Die wundersame Welt des Herrn Bourne. Der seine Identität sucht.

Gestern war es mal wieder soweit, im Montagskino des ZDF lief die Bourne Identität. Und leider musste ich mit einem Auge immer mal wieder hinschauen. Herr Bourne findet sich zu Beginn des Filmes irgendwo im Wasser treibend wieder, hat jedoch keine Erinnerung mehr an das, was er eigentlich ist. Am Ende des Filmes erfährt man, dass er ein Auftragsmörder der CIA ist, aber dafür braucht es dann den ganzen Film. Bis dahin ist Herr Bourne eigentlich nur jemand, dem man helfen muss, der zugleich aber charakterlich durchaus ansprechend ist, zudem noch sehr reich, sehr intelligent und sehr stark. Auf seiner … Die wundersame Welt des Herrn Bourne. Der seine Identität sucht. weiterlesen

Ridley Scott schneidet Kevin Spacey heraus

Ridley Scott, der Kultregisseur, bekannt für Filme wie Blade Runner, Alien, Thelma & Louise und Gladiator, reagiert drastisch auf Vorwürfe gegen den Schauspieler Kevin Spacey. Diesem nämlich wird vermehrt zur Last gelegt, sexuell immer wieder übergriffig geworden zu sein. Ridley Scott zieht Konsequenzen und schneidet aus dem bereits abgedrehten Film „Alles Geld der Welt“, der in sechs Wochen in den Kinos starten soll, sämtliche Szenen heraus, in denen Kevin Spacey vorkommt. Die Szenen werden mit einem anderen Schauspieler nachgespielt. So sehr man das Vorgehen Ridley Scotts einerseits gut finden und auch nachvollziehen mag, sollte man sich klar werden, dass hier … Ridley Scott schneidet Kevin Spacey heraus weiterlesen

Blade Runner 2049

Vor 25 Jahren lief der erste Teil des Blade Runner, der dieses Jahr um einen zweiten, ebenso düsteren und ebenso gut gemachten Film ergänzt wurde. Es wird eine Dystopie gezeichnet, in der einerseits die Menschen leben, parallel zu ihnen die künstlich gezüchteten Menschen, die Replikanten. Diese müssen natürlich klein gehalten werden, denn sonst könnte es zu einem Bürgerkrieg zwischen den Rassen kommen, Menschen gegen künstliche Menschen. Die Blade Runner sind diejenigen, die gewissermaßen Replikanten mit Funktionsstörung aufsuchen und eliminieren. Im ersten Film war Harrison Ford der Blade Runner, der am Ende des Filmes mit einer Replikantin, die offensichtlich etwas Besonderes … Blade Runner 2049 weiterlesen

Über die Mörder von gestern: Film: „Im Labyrinth des Schweigens“: Die Hand des Mörders – Kultur – Tagesspiegel Mobil

Bleierne Zeit: Giulio Ricciarellis Kinofilm „Im Labyrinth des Schweigens“ erzählt die dramatische Vorgeschichte des großen Frankfurter Auschwitz-Prozesses. Es ist eine deutsche Zeitreise. Junge Männer tragen Schlips, ob in der Uni oder im Büro, die älteren gehen nicht ohne Hut aus dem … Über die Mörder von gestern: Film: „Im Labyrinth des Schweigens“: Die Hand des Mörders – Kultur – Tagesspiegel Mobil weiterlesen

Leicht verspäteter Kommentar – Noah (Darren Aronofsky)

