“mmh…” Seufzende Sehnsucht.

Mechthild Werner. Hach, November. Nebeltriste Gedanken und bald Volkstrauertag. Unter Hitler die reine Heldenhudelei, ist dieser Tag inzwischen Teil der Friedensdekade. Mir graute es dennoch stets vor meiner Ansprache am Mahnmal. Die „Frau Pfarrin“ zwischen Ich-hatt-einen-Kameraden-Gesängen und Anti-Kriegs-Gedichten. Volkstrauertag. Ein Tag wie Deutschland. Denn das sollen Deutsche besonders gut können: Trauer tragen, jammern, die Krise kriegen. Doch haben wir, seufz, nicht auch allen Grund dazu?…>mehr. foto:  Bestimmte Rechte vorbehalten von damn_unique “mmh…” Seufzende Sehnsucht. weiterlesen

Petition: “Auftragsmord straffrei stellen!”

Roman Scamoni. Ihr habt richtig gelesen – Frank Stronach forderte die „Todesstrafe für Berufskiller“, aber ich denke, es sollte in die entgegengesetzte Richtung gehen: Berufskiller müssten ihren Beruf legal oder zumindest strafffrei ausüben können. Das wäre ein wichtiger Schritt in eine liberale Gesellschaft, ein wertvoller Beitrag für die Gemeinschaft! Viele Frauen in unserer Gesellschaft finden sich gefangen in unglücklichen Ehen – sie sind unglücklich mit ihren Ehemännern und werden in ihrer Freiheit eingeschränkt! Sie leben in einer Situation, die man ihnen so nicht zumuten kann! Sie sieht vielleicht als einzigen Ausweg aus dieser hoffnungslosen Lage, ihren Ehemann umbringen zu lassen, ein … Petition: “Auftragsmord straffrei stellen!” weiterlesen

Woche des Gedenkens

Josef Bordat. Vor uns liegt eine Woche des Gedenkens. Einige Daten laden zum Nachdenken über die jüngere deutsche Vergangenheit ein. Am 5. November ist der 70. Todestag des Seligen Bernhard Lichtenberg, Dompropst an Sankt Hedwig und bis zu seiner Verhaftung (Oktober 1941) Leiter des Hilfswerk beim Bischöflichen Ordinariat Berlin, mit dem die Katholische Kirche Verfolgten des Naziregimes die Flucht aus Deutschland ermöglichte und Berliner Juden, die sich im Untergrund versteckten, mit Wohnraum und Lebensmitteln versorgte. Im Mai 1942 von einem Sondergericht verurteilt, starb Bernhard Lichtenberg auf dem Weg ins KZ Dachau…>mehr. foto: Rosel Eckstein  / pixelio.de Woche des Gedenkens weiterlesen

Allerheiligen. Gilt für alle Heiligen

Josef Bordat. Das Verständnis der Katholischen Kirche von Seligkeit und Heiligkeit und das Verfahren zur Selig- und Heiligsprechung Heute feiert die Kirche das Fest Allerheiligen. Sie gedenkt dabei der Seligkeit und Heiligkeit von Menschen, deren Leben in besonderer Weise auf Gott ausgerichtet war, so dass es als in Ewigkeit geglückt angesehen werden kann. Zugleich sind diese Menschen für uns Vorbilder im Glauben. Ich möchte im folgenden Beitrag zu klären versuchen, wie der Prozess abläuft, durch den man in der Katholischen Kirche selig bzw. heilig wird, und was dieses Verfahren über den Seligkeits- bzw. Heiligkeitsbegriff der Kirche aussagt. Das Verfahren der Selig- … Allerheiligen. Gilt für alle Heiligen weiterlesen

Der Tod kommt zum Kaffee: Let’s talk about death

Fabian Maysenhölder. Einfach mal in gemütlicher Atmosphäre über den Tod quatschen, das wär doch was. Sich bei einer Tasse Kaffee darüber austauschen, wie man sich das so alles vorstellt, kurz davor, währenddessen, danach. In sogenannten “Death Cafes” (vor allem in den USA) passiert genau das: Da treffen sich Leute, denen es ein Bedürfnis ist, sich über das Lebensende auszutauschen, zum Kaffee. Und dann wird gequasselt, wonach einem gerade ist. Hauptsache es hat mit dem Tod zu tun. Das Ganze funktioniert im Prinzip wie eine Art…>mehr. foto: Martin Schneider  / pixelio.de Der Tod kommt zum Kaffee: Let’s talk about death weiterlesen

Tim lebt !

