Wer hat Angst vorm Islam ?

Islam, was ist das eigentlich ? Haben die Scharfmacher recht oder die Vermittler ? Oder beide ? Viele Medien haben den Islam zu lange unkritisch begleitet. Nun betreiben sie seine Dämonisierung – und machen es sich damit erst recht zu … Wer hat Angst vorm Islam ? weiterlesen

Witze machen am Altar?

Die Religion braucht den Humor, finden der Opernsänger und der Kabarettist – denn ohne Lachen gibt es keine Erlösung. chrismon: Wie viel Humor verträgt die Religion? Gunther Emmerlich: Eine ganze Menge! Ich habe fast 700 Mal den Milchmann Tevje aus … Witze machen am Altar? weiterlesen

Neue Tebartz-Wohnung: Erste Bilder! | Jobo72’s Weblog

Er hat es wieder einmal allen gezeigt! Erst ein spektakulärer Umzug, am chinesischen Geheimdienst vorbei, jetzt der stilvolle Innenausbau. Exklusiv bei Jobo72 gibt es erste Bilder der exzentrischen Vier-Zimmer-Wohnung über den Hügeln von Limburg. Zumindest ein erstes Bild. Wieder Limburg! … Neue Tebartz-Wohnung: Erste Bilder! | Jobo72’s Weblog weiterlesen

Putin, quo vadis

Die Ukraine wäre das Glanzstück einer  gelungenen staatlichen Erneuerung, wäre da nicht Russland, genauer gesagt Putin, der an seiner privaten Macht klebt und eine gelingende Ukraine um seines Machterhalts willen mit allen Mitteln zu verhindern sucht. Auch für die EU ist … Putin, quo vadis weiterlesen

Die ARD zur Doku „Mission unter Falscher Flagge – Radikale Christen in Deutschland“

Immerhin hat die ARD auf zahlreiche Kritik zu ihrer Doku reagiert: Die Redakteure der Reportage „Mission unter falscher Flagge – Radikale Christen in Deutschland“ haben in einer umfangreichen Erklärung auf die mehr als 7.000 Zuschauerbriefe zur Sendung reagiert. Vereinzelt räumen … Die ARD zur Doku „Mission unter Falscher Flagge – Radikale Christen in Deutschland“ weiterlesen

Die “Übersetzung” – von Hans Maier zu Jürgen Habermas | Rotsinn

Die religionspolitischen Debatten der Bundesrepublik wurden in den vergangenen Jahren stark durch die Veröffentlichungen von Jürgen Habermas geprägt. Habermas interessierte sich dabei vor allem für die Rolle der Religion in der Öffentlichkeit. Der entsprechende vielzitierte Aufsatz in der Sammlung “Zwischen … Die “Übersetzung” – von Hans Maier zu Jürgen Habermas | Rotsinn weiterlesen

Gottesstaat? | Jobo72’s Weblog

Peter Winnemöller spricht anlässlich der „Schützen-Affäre“ über die Trennung von Staat und Kirche, in der es auch um die Frage der politischen Einmischung der Kirche (z. B. der katholischen) in Angelegenheiten des Staates (z. B. die Gesetzgebung) geht. Rasch ist im Kommentarbereich … Gottesstaat? | Jobo72’s Weblog weiterlesen

China will christliche Theologie fördern

Es klingt zunächst etwas ungewohnt, aber angeblich will China die christliche Theologie fördern – nach eigenen Aussagen zumindest. Ob man das so glauben kann?: China wird die Entwicklung der christlichen Theologie weiterhin vorantreiben und eine chinesische christliche Theologie etablieren, wie … China will christliche Theologie fördern weiterlesen

Über 50% der Deutschen ist der Islam suspekt

Die Deutschen mögen offenbar den Islam nur bedingt…: Mehr als die Hälfte der Deutschen begreift den Islam nicht als Teil Deutschlands. In einer Umfrage des Instituts Forsa für die Zeitschrift «Stern» geben 52 Prozent an, dass sie den Satz des … Über 50% der Deutschen ist der Islam suspekt weiterlesen

Muslime in Deutschland: „Wir wollen ohne Hass leben“ – Inland – FAZ

Der Zentralrat der Muslime wehrt sich gegen den Vorwurf von Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden, nicht genug gegen Antisemitismus zu tun. Im Interview spricht der Vorsitzende Aiman Mazyek über den „strukturell antirassistischen“ Islam und den Umgang mit Extremisten … Muslime in Deutschland: „Wir wollen ohne Hass leben“ – Inland – FAZ weiterlesen

Deutscher Raser im Aargau: Schweizer Polizei zieht Mercedes ein – SPIEGEL ONLINE

Man kann es gut oder schlecht finden. Zunächst einmal scheint es, beim ersten Lesen: überzogen. Natürlich sollen Raser belangt werden, natürlich die Zahl der Verkehrstoten reduziert. Aber so drastisch ? Kommt demnächst die Todesstrafe für Bahnfahren ohne Fahrschein ? Liebe … Deutscher Raser im Aargau: Schweizer Polizei zieht Mercedes ein – SPIEGEL ONLINE weiterlesen

Evangelikaler Glaube: Coole Party oder verstaubte Moral? | aktuell.evangelisch.de

Während die beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland Mitglieder verlieren, sind evangelikale Gemeinschaften im Aufwind. Gottesdienste feiern sie zum Teil mit mehreren tausend Besuchern. Ist das die neue Hoffnung des Christentums? Oder ist es eine „Mission unter falscher Flagge“, wie … Evangelikaler Glaube: Coole Party oder verstaubte Moral? | aktuell.evangelisch.de weiterlesen