Gardinenpredigerin. Man wird sich durchaus fragen dürfen, wieso ich mir so etwas antue, wo man doch von vornherein weiß, dass dieser Film nicht zur visuellen Unterstützung historisch-kritischer Bibelauslegung dienen kann oder soll. Aber eigentlich bin ich da gar nicht so, was diese Dinge angeht. Die Geschichte um Noah und seine Arche ist bekanntermaßen eine Erzählung, die es nicht nur in der Bibel gibt, sondern die aller Wahrscheinlichkeit nach im zweiten Jahrtausend vor Christus großflächig im orientalischen Raum verbreitet war. Es gibt hunderte von Bearbeitungen biblischer Stoffe, natürlich widersprechen sie sich. Wir können unsere machen, das ist doch gar kein Problem: … Leicht verspäteter Kommentar – Noah (Darren Aronofsky) weiterlesen

Noah gegen den Rest der Welt

Fabian Maysenhölder. Vorabinfo: An dieser Stelle findet ihr eine kurze Filmkritik zu Darren Aronofskys Film „Noah“, die ohne Spoiler auskommt. Da mir aber ein paar interessante theologische Perspektiven des Films aufgefallen sind, findet ihr hier eine Zusammenstellung der wichtigsten Gedanken dazu. Dort herrscht aber Spoiler-Alarm. Es ist eine Geschichte, deren Ende jeder kennt: Die Welt wird vernichtet, nur eine Familie überlebt. Im ersten Buch der Bibel wird die Erzählung von der Sintflut, Noahs Arche und der Vernichtung der Menschheit in drei Kapiteln überliefert – eine Erzählung, die angesichts ihrer Weltuntergangs-Thematik geradezu ein „Kopfkino“ provoziert. Doch wie erzählt man eine solch bekannte Geschichte so, … Noah gegen den Rest der Welt weiterlesen

Kritische Gedanken zur Trashkultur. Stars, Sternchen und die Ewigkeit

Fabian Maysenhölder. Wenn eine US-Regisseurin die Welt nicht mehr versteht, dann klingt das ungefähr so: „Als ich jung war, ging es darum, etwas Spannendes zu machen, wofür man dann auch berühmt sein kann. Heute geht es nur noch darum, berühmt zu sein.“ Diesen Satz sagte Sofia Copolla kürzlich in einem Gespräch mit dem ZEIT-Magazin. Er ist die Kritik an einer Kultur, mit der die junge Generation heute heranwächst. Eine „Trashkultur“ sei das, „die geprägt ist von Klatschmagazinen, Promi-Internetseiten und sozialen Netzwerken wie Facebook“, so die 42-jährige Tochter des erfolgreichen Film-Regisseurs Francis Ford Copolla…>mehr. foto: Rainer Sturm  / pixelio.de Kritische Gedanken zur Trashkultur. Stars, Sternchen und die Ewigkeit weiterlesen

Nichts für **** schwache Nerven! – “Gott bewahre“ – JC, der faule Kiffer?

Fabian Maysenhölder. Gott kommt aus dem Urlaub. Eine Woche war er Angeln, nun spaziert er fröhlich durch sein himmlisches Büro, gut gelaunt und erholt. Jesus, Gottes Sohn und zugleich seine Urlaubsvertretung, sollte während der Urlaubswoche ab und an mal einen Blick darauf werfen, was so auf der Erde abgeht. Und er hat‘s vermasselt. Das Problem ist nämlich, dass ein Tag im Himmel 57 Jahren auf der Erde gleicht. Gott hat also die letzen 400 Jahre Erdengeschichte verbummelt – und Jesus war anscheinend mit der Stellvertretung überfordert. Der aus dem Urlaub Heimgekehrte beginnt nun also, aufzuarbeiten, was er verpasst hat. Aushalten kann … Nichts für **** schwache Nerven! – “Gott bewahre“ – JC, der faule Kiffer? weiterlesen

