Ist das alles echt hier?

Vor einiger Zeit stellte mir einmal ein recht kleines Kind eine tiefe philosophische Frage: ist das alles echt hier, die Menschen, die Welt? Eine gute Frage eigentlich. Ist das echt, ist das wirklich, ist das real, der Urknall, der aus dem Nichts gekommen ist und einfach so da war, das Universum, das sich ins Nichts ausdehnt, die Menschen, die sich einfach so durch Evolution entwickelt haben und von denen jeder Einzelne aus etwa 80 Billionen Körperzellen bestehen (was eine horrende Zahl!), Menschen, die ein Bewusstsein besitzen, ohne dass man das irgendwie zufriedenstellend erklären könnte? Ich antwortete dem Kind damals, ja, … Ist das alles echt hier? weiterlesen

Evolution und wie ich sie mittlerweile sehe

Ich weiß schon, ich kenne die evolutionsbiologische Erklärung. Da haben sich also Zellen zusammengetan, survival of the fittest, Selektionsprinzip und so weiter. Dann haben sich nach und nach also immer mehr Zellen zusammengetan, ihnen tat es irgendwie gut zusammen, sie fanden es angenehm und sie hatten Vorteile in der Biologie, sind irgendwie besser durchs Leben gekommen. Drum hat die Evolution, wer auch immer diese Frau Evolution ist, sie begünstigt. Man tut hier übrigens oft so, als sei die Evolution irgendwie eine Person. Nun gut. Also diese Zellen sind immer besser durchs Leben gegangen und plötzlich sind es dann 80 Billionen. … Evolution und wie ich sie mittlerweile sehe weiterlesen

„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ ?

Die Floskel aus der Überschrift, allerdings mit einem Ausrufezeichen am Ende, findet man oft bei Rechtspopulisten. Irgendwelche vermeintlichen oder tatsächlichen Tabubrüche werden mit dieser Floskel eingeleitet. „Man wird doch wohl noch sagen dürfen, dass Flüchtlinge… Dass Ausländer… Dass Andersdenkende…“. Und so weiter. Es ist die eingespielte Floskel der Tabubrüche. Dennoch gibt es, wenn wir mal diesen politischen und ausländerfeindlichen Kontext verlassen, Zusammenhänge, in denen einem fast eine solche Formel unterstellt wird, obwohl man selber liberal orientiert ist. Nämlich dann, wenn es darum geht, die Wunder der Natur zu bestaunen und einen Gottesbezug dabei herzustellen. Wenn man z.b. sagt, es ist … „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ ? weiterlesen

Erkenntnisse der Naturwissenschaft

Seit die Erforschung der Welt auf naturwissenschaftlicher Grundlage begonnen wurde, hat die Menschheit mehr und mehr nützliches Wissen erworben. Was in der Antike noch angenommen wurde, dass es nämlich kleinste Teilchen gibt, ist heute bewiesen, wenngleich diese Atome noch aus mehreren kleinen Unterteilten bestehen, wie man heute weiß. Alle dieser kleinsten Teilchen bestehen letztlich aus Energie, und auch wenn man sich fragen kann, was denn Energie philosophisch gedacht eigentlich ist, kann man doch immerhin eine wissenschaftliche Beschreibung der Materie abgeben. Wir wissen heute, dass Photonen durch die Luft fliegen, wenn wir Licht sehen, dass Elektronen sich bewegen, wenn Strom fließt, … Erkenntnisse der Naturwissenschaft weiterlesen

Frau, Mann oder etwas Drittes

Nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes ist es ab Anfang nächsten Jahres zulässig, dass Menschen, die intersexuell sind, in ihren personenbezogenen Daten dies auch kenntlich machen. Neben der Kategorie Frau und Mann gibt es dann eine dritte Kategorie, der man sich zuordnen kann. Das Ganze ist eine respektvolle Berücksichtigung der Tatsache, dass es eben Menschen gibt, die sich nicht den beiden herkömmlichen Geschlechterrollen zuordnen können. Auch aus christlicher Sicht kann man eigentlich davon ausgehen, meine ich zumindest, dass daran sicherlich nichts Verwerfliches ist. Denn jeder Mensch, der lebt, ist ja letztlich zurückzuführen auf den Willen Gottes, welcher ja als derjenige gesehen … Frau, Mann oder etwas Drittes weiterlesen

Epikur und Schöpfung

Im vierten und dritten vorchristlichen Jahrhundert lebte in Griechenland ein Philosoph, dessen Ideen noch heute eine gewisse Aktualität besitzen. Epikur, so hieß er, war einer der Atomisten, also einer der Atomlehrer, die gedanklich vorweggenommen hatten, dass alles, was wir sehen, also die ganze Materie, aus kleinsten Teilchen, den Atomen bestehen müsse. Er stellte sie sich dergestalt vor, dass sie unterschiedliche Formen haben und gewissermaßen Ösen und Haken, mit denen sie sich aneinander einhaken können und somit größere Gebilde entstehen können. Warum es sie gibt, ließ er außen vor, denn was soll man auch auf diese Frage antworten. Er definierte, dass … Epikur und Schöpfung weiterlesen