Musik: »Unsere Religion heißt Metal« | Jüdische Allgemeine

Der israelische Gitarrist Chen Balbus über seine Band »Orphaned Land«, arabische Fans und Rock als Friedensbringer[…] Chen Balbus, das aktuelle Album Ihrer Band heißt »All is One«, übersetzt »Alles ist eins«. Ist das ein politisches Statement? …Musik: »Unsere Religion heißt … Musik: »Unsere Religion heißt Metal« | Jüdische Allgemeine weiterlesen

Verfolgung, Flucht, Verfolgung | Jobo72’s Weblog

Es macht mich traurig und zornig, wenn ich erfahren muss, dass Christen, die in ihrer Heimat drangsaliert, gemobbt, benachteiligt, bedroht und geschlagen wurden und daraufhin nach Deutschland flohen, hier in Deutschland drangsaliert, gemobbt, benachteiligt, bedroht und geschlagen werden. Traurig. Und … Verfolgung, Flucht, Verfolgung | Jobo72’s Weblog weiterlesen

Welche Gefühle können mit Vergebung verbessert werden | T-Netzwerk für Christen

Stellen Sie sich vor: Sie verbringen ausgerechnet mit Ihrem Lieblingsfeind Tag und Nacht. Sie sind durch eine Handschelle mit ihm gnadenlos zusammengekettet. Tagsüber starrt sie seine Fratze an und sogar nachts im Bett liegen sie zusammen und erinnern sich “gedanklich … Welche Gefühle können mit Vergebung verbessert werden | T-Netzwerk für Christen weiterlesen

Religion kann, darf und will nicht aus der Öffentlichkeit verschwinden | Gardinenpredigerin

Von Michael Schmidt-Salomon bis hin zu den Femen, über die ich eine Hausarbeit schreibe, jetzt gerade (man könnte sich fragen, wieso ich mir das antue… es ist wie ein Fluch! Ich weiß es einfach nicht), kann man landauf, landab die … Religion kann, darf und will nicht aus der Öffentlichkeit verschwinden | Gardinenpredigerin weiterlesen

Proteste in Deutschland: Muslime weisen Antisemitismus von sich

Berlin . Erneut wird in mehreren deutschen Städten gegen den Gazakrieg demonstriert. Judenfeindliche Parolen wie vor einigen Tagen bleiben aus. Die Muslime in Deutschland versichern: Wir sind strikt gegen Antisemitismus. Die judenfeindlichen Äußerungen bei Protesten gegen Israels Vorgehen im Gaza-Streifen … Proteste in Deutschland: Muslime weisen Antisemitismus von sich weiterlesen

Religion nur privat, aber nicht im Staat? – Wiener Zeitung Online

Sofern Religionen nicht nur auf das Jenseits vertrösten, sondern auch Probleme im Diesseits angehen wollen, ist eine Verquickung von Religion und Politik sicher nie ganz vermeidbar. Versuche, Religion komplett in den Privatbereich zu verbannen, sind daher in der Regel zum … Religion nur privat, aber nicht im Staat? – Wiener Zeitung Online weiterlesen

Anti-Israel-Demos in Baden-Württemberg: Viele Juden fürchten um ihre Sicherheit – Baden-Württemberg – Stuttgarter Zeitung

Die Stimmung ist aufgeheizt: Der Nahostkonflikt macht auch vor Baden-Württemberg nicht halt. Anti-Israel-Demos machen den Juden im Land Angst. In Stuttgart wollen am Freitag rund 2000 Menschen auf die Straße gehen. Stuttgart – Die Demonstrationen in deutschen Städten gegen Israels … Anti-Israel-Demos in Baden-Württemberg: Viele Juden fürchten um ihre Sicherheit – Baden-Württemberg – Stuttgarter Zeitung weiterlesen

Kein Kreuz in Wenzhou | Jobo72’s Weblog

Auch nicht auf Kirchen. Wenzhou, China. Die acht Millionen Einwohner zählende Stadt gilt als ein Zentrum des aufstrebenden Christentums im Reich der Mitte. Mindestens eine Million Bewohner Wenzhous sind bekennende Christen. In der Stadt gibt es mehr als 2000 Kirchengebäude. … Kein Kreuz in Wenzhou | Jobo72’s Weblog weiterlesen

Audienz im Vatikan : Zum Tode verurteilte Christin trifft Papst Franziskus – Nachrichten Politik – Ausland – DIE WELT

Sie sollte sterben, weil sie zum Christentum übertrat. Nach internationalen Protesten ließ der Sudan Meriam Jahia Ibrahim Ishak nach Italien ausreisen. Im Vatikan wurde sie von Franziskus empfangen. Papst Franziskus hat die wegen ihrer Heirat mit einem Christen zum Tode verurteilte Sudanesin Meriam Jahia Ibrahim Ishak zu einer Audienz empfangen. Die Begegnung im Gästehaus Santa Marta dauerte eine halbe Stunde, wie Vatikansprecher Federico Lombardi anschließend mitteilte…Audienz im Vatikan : Zum Tode verurteilte Christin trifft Papst Franziskus – Nachrichten Politik – Ausland – DIE WELT. Audienz im Vatikan : Zum Tode verurteilte Christin trifft Papst Franziskus – Nachrichten Politik – Ausland – DIE WELT weiterlesen

Ein Jahr Papst Franziskus, der Obama der Kirche

Fabian Maysenhölder.  Vor einem Jahr wird der argentinische Kardinal Bergoglio Papst. Ein frischer Wind weht seither im Vatikan, das Oberhaupt ist weit über die Kirche hinaus beliebt. Große Erwartungen ruhen auf seinen Schultern – viele davon wird der Papst enttäuschen. Er ist ein Papst, der für Furore sorgt: Seit einem Jahr ist Franziskus bereits das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Und er hat es, glaubt man der medialen Aufmerksamkeit, geschafft, ein Papst der Herzen zu werden. Negative Berichterstattung gab es im vergangenen Jahr kaum, dafür umso mehr positive: Der argentinische Papst ist ein Mann der Gesten, ein Kirchenoberhaupt, das es versteht, … Ein Jahr Papst Franziskus, der Obama der Kirche weiterlesen

Was ist schlimmer – Schalentiere oder Homosexualität?