Via theolunke. Mein letzter Beitrag “Ihr Blut an unseren Händen” hat heute, 24 Stunden nachdem ich in online gestellt habe, um 800% mehr Leser als der Durchschnitt meiner anderen Artikel! Es freut mich doch irgendwie, dass dieses Thema die Menschen nicht kalt lässt! Dass es uns nicht egal ist, wenn Menschen mit Downsyndrom oder anderen Behinderungen noch VOR ihrem ersten Atemzug getötet werden! Ich möchte euch in diesem Zusammenhang einen bemerkenswerten jungen Mann vorstellen. Kennt ihr “Tim”? Tim sollte 1997 umgebracht werden…>mehr. foto: JMG  / pixelio.de Tim lebt ! weiterlesen

Nie da, aber erreichbar. Im Internet verliert der Tod seine Wirklichkeit

Uli Fries. Nana war eine Internet-Bekanntschaft. Irgendwann war sie im Ort aufgetaucht. Man hat sich gut unterhalten. Dann verschwand sie wieder. Damals gab es noch ICQ. Um gefunden zu werden, nutzte ich meinen Klarnamen. Es gab ja auch kein Profil, das öffentlich einsehbar war. Sie wurde fündig. Gelegentlich folgten Gespräche in Textform. Austausch über Neuigkeiten. Musik. Gedanken zur Welt. Gedanken über Gott. Und auch seelischen Beistand, als das mit ihrem ersten Freund nicht so gut lief. Sie war erreichbar, wenn ich jemanden brauchte, der zuhörte. Manchmal nervte sie, mit ihrer meist dunklen Sicht auf die Welt. Manchmal faszinierte sie, mit ihrem … Nie da, aber erreichbar. Im Internet verliert der Tod seine Wirklichkeit weiterlesen

Wir finden Gottes Antlitz bei den Leidenden

„Wem Christi Kreuz als Liebestat für sich selbst bewusst wird, der kann auf seinem Weg der Nachfolge nicht an Kreuzen und Wunden dieser Welt vorbeisehen und vorbeigehen„, sagt Nikolaus Schneider. Die Karfreitagsbotschaft des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) im Wortlaut. Die Losung der Herrnhuter Brüdergemeine für den diesjährigen Karfreitag ist der Zwiesprache eines Psalmbeters mit Gott entnommen:…>mehr. foto: Christina Bieber  / pixelio.de Wir finden Gottes Antlitz bei den Leidenden weiterlesen

Der Vater eines Freundes.

Chris Hübener. Der Tod bewegt mich. Muss er auch. Sollte er. Finde ich. Vor Kurzem starb der Vater meines sehr guten Freundes. Das klingt das jetzt vielleicht sehr unspektakulär. Vielleicht gibt es Menschen, die jetzt sagen: Ja und? Es gibt doch viele, die jeden Tag sterben. Und sie sind auch etwas ganz Besonderes. Ja. Stimmt. Genau deswegen. Ich kannte den Vater meines Freundes. Nicht gut und nicht persönlich – obschon ich…>mehr. foto: Grace Winter  / pixelio.de Der Vater eines Freundes. weiterlesen

Hölle, Hölle, Hölle!

Josef Bordat. Offenbar gab es gestern nicht nur Fußball im Fernsehen, sondern auch eine Fortsetzung der Themenreihe Leben mit dem Tod, diesmal in eschatologischer Perspektive, also: Leben nach dem Tod, eine durchaus sinnvolle Vertiefung des Topos Sterben und Tod. Anne Will stellte dabei in dieser Sendung, die ich nicht gesehen habe, u. a. offenbar folgende Frage: „Warum brauchen Katholiken die Konstruktion einer Hölle?“ Die KolleginBraut des Lammes hat schon völlig zurecht darauf hingewiesen, dass es bei der „Konstruktion einer Hölle“ keine Konfessionsunterschiede geben kann, da sie zum geteilten Glaubensgut des Christentums gehört. Die Frage müsste aber auch davon abgesehen ganz anders lauten:…>mehr. foto: Gráinne O’Reilly, bobbygreg,flickr.com   Hölle, Hölle, Hölle! weiterlesen

“mmh…” An´s Sterben denken. Leben.

Mechthild Werner. Der Kleine kam und sie ging. Mehr muss ich nicht sagen zu den Beiden. Es ist mein Foto für diese Tage. Um im zärtlichen Novembernebel zur Besinnung zu kommen. „Ach, hätte ich doch mehr Zeit mit Arbeit verbracht.“ Nein, das wird kaum jemand sagen auf dem Sterbebett. „Ach, hätte ich meiner Frau früher mehr Blumen gebracht und nicht erst an ihr Grab.“ Das sind eher die Gedanken zum “Leben mit dem Tod“. Und das sind meine…>mehr. foto: Joaquin Lopez Pereyra, Me-Joaquin,flickr.com “mmh…” An´s Sterben denken. Leben. weiterlesen

Eine Predigt.

Chris Hübener. Ich werde das Bild dieses Jungen nicht los.  Es war ein Spätsommer-Nachmittag zum Ende der Woche, wie er schöner kaum hätte sein könnte. Fast windstill; die September-Sonne steht tief und wirft mildes Licht auf Bäume, deren Blätter sich schon sanft verfärben. Es ist nicht mehr warm – aber angenehm. Ein schöner, wolkenloser Nachmittag. Ich weiß das noch genau. Es muss passiert sein, als ich gerade nach Hause kam, zu meinen Kindern. Jedenfalls dachte ich genau daran, als ich über den Unfall am nächsten Morgen in der Zeitung las.>mehr. foto: D1v1d,flickr.com Eine Predigt. weiterlesen

Tote verabschieden sich von uns (2)

Es war interessant, was mir da berichtet wurde. Ira ist eine Freundin meiner Frau, und heute sah ich sie in der Kirche. Da ich hier nicht einfach so drauf losschreiben wollte, wollte ich es von ihr selbst noch einmal hören, weil es ja doch so ungewöhnlich klingt.  Ira hat eine Tochter, Julia, und ihr Mann heißt Dimitri, beide so um die 25 in etwa. Dessen Vater erkrankte vor ein paar Monaten an tödlichem Leberkrebs, es ging alles recht schnell. Letzten Mittwoch war die Beerdingung. Ira war dort, Julia, Dimitri. Ein Kind von Julia und Dimitri war daheim, eine Freundin von … Tote verabschieden sich von uns (2) weiterlesen

Neues Massaker in Syrien (Hama) – wie reagieren?

