Realitätsferner Säkularismus in Berliner Schulen

Kommentar – Der Berliner Senat geht in Berufung, weil vor Gericht bestätigt wurde, dass ein muslimischer Schüler in der Schule beten darf. Die Einrichtungen von Gelegenheiten und Räumen zum Gebet beeinträchtige die weltanschauliche Neutralität des Staates, meint die Berliner Schulverwaltung. Chrismon-Autor Burkard Weitz ist dieser Frage nachgegangen. > mehr. foto: collin key,flickr.com Realitätsferner Säkularismus in Berliner Schulen weiterlesen

Schweinegrippe! Eine etwas andere Sichtweise

Diese Nachricht erhielt ich vor wenigen Stunden und gebe sie ungekürzt weiter. Mexikanische Gedanken zur Schweinegrippe – aus der mexikanischen Tageszeitung „La Jornada“Pandemie der Profitg(e)ier. Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Menschen an der Malaria, die ganz einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert. Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Mädchen und Jungen an Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzlösung im Wert von ca. 25 Cent behandelt werden könnten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert. Die Masern und andere mit relativ preiswerten Impfstoffen heilbare Krankheiten haben … Schweinegrippe! Eine etwas andere Sichtweise weiterlesen

EU verurteilt religiöse Intoleranz

Die EU-Aussenminister haben ein stärkeres Engagement für den Schutz der Religionsfreiheit beschlossen. Der Einsatz dafür müsse Vorrang in der EU-Menschenrechtspolitik haben. «In allen Regionen der Welt» komme es derzeit zu Diskriminierung, teilt der EU-Ministerrat mit. > mehr. Lesen Sie auch: > „Islamfeindlichkeit ist Rassismus“ (+VIDEO) > Die Kreuz-Retter kommen: Italiener schlagen vereint gegen die EU zurück > Null Toleranz in halb Europa foto: jordi.martorell, flickr.com EU verurteilt religiöse Intoleranz weiterlesen

Ein guter Tag für Land und Kirche

  Zwei Frauen sind heute in Spitzenämter gewählt worden: Angela Merkel und Margot Käßmann. Nicht wegen einer Quote, sondern weil sie die Besten sind. Solche Tage gibt es wahrhaft nicht oft: Die evangelische Staatsbürgerin steht morgens auf und hat wenige Stunden später gleich zwei Chefinnen: eine Kanzlerin und eine weibliche Ratsvorsitzende. Und das Beste ist: Beide sind es schlicht deshalb geworden, weil sie derzeit die Besten in ihrer Riege sind. Nicht weil sie eine Quote erfüllen mussten oder auf einem Frauenticket gereist sind. Herzlichen Glückwunsch!  weiter geht es hier… foto: wikipedia.de (wikicommons) Ein guter Tag für Land und Kirche weiterlesen

Wenn Fusssohlen Wunder bewirken

Es gibt verschiedene “Wasserwunder” in der Bibel. Der Durchzug durchs Rote Meer bei Mose. Dass Wasser zu Wein wurde bei Jesus. Kürzlich las ich über ein anderes – bei Josua. Das Volk Israel war 40 Jahre durch die verschiedensten Gegenden und Wüsten gezogen. Endlich standen sie vor dem verheissenen Land. Mose war gestorben, Josua in sein Amt eingesetzt worden. Auch ihm galten die Zusagen Gottes, dass er ihn unterstützen und führen wollte. Es war schliesslich keine leichte Aufgabe, die vor ihm lag… weiter geht es hier… Foto: A. Meissner Wenn Fusssohlen Wunder bewirken weiterlesen

Gottes letztes Wort

Lippen_II

…hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat, durch den er auch die Welten gemacht hat; (Hebräer 1,2)

Nachdem Gott sich also durch das ganze AT hindurch immer wieder als ein redender, sich gerne offenbarender Gott erwiesen hat, hat er in diesen letzten Tagen durch den Sohn gesprochen.
Die Schlachterübersetzung bringt uns auf eine gute Fährte, wenn die Übersetzung auch einigermassen ungenau ist, was mit dem Grundtext zusammenhängen könnte, den sie verwendet: …hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn. “Zuletzt” ist das griechische Wort eschatos, von dem sich die Eschatologie, die “Lehre von den letzten Dingen” ableitet. Wenn Schlachter übersetzt, dass Gott zuletzt durch den Sohn, Jesus, gesprochen hat, dann meint es, dass Jesus Gottes letztes Wort war – da kommt nicht mehr. „Gottes letztes Wort“ weiterlesen

Mose ist tot!

ewigkeitJa, Mose ist gestorben. In meiner Bibellese gerade heute morgen. Dabei ist er schon über 3000 Jahre tot. Denn er lebte cirka 1300 vor Christus.

Ich finde den Menschen Mose faszinierend. Von seiner Geburt bis zum Tod mit 120 Jahren – es war immer was los! Und ging auch oft nicht natürlich zu. Da war seine aussergewöhnliche Geburt und seine tapferen Eltern. Da war seine exzellente Erziehung und Bildung. Da war sein Gerechtigkeitssinn und sein Jähzorn. Da war seine Flucht ins Asyl, weit weg und der Job eines Hirten. Da brannte der Dornbusch und es folgte sein Deal mit Gott, aber auch ein grosser Lebensauftrag. Allerdings war er da schon 80 Jahre alt… „Mose ist tot!“ weiterlesen

Wann brennt der Dornbusch wieder?