Günter J. Matthia.  Sehr geehrter Herr TV-Evangelist, ich habe mir endlich einen Kabelempfänger zugelegt und kann jetzt Bibel-TV schauen, so oft ich will. Ihre Sendung gefällt mir außerordentlich! Vielen Dank dass Sie sich so um die Volksbildung bezüglich der Gesetzes Gottes bemühen. Ich habe aus Ihrer Fernsehshow bereits eine Menge gelernt und gebe mir größte Mühe, mein erworbenes Wissen mit so vielen Menschen wie möglich zu teilen. Wenn zum Beispiel jemand versucht, Homosexualität zu verteidigen, dann erinnere ich schlicht daran, dass sie in 3. Mose 18, 22 deutlich als Gräuel bezeichnet wird. Ende der Debatte. So einfach ist das. Klasse! … Was ist schlimmer – Schalentiere oder Homosexualität? weiterlesen

theolounge im Radio

Wollten Sie schon immer mal wissen, warum und wie die theolounge eigentlich entstand ? Der Bayerische Rundrunk hat eine Sendung zum Thema Rocken, Bloggen, Chatten gemacht, in der verschiedene Blogs bzw. die Leute dahinter kurz vorgestellt werden. Die theolounge wird recht am Anfang auch vorgestellt, so innerhalb der ersten 8 Min in etwa. Also Sie können einfach mal reinhören, wenn Sie auf diesen Link hier klicken: > Sendung als Podcast anhören.  Mehr Hintergrund finden Sie >hier, und auf der rechten Seite ist dort auch noch mal der Link zum Podcast angegeben. Viel Spaß. theolounge im Radio weiterlesen

München/Ukraine: „Putin, let my people go!“

München: Demonstration für Demokratie und Freiheit in der Ukraine. Heute ab 14 Uhr fand in München eine Demonstration zur Unterstützung der Demonstranten in Kiew auf dem Maidan(-platz) statt.  Den Demonstranten in Kiew und München geht es darum, die Macht des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukwitsch einzuschränken und die Ukraine wieder in Richtung Demokratie und Freiheit zu lenken. Anlass für die Großdemonstration in Kiew war ursprünglich die unerwartete Weigerung des ukrainischen Staatspräsidenten, das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union zu unterzeichen. Hintergrund war offensichtlich Druck von Seiten Putins bzw. Russlands. Mittlerweile wollen tausende von Demonstranten den demokratiefeindlichen Kurs der ukrainischen Regierung stoppen und … München/Ukraine: „Putin, let my people go!“ weiterlesen

Was Sie schon immer über Christentum und Islam wissen wollten

Josef Bordat. Was Sie schon immer über Christentum und Islam wissen wollten, erfahren Sie im zweibändigen Lexikon des Dialogs, das kürzlich bei Herder erschienen ist. Der Dialog zwischen den drei abrahamitischen Religionen – Judentum, Christentum, Islam – gehört zu den Kernaufgaben der europäischen Gegenwartskultur; das gebietet die Vergangenheit und das erfordert die Zukunft. Insbesondere dort, wo ein verunsichertes und immer zurückgezogeneres Christentum nur noch schwach zur Identifikation mit Grundwerten und Lebensentwürfen beiträgt und wo zeitgleich der Islam quantitativ und qualitativ erstarkt, ist das Gespräch zwischen Christen und Moslems über die normativen Grundlagen der Gesellschaft unerlässlich. Dabei kann es nur darum gehen, den … Was Sie schon immer über Christentum und Islam wissen wollten weiterlesen

Homoxesualität im Priesterseminar. Dunkle Wahrheiten über die katholische Kirche

Daniel Bühling wollte katholischer Priester werden. Das Priesterseminar hat ihn schon dermaßen abgeschreckt, dass er die Kirche verließ. Bühling offenbart in einem Buch, was hinter den Türen der Priesterseminare vor sich geht: Von Frauenfeindlichkeit, schwulen Sexorgien und Karrierismus. Philipp Gessler: Bühling schildert in einem Buch, das kommende Woche erscheint, Kämpfe zwischen Liberalen und Reaktionären im Priesterseminar. Frauenfeindlichkeit, schwule Sexorgien, neu ankommende Seminaristen, die von den Älteren als Frischfleisch oder Bückstücke bezeichnet werden…>mehr. foto: manwalk  / pixelio.de Homoxesualität im Priesterseminar. Dunkle Wahrheiten über die katholische Kirche weiterlesen

Missbrauch. Oder: Pädophile – Lieblinge der „sexuellen Revolution“

Josef Bordat. Wir wissen, dass Kinder gegenüber Erwachsenen keine gleichberechtigten Partner sein können, weil sie ihnen körperlich, psychisch, kognitiv und sprachlich unterlegen sind. Hinzu kommt, dass Kinder auf die emotionale und soziale Fürsorge Erwachsener angewiesen und Erwachsenen rechtlich unterstellt sind. Kinder können aus diesen Gründen sexuelle Kontakte mit Erwachsenen nicht selbstbestimmt ablehnen oder ihnen zustimmen, und wenn sie dies zu tun vorgeben, dann als Strategie, um die eigene Machtlosigkeit und das sie verletzende Verhalten des Täters einordnen bzw. um die grauenvolle Situation überhaupt ertragen zu können. Aufgrund dieses strukturellen Machtgefälles ist jeder sexuelle Kontakt zwischen einem Erwachsenen und einem Kind sexueller Missbrauch und gehört … Missbrauch. Oder: Pädophile – Lieblinge der „sexuellen Revolution“ weiterlesen

Sollen Christen in Deutschland ein Recht auf freie Meinungsäußerung haben?

