Prism und tempora: O tempora, o mores !

O tempora, o mores, schrie Cicero in seiner Rede im Senat: Was für Zeiten, was für Sitten ! Vor über 2000 Jahren hatte er einen Staatsfeind ausfindig gemacht und ihn entlarvt: Catilina. Dieser versuchte einen Staatsstreich, Cicero, damals Konsul des römischen Imperiums, verhinderte ihn.  Heute ist es umgekehrt: Der Staat hat den Staatsstreich gegen seine Bürger gemacht – und ein Bürger, Edward Snowden, hat ihn aufgedeckt: er ruft: O tempora, o mores ! Lesen Sie dazu folgenden Artikel: PRISM UND TEMPORA Der Moment der Bürger Wenn die Regierungen sich gegen die Grundrechte verschwören, ist es Zeit, zu handeln. Ein junger … Prism und tempora: O tempora, o mores ! weiterlesen

Zensur durch das Cicero-Magazin und Islamhetze

In einer Glosse schreibt der Chefredakteur des Politmagazins Cicero darüber, wie Europa wohl seine Werte verliere und in „vorbeugendem“ Gehorsam vor radikalen Islamisten kusche. Das allein wäre noch Ansichtssache. Schwierig wird das Ganze aber, wenn zudem bei den Kommentaren Zensur geübt wird. Es heißt offensichtlich: kommentieren Sie gerne – aber nur, wenn Sie unserer Meinung sind.

Gestern habe ich in besagtem „Politmagazin“ zwei Kommentare abgegeben zum Thema – erschienen ist: NICHTS. Nun kann man rügen, es seien keine Kurzkommentare: das stimmt. Aber wozu dann eine Kommentarfunktion ?

Das Bild, das die Glosse von Herrn Weimer malt, ist ein konservatives: wir in Europa hätten Angst, unsere Mitte zu verlieren. Es ist ein tendenziöses Bild, und wer ein tendenziöses Bild malt, der sollte „Zensur durch das Cicero-Magazin und Islamhetze“ weiterlesen