Stefan Ehrhardt. Wiederum erschreckende Meldungen aus Syrien: Ein neues Massenverbrechen soll in den letzten Stunden geschehen sein, mehr dazu weiter unten aus einem Bericht in DIE PRESSE. Wie soll man auf die Situation in Syrien reagieren – dieser Gedanke beschäftigt uns alle. Am vergangenen Wochenende hörte ich Interviews mit syrischen Christen, die in Wien leben oder sich derzeit dort aufhalten. Fast einhellige Meinung: …>mehr. foto: Freedom House,flickr.com Neues Massaker in Syrien (Hama) – wie reagieren? weiterlesen

Mehr Kriege, weniger Verständnis

So denken viele, leider. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Will heißen: wenn Hänschen nicht gelernt hat, Konflikte verbal zu lösen, wird er es als Erwachsener womöglich auch nicht mehr lernen. Allerdings steckt in dieser Sicht wohl zuviel Pessimismus und sie entmündigt auch den Menschen. Wollen wir also lieber hoffen, dass der erwachsen gewordene Hans dann doch lieber zum Wort, als zur Waffe greift. Folgende Meldung ist auf jeden Fall alamierend. Bei der Anzahl der Kriege herrscht der Höchststand seit 1945 (!). Die Zahl der Kriege hat sich mehr als verdoppelt: Die Zahl der Kriege hat im vergangenen … Mehr Kriege, weniger Verständnis weiterlesen

Trauer um einen ermordeten Bekannten

Dachau. Gestern wurde Tilman Turk gerade mal 31 Jahre alt. Meine Frau kannte ihn entfernt aus dem Jurastudium. Ein Wahnsinniger hat ihn erschossen, weil er ein Jahr auf Bewährung bekommen sollte. 

Die bayerische Justizministerin Beate Merk gibt sich tief betroffen, meint aber, man könne ja doch nicht aus jedem Gerichtsgebäude eine „Trutzburg“ machen. – Nun ja, darum geht es ja auch gar nicht. Denn ähnliche Vorfälle gab es  ja bereits. Zwar nicht unbedingt mit einer Schusswaffe, aber auch mit Gewalttätigkeit und Waffenbesitz im Gerichtssaal.

Wie wäre es, wenn man dann aus der Betroffenheit auch mal eine Konsequenz ziehen würde (zum Beispiel als Justizministerin): dass Anwesende einer Gerichtsverhandlung auf Waffen untersucht werden beispielsweise – am besten sogar vor einer Verhandlung? Mit „Trutzburg“ hätte das nichts zu tun.  Oder sind Flughäfen und Flugzeuge beispielsweise „Trauer um einen ermordeten Bekannten“ weiterlesen

Zum Sterben in die Schweiz

Eine aus meiner Sicht zutiefst beunruhigende Sendung hörte ich kürzlich in Dkultur im Radio. Eine 86 Jährige, schwer krank, aber noch ohne Schmerzen, will in die Schweiz, um sich dort töten zu lassen.  Sie würde es vielleicht nicht tun, wenn ihre Familie noch für sie da wäre, so sagt sie. Ist sie aber leider nicht. Und noch etwas treibt sie an: die Angst vor Schmerzen. Aber reicht das, um sich aus dem Leben zu verabschieden ? Nein, meine ich. Wir haben das Leben nicht gegeben, wir dürfen es auch nicht nehmen, auch nicht uns selber, prinzipiell. Sollte ein Schwerkranker vielleicht … Zum Sterben in die Schweiz weiterlesen

Unsere tägliche Auferstehung

Ist es im ‚Himmel‘ langweilig ? Oder ist es sehr langweilig ? Diese Frage vernimmt man in gläubigen Kreisen zwar eher ungern, da man Sorge trägt, gar als ungläubig abgestempelt zu werden – eine üble Sache in gewissen Kreisen, die Glauben zum Leistungskriterium erheben. Aber auch in liberalem Umfeld scheint der Himmel nicht sonderlich erstrebenswert. Warum eigentlich nicht ? > mehr. Lesen Sie auch: > Probleme mit der Auferstehung ? Die Auferstehung Jesu: Realität oder Humbug ? > Wo steckt Gott ? – Theologie, Philosophie, Wissenschaft Bild:Untitled blue ,flickr.com Unsere tägliche Auferstehung weiterlesen

Radikaler Islamismus und „Hassprediger“

Via evangelisch.de. Zusammenleben – Der Ausdruck „Hassprediger“ geistert immer wieder durch die Berichterstattung zum Thema Islam und Islamismus. Was aber genau steckt hinter dem Begriff? Und wo liegen die verfassungsrechtlichen Grenzen? Eine Annäherung an das Wort und die Vorurteile, die es schürt.>mehr. foto:gravity_grave,flickr.com Radikaler Islamismus und „Hassprediger“ weiterlesen