DornbuschIrgendwie ist es für mich immer wieder mal ein Konflikt. Wir reden als Christen davon, dass Jesus unser Führer ist, der uns leiten will. Und sicher wollen wir uns auch oft von ihm die zu gehenden Wege zeigen lassen.

Im Alltag ist das aber gar nicht so einfach. Okay – es ist unser Wunsch, dass ER uns zeigt, wo es langgeht (langgehen soll). Aber welche Anzeichen definiere ich als Gottes Antwort, als deutliches Signal seines Willens, seines Beistandes dieser meiner Entscheidungen? „Wann brennt der Dornbusch wieder?“ weiterlesen

Heilung XVII – berühmte Kranke im NT II – Paulus I

dornDer Stachel des Paulus
Dieses Prinzip gilt für Zeugnisse in der Bibel ebenso wie für Zeugnisse in unserem eigenen Leben.  An diesem Punkt geht oft einiges daneben wenn Christen das Wort lesen. Sie lesen im 2.Korintherbrief, dass Paulus einen Stachel im Fleisch hatte. Das ist zunächst einmal nichts als ein Zeugnis. Selbst wenn die Auslegumgstraditionen die sagen, dass es sich bei dem Stachel um eine Krankheit gehandelt hat, wahr wären, würde dieses Zeugnis die klaren Stellen aufheben in denen Gottes Wort sagt, dass Heilung Gottes Wille ist? Natürlich nicht! Niemandes Leben macht Gottes Wahrheit zunichte. „Heilung XVII – berühmte Kranke im NT II – Paulus I“ weiterlesen

Antwort

telefonDa antwortete der Herr dem Ijob und sprach (Hiob 40,1)

Eigentlich ist der Vers fast zu klein, um über ihn zu schreiben. Trotzdem steckt er so voll emotionaler Tiefe, dass man ihn vermutlich kaum ausschöpfen kann. Was mag diese Antwort Gottes für Hiob bedeuetet haben? Im Grunde ist doch fast das Schlimmste am Leid, dass es oft so aussieht, als wäre Gott gerade in einem anderen Universum beschäftigt und hätte sich schon lange nicht mehr blicken lassen. Auch wenn wir wissen, dass das objektiv falsch ist (Matthäus am Letzten), kann es uns doch subjektiv so beeindrucken, dass alle Wahrheit dagegen verblasst. Was bedeutet in dem Fall eine Antwort? „Antwort“ weiterlesen

Wie lange hält eine Liebe ?

«Erfreue dich an der Frau deiner Jugend!» (Die Bibel, Sprüche, Kapitel 5, Vers 18) Waren Sie schon einmal bei einer Goldenen Hochzeit dabei? Die Chancen, solch ein Fest mitzufeiern, werden immer geringer. > mehr. foto:swamibu,flickr.com Wie lange hält eine Liebe ? weiterlesen

Heilung XIV – Gründe für Krankheiten IV

seele4 Krankheiten, die von psychischen Problemen kommen

In der Medizin spricht man von psychosomatischen Krankheiten, wenn ein körperliches Leiden eigentlich keine organische Ursache hat. Es gibt viele solcher Krankheiten die ihren Ursprung in der Seele und nicht im Körper haben.
Manche Seelsorger erleben körperliche Heilungen obwohl sie nicht dafür gebetet haben. Die Heilung tritt ganz einfach ein wenn seelische Blockaden beiseite geräumt wurden. Solche Krankheiten können medizinisch oft nicht behandelt werden. Besonders drastische Beispiele treten in jedem Krieg auf, wenn Frontsoldaten ihr Leben lang neurologisch bedingt zittern oder teilweise blind sind.
In solchen Fällen, die gar nicht so selten sind, kann es sein, dass man mit innerer Heilung weiter kommt als mit einfachem Heilungsgebet. „Heilung XIV – Gründe für Krankheiten IV“ weiterlesen

Die Grösse Gottes

andromedaDa antwortete der Herr dem Ijob aus dem Wettersturm und sprach:
Wer ist es, der den Ratschluß verdunkelt mit Gerede ohne Einsicht? Auf, gürte deine Lenden wie ein Mann: Ich will dich fragen, du belehre mich! Wo warst du, als ich die Erde gegründet? Sag es denn, wenn du Bescheid weißt. Wer setzte ihre Maße? Du weißt es ja. Wer hat die Meßschnur über ihr gespannt? (Hiob 38,1-5)

Im 38. Kapitel beginnt endlich Gottes Antwort, es ist der Moment, den Hiob in seinen Leiden über alles herbeigesehnt hat: Gott antwortet ihm. Manchmal ist es so, dass die erhoffte Antwort zunächst ausbleibt; dann lohnt es sich in jedem Fall dranzubleiben und weiter zu suchen, weiter zu hoffen und zu beten – Gott wird antworten. „Die Grösse Gottes“ weiterlesen

Was hat Mat.7,7 mit unserem Urlaub zu tun?

Irgendwie würde es in diesem Jahr anders gehen. Das fing schon damit an, dass wir zwar unsere Urlaubszeit planen mussten – schon wegen unserer Arbeitsstellen – aber in diesem Jahr keinen Platz vorgängig buchten oder reservierten. Irgendwie hatten wir einfach die Freiheit nicht dafür. Dann wurde es immer enger, die Urlaubszeit kam näher. Was blieb uns anders übrig, als Gott zu bitten, uns zu zeigen, was wir tun sollten. Und erwarteten ein mittleres Wunder. Und hatten dabei das Gefühl, dass in diesem Jahr das anders laufen würde. Vielleicht wollte er uns an einem ganz bestimmten Ort mit bestimmten Menschen zusammenbringen? … Was hat Mat.7,7 mit unserem Urlaub zu tun? weiterlesen

Warten ist manchmal wie…

schleuse-andrmorl-pixelio-klein… Schleusenfahren.