Hannah und der Hobbit

Josef Bordat. Meine Frau und ich haben am gestrigen Sonntag etwas ganz verrücktes gemacht. Wir waren zweimal im Kino: vormittags und nachmittags. Vormittags in Hannah Arendt; die Regisseurin Margarethe von Trotta und die Hauptdarstellerin Barbara Sukowa waren anwesend und sprachen im Anschluss über den Film. Nachmittags in Der Hobbit (in 3D). Ich gehe mal die Wette ein, dass wir die beiden einzigen Berliner waren, die sich gestern diese beiden Filme ansahen. Oder überhaupt. Denn: Größer können Unterschiede kaum sein. Hier: Realität, dort: Fiktion. „Filmkunstkino“ versus „Popkornkino“. Einmal mittleres bis älteres Publikum, einmal jüngere bis ältere Jugendliche. Und selbst Gandalf kommt mit Heidegger nicht mit.>mehr. foto:  m4tik,flickr.com Hannah und der Hobbit weiterlesen

Gedanken zum Film „Jesus liebt mich“ – Liebeskomödie mit Gott

Nicole Ganss. Weshalb mir der Film „Jesus liebt mich“ gefällt: Zugegeben: Es ist vor allem eine leichte deutsche Liebeskomödie. Nur dass diesmal kein Tierarzt oder Witwer ist, in den sich die weibliche Hauptperson Marie verliebt. Sondern der Zimmermann Jeshua. Das Dumme ist nur: Jeshua ist Jesus, der zur Apokalypse wiedergekommen ist. Das ist ein Problem für Marie, und für den Zuschauer kann es ebenfalls zu einem Problem werden, weil man in diesen Zeiten ja kaum noch unbefangen über Religion Witze machen kann. Aber dieser Film ist das beste Argument dafür, das lockerer zu sehen:…>mehr. foto:  TW Collins, T,flickr.com Gedanken zum Film „Jesus liebt mich“ – Liebeskomödie mit Gott weiterlesen

SPEED – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (Film)

Wir sparen ständig Zeit. Trotzdem haben wir am Ende immer weniger davon. Warum eigentlich? Im Takt der elektronischen Kommunikationsmittel hetzen wir von einem Termin zum anderen. Doch für die wirklich wichtigen Dinge, wie Freunde, Familie scheint die Zeit nicht mehr zu reichen. Wer oder was treibt diese Beschleunigung eigentlich an? Ist sie ein gesellschaftliches Phänomen oder liegt alles nur am mangelhaften Zeitmanagement des Einzelnen?>mehr. foto: speed-derfilm.de (Pressematerial) SPEED – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (Film) weiterlesen

Hallo Christian Ulmen!

Andreas Meißner. Heute las ich dieses Interview und irgendwie sprachen mit deine Aussagen an. Vielleicht, weil sie so ehrlich waren? Ich erlaube mir einfach mal, dich mit deinem Vornamen anzureden, obwohl wir uns gar nicht kennen. Wieso? Zum Einen bist du im selben Jahr geboren, wie meine Tochter, unser ältestes Kind. Und zum Anderen hat mich deine Aussage in einem Zeitungsartikel heute angesprochen: “Ich glaube nicht an Gott, was ich wirklich gern können würde, das hat etwas Tröstliches, und ich beneide alle, die das können.Ich bin Agnostiker.​” >mehr. foto: (c) Günter Z.  / pixelio.de Hallo Christian Ulmen! weiterlesen

Afghanistan. Ein Lächeln am Hindukusch. (VIDEO)

Soldaten, Burkas, Taliban: Unser Bild von Afghanistan ist oft einseitig.  Zwischen 2006 und 2008 lebte der Journalist und Filmemacher Lukas Augustin in Afghanistan. Im Frühjahr dieses Jahres kehrte er dorthin zurück, um einen Film zu drehen, der die menschliche Seite des Landes zeigen sollte. Herausgekommen ist mit Touch Down in Flight ein fünfminütiger Film, der weder Fotojournalismus noch klassische Dokumentation ist. Stattdessen bedienen die Aufnahmen einen ebenso künstlerischen wie emotionalen Anspruch und zeigen Bilder, die man in dieser Intensität nur selten sieht.>mehr. foto:maiaibing2000,flickr.com Afghanistan. Ein Lächeln am Hindukusch. (VIDEO) weiterlesen

Filmpremiere: Phoenix in der Asche

Ein guter Freund von mir, den ich seit ewigen Jahren kenne, hat nun seinen ersten eigenen Kinofilm herausgebraucht. Hingehen, ansehen ! Er (Alex Krötsch) schreibt dazu: 

Ab nächster Woche läuft mein erster Kinofilm „Phoenix in der Asche“ im Kino an.