Koranverbrennung: Wer Terry Jones verachtet, muss ihn ignorieren

Via Zeit.de. Kaum jemand in den USA unterstützt den Koran verbrennenden Hassprediger Terry Jones. Die Muslime sollten lernen, solche irrationalen Blasphemien zu ertragen. In den USA lässt ein Pastor den Koran verbrennen – und in Afghanistan tobt die Gewalt. Erst wenn die Gesellschaft dort versteht, dass sie auch Meinungen dulden muss, die ihr elementar zuwider sind, wird sie notwendige zivilisatorische Reife hervorbringen.>mehr. foto: M.V. Jantzen / M.V. Jantzen,flickr.com Koranverbrennung: Wer Terry Jones verachtet, muss ihn ignorieren weiterlesen

Integration der US-Katholiken als Vorbild für Muslime?

Geschichte – In den protestantisch geprägten Vereinigten Staaten wurden Katholiken häufig ausgegrenzt. Wie heute bei den Moscheen hieß es, demokratiefeindliche Ausländer finanzierten ihre Gotteshäuser. Wie die „Papisten“ in die US-Gesellschaft integriert wurden, könnte heute ein Beispiel für den Umgang mit dem Islam sein.> mehr. foto: listentoreason, Charles Tilford, flickr.com Integration der US-Katholiken als Vorbild für Muslime? weiterlesen

Amoklauf in Lörrach

Es war ein tolles Wochenende auf dem Chrischonaberg in Bettingen (bei Basel). Spannende Bibelarbeiten, gute Gespräche, Austausch… Wir räumen noch auf und machen uns auf den Heimweg. Wir fahren gerade durch Riehen, da bekommen wir einen Anruf. Eine Freundin bittet uns um Gebet: Ihr Bruder kommt gerade nicht ins Lörracher Krankenhaus zu seiner Frau und dem frischgeborenen Kind, weil es dort irgendwo brennt und alles abgeriegelt ist. Der Begriff Amoklauf fällt. Da wir sowieso durch Lörrach fahren müssen, nehmen wir den Weg dort vorbei. Am Busbahnhof sehen wir schon vieles Blaulichter, jede Menge Krankenwagen, ein Notzelt ist schon aufgerichtet. Viele … Amoklauf in Lörrach weiterlesen

Vater der Vaterlosen

Im Auto läuft der CD-Player mit Musik von einem Kanadier – Danny Plett – der hier bei uns ganz in der Nähe wohnt. Ich liebe seine tiefsinnigen Texte. Man spürt ihnen an, wie er selber als Songschreiber und Mensch durch viele Tiefen ging, Gott darin erfahren hat. Gerade singt er über den “Vater der Vaterlosen” – ein Lied, welches mich immer wieder anspricht: weiter hier>>> Foto: A. Meissner Vater der Vaterlosen weiterlesen

Gott hat einen harten linken Haken. (Haus am See – VIDEO)

haus servus qwertzIch suche neues Land
Mit unbekannten Strassen, fremden Gesichtern und keiner kennt meinen Namen!
Alles gewinnen beim Spiel mit gezinkten Karten.
Alles verlieren, Gott hat einen harten linken Haken.
Ich grabe Schätze aus im Schnee und Sand.
Und Frauen rauben mir jeden Verstand!
Doch irgendwann werd ich vom Glück verfolgt.
Und komm zurück mit beiden Taschen voll Gold.

„Gott hat einen harten linken Haken. (Haus am See – VIDEO)“ weiterlesen

Herr Köhler, Sie werden mir fehlen!

Lieber Herr Köhler! Das war heute DIE Schocknachricht auf allen Kanälen. Sie sind zurückgetreten. Dabei habe ich mich vor cirka einem Jahr noch so gefreut, dass Sie die (Wieder)Wahl zu dem höchsten deutschen Amt gewonnen hatten! Und gefreut habe ich mich auch, wenn Sie mit Klarheit und manchem direkten Ansprechen auf missliche staatliche Verhältnisse oder Entwicklungen hingewiesen haben, die schief liefen. mehr und weiter>>> Foto: http://www.bundespräsident.de Herr Köhler, Sie werden mir fehlen! weiterlesen

Hallo Michael

Von Andy55: Ich mag dich als Fussballer. Was ich nicht von allen deinen Kollegen sagen kann. Aber für mich bist du ein (meist) fairer Spieler. Und ein Sympatieträger… Und dann könntest du mein Sohn sein. Mein erstes Kind war ein Jahr alt, als du geboren wurdest. “Drüben”, im damaligen Karl-Marx-Stadt. Da kennen wir uns auch aus, auf der rechten Seite der Elbe… Wie gesagt, ich freue mich, wenn ich dich im Stadion auflaufen sehe. Und natürlich über deine oft klasse Spielzüge oder Einzelaktionen. Und es tat mir jeweils Leid, wenn du – wieder mal – verwundet warst. Aber das gehört … Hallo Michael weiterlesen