Josef Bordat. Die freikirchliche Gemeinde Lebensquelle (Osnabrück) plant den Bau eines neuen Gemeindezentrums auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs. Das berichtet das Christliche Medienmagazin Pro. Motiv des Projekts: „Wir wollen der Stadt dienen mit dem Evangelium, der Botschaft von Jesus Christus.“ Soweit Günter Strunk, Sprecher der Gemeinde, in einem Fernsehinterview Anfang Mai. Auf die naheliegende Frage (es geht um Christen!), ob die Kirche ihr neues Zentrum auch Schwulen und Lesben für ihre Veranstaltungen zur Verfügung stelle, erklärte der Chef der ausführenden Immobilienfirma, Ralf Gervelmeyer, ebenfalls Mitglied der Gemeinde, dass die Bibel Homosexualität als Sünde bezeichne, wohl aber den Sündern Liebe zuspreche. Daraufhin wurden nach Angaben … Sollen Christen in Deutschland ein Recht auf freie Meinungsäußerung haben? weiterlesen

Besinnen auf das gemeinsame Ethos

Besinnen auf das gemeinsame Ethos in den Weltreligionen in Zeiten, in denen das Menschenrecht auf Religionsfreiheit unter Druck gerät Ich habe nicht viel von Aristoteles gelesen, aber was mir in Erinnerung geblieben ist, war seine Sentenz, dass die Polis, der antike griechische Stadtstaat, von ihrer Demographie wohlüberschaubar sein solle und das Gemeinwesen ganz konkret ein Zusammenleben mit seinesgleichen sei. Der große griechische Philosoph zweifelte also etwas an, mit dem insbesondere Muslime, aber seit kurzem auch Juden konfrontiert sind: Der Zweifel, dass Fremde Teil der hiesigen Gesellschaft werden können. Religiöse Vielfalt und ein Wertepluralismus werden für ein Auseinanderdriften und die Entsolidarisierung … Besinnen auf das gemeinsame Ethos weiterlesen

Fastenwoche 4 (2013): Grenzen der Freiheit

Stefan Ehrhardt. Die vierte Fastenwoche steht vor uns, in der wir uns mit den Grenzen der Freiheitauseinandersetzen werden. Letzte Woche ging es um die Bedrohung der Freiheit; geraten wir langsam aber sicher in ein negatives Fahrwasser? Die Gefahr ist dann nicht gegeben, wenn wir das Ziel – die Erkenntnis, was diegottgeschenkte Freiheit nun eigentlich ist – nicht aus den Augen verlieren. Diese besondere Freiheit hat offenbar viel mit dem Herzen zu tun, wenn wir…>mehr. foto:    Bestimmte Rechte vorbehalten von readysubjects, Sarah Kanouse, flickr.com Fastenwoche 4 (2013): Grenzen der Freiheit weiterlesen

Von Toleranz und Respekt

Josef Bordat. Oft wird das Verständnis oder gar eine gewisse Sympathie für die Haltung eines Menschen zur Voraussetzung dafür gemacht, diese zu tolerieren. Das ist aber ein Fehlverständnis des Begriffs Toleranz. Toleranz kann dem Wortsinn nach erst dort beginnen, wo ich etwas nicht teile, nicht verstehe, denn es bedeutet schlicht „Duldung“. Das ist die schwächste Form, dem Fremden – sei es eine Sache oder ein Mensch – überhaupt eine Existenzberechtigung zuzubilligen. Wenn nun für diese schwache Figur derart hohen Hürden aufgebaut werden wie Verständnis und Sympathie, werden die…>mehr. Lesen Sie auch: > Kündigung wegen katholischen Glaubens foto: naughton321,flickr.com Von Toleranz und Respekt weiterlesen

Antisemitismus-Liste: Rabbi Cooper fordert Augsteins Entschuldigung

Wenn Rabbi Cooper über Antisemitismus spricht, klingt er nicht unfreundlich oder empört. Er ist nach Berlin gekommen, um die Liste des Wiesenthal-Zentrums zu verteidigen, auf der auch Jakob Augstein steht. Mit ihm sprechen will er nicht. Der Mann, um den es geht, ist gar nicht gekommen. Dafür sitzen rund 50 andere Journalisten am Donnerstagmorgen im Konferenzraum des Bundespresseamtes und hören, was Rabbi Abraham Cooper über eben diesen Mann zu sagen hat. Cooper ist stellvertretender Direktor des Simon-Wiesenthal-Zentrums, das zum Jahreswechsel mit einer Liste in Deutschland eine Debatte ausgelöst hat, die bis heute andauert. Es ist dieListe der weltweit zehn schlimmsten … Antisemitismus-Liste: Rabbi Cooper fordert Augsteins Entschuldigung weiterlesen

Nichts für **** schwache Nerven! – “Gott bewahre“ – JC, der faule Kiffer?

