Heilung XV – Gründe für Krankheiten V

Öl6 Heilung durch die Salbung und den Glauben

Die meisten Christen verbinden den Heilungsdienst mit Dienst unter oder in der Salbung. Diese Sichtweise ist stark von der „Voice of Healing“-Bewegung geprägt, die zwischen Mitte der 40er und 50er Jahre des 20.Jahrhunderts in den USA sehr berühmt war. Es gab zu der Zeit eine grosse Anzahl von Predigern, die eine starke Heilungssalbung hatten und die Heilung meist durch Handauflegung vermittelten.
Zu dieser Bewegung gehörten Grössen wie William Branham, A.A.Allen, Jack Coe und viele andere. Ihnen allen war gemeinsam, dass sie eine enorme Kraft zum Heilen hatten und es gelernt hatten in ihren Gottesdiensten in der Kraft zu dienen. Zur Heilungskraft kam oft noch das Wort der Erkenntnis hinzu und es wurden Kranke mit vielen spezifischen Beschreibungen ihres Hintergrundes, der Krankheit usw. nach vorne gerufen. So etwas weckt natürlich einen starken Glauben auf der Seite des Kranken, dass das Übernatürliche wirklich funktioniert. „Heilung XV – Gründe für Krankheiten V“ weiterlesen

Heilung IX – Die Gabe(n) der Heilung(en) II

sonnehandIch weiss, dass viele Christen entmutigt werden wenn sie hören, dass es Gaben der Heilungen gibt. Sie lesen von einer Salbung und meinen: „habe ich nicht, dann brauche ich ja gar nicht erst für Leute zu beten.“
Das ist ein falscher Gedanke und ich vermute, dass es sogar ein satanischer ist. Es gibt kaum etwas, das uns so effektiv aus einem Wunderdienst heraushalten kann wie dieser Gedanke. Deswegen möchte ich heute der Frage nachgehen, ob man auch Heilungen erleben kann ohne eine entsprechende Salbung zu haben.

Kann man übernatürliche Heilungen erleben ohne Christ zu sein? Ganz bestimmt!
sela! (an diese Stelle gehört in einer Predigt eine rhetorische Pause zum Luftholen!) „Heilung IX – Die Gabe(n) der Heilung(en) II“ weiterlesen

Heilung III – Das Reich und der Auftrag II – die Spannung

spannungNachdem ich im letzten Beitrag John Wimber positiv erwähnt habe, möchte ich ihn nun auch noch zitieren. Ich habe in meinem Regal ein kleines Büchlein von ihm gefunden: „Einblicke ins Reich Gottes“, Projektion J, 1981.
Wimber folgt dem Ansatz von George Ladd, einem Professor am Fuller Seminary. Ladd scheint die Theologie der „eschatologischen Spannung“ geprägt zu haben, wenn ich auch nicht weiss, ob er je das Wort benutzt hat. Wimber zitiert ihn jedenfalls mit der Spannung zwischen dem „schon-jetzt“ und dem „noch-nicht“. Wimber zitiert auch Oscar Cullmann mit einem genialen Vergleich dieser Theologie: „Heilung III – Das Reich und der Auftrag II – die Spannung“ weiterlesen

Heilung I – ausgewogene Theologie

krankenhausAuf vielfachen Wunsch beginne ich heute mit einer vermutlich recht langen Reihe über das Thema Heilung. Ich bin auch vorher schon auf die Idee gestossen worden, mal ein Buch darüber zu schreiben, fühle mich da aber noch nicht reif für. Vielleicht werden ja diese Blogeinträge Vorarbeiten zu einem Buch, wer weiss?

Toby hat meine Theologie deutlich als „einseitig“ bezeichnet, andere haben das nicht ausdrücklich gesagt, es aber in einigen Kommentaren mindestens impliziert. Das ist natürlich nicht das, was man gerne hört. Schon gar nicht, wenn man selber „ausgewogener Theologie“ einen hohen Stellenwert beimisst. Ich möchte gleich am Anfang sagen, dass es mir darum geht einen ausgewogenen Ansatz zu lehren und  ich deshalb Vorwürfe der Einseitigkeit unbedingt ernst nehme. Allerdings sollten wir genauer definieren, was mit ausgewogen gemeint ist.
Ich habe da selber eine Reise hinter mir. „Heilung I – ausgewogene Theologie“ weiterlesen

Eine schöne Geschichte

handIch übersetze gerade ein Buch über Heilung. Es ist von Kenneth Hagin, der Titel steht noch nicht fest. Eben habe ich eine Geschichte übersetzt, die mich echt berührt hat und die ich Euch nicht vorenthalten will, auch wenn es noch eine Zeit dauern wird bis das Buch mal auf dem deutschen Markt erhältlich ist.
Ich schätze auch das an Hagin, dass er ein einfacher Mann war und mit einfachen Leuten auf dem platten Land arbeitete; sicher nicht immer, aber seine Bücher zeigen, dass ihn die Zeit, in der er das tat, sehr geprägt hat. Wenn ich solche Geschichten lese, merke ich, wie verkopft wir eigentlich in Deutschland sind. Glaube ist eine Herzenssache die einfachen Menschen oft leichter fällt als uns Intellektuellen. Um ehrlich zu sein, ich suche diese Einfachheit des Glaubens! „Eine schöne Geschichte“ weiterlesen