Da “brach eine Finsternis über das Land“

Der Bibel zufolge überschattete eine Finsternis den Tag, an dem Jesus starb. Steckt ein astronomisches Ereignis dahinter? „Um die sechste Stunde brach eine Finsternis über das ganze Land herein bis zur neunten Stunde“ – es ist ein apokalyptisches Szenario, das der Evangelist Matthäus hier beschreibt und das in der bildenden Kunst seit Jahrhunderten die Darstellung der Kreuzigungsszene inspiriert. Lukas berichtet, dass „die Sonne aufhörte zu scheinen“ und „der Vorhang des Tempels mitten durch riss“. Steckt hinter dem biblischen Geschehen ein astronomisches Ereignis? > mehr. foto:jaroslaw pocztarski Da “brach eine Finsternis über das Land“ weiterlesen

Was ich nicht hören will, wenn es mir schlecht geht

Haben Sie das auch schon erlebt? Plötzlich “überfällt” Sie das Problem – eine schwere Diagnose, ein unerwarteter Verlust, die überraschende Kündigung, das weggelaufene Kind, die unerklärlichen Schmerzen… Sie müssen damit fertig werden, grübeln über die Ursache und wie die Zukunft werden soll, fühlen den rasenden Schmerz und können das Ganze weder einordnen noch verstehen. Und dann bekommen Sie Besuch. weiter geht es hier>>>                                            Foto: A. Meissner Was ich nicht hören will, wenn es mir schlecht geht weiterlesen

Islamdebatte: Wo endet Toleranz ?

Von Josef Joppe (Herausgeber der ZEIT). Gedankenverwirrung im Streit der Islamversteher und -verächter. Jeder Religion kann Schreckliches nachgesagt werden. Die Juden haben die Kanaaniter beim Einfall ins Gelobte Land gemeuchelt; ihr »Jahwe« ist sowieso ein »rächender Gott«. Den Christen darf man die Kreuzzüge und Torquemada anhängen, den Muslimen Ehrenmord, Steinigung und Terror im Namen Allahs. Anderseits haben die Juden nicht nur den einen und einzigen Gott erfunden, sondern auch »Liebe deinen Nächsten«. Das Christentum hat die Würde des Individuums und die Trennung von Kirche und Staat vorgezeichnet. Dem Islam verdankt der Westen Schätze, die von A wie Algebra bis Z … Islamdebatte: Wo endet Toleranz ? weiterlesen

“Mir gehts paradiesisch!”

Das Leben im Grossraumbüro hält manche Überraschungen bereit. Und hin und wieder hört man nebenbei auch mit, was bei einem Kollegen nebenan… Letztens bekam einer der Kollegen Besuch – und die erste Frage nach der Begrüssung lautete: “Na, wie geht es dir?” Der so Angesprochene erwiderte mit lachendem Gesicht: “Mir geht es paradiesisch!” – und er meinte es wohl auch so… Hier geht es weiter >>>                                                    Foto: A. Meissner “Mir gehts paradiesisch!” weiterlesen

Wenn Priester gemobbt und von ihren Bischöfen in Stich gelassen werden

Immer mehr englische Pastoren klagen darüber, von ihren Gemeinden übel behandelt und von ihren Bischöfen im Stich gelassen zu werden. Dutzende suchen Zuflucht bei den Gewerkschaften. Einer zieht sogar vor Gericht. Wie schlimm ist die Situation in englischen Gemeinden wirklich? Die Gewerkschaft sagt, Pastoren würden zunehmend eingeschüchtert. Erst wurden ihm, berichtet er, die Reifen aufgeschlitzt. Dann sei der Hund auf mysteriöse Weise verendet. weiter geht es hier…                        Foto: A. Meissner Wenn Priester gemobbt und von ihren Bischöfen in Stich gelassen werden weiterlesen

Völkerverbindendes Projekt in Jerusalem

Jerusalem ist für die drei monotheistischen Weltreligionen etwas besonderes. Es gilt ihnen als die „Heilige Stadt“. Auch für Archäologie, Geschichte, Religions-wissenschaft und Theologie ist dieser Ort besonders interessant. > mehr. . foto: or hiltch,flickr.com Völkerverbindendes Projekt in Jerusalem weiterlesen

Verbale Gewalt

„Wer schreit hat Recht!“ „Je lauter, je überzeugender!“ Und wie die Sprüche alle heissen mögen… Aber oft vergessen wir im Lauterwerden, welche Wirkungen schreiendes Argumentieren auf das Gegenüber haben kann: Das Kind, welches sich (noch) nicht wehren kann, der Untergebene, der Ehepartner. Andreas Zimmermann erklärt in einem Interview: Wahrheit ohne Liebe ist Brutalität!“ foto: vetustense photoroque,flickr.com Verbale Gewalt weiterlesen

Aids-Prävention – über 20 Jahre kreative Aufklärung

Anlässlich zum Weltaidstag ein paar Gedanken zu Werbung – bzw. Antiwerbung: damit niemand in die Lage kommen möge, als Betroffener über Aids sprechen zu müssen. „Seit mehr als 20 Jahren wird in Deutschland über die Immunschwächekrankheit aufgeklärt – in der Presse und mit großen Plakataktionen. Ein Rückblick  “ > mehr. Sehen Sie auch: welt-aids-tag.de Bilder: bryan88,flickr.com Aids-Prävention – über 20 Jahre kreative Aufklärung weiterlesen

Ich wusste nicht, was Liebe ist!