Fabian Maysenhölder. Gott kommt aus dem Urlaub. Eine Woche war er Angeln, nun spaziert er fröhlich durch sein himmlisches Büro, gut gelaunt und erholt. Jesus, Gottes Sohn und zugleich seine Urlaubsvertretung, sollte während der Urlaubswoche ab und an mal einen Blick darauf werfen, was so auf der Erde abgeht. Und er hat‘s vermasselt. Das Problem ist nämlich, dass ein Tag im Himmel 57 Jahren auf der Erde gleicht. Gott hat also die letzen 400 Jahre Erdengeschichte verbummelt – und Jesus war anscheinend mit der Stellvertretung überfordert. Der aus dem Urlaub Heimgekehrte beginnt nun also, aufzuarbeiten, was er verpasst hat. Aushalten kann … Nichts für **** schwache Nerven! – “Gott bewahre“ – JC, der faule Kiffer? weiterlesen

Das bisschen Christen-verfolgung

Josef Bordat. Alles halb so schlimm! Wenn die aktuelle Christenverfolgung, unter der etwa 100 Millionen Menschen leiden, mit unbestimmtem Artikel präsentiert wird und in spöttischer An- und Abführung erscheint (Zitat: In Warnungen vor einer „Christenverfolgung“ mischen sich auch fragwürdige Töne.), dann droht etwas, das hierzulande nicht mehr drohen sollte: die Verharmlosung eines globalen Massenmordes, der in den letzten zwanzig Jahren hunderttausenden Menschen das Leben kostete, die Verbannung eines grausamen Gegenwartsphänomens in das Reich der Fabel. Ich weiß nicht, wo der Verfasser dieses Textes für gewöhnlich lebt und ob er dort Zugang zu modernen Medien hat, doch die Ignoranz gegenüber der Not von Christen … Das bisschen Christen-verfolgung weiterlesen

Angstmache oder Realität? Anti-Islamismus in Deutschland

Religionsfreiheit und Religionsvielfalt sind in Deutschland garantiert. Vor allem seit den Terroranschlägen des 11. September bringen viele Deutsche dem Islam Misstrauen entgegen. Ist Islamfeindlichkeit in Deutschland alltäglich? Generalverdacht, Ausgrenzung, Ablehnung: für viele Muslime in Deutschland ist das eine alltägliche Erfahrung. Theo.Logik portraitiert drei Muslime, die von ihrem Leben in Bayern berichten. „Es sind die gleichen Ängste und Vorurteile, die heute den Anti-Islamismus anheizen, die wir aus dem Antisemitismus vor hundert Jahren kennen“, analysiert der renommierte Antisemitismusforscher Wolfgang Benz. Er ist…>mehr. foto: strassenstriche.net,flickr.com Angstmache oder Realität? Anti-Islamismus in Deutschland weiterlesen

Was unterscheidet uns von Adolf Eichmann ?

Josef Bordat. Adolf Eichmann sprach in dem Jerusalemer Prozess davon, während seiner Zeit im Reichssicherheitshauptamt, als er die Deportation und Vernichtung der europäischen Juden zu organisieren hatte, eine Art Persönlichkeitsspaltung empfunden zu haben. Diese habe dazu geführt, das Gewissen streckenweise auszuklammern, es zum Schweigen zu bringen. Doch ab und an sei es unvermeidlich gewesen, von der einen, der öffentlichen, bürokratischen, funktionalen Seite des Denkens und Fühlens, das – wie Hannah Arendt überzeugend ausführt – gar kein wirkliches Denken und Fühlen einer menschlichen Person war, hinüber zur anderen, der persönlichen, menschlichen Seite des Bewusstseins zu wechseln, ohne es dort lange aushalten zu können. Am … Was unterscheidet uns von Adolf Eichmann ? weiterlesen

Attacken führender Medien gegen den Glauben

Stefan Ehrhardt. In den letzten Dezembertagen war es wieder einmal so weit: Zwei deutsche Medien, die noch dazu den Anspruch auf intellektuelle Führerschaft stellen, fahren Geschütze auf – gegen den Glauben an das Übernatürliche, gegen den Glauben an Gott. „Die falsche Rückkehr zu Religion“ heißt es auf ZEIT ONLINE, wobei ich das genüssliche Zerpflücken des Artikels dem Bloggerkollegen Alipius überlasse, der dem Artikel auch noch den „Tonni-Preis“ verleiht – das heißt so viel wie ab in die Tonne. Der Spiegel beginnt in seiner Printausgabe 52/2012 unter der Überschrift „Die Erfinder Gottes“ mit Experimenten des im deutschen Sprachraum weniger bekannten Psychologen Jesse Bering ¹ . Kinder spielen zunächst ohne Aufsicht ein…>mehr. foto: Halina Zaremba … Attacken führender Medien gegen den Glauben weiterlesen

Ein Vorsatz

Josef Bordat. Herr Bordat, wo bleibt das Positive? – Jetzt geht’s los! Abnehmen, mehr Sport, weniger Alkohol. Gut, wenn man sich für das neue Jahr etwas vorgenommen hat. Wenn es für mich – davon mal abgesehen – so etwas wie einen Vorsatz für 2013 gibt, dann vielleicht, mit etwas mehr Wohlwollen an Mensch, Gesellschaft und die Welt als solche heranzugehen und vor allem den Medien gegenüber nicht in eine überkritische Haltung der totalen Vertrauensverweigerung zu geraten. Diese Gefahr besteht nämlich. Und wie kann man dann von anderen Menschen erwarten…>mehr. foto: birgitH  / pixelio.de Ein Vorsatz weiterlesen

Wahnsinn! Christen-Terror erschüttert Deutschland: Schon wieder Kreuz entdeckt!

