonstrationen gegen Israel zu judenfeindlichen Auswüchsen gekommen. Vereinzelt wurden Israelis tätlich angegriffen, Steine und Flaschen flogen. „Wir erleben eine Explosion an gewaltbereiten Judenhass“, sagt Zentralratspräsident Graumann. Politiker fordern ein entschlosseneres Vorgehen.Angriffe auf … Angriffe auf Juden in Deutschland: Entsetzen über antisemitische Hass-Parolen weiterlesen

Israelische Offensive: Deutsche Familie in Gaza getötet | tagesschau.de

Beim israelischen Angriff auf den Gazastreifen ist eine siebenköpfige deutsche Familie getötet worden. Das Auswärtige Amt erklärte, davon müsse man wegen „mehrfacher Hinweise“ ausgehen. ARD-Korrespondent Markus Rosch berichtete, die Familie sei am frühen Morgen bei einer Attacke auf ein Gebäude in Gaza-Stadt … Israelische Offensive: Deutsche Familie in Gaza getötet | tagesschau.de weiterlesen

Gazakrieg: Der deutsche Nahost-Konflikt | ZEIT ONLINE

Die deutsche Regierung hält Israels Militäroperation in Gaza für legitim. Auf der Straße gärt aber die antisemitische Stimmung: Der Zentralrat der Juden ist sehr besorgt. VON PHILIPP WOLDIN, LISA CASPARI UND CAROLINA AMBROSI…Gazakrieg: Der deutsche Nahost-Konflikt | ZEIT ONLINE. Gazakrieg: Der deutsche Nahost-Konflikt | ZEIT ONLINE weiterlesen

Unzählbare Feste doch nur drei gesetzliche Feiertage in Israel

Hanspeter Obrist. Aus aller Welt pilgern Leute zu den religiösen Festen nach Israel. Doch in Israel selbst gibt es nur drei gesetzliche Feiertage: Den Holocaust-Gedenktag (2014: 26.- 27. April), den Gedenktag für die gefallenen Soldaten (2013: 3.-4. April) und einen Tag später der Unabhängigkeitstag (2014: 4.- 5. April). Jeder feiert, wie seine Feste gerade fallen. Man kennt nicht einmal einen einheitlichen wöchentlichen Ruhetag…>mehr. Unzählbare Feste doch nur drei gesetzliche Feiertage in Israel weiterlesen

Antisemitismus: Juden fühlen sich in Europa zunehmend bedroht

Erstmals hat die EU Juden nach ihren Erfahrungen mit Antisemitismus befragt. Danach hat dieser in den vergangenen fünf Jahren stark zugenommen, auch in Deutschland. VON MONIKA PILATH. Eine deutliche Mehrheit der in der EU lebenden Juden ist mit zunehmendem Antisemitismus konfrontiert. In einer nicht repräsentativen Onlineumfrage der EU-Agentur für Grundrechte (FRA) gaben 76 Prozent der Befragten an, dass Antisemitismus innerhalb der vergangenen fünf Jahre in ihrem Land zugenommen habe. Zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) sehen Antisemitismus als ein Problem innerhalb der acht untersuchten Mitgliedstaaten. Neben Deutschland sind dies Belgien, Frankreich, Italien, Lettland, Schweden, Ungarn und Großbritannien. >mehr lesen. . Antisemitismus: Judenfeindlichkeit ist gesellschaftsfähig geworden … Antisemitismus: Juden fühlen sich in Europa zunehmend bedroht weiterlesen

Arte: Das Recht der Macht

Via Meryem. Arte: Dienstag 22.40 Uhr. Die Entwicklung der militärischen Gesetzgebung in den Palästinensergebieten seit dem Sechstagekrieg von 1967 zwischen Israel und seinen Nachbarländern steht im Mittelpunkt des Dokumentarfilms. Sie stellt ganz grundsätzlich die Frage danach, ob sich Rechtstaatlichkeit und militärische Besatzung überhaupt miteinander vereinbaren lassen.>mehr. foto: Israel wall.  Bestimmte Rechte vorbehalten von [l a u r a]   Arte: Das Recht der Macht weiterlesen