Letztens sassen wir in einer Besprechung zusammen, tauschten Erlebnisse und Probleme aus. Einer aus der Runde meinte : „Momentan bekomme ich wenig bis keine Antworten von Gott auf die vielen Fragen, die mich umhertreiben. Ich fühle zwar, dass sich etwas Neues anbahnt, aber dieses Warten, bis es konkret und fassbar ist, mag ich überhaupt nicht!“

Worauf eine andere Frau antwortete: „Mir hilft manchmal dieses Bild von einer Schleuse. Du bist im Boot, der Wasserpegel senkt sich stetig – aber es dauert eben noch seine Zeit, bis der Wasserstand draussen genauso hoch ist, wie drinnen. Erst dann kann das Schleusentor geöffnet werden und die Weiterfahrt losgehen. „Warten ist manchmal wie…“ weiterlesen

Wenn Gott auch bei Weinen nicht mehr hört…

tranendesherzManche Aussagen in den alten Bibelbüchern sind schon heftig. Mose zieht ( in 5. Mose 1) ein Resümee über die vergangenen Jahre. Unter anderem erwähnt er, dass das Volk Israel Gott nicht vertraute, als es um den Einzug ins gelobte Land ging. Schliesslich hatte der Allmächtige versprochen, mit ihnen zu sein, wie riesig (buchstäblich gab es in Kanaan riesige Menschen, die Enakim) die Probleme auch sein mögen…

Dann heisst es:

„Wenn Gott auch bei Weinen nicht mehr hört…“ weiterlesen

C.S. Lewis und Hiob

lautsprecherDen Geplagten rettet Gott durch seine Plage und öffnet durch Bedrängnis sein Ohr. (Hiob 36,15)

Von C.S.Lewis, u.a. Autor der Narnia-Bücher, habe ich einen Satz im Ohr. Ich weiss nicht mehr, woher er ist, möglicherweise aus diesem Film über ihn, dessen Titel ich auch nicht mehr erinnere, Shadowland? In the Shadows? Keine Ahnung, jedenfalls sagte er: „Schmerz ist Gottes Megaphon“, wenn jemand das Zitat nachweise kann bin ich dankbar und ein Stück glücklicher.
Das ist so ein schöner Schlagsatz, dass ich ihn übernommen hatte und früher immer wieder angebracht habe wenn jemand nach dem Grund von Leid fragte. Warum Gott Elend und Krankheit zulässt? Doch sicher um Menschen aufzurütteln, aus dem ruhigen Weg zur Hölle aufzuschrecken! Ebenso wie Hiobs Kollege es sieht: Gott öffnet das Ohr durch Bedrängnis.

Eine Weile bin ich mit dieser Theologie recht gut gefahren, dann las ich im Neuen Testament etwas anderes über Gottes Megaphon: „C.S. Lewis und Hiob“ weiterlesen

Kaspar Hauser

Sie sagten, er käme von Nürnberg her und er spräche kein Wort.
Auf dem Marktplatz standen sie um ihn her und begafften ihn dort.
Die einen raunten: ‚Er ist ein Tier‘,
Die andern fragten: „Was will der hier ?“
Und daß er sich doch zum Teufel scher‘. ‚So jagt ihn doch fort, – so jagt ihn doch fort!‘ –

Sein Haar in Strähnen und wirre, sein Gang war gebeugt.
‚Kein Zweifel, dieser Irre ward vom Teufel gezeugt.‘ “

„Kaspar Hauser“ weiterlesen

Wenn Schmetterlinge reden…

Schmetterling-cossac-pixelio-kleinAm Morgen hatte ich fast unsere langjährige Freundschaft aufs Spiel gesetzt, weil ich behauptete, dass Gott auch heute noch deutlich zu uns spricht. Jedenfalls manchmal. Nein, nicht nur durch die Bibel, durch mein Gewissen und durch die Natur – sondern auch direkt und hörbar. Wenigstens verstehbar.

Das ist jedenfalls mein Anspruch an IHN. Er ist ein Gott der Kommunikation. Jedenfalls zeigen das die zig Bibelstellen auf, wo er in Kontakt mit Menschen tritt. Gerade lese ich mal wieder die Geschichte von Mose. Und ständig heisst es da: „Und Gott sprach zu Mose und sagte…“ Und umgekehrt auch: Mose hat ein Problem. Was tut er? Er geht zum Herrn in die Stiftshütte und dann unterhalten sich die beiden. Am Ende weiss Mose, wie er handeln soll. „Wenn Schmetterlinge reden…“ weiterlesen

Heilung XI – Gründe für Krankheit I

krankWenn man über Krankheit redet kommt natürlich schnell die Frage auf, warum jemand krank ist oder warum er nicht geheilt wird. Damit verbunden ist manchmal die Frage warum jemand nicht geheilt wird, wenn für ihn gebetet wird.
Ich möchte gerne einige der Gründe für Krankheiten nennen, die ich vom Wort her kenne. Es ist nicht nur theoretisch interessant diese Gründe zu kennen sondern auch in der Praxis wichtig. Vielfach bleibt eine Heilung nicht für immer sondern geht irgendwann wieder weg. Dem kann man oft vorbeugen indem man die Ursache der Krankheit beseitigt. „Heilung XI – Gründe für Krankheit I“ weiterlesen

Gutscheine sind zum Einlösen da!

kaffeeEr war Geschäftsführer einer grossen Firma. Und hatte sein 25-jähriges Dienstjubiläum.