Josef Bordat. Während sich viele meiner Zeitgenossen zwischen Weihnachten und Neujahr in einer Ruhephase befinden, stehe ich derzeit etwas unter Strom, da ein Publikationsprojekt bis zum Ende des Jahres seinen Abschluss finden muss. Daher kann ich mich dem Geschehen in der Welt derzeit nur sehr begrenzt widmen. Meine Mittagspause reicht gerade mal für die Rezeption zweier Nachrichten. Die erste: Sonja Arnold und Andrea Wacker-Hempel, zwei Politikerinnen der Grünen, machen ihrem Entsetzen darüber Luft, dass es Verbraucherministerin Ilse Aigner wagt, im Besucherraum ihres Hauses ein Kreuz aufzuhängen, wo dort doch schließlich und endlich auch „andersgläubige BesucherInnen“ verkehrten. Ergo: „Das ist einfach unhöflich.“ … Wahnsinn! Christen-Terror erschüttert Deutschland: Schon wieder Kreuz entdeckt! weiterlesen

Freiheit der Meinungsäußerung

Josef Bordat. Die Europäische Union, so das Pro Medienmagazin, betont im Zusammenhang mit einem im Mitgliedsland Polen geführten Verfahren, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung auch dann gilt, wenn diese „beleidigt, schockiert und verstört“. Wenn dem so ist: Wo liegt dann überhaupt noch eine Grenze für die Meinungsäußerungsfreiheit? War die Beleidigung (als Straftatbestand nach § 185 StGB) in Deutschland nicht immer die klassische Schranke? Und was ist mit Volksverhetzung (strafbar nach § 130 StGB), also etwa mit der Leugnung der Shoa? Die fiele als „beleidigend, schockierend und verstörend“ doch dann auch noch unter das Recht auf Meinungsäußerungsfreiheit?…>mehr. foto: Grant  visual.dichotomy,flickr.com Freiheit der Meinungsäußerung weiterlesen

Unser Präsident

Josef Bordat. Theologischer Sachverstand – soft skill für Staatsdiener Dass zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ein Theologe das höchste Amt inne hat, erweist sich dieser Tage als Glücksgriff. Der Protestant Joachim Gauck, zu DDR-Zeiten Pfarrer in Mecklenburg, kann kompetent Brücken schlagen: zwischen den christlichen Konfessionen, zwischen den Religionen und zwischen religiösen und nicht-religiösen Menschen.>mehr. Lesen Sie auch: > Unbefleckt. foto: Mihai Grigori,Mihai Grigori,flickr.com   Unser Präsident weiterlesen

Atheismus: es geht der Giordano-Bruno Stiftung weder um Toleranz, noch um Humanität

via taz.de. Wofür steht Giordano Brunos Name ? Noch nie sind auf eine meiner Kolumnen so viele Reaktionen, etwa einhundert, eingegangen wie auf den Beitrag vom 2. Oktober, in dem ich pointiert behauptet hatte, dass die Antibeschneidungskampagne der Giordano Bruno Stiftung in Berlin dem Geist ihres Namensgebers entspreche: Giordano Bruno (1548 bis 1600) war ein erklärter Judenhasser und wurde deshalb von den völkischen Antisemiten, nicht zuletzt von Adolf Hitler, andächtig verehrt. Nun wäre es gewiss zu simpel, eine bruchlose Kontinuität zwischen einem uns kaum noch zugänglichen Denker des 16. Jahrhunderts und…>mehr. foto:  Rex Morache,flickr.com Atheismus: es geht der Giordano-Bruno Stiftung weder um Toleranz, noch um Humanität weiterlesen

Brauchen wir einen Volkstrauertag?

Uwe Seibert. Am Sonntag ist Volkstrauertag. Wir gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt. Es ist ein Gedenktag, der gut in den trüben November passt. Ins Leben gerufen wurde der Volkstrauertag 1919 vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge zum Gedenken an die Toten des 1. Weltkriegs. Das ist lange her. In unserem Land ruhen seit Jahrzehnten die Waffen und die Mauer, die einst Deutschland teilte, ist friedlich gefallen. Brauchen wir daher heute überhaupt noch einen Volkstrauertag?…>mehr. foto: Daniel Foster, danielfoster437,flickr.com Brauchen wir einen Volkstrauertag? weiterlesen

Kopten haben neuen Papst

Josef Bordat. 4. November 2012. Die koptischen Christen haben einen neuen Papst. Nachfolger des im März verstorbenen Patriarchen von Alexandria und ganz Ägypten, Schenuda III., wird der bisherige Weihbischof von Beheira, Tawadros II., der heute vor 60 Jahren im oberägyptischen Mansoura als Wajih Sobhi Baki Solayman geboren wurde. Wie das Domradio berichtet, werden die Aufgaben, die auf den 118. Nachfolger des Evangelisten Markus warten, keine geringen sein, denn die Lage vieler Kopten in ihrer Heimat wird zunehmend bedrohlich. Wie das Domradio weiter berichtet, haben „Übergriffe auf Christen stark zugenommen“. Es herrsche „ein Klima der Einschüchterung und Angst, das noch mehr Kopten als früher über … Kopten haben neuen Papst weiterlesen

“mmh…” Tolle Toleranz. Lutherpreis für Pussy Riot?

Mechthild Werner. Na, heute schon tolerant gewesen? Zur Halbzeit der Dekade heißt es nämlich ab vorgestern „Reformation und Toleranz“. Botschafterin Käßmann predigte zur Eröffnung in Worms, Toleranz sei nicht Gleichgültigkeit sondern “Interesse am anderen, am Gegenüber, an der anderen Religion oder auch am Nicht-Glauben”. Ui. Nicht leicht. Auch das Themenheft spiegelt die Bandbreite des Begriffs. Samt der Einsicht: Toleranz ist keine kirchliche Erfindung und nicht gerade eine lutherische Tugend. Es galt und gilt also, weiter zu üben. Doch wie tolerant darf´s denn sein in Luthers Namen?…>mehr. foto: amnestyinternational_usa, amnestyinternational usa,flickr.com “mmh…” Tolle Toleranz. Lutherpreis für Pussy Riot? weiterlesen