Gaza-City: Eingesperrt

Derzeit eskaliert die Gewalt im Nahen Osten wieder. Wie schrecklich. Auf beiden Seiten, Israel und im Gazastreifen, leben die Menschen in Angst. Hier zwei Artikel, die folgender Frage nachgehen: – Wem schadet der Konflikt ? – Wem nutzt der Konflikt ? Die Bevölkerung auf beiden Seiten will wohl hauptsächlich nur eines: in Frieden leben. Warum ist es bloß so schwer, einen solchen zu erreichen…Man kann zumindest vermuten, dass mit jedem weiteren Todesopfer ein Frieden weiter in die Ferne rückt. Via freitag.de. Wie Ratten in einem Käfig. Gaza-City Es ist überall gleich unsicher. Für anderthalb Millionen Palästinenser gibt es so gut … Gaza-City: Eingesperrt weiterlesen

Ostermarschierer: „Weil Grass Recht hat…“

Die AG Friedensforschung der Universität Kassel veröffentlichte zum Thema Günter Grass und seinem Gedicht „Was gesagt werden muss“ folgendes.  Auf diesen friedenspolitischen Ratschlag sei hier hingewiesen, da sich das Thema Grass immer noch durch die Medienwelt zieht und zudem ein weiterer Krieg im Nahen Osten droht, der (wie jeder Krieg) gewaltiges menschliches Leid bedeutet. Zudem wird im verlinkten Beitrag auch die Stellungnahme der „Jüdische(n) Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ wiedergegeben. (Dieser friedenspolitische Ratschlag muss nicht automatisch die Meinung aller theolounge-Autoren wiedergeben, da jeder seine eigene Meinung hat. Dennoch soll auf diesen Ratschlag hingewiesen werden.) Ostermarschierer: Weil Grass Recht hat … Ostermarschierer: „Weil Grass Recht hat…“ weiterlesen

Warum Obama WikiLeaks dankbar sein kann

Die US-Depeschen zeigen: Nicht nur die USA sind überzeugt, dass Iran nach Atomwaffen strebt. Und plötzlich sind die Amerikaner im Konflikt die Moderaten. Ein Kommentar. Die Veröffentlichung der WikiLeaks-Dokumente taugt ausgezeichnet zu schnellen Schlüssen. Einer davon lautet: Der Schaden, den dieses Leck den USA zufügt, ist immens. Zu hören und zu lesen war dieses Fazit sogar schon, bevor die Depeschen überhaupt ins Netz gestellt wurden.>mehr. lesen Sie auch: > Wikileaks veröffentlicht Details zu deutscher Israel-Politik foto:jos van zetten newsphoto!,flickr.com Warum Obama WikiLeaks dankbar sein kann weiterlesen

Selbstmordattentäter: „Fast hatte ich Mitleid“

Was geht in den Köpfen von Selbstmordattentätern vor? Der israelische Psychologe Ariel Merari hat Täter getroffen, deren Bomben nicht explodiert waren. Religiöser Fanatismus, sagt er, sei meist nicht ihr Motiv gewesen. ZEIT Wissen: Herr Professor Merari, Sie haben als Erster die Psyche von palästinensischen Selbstmordattentätern systematisch untersucht. Was sind das für Menschen?>mehr. foto:Robert Bruce Murray III // Sort Of Natural,flickr.com Selbstmordattentäter: „Fast hatte ich Mitleid“ weiterlesen

Der Todesstreifen – Hoffnungslosigkeit in Gaza

Land ohne Aussicht Der Gazastreifen findet keinen Frieden. Denn er ist mehr als ein Krisengebiet: der Ort, ab den sich der ewige, unauflösbare Konflikt zweier grundverschiedener Welten immer wieder neu entzündet. (…) eografie ist Schicksal, soll Napoleon gesagt haben. Der Gazastreifen, ein schmaler Landstrich an der Mittelmeerküste, 40 Kilometer lang und zwischen sechs und 14 Kilometer breit, ist eine Landschaft aus Sand und Dünen. Das Gebiet ist etwa so groß wie der Stadtstaat Bremen, nur 14 Prozent der Gesamtfläche lassen sich für die Landwirtschaft nutzen. > mehr. foto:Gueorgui Tcherednitchenko,flickr.com Der Todesstreifen – Hoffnungslosigkeit in Gaza weiterlesen

„Politische Teilung Jerusalems ist essentiell“

heute.de: Professor Perthes, Sie haben gesagt, US-Präsident Barack Obama sei die letzte Chance für eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten. Wie kommen Sie zu dieser Auffassung? Volker Perthes: Die Palästinenser kämpfen seit einer Generation mit unterschiedlichen Mitteln – von Friedensverhandlungen bis zum Terrorismus – für Eigenstaatlichkeit. Wenn diese Generation damit keinen Erfolg hat, wird man sich andere Dinge überlegen. Das hat etwas mit der…> mehr. foto:picapp.com „Politische Teilung Jerusalems ist essentiell“ weiterlesen