Als die Mitarbeiter wie immer in die Kantine Mittagessen gingen, erhielten sie einen kostenlosen Kaffeegutschein. Jeder, der wollte, konnte sich völlig unentgeldlich an diesem belebenden Getränk laben. Eine nette Geste von diesem Chef, denn da es in der Firma viele hundert Angestellte gab, waren die Gutscheine für ihn nicht ganz billig. Aber das war ihm sein Jubiläum wert. „Gutscheine sind zum Einlösen da!“ weiterlesen

Das ultimative Zeichen

BlitzGott aber sagte: Ich bin mit dir; ich habe dich gesandt, und als Zeichen dafür soll dir dienen: Wenn du das Volk aus Ägypten herausgeführt hast, werdet ihr Gott an diesem Berg verehren. (2.Mose 3,12)

Viele Christen suchen absolute Sicherheit in der Frage, ob Gott zu ihnen geredet hat oder nicht. Sie haben vielleicht einen prophetischen Eindruck gehabt oder ein Gefühl, wohin ihr Leben gehen soll oder was sie für Gott machen könnten. Aber ihnen fehlt die Sicherheit die sie bräuchten um das, was sie denken wirklich umzusetzen. Ständig ist die Frage in ihrem Kopf, ob es wirklich Gott war, der es ihnen gesagt hat.
Wie kann man sicher sein, dass man sich nicht verhört hat und die Ansage wirklich von Jesus kam und nicht aus den eigenen Gefühlen oder gar vom bösen Teufel? ES mag Dich überraschen, weil es scheinbar nicht zu ihm passt, aber auch Mose hat vor dieser Frage gestanden. „Das ultimative Zeichen“ weiterlesen

Jesus folgt mir auf Twitter

Jesus_TwitterDas Internet, vor allem das Web 2.0, treibt seltsame Blüten. Heute morgen bekam ich folgende Nachricht, über die ich zuerst herzlich gelacht habe, die mich aber dann doch etwas nachdenklich gemacht hat:

Hi, Uwe Seibert. Jesus Christ (Jesus_personal) is now following your updates on Twitter. „Jesus folgt mir auf Twitter“ weiterlesen

Glaubenskrise – oder: Im Gehorsam steh ich auf

2007.07.12-outdoor-hg (2)Higher Ground

Alle vier Wochen organisieren wir einen Gottesdienst der besonderen Art: Von jungen Leuten gestaltet kommt peppige Musik, Videos, Anspiele und kreative Dekoration zum Einsatz. Dazu wird noch jeweils ein Prediger eingeladen, der was zu sagen hat und es auch versteht, meist junge Leute oder Menschen, die bisher eher kirchendistanziert waren, anzusprechen. Bisjer wurden über 60 solcher Events durchgeführt. Bis auf gestern – da sollte es mal ein Outdoor-Higher-Ground werden – mit Musik ohne Verstärker, Zeugnissen aus dem (Glaubens-)Leben und anschliessendem Grillen auf einem lauschigen Platz am Waldrand. „Glaubenskrise – oder: Im Gehorsam steh ich auf“ weiterlesen

„Rent a Pastor“

Ein ungewöhnliches Angebot macht ein evangelischer Seelsorger in Nordhessen: Jeder kann City-Kirchen-Pfarrer Willi Temme im Juli und August für eine Stunde lang mieten – kostenlos. Die Aktion „Rent a Pastor – Eine Stunde mit dem Pfarrer ganz nach Ihrem Wunsch“ stößt nach den Worten von Temme auf unerwartet große Resonanz. Weiter geht es hier… Foto: A. Meissner „Rent a Pastor“ weiterlesen

Vergäß’ die Mutter selbst ihr Kind

Vogel2Kürzlich fiel uns auf, dass wir vermehrt Besuch bekamen. Von einen Rotschwänzchen. Immer wieder sass es auf der Balkonbrüstung, weniger scheu als sonst.

Und dann sahen wir auch, warum. Im hinteren, geschützten Teil des Balkon war eine Halterung für Wäscheleinen angebracht. Und dort sass, dicht an die Wand gedrückt, ein dickes Wollebällchen. Im ersten Augenblick erkannten wir in der Abenddämmerung gar nicht, was es war. Aber die Kombination – Mutter Rotschwänzchen ziemlich mutig auf Brüstung, zweiter Vogel an Wand – konnte nur bedeuten, dass die beiden zusammen gehörten. „Vergäß’ die Mutter selbst ihr Kind“ weiterlesen

Baby-Boom

schwanger

Bemerkung eines Frauenarztes (vor vielen Jahren) zu einer kurz vor der Entbindung stehenden Frau:

„Sie brauchen nicht so zu jammern – Sie sind nicht die Hauptperson. Sie sind nur die „Verpackung…!“

Zugegeben – das war schon etwas heftig und ist ebenso wenig angebracht, der Frauen schwerste Stunde zu erleichtern wie solcher Männerspruch: „Baby-Boom“ weiterlesen

Sie haben Post, Mr. Ahmadinedschad

Massendemonstrationen, gewalttätige Proteste, Paramilitärs auf Motorrädern, die mit Eisenstangen auf unbewaffnete Zivilisten einschlagen – heftig sind die Bilder aus dem Iran in diesen Tagen. Und sie produzieren Mitgefühl, Ohnmacht, und die Erinnerung an den Ruf “Wir sind das Volk”, der Ende 1989 durch Leipzig und andere ostdeutsche Städte hallte. Über das Internet verfolgen nicht nur tausende Exil-Iraner das Schicksal von Freunden und Verwandten im Iran: Es ist der weitgehend einzige nicht staatlich kontrollierte Nachrichtenkanal überhaupt. Weiter geht es hier… Foto: reza vaziri,flickr.com Sie haben Post, Mr. Ahmadinedschad weiterlesen

Überholen? – Im Zweifelsfalle nie!