Islamfeindlichkeit: „Der Gott des Gemetzels“

Via Zeit.de.Im globalen Medien-Raum tobt ein symbolischer Weltbürgerkrieg. Viele geben der Religion die Schuld. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Es gibt von Immanuel Kant einen Satz, der so fantastisch ist, dass man ihn gar nicht oft genug zitieren kann. »Unter den Völkern der Erde«, schrieb er 1795, sei es nun »so weit gekommen, dass eine Rechtsverletzung an einem Platz der Erde an allen gefühlt wird«. Kant hatte die Weltöffentlichkeit entdeckt und feierte sie als Fortschritt der »Vernunft« – zu einer Zeit, als die Landkarten noch mit weißen Flecken übersät waren.>mehr. foto:Ethan Lofton, Eleaf,flickr.com Islamfeindlichkeit: „Der Gott des Gemetzels“ weiterlesen

Homophobie: Pseudo-Katholiken schmähen toten Dirk Bach

Vanessa Steinmetz. In einem Beitrag auf der Website kreuz.net wird der verstorbene Komiker Dirk Bach als „pervers“ und „gestört“ beschimpft. Das Portal sorgt seit Jahren mit antisemitischen und homophoben Beiträgen für Aufregung – jetzt könnte das Maß allerdings voll sein. Er war der „bunte Vogel im deutschen TV“ – mit nur 51 Jahren starb Dirk Bach in seiner Wohnung, vermutlich an Herzversagen. Kollegen und Fans trauern um den Entertainer, auch der Deutsche Fernsehpreis wurde von dem Ereignis überschattet. Doch jetzt sorgt ein Schmäh-Beitrag auf der Internetseite kreuz.net, die sich einen katholischen Anstrich gibt, für Empörung. Darin wird der bekennende Homosexuelle postum als „pervers“ und „gestört“ … Homophobie: Pseudo-Katholiken schmähen toten Dirk Bach weiterlesen

Darf man Religion beleidigen ?

Josef Bordat. In der Theolounge hat mich ein Anonymus in ein Gespräch verwickelt, indem er mir im Zusammenhang mit der Frage, ob und inwieweit Religion und Religiöse einen besonderen Schutz vor Beleidigung verdienen (§ 166 StGB), vorwarf, als Katholik zum einen höchstselbst andauernd Menschen zu beleidigen (etwa „gleichgeschlechtlich Liebende“) und zum anderen in Sachen Kritikfähigkeit auch nicht gerade eine Vorbildfunktion zu erfüllen (als Beispiel nannte der Anonymus die Rede vom „Missbrauch mit dem Missbrauch“ in der Missbrauchsdebatte) und über das Thema „Blasphemie“ eigentlich nur eine Art „Lizenz zum risikolosen Beleidigen“ erwirken zu wollen, mit dem Ziel, Nicht-Religiöse weiter beleidigen zu können, ohne Gefahr laufen … Darf man Religion beleidigen ? weiterlesen

Blasphemie. Zur Beleidigung religiöser Gefühle

Josef Bordat. 1. Es ist zwar möglich, Debatten während eines Auslandsaufenthalts zu verfolgen, so ganz nebenbei, aber zu wirklich fundierten Kommentaren reicht dann doch die Zeit nicht aus. Dennoch brennt es mir unter den Nägeln, zumindest einige Bemerkungen loszuwerden, zur Diskussion über den richtigen Umgang mit offenbar schmähenden Darstellungen religiöser Glaubensinhalte in Wort und Bild, die geeignet sind, religiöse Gefühle zu verletzen. Mit anderen Worten: Blasphemie. Mosebach und Spaeman haben dazu schon vor Monaten publiziert, Alipius Müller hat das Thema in den letzten Wochen immer wieder aufgegriffen und dabei zu interessanten Kommentaren angeregt und in den deutschen Medien war immer wieder von den Grenzen … Blasphemie. Zur Beleidigung religiöser Gefühle weiterlesen

Wie Islamhasser politische Debatten kapern

Die immer gleiche Strategie: Erst provozieren Islamgegner, dann reden alle über Meinungsfreiheit und Sicherheit. Immerhin: Unter Jugendlichen verfängt die Methode weniger. Darf man die öffentliche Aufführung eines Filmes, der die Gefühle einer Glaubensgemeinschaft verletzt, im Namen des sozialen Friedens verbieten? Die Debatte um das Video The Innocence of Muslims und die Reaktionen darauf haben den scheinbaren Widerspruch zwischen Meinungsfreiheit und öffentlicher Sicherheit ins Rampenlicht gerückt. Zur großen Freude sowohl der Islamisten als auch der Islamophoben weltweit.>mehr. foto: Merrick Monroe, merrick_monroe,flickr.com Wie Islamhasser politische Debatten kapern weiterlesen

Das Mohammed-Video: Meinungsfreiheit oder Aufführungsverbot?

Frau Punk. Es vergeht gerade kein Tag an dem in der Zeitung nicht über das sogenannte „Mohammed-Video“ diskutiert wird. Nachdem dieses Video zum ersten Mal veröffentlicht wurde, kam es in vielen arabischen Ländern zu Protesten und Ausschreitungen. Eine Spirale von Provokationen gegen Provokationen und Gewalt wurde gestartet und kostete bereits einige Menschenleben. Sogar Botschaften wurden angezündet und geschlossen. Der Konflikt richtet sich nicht mehr nur gegen die USA, sondern auch gegen europäische Länder. Jetzt wird darüber diskutiert, ob der Film in Deutschland in voller Länge öffentlich gezeigt werden darf oder nicht.>mehr. foto:  Ian Hayhurst,flickr.com Das Mohammed-Video: Meinungsfreiheit oder Aufführungsverbot? weiterlesen