Es ist ein Dokufilm über die Bundesligamannschaft Phoenix Hagen und ihr Kampf um den Klassenerhalt in der ersten Bundesligasaison. Sollte man von den Feuervögeln zuvor noch nie gehört haben oder auch die deutsche Basketball-Bundesliga nicht kennen, tut das dem Genuss dieses äußerst charmanten Porträts des Hagener Clubs keinen Abbruch.

Der Film startet am „Filmpremiere: Phoenix in der Asche“ weiterlesen

Müll statt Mahlzeit

Es ist genug für alle da, eigentlich. Viele Lebensmittel landen aber im Müll und nicht auf dem Tisch. Die Doku „Taste The Waste“ zeigt das Ausmaß der Verschwendung. In Taste The Waste sucht der Autor und Regisseur Valentin Thurn die Orte auf, an denen wir unser täglich Brot zu Abfall degradieren: Bauernhöfe, Groß- und Supermärkte und Haushalte. Mehr als ein Drittel aller Lebensmittel landet nicht auf den Tischen, sondern im Müll. Allein in Deutschland blieben 15 Millionen Tonnen Nahrungsmittel pro Jahr ungenutzt, heißt es in der Dokumentation, die thematisiert, was nicht bloß Umweltaktivisten berühren sollte, sondern jeden von uns: die Verschwendung von Lebensmitteln. >mehr. … Müll statt Mahlzeit weiterlesen

Tree of Life – Film oder Gebet?

Via forum Grenzfragen. Klar, dass mich der Film „The Tree of Life“ neugierig gemacht hat – geht es doch um die ganz großen Fragen des Menschen: Haben universeller Makrokosmos und familiärer Mikrokosmos einen letzten Sinn? Zählt der Lebensbaum Darwins oder der Lebensbaum der Religionen? Der Film zeigt die Ambivalenz des Daseins: Schönheit und Leid – Im Großen wie im Kleinen. Immer wieder fragt der Film ähnlich wie Wolfgang Borchert über das Leid: „Wo warst Du?“. Er stellt sich also im Kern der Theodizeefrage, dem „Fels des Atheismus“ (Georg Büchner). Und: Er gibt Antworten. >mehr. foto: Hartwig HKD h.koppdelaney,flickr.com Tree of Life – Film oder Gebet? weiterlesen

Live long and prosper, Mr. Spock!

Leonard Nimoy wird 80 Jahre alt. Wäre es nach dem orthodoxen Vater gegangen, hätte Leonard Nimoy seinen Lebensunterhalt als Akkordeonspieler bestritten. Es kam anders: Berühmt wurde er als spitzohriger Logiker Mr. Spock. Am 26. März 2011 feiert er 80. Geburtstag. Am 26. März 1931 wird Leonard Nimoy als Sohn jüdisch-ukrainischer Einwanderer in Boston geboren. Nach der…>mehr. Hier ein Video, wo Leonard Nimoy erklärt, wie der „Spock-Gruß“ entstand: > hier sehen. foto: ShironekoEuro[away],flickr.com Live long and prosper, Mr. Spock! weiterlesen