Während wir zusammen unseren Kaffee trinken und „über Gott und die Welt“ plaudern, kommen wir auch auf unsere Gottesbeziehung zu sprechen. Und auf den Zusammenhang: Elternbild = Gottesbild. Und tatsächlich, beide können wir da Parallelen feststellen. Sie stammt aus sehr konservativen christlichen Verhältnissen. Der Glaube war mehr durch Grenzen und Verbote gekennzeichnet als durch Annahme und Freiheit. Das hat sie geprägt. Aber sie hatte in all den Jahren nie den Mut gehabt, mit dieser Art von Christentum zu brechen. Auch nicht, als sie schon in der eigenen Wohnung lebte.                 weiter gehts hier… Foto:A. Meissner Ich wusste nicht, was Liebe ist! weiterlesen

„Piss Christ“ vs. Religionsbeschimpfung ohne Grenzen ?

Religionsfreiheit – Es ist 40 Jahre her, dass in der Bundesrepublik die Strafbarkeit von Religionsbeschimpfung weitgehend abgeschwächt wurde. 1969 beschloss die Regierung eine Neufassung des seit 1871 gültig gewesenen § 166 des Strafgesetzbuchs: Bestraft wird nur, dessen Beschimpfung geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören. > mehr.

Das Titelbild zeigt das Werk „Piss Christ“ von Andres Serrano. Es war letztes Jahr im Haus der Kunst München zu sehen und diente den Einen als Ausdruck von Blasphemie. Andere sahen darin eine übertragene Darstellung des Kreuzestodes Jesu: „„Piss Christ“ vs. Religionsbeschimpfung ohne Grenzen ?“ weiterlesen

Tausende nehmen Abschied von Enke

Etwa 40.000 Menschen trauern um den ehemaligen Torhüter. Enkes Witwe wollte, dass sich die Fans in „einem adäquaten Rahmen“ von ihrem Idol verabschieden konnten. > mehr. Lesen Sie auch: > Der Tod Robert Enkes wird vermarktet foto:picapp.com Tausende nehmen Abschied von Enke weiterlesen

Der Tod Robert Enkes wird vermarktet

User:Ina96 (Wikipedia)Vielleicht hätte ich den „Nachtwächter“ ernster nehmen sollen, der über die „HAZ“ von „Journaille“ sprach. Ich fand das Urteil ein wenig zu hart über meine geliebte Tageszeitung, im der ich jeden Morgen so gern schmökere.
Ich hatte auch nichts dagegen, daß in dieser Woche ausführlich über den Freitod von Robert Enke berichtet wurde. Natürlich interessierten mich die Motive und der Abschiedsbrief des auch bei mir beliebten Torwarts. Natürlich nimmt man Anteil am Schicksal seiner Witwe und denkt über die armen Lokführer nach, die durch solch einen Selbstmord auf den Gleisen traumatisiert sind.
Selbstverständlich muß auch die Krankheit Depression mehr in den öffentlichen Fokus gerückt werden, damit sie enttabuisiert werden kann.   Foto:Wikipedia User:Ina96 

„Der Tod Robert Enkes wird vermarktet“ weiterlesen

Was wissen wir wirklich? – Zum Tod von Robert Enke

Robert Enke ist tot. Vermutlich hat er sich selbst getötet. In Schlagzeilen konnte man die Wörter „Freitod“ oder „Selbstmord“ lesen. Schon die Wortwahl ist eine Kommentierung des Todes – und auch des Lebens – von Robert Enke. Freitod oder Selbstmord – beide Wörter drücken ein Urteil über einen Menschen aus und bewerten die Handlungsweise eines Menschen, der sich womöglich das Leben nahm. Statt zu werten, gilt es angesichts des Todes innezuhalten. > mehr. Lesen Sie auch: > Das Netz trauert um Robert Enke > Am Anfang funktioniert man noch > Trauerandacht für Robert Enke – Käßmann warnt vor Nachahmung > … Was wissen wir wirklich? – Zum Tod von Robert Enke weiterlesen

Islamhaß – Mordprozess: Höchststrafe für Mörder von Marwa al-Scherbiny

Der erste Mord der rechtsradikalen Hetzseite „Politically incorrect“ ? Womöglich. Auch, wenn der Täter diese Seite wahrscheinlich nicht kannte, reichte sein Islamhaß dazu aus, eine Muslima in einem deutschen Gericht mit dem Messer zu ermorden. Das einseitige Gedankengut, das Schwarz-Weiß-Denken, das die oben genannte Seite in alle Welt hinausposaunt, wäre durchaus geeignet, die gedanklichen Grundlagen für ein derartiges Verbrechen zu schaffen. Die deutsche Justiz reagierte offensichtlich – und glücklicherweise – gerecht im Sinne des Gesetzes: Ein Dresdner Gericht hat den Russlanddeutschen Alex W. wegen Mordes an der Ägypterin al-Scherbiny zu lebenslanger Haft verurteilt. Vorzeitige Entlassung schloss es aus. > mehr. … Islamhaß – Mordprozess: Höchststrafe für Mörder von Marwa al-Scherbiny weiterlesen