Entscheidungen sind jeden Tag zu treffen. Oft verlasse ich mich auf mein Bauchgefühl, entscheide nach Wahrscheinlichkeit und eigener Neigung. Geht es auch besser? Eigentlich war alles geregelt im Staate Israel. Wobei: Ein Staat waren die Israeliten noch nicht. Sie waren nach ihrer Befreiung aus Ägypten gerade dabei, zu einem Volk zusammenzuwachsen. Die Gesetze, die Gott ihnen gab, waren hierfür ein gutes Hilfsmittel. Aber dann ergab sich für die Israeliten ein Problem, als sie die Anweisungen zum Feiern des Passahfestes erhielten: Was ist mit solchen Leuten, die zum Zeitpunkt des Festes unrein sind? Das konnte z. B. durch Berühren einer Leiche … Überholen? – Im Zweifelsfalle nie! weiterlesen

Heilung VI – Das Evangelium II – Heilung ist Teil der Erlösung

ePaketFür mich war es einer der wichtigsten Knackpunkte zu verstehen, dass Heilung ein Teil der Erlösung ist, die Christus für uns erwirkt hat. So lange man das nicht weiss, wird man sich immer die Frage stellen müssen, ob es gerade jetzt Gottes Wille ist zu heilen. Viele Christen glauben, dass Gott heilen kann (schliesslich ist er ja allmächtig) und manchmal, nach seinem unergründlichen Ratschluss auch tatsächlich heilt.
Wer so glaubt, der wird immer ein „wenn es Dein Wille ist“ an seine Gebete dranhängen und das Ergebnis der Sache bei Gott lassen. Oft sind solche Gebete schlicht Unglaube und sehr halbherzig. Manchmal ist es aber auch die bange Frage eines Glaubenden: „Willst Du mich heilen?“ Diese Frage steht so schon in der Bibel. In Matthäus 8 spricht Jesus mit einem Aussätzigen. Dieser sagt: „Herr, wenn du willst, kannst du machen, daß ich rein werde.“ (Vers 2). Die Antwort, die Jesus ihm gibt ist dieselbe, die er auch heute noch jedem geben wird, der ihm ernsthaft diese Frage stellt: „Ich will es – werde rein!“ „Heilung VI – Das Evangelium II – Heilung ist Teil der Erlösung“ weiterlesen

Nur wenn die Ampel grün zeigt, laufe los!

CGB-Wüste-neuEigentlich war alles geregelt im Staate Israel. Wobei – einen Staat hatten sie noch nicht, ein Staat waren sie noch nicht. Sie waren, nach ihrer Befreiung aus Ägypten, gerade dabei, zu einem Volk zusammenzuwachsen. Dabei waren die Gesetze, die Gott ihnen gab, ein gutes Hilfsmittel. Übrigens zählten viel mehr Hinweise und Ratschläge dazu, als nur die allgemein bekannten „10 Gebote“.

Ein Problem

Als die Israeliten im 4. Buch Mose auch die Anweisungen zum Feiern des Passahfestes erhielten, ergab sich ein Problem: Was wäre mit solchen Leuten, die zum Zeitpunkt des Festes kultisch unrein (z.B. durch Berühren einer Leiche) waren? Konnten, durften die kein Passahfest feiern? „Nur wenn die Ampel grün zeigt, laufe los!“ weiterlesen

Heilung IV – Das Reich und der Auftrag III – Kennzeichen des Reiches

rollstuhlWas sind die Zeichen an denen man erkennen kann, dass die Herrschaft Gottes in einem Bereich angebrochen ist? Eine der deutlichsten Aussagen dazu kommt von Jesus selber. Johannes der Täufer saß im Gefängnis und hatte eine echte Glaubenskrise. Man kann es sich kaum bei jemandem seines Kalibers vorstellen, aber so war es. Er stand vor der Frage ob er sein Leben verpfuscht und wider Erwarten doch auf die falsche Karte gesetzt hätte oder nicht.
In dieser dunklen Stunde schickte er seine Künger los zu Jesus und liess fragen: „bist Du der, der kommen soll? Oder müssen wir auf einen anderen warten?“ „Heilung IV – Das Reich und der Auftrag III – Kennzeichen des Reiches“ weiterlesen

Nie mehr allein!

himmelRealität: Angekommen

Sie hatten die Türen fest verriegelt. Keiner sollte hereinkommen. Aber auch niemand von ihnen wollte hinaus. Angst vor jüdischen Fanatikern beherrschte sie (Johannes 20,19). So heimlich, wie sich die Anhänger des hingerichteten Jesus nach seinem Tod trafen, so muss es auch zu Pfingsten gewesen sein. 