Christliche Theologie darf Israels Besatzungspolitik nicht legitmieren

Der Generalsekretär des Weltkirchenrats, Olav Fykse Tveit, hat Solidarität mit den Palästinensern bekundet. Christliche Theologie dürfe die israelische Besatzungspolitik in den Palästinensergebieten nicht legitimieren, sagte der norwegische Theologe zum Auftakt einer Nahost-Reise in Jerusalem. Er appellierte an die Teilnehmer der Nahost-Friedensverhandlungen, die am 2. September in Washington beginnen, sich für einen gerechten Frieden zwischen Israelis und Palästinensern einzusetzen. > mehr. foto:picapp.com Christliche Theologie darf Israels Besatzungspolitik nicht legitmieren weiterlesen

Internationales Symposium „Religionen und Weltfrieden“

(von Uwe Seibert) Hindus und Muslime. Buddhisten und Hindus. Muslime und Christen. Jüdische Israelis und muslimische Palästinenser. Katholiken und Protestanten… Konfliktquellen aufgrund unvereinbarer Gegensätze oder Friedensstifter mit einem gemeinsamen Ziel? Vom 20. bis 23. Oktober 2010 steht diese Frage bei einem internationalen Symposium „Religionen und Weltfrieden. Zum Friedens- und Konfliktlösungspotenzial von Religionsgemeinschaften“ im Zentrum der Aufmerksamkeit. (Weiterlesen) Internationales Symposium „Religionen und Weltfrieden“ weiterlesen

Nächstenliebe im Nahen Osten

Militärische Kontrollpunkte gehören zum Leben der Palästinenser in Palästina und Israel. Jeden Tag bewegen sich Tausende von Palästinensern und Palästinenserinnen geduldig durch Drehkreuze und enge, vergitterte Gänge, um zur Arbeit, zur Schule oder nach Hause zu gehen. Eine erniedrigende Erfahrung. Auch für die Israelis sind die Kontrollpunkte indirekt Teil ihres täglichen Lebens. > mehr. Lesen Sie auch: Christliche Theologie darf Israels Besatzungspolitik nicht legitimieren foto picapp.com Nächstenliebe im Nahen Osten weiterlesen

Warum Israels Studenten in die Wüste gehen

Rund 500 Studenten leben in eigenen Dörfern in der Negev-Wüste in Israel. Sie verwirklichen den Traum des Staatsgründers Gurion: Den Negev bewohnbar machen. Von V. Kleber. Es ist viertel vor acht abends, die Sonne geht unter, es ist totenstill. Guy sitzt mit seinen Freunden Itay und Inbal vor seiner Wohnung in Adiel. Sie lauschen, sie schauen, das machen sie jeden Abend. Drei, zwei, eins, dann ist sie weg: Der Horizont hat die Sonne verschluckt. Zu sehen sind nur noch … > mehr. foto:chany14,flickr.com Warum Israels Studenten in die Wüste gehen weiterlesen

Nahost: Israel im Alleingang gegen Iran?

Ein US-Magazin kommt zum Ergebnis, Israel werde binnen zwölf Monaten Iran im Alleingang angreifen. Die strategischen und politischen Realitäten sprechen dagegen. Ein Kommentar. Wie einst das Loch-Ness-Ungeheuer taucht nun regelmäßig der israelische Angriff auf die iranische Atom-Manufaktur aus dem Sommerloch auf. Die Versatzstücke bleiben gleich: Orakelhafte Sprüche aus Washington („alle Optionen auf dem Tisch“), Drohungen aus Jerusalem, gut publizierte Übungen der israelischen Luftwaffe und Marine, Signale aus Saudi-Arabien, wonach Riad den Luftraum öffnen würde (sofort dementiert). > mehr. foto:picapp.com Nahost: Israel im Alleingang gegen Iran? weiterlesen

Jüdische Kantoren: Mit Kippa, Stimme und Gefühl

Ausbildung – Das Abraham-Geiger-Kolleg bildet in Berlin und Potsdam erstmals wieder jüdische Kantoren aus. Die Hochschule war in der NS-Zeit geschlossen und 1999 wiedereröffnet worden. Der Kern des Berufs: Die Vermittlung spiritueller Werte. Mit einer Kippa auf dem Kopf und den Fingern auf den Tasten steht Israel Goldstein vor der Elektroorgel und wartet. Ein jüngerer Mann mit blondem Pferdeschwanz neben ihm versucht, sich mit geschlossenen Augen zu konzentrieren. Dann streift er die Sandalen von den Füßen und beginnt zu singen – ein Stück zum Abschluss des jüdischen Jom-Kippur-Festes, wenn alle vom Fasten erschöpft sind und doch noch einmal versuchen, mit … Jüdische Kantoren: Mit Kippa, Stimme und Gefühl weiterlesen