Anatom des Auschwitz-Traumas: Imre Kertész wird 80

Porträt – Der ungarische Schriftsteller Imre Kertész wird an diesem 9. November 80 Jahre alt. In seinen Büchern griff der Auschwitz-Überlebende auch das Trauma der Judenvernichtung auf. Sein Geburtstag fällt nicht nur zusammen mit dem Jubiläum des Mauerfalls, sondern auch mit der „Reichspogromnacht“ in der Nacht des 9. November 1938, die den Beginn der ersten großen Verhaftungswelle gegen Juden durch das Nazi-Regime markierte. Porträt eines Schriftstellers, der selbst ein Opfer der totalitären Katastrophen Europas geworden ist. > mehr. foto: picapp.com Anatom des Auschwitz-Traumas: Imre Kertész wird 80 weiterlesen

Plädoyer für eine sterbebegleitende Medizin

Caritas-Akademie zum Thema Sterbehilfe. – Die Erlaubnis einer aktiven Sterbehilfe kann zu einem Dammbruch führen, der medizinisches Töten als gängige Alternative in der letzten Lebensphase erscheinen lässt. Das zu verhindern und stattdessen eine sterbebegleitende, schmerzlindernde und ganzheitliche Medizin (Palliativmedizin) zu fördern und auszubauen, war die zentrale Botschaft der medizinisch-ethischen Veranstaltung zum Thema „Lebenserhaltung und Patientenautonomie“ in der Caritas-Akademie Köln-Hohenlind. > mehr. foto: h.koppdelaney,flickr.com Plädoyer für eine sterbebegleitende Medizin weiterlesen

Macht Arbeit psychisch krank ?

25 französische Angestellte nahmen sich das Leben, weil sie den Joballtag nicht mehr aushielten. »Die Selbstmordserie bei France Télécom« macht laut TAZ deutlich: Der Stress am Arbeitsplatz stellt die Grundlagen des Leistungsprinzips selbst in Frage«. In dem Artikel »Sprung aus dem Bürofenster« kommt ergänzend ein Arbeitsmediziner zu Wort, der eine »tiefe Verschlechterung des Miteinanderlebens im Betrieb« als Mitursache für die Suizidwelle diagnostiziert. Auch hierzulande ist das Betriebsklima vielerorts rauer geworden, »nehmen die psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz zu«. > mehr. foto: deathbybokeh,flickr.com Macht Arbeit psychisch krank ? weiterlesen

Gerichtssaal unter Polizeischutz

In Dresden beginnt am Montag das Verfahren um den Mord an der Ägypterin Marwa El Sherbini. Die Sicherheitsvorkehrungen sind immens. – Die Sicherheitsvorkehrungen sagen eigentlich alles über die Bedeutung dieses Prozesses um den Mord an der Ägypterin Marwa El-Sherbini. „Unter solchen Bedingungen musste in Sachsen noch nie ein Prozess stattfinden“, erklärt Peter Kiess, Sprecher des Landgerichtes Dresden. 200 Polizisten sichern Schwurgerichtssaal und Gebäude, darunter Hundeführer und eine Reiterstaffel. > mehr. foto:wikicommons,wikipedia.de Gerichtssaal unter Polizeischutz weiterlesen

Freunde und Kollegen nehmen Abschied von Dominik Brunner

Trauerfeier – Zwei Wochen nach dem Tod des S-Bahn-Helden Dominik Brunner haben sich am Samstag Freunde und Kollegen bei einer bewegenden Trauerfeier von ihm verabschiedet. >mehr. foto: alles schlumpf,flickr.com Freunde und Kollegen nehmen Abschied von Dominik Brunner weiterlesen

Afghanistan: Schwere Vorwürfe gegen deutschen Oberst

Der für das Bombardement zweier Tanklastzüge in Afghanistan verantwortliche Oberst soll es abgelehnt haben, die Umstehenden zu warnen. Nun steht er im Zentrum der Kritik. > mehr. . . foto:army korea imcom, flickr.com Afghanistan: Schwere Vorwürfe gegen deutschen Oberst weiterlesen

Die Plots der Gewalt

Sie machen uns Angst, der Amokläufer von Ansbach genauso wie die Schläger aus München. Denn sie wollen wenigstens in ihrem Hass grandios sein. > mehr. . . foto: kriechstrom,flickr.com Die Plots der Gewalt weiterlesen

Gedenkfeier für Opfer in Solln: 500 Rosen gegen das Entsetzen

Betroffenheit und Wut: Hunderte Münchner versammelten sich am Bahnhof Solln, wo Dominik B. zu Tode geprügelt wurde, zu einer Gedenkfeier. > mehr. . . foto: gertrud k.,flickr.com Gedenkfeier für Opfer in Solln: 500 Rosen gegen das Entsetzen weiterlesen

Todesstrafe: Hinrichtung nach stundenlangem Martyrium abgebrochen

Ein Todeskandidat ist in Ohio der Giftspritze vorläufig entgangen, weil die Vollzugsbeamten keine Vene fanden. Zeitweise half der Delinquent bei der Suche. > mehr. Lesen Sie auch: > Todesstrafe: die USA morden wieder ! foto: steve rhodes,flickr.com Todesstrafe: Hinrichtung nach stundenlangem Martyrium abgebrochen weiterlesen

Gott verstehen

bonnke james kisopVon Günter J.Matthia. Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. -Galileo Galilei