Sie haben sich wieder getroffen. Da geschieht es! Zuerst erfüllt das Haus ein Brausen wie von einem gewaltigen Sturm. Dann erscheinen „feurige zerteilte Zungen“ (so etwas wie züngelndes Feuer), die sich auf ihnen niederlassen. (Apg. 2,3). Und jeder kann plötzlich in anderen Sprachen und Dialekten reden. Durch die Geräusche neugierig geworden, treffen Ausländer am Haus ein. Sie verstehen in ihrer eigenen Sprache die Botschaften der mutig gewordenen Jünger. Grosse Verwunderung allerseits. Aber es gibt auch Leute, die meinen, die Jünger wären schon am frühen Morgen betrunken. „Nie mehr allein!“ weiterlesen

Herzlichen Glückwunsch, Herr Bundespräsident!

ehepaar koehlerHallo Herr Köhler,

das war ja eben ziemlich spanndend! Die Auszählung der Stimmen heute zur Wahl des neuen Bundespräsidenten. Irgendwie war sowohl im Plenarsaal im Reichstag als auch draussen auf dem Vorplatz und sogar am Brandenburger Tor Volksfeststimmung. Also nicht so Parteiendiskussionen wie so oft in diesem Saal oder Vorwürfe an die jeweils Anderen.

Und dass es dann doch so lange dauerte lag an der mehrmaligen Stimmenauszählung. Sie waren ja mit Ihrer Frau während dessen in Ihrem Amtssitz, kamen dann erst herübergefahren. „Herzlichen Glückwunsch, Herr Bundespräsident!“ weiterlesen

Heilung III – Das Reich und der Auftrag II – die Spannung

spannungNachdem ich im letzten Beitrag John Wimber positiv erwähnt habe, möchte ich ihn nun auch noch zitieren. Ich habe in meinem Regal ein kleines Büchlein von ihm gefunden: „Einblicke ins Reich Gottes“, Projektion J, 1981.
Wimber folgt dem Ansatz von George Ladd, einem Professor am Fuller Seminary. Ladd scheint die Theologie der „eschatologischen Spannung“ geprägt zu haben, wenn ich auch nicht weiss, ob er je das Wort benutzt hat. Wimber zitiert ihn jedenfalls mit der Spannung zwischen dem „schon-jetzt“ und dem „noch-nicht“. Wimber zitiert auch Oscar Cullmann mit einem genialen Vergleich dieser Theologie: „Heilung III – Das Reich und der Auftrag II – die Spannung“ weiterlesen

Gericht

justitia

Nein, was der Mensch tut, das vergilt er ihm, nach eines jeden Verhalten läßt er es ihn treffen. Nein, wahrhaftig, nie tut Gott unrecht, und der Allmächtige beugt nicht das Recht. (Hiob 34,11-12)

Wenn es Stellen in der Bibel gibt, die einem gläubigen Menschen Angst machen können, dann doch sicherlich solche. Wenn es stimmt, dass Gott dem Menschen vergilt, was er tut, dann “Gut´ Nacht”. Wer kann dann noch dem Gericht gelassen entgegensehen? Sündlos ist ja wahrscheinlich keiner, nicht einmal jemand, der diesen Blog liest – auch keiner, der ihn schreibt…. Alle haben Leichen im Keller und jeder hätte das Gericht Gottes zu fürchten, wenn der Herr nur nach unseren Taten richten würde.

Die gute Nachricht: Es ist nicht falsch (sonst würde es ja nicht in der Bibel stehen), es stimmt aber auch nicht. „Gericht“ weiterlesen

Gott ist cool!

Abendstimmung 1024x768Meine Frau und ich haben uns für ein verlängertes Wochenende bei einem christlichen Seminar im Schwarzwald angemeldet. Es geht um Gottes Herrlichkeit, um Bibelarbeiten zum Thema, viel Austausch, Zeiten der Stille, Gemeinschaft, Nachdenken, Hören auf Gottes Reden, Lobpreis…

Weil wir von dem Konzept begeistert sind (ich habe schon einmal ein Wochenende zum Auftanken mitgemacht und viel davon profitiert), luden wir auch eine Freundin ein. Sie meldete sich an und wir freuten uns schon auf die gemeinsame Zeit. „Gott ist cool!“ weiterlesen

Israels gefährliche Iran-Drohung

Die Bemühungen Präsident Obamas um ein besseres Verhältnis zum Iran wie zum Islam werden überschattet von der Drohung Israels, bei einem Scheitern der amerikanischen Strategie, die iranischen Atomanlagen auf eigene Faust mit einem Luftangriff soweit wie möglich auszuschalten. > mehr.  Bild:eaglexdv,flickr.com Israels gefährliche Iran-Drohung weiterlesen

Heilung II – Das Reich und der Auftrag

morgenrotIm Konfirmandenunterricht habe ich damals schon etwas über Gottes Reich gelernt was ich nicht mehr vergessen habe: Es ist ein Reich, dass gleichzeitig schon da ist und doch noch nicht da ist. Ein Reich, das gegenwärtig und zukünftig zur gleichen Zeit ist. Manche vergleichen Gottes Reich mit einem Sonnenaufgang: Man sieht schon den roten Streifen am Horizont, aber die Sonne ist noch nicht ganz aufgegangen. Ich kann diesen Vergleich gerade gut nachempfinden, denn ich schreibe im Garten. Es ist noch zu kalt um überall zu sitzen und so ziehe ich alle paar Minuten mit meinem Stuhl um und gehe der Sonne nach. In einigen Stunden wird der ganze Garten sonnendurchflutet sein und es wird kaum mehr einen Platz geben an dem man es aushält, weil es zu warm ist.
So stellen sich viele Gottes Reich vor: Es ist „Heilung II – Das Reich und der Auftrag“ weiterlesen

Wenn es Geld regnet

geld-sternschnuppe1-pixelio-kleinEr war 23 Jahre alt. Und fuhr in einem Caprio die Autobahn 2 bei Hannover entlang. Tolles Gefühl, tolles Wetter, toller Wagen.