Arte zeigt „Waltz with Bashir“

„Der Film ist eine Beichte in Bildern. Und weil das, was es zu erzählen gibt, kein Heldenepos ist, sondern ein Trauma, hat Regisseur Ari Folman ihm eine ungewohnte ästhetische Form gegeben: „Waltz with Bashir“ (Trailer) ist eine animierte Filmphantasie über den Libanon-Krieg.“ (Quelle) Der TV-Sender Arte zeigt den sehenswerten Film im Rahmen eines Filmfestivals morgen, Dienstag, 23. November um 20.15 Uhr. Waltz with Bashir – der Kampf im Kopf foto: Jim Linwood,flickr.com Arte zeigt „Waltz with Bashir“ weiterlesen

KURZFILM „NACHTGEBET“: Eine Deutsche muss in Jerusalem Unverständnis lernen

Eine junge Deutsche, ein Palästinenser und ein israelischer Arzt: In Doreens Richlins Kurzfilm „Nachtgebet“ lernen wir viel über unsere Naivität im Umgang mit dem Nahost-Konflikt. Für welch komplexen Themen auch Kurzfilme geeignet sein können, zeigt Doreen Richlin in Nachtgebet. Auf nur 19 Minuten Länge bringt sie die Ambivalenz eines der konfliktreichsten weltpolitischen Themen zum Ausdruck. Anna ist eine junge Deutsche, die als Lehrerin im Westjordanland arbeitet. Nach einer israelischen Militäraktion bringt sie ihren schwer verletzten Kollegen Ali in das einzige Krankenhaus, das sie kennt. Und das liegt in Westjerusalem. > mehr. foto:E|…|,flickr.com KURZFILM „NACHTGEBET“: Eine Deutsche muss in Jerusalem Unverständnis lernen weiterlesen

Todesengel in Uniform

Über den Film „The Messenger“: Sterben im Irak: Oren Movermans Film »The Messenger – die letzte Nachricht« Die Amtszeit des US-Präsidenten George W. Bush ist zum Glück Geschichte, aber das Leid, das er zu verantworten hat, bleibt unvergessen. Bushs Irakkrieg hat Hunderttausende das Leben gekostet, bis heute starben 4400 US-Soldaten, Unzählige wurden verstümmelt, verkrüppelt, traumatisiert. Viele Heimkehrer bringen sich um, landen hinter Gittern oder in der Gosse. Doch ihre zerbombte Psyche ist genauso unsichtbar wie die Verzweiflung der Hinterbliebenen. Obwohl der Krieg medial allgegenwärtig ist, bleibt das Leid stumm und ausdruckslos, ohne Anerkennung, ohne Namen und Bilder. > mehr. foto:picapp.com Todesengel in Uniform weiterlesen

FILM „LOURDES“ – gibt es Wunder ?

Zwischen Glaube und Hoffnungsindustrie: Jessica Hausners erstaunlicher Film „Lourdes“ erzählt ganz unaufgeregt von der Pilgerfahrt einer jungen Frau. Ein riesiger Speisesaal, der sich nach und nach mit Krankenschwestern, Gehbehinderten und Rollstuhlfahrern füllt und ein langsamer, ja meditativer Zoom mit einem elegischen Ave-Maria – herzlich willkommen in Lourdes! Die hallige, unbehauste, theaterhafte Atmosphäre dieser ersten Einstellung setzt auch schon den Ton für den neuen Spielfilm der jungen österreichischen Regisseurin Jessica Hausner. Lourdes zeigt den Wallfahrtsort im französischen Südwesten als eine Mischung aus Pauschalreise und absurdem Theater, als eine Art Club Méditerranée der Heilssuchenden, als eine große Hoffnungsindustrie. > mehr. > zur … FILM „LOURDES“ – gibt es Wunder ? weiterlesen

Stanislaw Lems Sterntagebücher als (sehr kultiger) Trash-Film

Heute mal nichts Theologisches – zumindest nicht vordergründig. Wenn Sie eine gewisse Distanz zu Raumschiff – Filmen haben, aber andererseits einen gewissen Hang zu Trashfilmen , oder auch einfach nur Satire lieben, dann könnte das hier was für Sie sein: Ijon Tichy – Raumpilot. Sehen Sie unten den Trailer zu dieser schrillen Filmstaffel des ZDF; > hier einen Beitrag des SPIEGEL dazu, > hier vom ZDF;  und laden Sie sich > hier zwei Folgen online herunter. Oder schauen Sie vielleicht erstmal den Tailer an.