Mancher behauptet von sich, Gott zu verstehen. Daraus leitet er dann Rezepte und Anleitungen ab, wie der Rest der Menschheit Gott verstehen kann und soll.
Womöglich haben solche Gottversteher Erlebnisse gehabt und Erfahrungen gemacht, die durchaus echt sind. Anschließend gehen sie davon aus, dass ihnen ein Wissen zuteil geworden ist, das sie nun weitergeben sollen und müssen.
Ich halte es gar nicht für verkehrt, von solchen Ereignissen zu berichten, gefährlich wird es nur dann, wenn „Gott verstehen“ weiterlesen

Licht in der Finsternis

Von Peregrinatio. Ich bereite mich gerade vor auf meinen Kurs über Soteriologie bim IGW in Burgdorf/CH nächste Woche und lese über die verschiedenen Deutungen des Todes Jesu, da fällt mein Blick auf diese Zeilen aus der FAZ zum Münchener S-Bahn-Mord, die voller religiöser Analogien sind: > mehr. Lesen Sie auch: >Jugendgewalt: Tod in München – Entmenschlichte Brutalität >München: Mann stirbt nach Schläger-Attacke in S-Bahnhof foto: mimax, flickr.com Licht in der Finsternis weiterlesen

Jugendgewalt: Tod in München – Entmenschlichte Brutalität

Nach den tödlichen Schlägen gegen einen 50-Jährigen in Solln werden weitere Details bekannt: 22 Verletzungen fügten die jugendlichen Schläger ihm in blinder Wut zu. Mit der Gruppe stiegen 15 Menschen aus der S-Bahn. Experten fürchten jetzt um die Zivilcourage der Deutschen – und warnen. > mehr. Die brutale Tat in Solln ist leider kein Einzelfall. In den vergangenen Jahren häuften sich Gewaltausbrüche von Jugendlichen in München. Eine Chronologie. > mehr. Wie kann man helfen, ohne selbst zu Schaden zu kommen? Interview mit Veit Schiemann vom Weißen Ring. > Hier.      foto: claudio matsuoka, flickr.com Jugendgewalt: Tod in München – Entmenschlichte Brutalität weiterlesen

München: Mann stirbt nach Schläger-Attacke in S-Bahnhof

sbahn claudio matsuokaSchlichten wollte er und wurde selbst zum Opfer. Zwei Jugendliche schlugen gestern Nachmittag gegen 16 Uhr einen 50-jährigen Mann in einem Münchner S-Bahnhof brutal zu Boden. Wenig später starb er an seinen schweren Verletzungen.

Eine schlimme Sache. Und normalerweise würde sich gern die rechtsradikale Seite „Politically incorrect“ solcher Themen bedienen, um einseitig gegen Moslems zu hetzten. Aber ‚leider‘ handelt es sich um deutsche Täter. Was einen als Leser jedoch nicht weniger betroffen macht. Wie kommt es zu solcher – wiederholten – Gewalt, noch dazu in einer der sichersten Städte Deutschlands ? Wir trauern um den mutigen 50-jährigen, der „München: Mann stirbt nach Schläger-Attacke in S-Bahnhof“ weiterlesen

Heilung XIV – Gründe für Krankheiten IV

seele4 Krankheiten, die von psychischen Problemen kommen

In der Medizin spricht man von psychosomatischen Krankheiten, wenn ein körperliches Leiden eigentlich keine organische Ursache hat. Es gibt viele solcher Krankheiten die ihren Ursprung in der Seele und nicht im Körper haben.
Manche Seelsorger erleben körperliche Heilungen obwohl sie nicht dafür gebetet haben. Die Heilung tritt ganz einfach ein wenn seelische Blockaden beiseite geräumt wurden. Solche Krankheiten können medizinisch oft nicht behandelt werden. Besonders drastische Beispiele treten in jedem Krieg auf, wenn Frontsoldaten ihr Leben lang neurologisch bedingt zittern oder teilweise blind sind.
In solchen Fällen, die gar nicht so selten sind, kann es sein, dass man mit innerer Heilung weiter kommt als mit einfachem Heilungsgebet. „Heilung XIV – Gründe für Krankheiten IV“ weiterlesen

C.S. Lewis und Hiob

lautsprecherDen Geplagten rettet Gott durch seine Plage und öffnet durch Bedrängnis sein Ohr. (Hiob 36,15)

Von C.S.Lewis, u.a. Autor der Narnia-Bücher, habe ich einen Satz im Ohr. Ich weiss nicht mehr, woher er ist, möglicherweise aus diesem Film über ihn, dessen Titel ich auch nicht mehr erinnere, Shadowland? In the Shadows? Keine Ahnung, jedenfalls sagte er: „Schmerz ist Gottes Megaphon“, wenn jemand das Zitat nachweise kann bin ich dankbar und ein Stück glücklicher.
Das ist so ein schöner Schlagsatz, dass ich ihn übernommen hatte und früher immer wieder angebracht habe wenn jemand nach dem Grund von Leid fragte. Warum Gott Elend und Krankheit zulässt? Doch sicher um Menschen aufzurütteln, aus dem ruhigen Weg zur Hölle aufzuschrecken! Ebenso wie Hiobs Kollege es sieht: Gott öffnet das Ohr durch Bedrängnis.

Eine Weile bin ich mit dieser Theologie recht gut gefahren, dann las ich im Neuen Testament etwas anderes über Gottes Megaphon: „C.S. Lewis und Hiob“ weiterlesen