Toll, das meinten wohl auch die Autofahrer, die hinter ihm fuhren, denn plötzlich flatterten ihnen jede Menge Geldscheine entgegen. Sie staunten nicht schlecht – Geld liegt manchmal wohl doch auf der Strasse…

Der Besitzer, dem die Kohle gehörte,  fands dann gar nicht lustig: er hatte das Geld gerade von der Bank geholt, wollte sich damit einen chicken Sommer-Flitzer kaufen. „Wenn es Geld regnet“ weiterlesen

Zwei Babys

bewahrtManchmal plätschern die Tage ziemlich gemächlich dahin. Aber zu anderen Zeiten gibt es deutlich „dichtere“ Erlebnisse. So war auch das letzte Wochenende durch mehrere Ereignisse geprägt.

Madita

Samstag Mittag – ich komme gerade von einem Gemeindefrühstück nach Hause  – erhalten wir eine Email. Eine Freundin von uns „verabschiedet“ sich erst mal in ihre Geburtsphase. Ihr Termin steht kurz bevor. Aber da man nie weiss, wann es losgeht, wollte sie sich noch mal melden. Ich rufe sie an und wir plaudern, auch über die Mühsalen bei der Geburt ihres ersten Kindes. „Zwei Babys“ weiterlesen

Gefährliche Erklärungen

hiob1Unsere Erklärungsversuche für das menschliche Leid richten gelegentlich mehr Schaden an als das Leid selber.

Beim Lesen von Hiob stellt sich die Frage, ob Christen überhaupt glücklich sein können. Ich denke tatsächlich manchmal, dass sie es schwerer damit haben als Ungläubige. Ein Mensch ohne Gott rechnet mit Leid: er weiss mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass er unter suboptimalen Umständen im Krankenhaus sterben wird, er weiss, dass Freunde und Bekannte vor ihm den Tod finden, er rechnet damit arbeitslos zu werden und keine Rente zu bekommen – und richtet sich in allen Unsicherheiten ein Leben ein. Den Christen fällt das manchmal schwerer, weil sie nicht damir klar kommen, dass ihnen Leid widerfährt obwohl sie mit einem allmächtigen Gott leben. Auf der anderen Seite widerfährt ihnen nicht selten erheblich mehr Leid als nötig, weil sie es nicht gelernt haben in Gottes Segen und Kraft zu leben. „Gefährliche Erklärungen“ weiterlesen

Wenn es dunkel wird

IMG_0609Als wir gestern noch am Nachmittag im Garten ein wenig werkelten, zogen dann dunkle Wolken auf. Wir mussten unsere Geräte zusammenpacken und machen, dass wir nach Hause kamen. Aber vorher entdeckte ich noch dieses Bild am Himmel.

Ich mag Kreuze. Und ihre Sprachen. Und Botschaften.

Und dann fiel mir das Lied aus Kinderzeiten ein: „Wenn es dunkel wird“ weiterlesen

Verzicht

bauch2

Denn kein Genug kennt er in seinem Bauch, drum entkommt er nicht mit seinen Schätzen. 21 Nichts entgeht seinem Fraß, darum hält sein Glück auch nicht stand. (Hiob 20,20 nach der Eineitsübersetzung)

Manche Menschen sind einfach maßlos. Sie können nicht genug bekommen, ihr Gott ist der Bauch (Philipper 3,19). Wenn wir ehrlich sind, geht es nicht nur manchen Menschen so. Wir könnten so ziemlich alle gemeint sein. Fast jeder geht mit einer Menge Ballast durchs Leben und häuft immer mehr und mehr an. Das ist nicht einmal schlimm, ich predige kein Ideal der Armut, aber nachdenkenswert ist es allemal. Leider stoppen an dieser Stelle einige christliche Denker und kommen eben doch zu einem Ideal der Armut. Askese wird zur Tugend des Monats ernannt und Besitz generell kritisch gesehen. Dabei ist es nicht der Besitz oder der Wohlstand, der schwierig ist. Der Bauch wird dann zum Gott, wenn „Verzicht“ weiterlesen

Haben Sie einen Freund ?

In unserer Küche klebt ein Button mit einem Magneten an der Abzugshaube über dem Herd. „Ein Freund ist ein Mensch, der dich mag, obwohl er dich kennt.“ Autor unbekannt, doch dieser Satz hat es in sich. Ich brauche einen Freund, mit dem ich über Erfahrungen und Probleme reden kann, die ich einem anderen nicht erzählen würde. Ein Freund hält mich, verrät mich nicht, er schützt mich vor Gerüchten, stellt sich vor mich. > mehr.  Bild: robinn,flickr.com Haben Sie einen Freund ? weiterlesen

Jetzt fängt das Leben erst richtig an!

Wenn Auferstehungshoffnung konkret wird… Erst in Grenzsituationen unseres Lebens merken wir, wie tragbar unsere Überzeugungen sind. Theoretisieren kann man viel – und es macht oft Spass. Aber hält unser Glaube, unser Vertrauen auch, wenn es eng wird und um Leben oder Tod geht? Hier gibt es einen Erfahrungsbericht dazu… Jetzt fängt das Leben erst richtig an! weiterlesen

Memento mori

vanitas“Bedenke, dass du sterben musst!” Irgendwann kommt der Tod auf jeden von uns zu.