Und, ach ja: ein bischen Theologie und Philosophie steckt natürlich schon drin, ein paar kleine Gedankenspielereien: „Stanislaw Lems Sterntagebücher als (sehr kultiger) Trash-Film“ weiterlesen

HOME – Eine Hymne auf die Erde (VIDEO)

life stuck in customs

Home ist ein Dokumentarfilm des französischen Fotografen und Journalisten Yann Arthus-Bertrand. Der Film besteht ausschließlich ausLuftaufnahmen die mit einer hochauflösenden Digitalkamera von über 50 Ländern auf allen Kontinenten der der Erde gedreht wurden. Am 5. Juni 2009, dem Weltumwelttag, wurde er weltweit gleichzeitig im Kino, auf DVD, im Fernsehen und im Internet veröffentlicht.

Der Film zeigt die Biodiversität der Welt und die Bedrohung des ökologischen Gleichgewichts durch den Menschen. Er ist eine Hommage an die Schönheit der Natur und zeigt gleichzeitig ihre Verletzlichkeit, womit dem Publikum die Dringlichkeit des Umweltschutzes und die gemeinsame Verantwortung für unsere Erde ins Bewusstsein gerufen wird. Auf YouTube, wo er in voller Länge zu sehen ist, werden weitere Informationen zum Klimaschutz und zur Entstehung des Films bereitsstellt. „HOME – Eine Hymne auf die Erde (VIDEO)“ weiterlesen

Illuminati – Antimaterie: Apokalyptische Phantasie oder Realität ?

Dan Brown beschreibt in seinem Buch „Illuminati“, wie mit gestohlener Antimaterie aus dem Forschungszentrum CERN der Vatikan bedroht wird. Auch in der Verfilmung des Buches wird dieses Thema aufgegriffen. Wir erläutern, was sich physikalisch hinter der Antimaterie verbirgt und welche Arbeiten tatsächlich am CERN und am LHC durchgeführt werden. > mehr.  Bild: digital cat,flickr.com Illuminati – Antimaterie: Apokalyptische Phantasie oder Realität ? weiterlesen

Waltz with Bashir – der Kampf im Kopf

Der großartige Animationsfilm „Waltz with Bashir“ zeigt den Libanon-Krieg als Trauma, das israelische Soldaten in ihrer Erinnerung mit sich tragen. > mehr.  Sehen Sie hier den Trailer: > mehr.  Lesen Sie auch:  > Regisseur Ari Folman über seinen Film (TAZ) > Ein Meilenstein des Kinos (FAZ)   > auf theolounge.org: Israeli film ‘Waltz With Bashir’ has an anti-war beat  Bild: jayel aheram, flickr.com Waltz with Bashir – der Kampf im Kopf weiterlesen

Film über das Leben Mohammeds

„Das Leben des islamischen Propheten Mohammed soll verfilmt werden. Angesichts der Proteste, die die bildliche Darstellung des Propheten häufig weltweit auslöst, wollen sich die Produzenten an einen Film aus den 70er Jahren halten, bei dem Mohammed lediglich aus dem Off zu hören war.“ > mehr. Bild:rutty,flickr.com Film über das Leben Mohammeds weiterlesen

Im Abgrund

In dem neuen Film „Import Export“ (> hier Trailer sehen) von Ulrich Seidl kämpfen zwei junge Menschen um ein ganz kleines bischen Glück. Sie tun es oft vergeblich, aber immer ist es schmerzhaft anzusehen. Hier lesen. Bild: Blickreflex.de, pixelio.de Im Abgrund weiterlesen