Der Reporter als Feind

Er will von Bord der Gaza-Flotilla berichten, doch israelische Elitesoldaten nehmen ihn fest. Die verstörende Bilanz eines eingebetteten Journalisten. Berlin, Sommer 2010, Fête de la Musique im Mauerpark. Flohmarkt und viele Büdchen, eine junge Frau mit pechschwarzer Punkfrisur und Schläfenlocken offeriert „israelischen Kuchen“. Es sind gerade einmal zwei Wochen nach meiner Rückkehr aus dem israelischen Gefängnis Beerscheva, wo ich einige Tage einsaß, weil ich als Reporter auf einem jener Schiffe der „Gaza-Flotilla“ war, die von der israelischen Marine in internationalen Gewässern im Namen der „Selbstverteidigung“ aufgebracht worden waren. Ich eröffne das Gespräch, das in englischer Sprache geführt wird: „Solchen Kuchen … Der Reporter als Feind weiterlesen

Mit Gottes Hilfe gegen Obamas Israel-Politik

In ihren Gottesdiensten preisen sie die jüdische Kultur des gegenseitigen Lobens. Politisch greifen sie Obamas Israel-Politik an. Etwa 100 Millionen Evangelikale leben in den USA – und viele von ihnen bezeichnen sich als „christliche Zionisten“. Ein Besuch in einem Gottesdienst im US-Bundesstaat Virginia. > mehr. foto: picapp.com Mit Gottes Hilfe gegen Obamas Israel-Politik weiterlesen

Israel verweigert Niebel Besuch im Gazastreifen

Die israelischen Behörden haben Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel einen geplanten Besuch im Gaza-Streifen verwehrt. Es habe bis zuletzt Gespräche mit den Behörden über einen Besuch Niebels in dem Palästinensergebiet gegeben, sagte ein Ministeriumssprecher. Niebel, der sich gegenwärtig auf einer Nahost-Reise befindet, wollte ein Klärwerk besuchen, das mit deutschen Entwicklungshilfe-Geldern finanziert wird. > mehr. > Westerwelle: Bundesregierung will vollständiges Ende der Gaza-Blockade foto:picapp.com Israel verweigert Niebel Besuch im Gazastreifen weiterlesen

Die Isolation Gazas ist komplett gescheitert

Israel muss die Blockade beenden, das ist aus humanitären Gründen überfällig und für die Sicherheit Israels unabdingbar. Ein Kommentar. Etwas Gutes hat der blutige Zwischenfall am Ende doch gehabt. Die neun toten türkischen Aktivisten auf dem Schiff Mavi Marmara, erschossen im Kampf mit israelischen Soldaten, holt niemand ins Leben zurück. Aber für ihr Reiseziel ändert sich etwas. Die Blockade von Gaza, fast drei Jahre alt, erscheint plötzlich der ganzen Welt als Skandal. Als ungerechtfertigte Freiheitsbeschränkung von 1,5 Millionen Menschen. Als absurdes Theater, das Israel mehr schadet als nützt. > mehr. foto: picapp.com: U.S. President Barack Obama welcomes Palestinian President Mahmoud … Die Isolation Gazas ist komplett gescheitert weiterlesen

Gaza-Streifen: Israel lockert die Gaza-Blockade

Der internationale Druck zeigt Wirkung, die Gütereinfuhr nach Gaza wird erleichtert. Die Schiffsblockade will Israel aber nicht aufgeben. Tony Blair, der Gesandte des Nahostquartetts aus Vereinten Nationen, USA, EU und Russland, hat ganze Arbeit geleistet. In drei mehrstündigen Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hat er für die Zivilbevölkerung des Gaza-Streifens weitgehende Erleichterungen ihres Alltags durch die Lockerung der Blockade erreicht. Das israelische Sicherheitskabinett beriet über den Vorschlag von Blair und Netanjahu, am Donnerstag hat es nun die Lockerung der Blockade beschlossen. > mehr. foto: picapp.com Gaza-Streifen: Israel lockert die Gaza-Blockade weiterlesen