Der Mensch, vom Weib geboren, knapp an Tagen, unruhvoll, 2 er geht wie die Blume auf und welkt, flieht wie ein Schatten und bleibt nicht bestehen. (Hiob 14,1-2)

Es macht keinen Sinn die Augen davor zu schliessen und so zu tun als würden wir ewig hier bleiben. Natürlich versuchen wir das trotzdem, wir klammern den Tod soweit aus unserem Leben aus, dass er wie etwas Irreales erscheint, dass man nur noch aus Hollywood-Actionfilmen kennt. Stirbt dann jemand im näheren Umfeld tun alle so, als wäre so etwas noch nie vorgekommen und sind fassungs- und orientierungslos. Die Bibel bezeichnet so ein Denken als dumm. Das Gegenteil ist Weisheit: Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden. (Psalm 90,12 nach Luther) „Memento mori“ weiterlesen

Free Hugs

umarmung-hofschlaeger-pixelio-kleinVorgestern Abend hat sie Ulrich Parzany in seiner abendlichen ProChrist-Predigt erwähnt: Diese Geschichte aus seinem (und meinem) momentanen Lieblingsbuch von Markus Spieker: “faithbook” .

“Darin erzählt Spieker einige Erfahrungen, unter anderen auch eine Erfahrung, die er in Oslo, in der Stadtmitte gemacht hat. An einer Hauptstraße traf er eine Gruppe von Studenten, die standen da und hielten ein Schild hoch, da stand groß drauf: „Free Hugs“. Das heißt also freie Umarmungen. „Hugs“, ist englisch: Wenn man sich drückt, umarmt. Und „free“ heißt kostenlos, die gibt es hier kostenlos. Und da sagt er, da standen die Schlange die Leute auf der Straße…” „Free Hugs“ weiterlesen

Gottes Gerechtigkeit

handewaschen

Wenn du selbst dein Herz in Ordnung bringst und deine Hände zu ihm ausbreitest – wenn Unrecht klebt an deiner Hand, entfern es, und laß nicht Schlechtigkeit in deinem Zelte wohnen! -, dann kannst du makellos deine Augen erheben, fest stehst du da und brauchst dich nicht zu fürchten. (Hiob 11,13-15)

Gerecht vor Gott zu stehen ist ein Thema, dass Christen zu Recht beschäftigt. Es beschäftigt sie so stark, dass es oft zu ernstzunehmenden Missverständnissen führt. Für Luther war es das Schlüsselerlebnis als er, im Römerbrief lesend, verstand, dass nicht er die Gerechtigkeit Gottes in sich schaffen muss sondern dass ihm Gerechtigkeit von Gott zugesprochen wird. Mit anderen Worten: wir können nicht von uns aus gerecht werden, wir müssen die Gerechtigkeit annehmen, die uns Gott in Christus gibt.
Welch eine Erleichterung! Der Kampf ist vorbei, wir können durchatmen. „Gottes Gerechtigkeit“ weiterlesen

Gebet

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Und wär’ ich im Recht, ich könnte nichts entgegnen, um Gnade müßte ich bei meinem Richter flehen. Wollte ich rufen, würde er mir Antwort geben? Ich glaube nicht, daß er auf meine Stimme hört. (Hiob 9,15 – Einheitsübersetzung )

“Stell Dir vor Du betest und Gott antwortet”, habe ich mal als Aufkleber an einer Stoßstange gesehen. “Wenn das beten sich lohnen würde, wie ich dann beten würde”, hat mal eine schlimme Kölner Band gesungen (Übersetzung von mir). Beten scheint gerade deshalb so aus der Mode gekommen zu sein weil es in der Bevölkerung einen schlechten Ruf hat: es gilt als reine Zeitverschwendung. Letzten Endes sind beide Aussagen ja Antworten auf Hiobs Frage: “würde er mir Antwort gaben?” “Nö!” „Gebet“ weiterlesen

Eine schöne Geschichte

handIch übersetze gerade ein Buch über Heilung. Es ist von Kenneth Hagin, der Titel steht noch nicht fest. Eben habe ich eine Geschichte übersetzt, die mich echt berührt hat und die ich Euch nicht vorenthalten will, auch wenn es noch eine Zeit dauern wird bis das Buch mal auf dem deutschen Markt erhältlich ist.
Ich schätze auch das an Hagin, dass er ein einfacher Mann war und mit einfachen Leuten auf dem platten Land arbeitete; sicher nicht immer, aber seine Bücher zeigen, dass ihn die Zeit, in der er das tat, sehr geprägt hat. Wenn ich solche Geschichten lese, merke ich, wie verkopft wir eigentlich in Deutschland sind. Glaube ist eine Herzenssache die einfachen Menschen oft leichter fällt als uns Intellektuellen. Um ehrlich zu sein, ich suche diese Einfachheit des Glaubens! „Eine schöne Geschichte“ weiterlesen

Markus 2,1-12

dach

Als er einige Tage später nach Kafarnaum zurückkam, wurde bekannt, daß er (wieder) zu Hause war. 2 Und es versammelten sich so viele Menschen, daß nicht einmal mehr vor der Tür Platz war; und er verkündete ihnen das Wort. 3 Da brachte man einen Gelähmten zu ihm; er wurde von vier Männern getragen. 4 Weil sie ihn aber wegen der vielen Leute nicht bis zu Jesus bringen konnten, deckten sie dort, wo Jesus war, das Dach ab, schlugen (die Decke) durch und ließen den Gelähmten auf seiner Tragbahre durch die Öffnung hinab. 5 Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! 6 Einige Schriftgelehrte aber, die dort saßen, dachten im stillen: 7 Wie kann dieser Mensch so reden? Er lästert Gott. Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott ? „Markus 2,1-12“ weiterlesen