Israel: Grenzöffnung nach Gaza und Untersuchungskommission

Nahostkonflikt – Israel will die Blockade des Gazastreifens teilweise aufheben. Zugleich wurde bekannt, dass die Regierung in Tel Aviv den blutigen israelischen Militäreinsatz gegen ein Schiff der Gaza-Hilfsflotte vor zwei Wochen untersuchen lässt – doch nur nach eigenen Regeln. Kritik an der Entscheidung folgte sofort. > mehr. foto:picapp.com Israel: Grenzöffnung nach Gaza und Untersuchungskommission weiterlesen

KURZFILM „NACHTGEBET“: Eine Deutsche muss in Jerusalem Unverständnis lernen

Eine junge Deutsche, ein Palästinenser und ein israelischer Arzt: In Doreens Richlins Kurzfilm „Nachtgebet“ lernen wir viel über unsere Naivität im Umgang mit dem Nahost-Konflikt. Für welch komplexen Themen auch Kurzfilme geeignet sein können, zeigt Doreen Richlin in Nachtgebet. Auf nur 19 Minuten Länge bringt sie die Ambivalenz eines der konfliktreichsten weltpolitischen Themen zum Ausdruck. Anna ist eine junge Deutsche, die als Lehrerin im Westjordanland arbeitet. Nach einer israelischen Militäraktion bringt sie ihren schwer verletzten Kollegen Ali in das einzige Krankenhaus, das sie kennt. Und das liegt in Westjerusalem. > mehr. foto:E|…|,flickr.com KURZFILM „NACHTGEBET“: Eine Deutsche muss in Jerusalem Unverständnis lernen weiterlesen

Papst mahnt zum Friedenseinsatz für Nahost

Benedikt XVI. stellt Arbeitspapier für die Nahostsynode vor. Nikosia – Papst Benedikt XVI. hat die Weltgemeinschaft zu verstärkten Anstrengungen für den Frieden im Nahen Osten aufgerufen. Die anhaltenden Spannungen in der Region, insbesondere im Heiligen Land, müssten gelöst werden, bevor es zu noch größerem Blutvergießen komme, sagte der Papst am Sonntag bei einem Gottesdienst in Nikosia. > mehr. foto: picapp.com Papst mahnt zum Friedenseinsatz für Nahost weiterlesen

Israel will Frachter entern

Man möchte fast schon flehen: Regierung Netanyahu, tu es bitte nicht noch einmal ! Der Schaden für Israel wäre unbeschreiblich, der Antisemitismus in der Welt würde ins Unermessliche steigen. Sollte es wieder Tote bei den Friedensaktivisten geben im aktuellen Showdown im Mittelmeer, könnten pro-israelische Blogger auf der ganzen Welt schreiben, was sie wollten: sie würden die Menschen nicht mehr erreichen. Man kann in diesen Stunden nur hoffen: möge eine friedliche Lösung gefunden werden. Darum geht es: Im Mittelmeer zeichnet sich ein neues Kräftemessen zwischen pro-palästinensischen Aktivisten und der israelischen Armee ab. Der unter irischer Flagge fahrende Frachter „Rachel Corrie“ will … Israel will Frachter entern weiterlesen

Nahostkonflikt: Papst und Palästina

Zum Nahost-Engagement des Vatikan Vatikanstadt – Es war fast unvermeidlich, dass auch der Papst seine Stimme erhob: Der israelische Schlag gegen die „Free Gaza“-Flotte sei beunruhigend für jeden, dem der Friede in der Region am Herzen liege, sagte Benedikt XVI. nach dem Marineeinsatz, bei dem Anfang der Woche neun Menschen ums Leben kamen. „Ich wiederhole ein weiteres Mal mit betrübter Seele, dass Gewalt die Konflikte nicht löst, sondern die dramatischen Konsequenzen vergrößert und neue Gewalt erzeugt.“ > mehr. foto:picapp.com Nahostkonflikt: Papst und Palästina weiterlesen

Gaza-Vorfall: Zentralrat der Juden ruft zur Besonnenheit auf

Der Zentralrat der Juden hat in der Debatte über den Angriff Israels auf einen internationalen Hilfskonvoi zur Besonnenheit aufgerufen. «Ich bin dafür, dass wir kühlen Kopf bewahren, statt heiße Luft zu verbreiten», sagte der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur ddp. Natürlich könne man sich zu Recht Fragen stellen, ob die israelische Aktion verhältnismäßig gewesen sei. Er halte «die Kaskade von Hass», die nun auf Israel niedergehe, aber für übertrieben. > mehr. foto: picapp.com Gaza-Vorfall: Zentralrat der Juden ruft zur Besonnenheit auf weiterlesen