Nachtrag: Ein Ärgernis

Josef Bordat. 1. Ich muss vielleicht doch noch zwei, drei halbwegs – und soweit das Niveau der Darstellung in der Quelle es zulässt – ernste Worte zu dem von Alipius verlinkten Text nachtragen. Warum? Ich bin sicher nicht der Meinung, dass es a) möglich und b) lohnenswert ist, sich jeder noch so haarsträubenden Unterstellung im Detail zuzuwenden, aber es kommt in besagtem Text zu einigen subtilen Andeutungen, die alles andere als lustig sind und daher durchaus ernst genommen werden sollten. Menschen das Beten zu verbieten, das war nach meinem „eingeschränkten Bewusstsein“ bisher den Aufsehern in nordkoreanischen Arbeitslagern vorbehalten. Dass mit dieser Idee in europäischen Medien … Nachtrag: Ein Ärgernis weiterlesen

Vorstoß gegen Gotteslästerung

Eine zweifelhafte Initiative ergreift der Bamberger Erzbischof: er will Gotteslästerung unter Strafe stellen. Generell wäre es zwar auf jeden Fall wünschenswert, wenn Jedermann Respekt vor Gott zeigen würde. Selbst wenn er nicht an ihn glaubt, dann zumindest aus Respekt vor den Gläubigen. Aber ob man Blasphemie strafrechtlich verfolgen sollte ? Gotteslästerung soll unter Strafe gestellt werden: Für diese Forderung erntet der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick scharfe Kritik. Satire kann man nicht verbieten, argumentieren die Grünen – und warnen vor einem Anti-Blasphemie-Gesetz.>mehr. foto: Sébastien Barré, sebastien.barre,flickr.com,  Bestimmte Rechte vorbehalten von sebastien.barre Vorstoß gegen Gotteslästerung weiterlesen

Beschneidungs-Urteil: kein Weg aus dem Dilemma

Ein Gericht urteilt: Beschneidung ist Körperverletzung. Aber was ist mit der Religionsfreiheit? Beide Seiten haben recht – und auch wieder nicht. Natürlich Köln. In der heiligen Stadt am Rhein wird gerade ein Stück nachgespielt, das schon zweitausend Jahre alt ist. Es geht um die Beschneidung von Jungen. Darf man das? Muss man es sogar, um der Religion zu dienen? Oder ist der Schnitt am Gemächt nicht vielmehr ein tiefer Eingriff in die Freiheit und die Selbstbestimmung des Individuums?>mehr. foto:Fernando Takai, flickr.com Beschneidungs-Urteil: kein Weg aus dem Dilemma weiterlesen

Ja zu Europa

Von Josef Bordat. Die Berliner Veranstaltung zu Miteinander für Europa. Ein Bericht Die Berliner Veranstaltung im Rahmen der europäischen Bewegung Miteinander für Europa in der evangelisch-freikirchlichen Lukasgemeinde in Schöneberg beginnt mit einer Einführung in die Geschichte und die Zielsetzung des christlichen Netzwerks.>mehr. foto: Niccolò Caranti,flickr.com Ja zu Europa weiterlesen

Kult-Christen. Oder: Wie viel Vorbild brauchen wir?

Im Augenblick gibt es ja eine wahre Inflation an Menschen des sogenannten *öffentlichen Lebens*, die sich mit einer christlichen Attitüde umgeben (wollen) und das offensichtlich aus verschiedenen Gründen tun. Und die sind augenscheinlich reichlich vordergründig. Doch auch unter den Kirchen-Oberen gibt es allerlei Selbstdarstellungsversuche, die ihnen und uns nicht immer zum Besten gereichen. Wie viel Vorbild brauchen Christen also? Beginnen möchte ich mit dem dem Duo Gottschalk/Lanz. Nun mag man des ewigen Gottschalk’s Bibel-Befragungs-contest (vollmundig: *Gottschalk’s großer Bibeltest* / immerhin: 6,6 Millionen Zuschauer = 21,5% Quote) als bemerkenswert empfinden, letztlich bleibt es doch eine *Ich-weiß-mehr-als-Du* – Veranstaltung. Diese hat mit dem … Kult-Christen. Oder: Wie viel Vorbild brauchen wir? weiterlesen

Ursachen für Unterdrückung

Der Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit des UN-Menschenrechtsrats, Heiner Bielefeldt, sieht unterschiedliche Gründe, warum in so vielen Ländern religiöse Minderheiten unterdrückt werden. Gegenüber dem Kölner „Domradio“ sagte der katholische Theologe, dass Staaten auf diese Weise manchmal vom eigenen Versagen ablenken wollten. Eine Ursache für die Unterdrückung religiöser Minderheiten sieht Bielefeldt in der negativen Stimmung innerhalb der Bevölkerung. „Die kann sich sogar in richtigen Hassakten entladen“, sagt…>mehr. foto:1sock,flickr.com Ursachen für Unterdrückung weiterlesen

Islamstudie – Wozu die Aufregung?

Ob zur neuen Islamstudie, zu Sarrazin oder zur Debatte, ob der Islam zu Deutschland gehört: Unser Kolumnist Harald Martenstein kann die Aufregung nicht begreifen. Denn es geht um einfache Tatsachen. Ständig wird über den Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ debattiert. Der Innenminister Friedrich ist gegen den Satz. Ich kann die Debatte nicht begreifen, mir ist das zu hoch. Da es tausende Deutsche gibt, die muslimischer Religion sind, beschreibt der Satz doch einfach nur eine Tatsache. Oder sollen die alle ausgebürgert werden? Das ist ein Satz von etwa der gleichen Qualität wie: „Der Große Feldberg gehört zum Schwarzwald.“ Da kann doch nicht … Islamstudie – Wozu die Aufregung? weiterlesen

Muslime: Was die Integrationsstudie wirklich sagt

Eine Untersuchung zu jungen Muslimen sorgt für Furore. Dabei zeigt sie nur: Deutsche und Einwanderer müssen sich für bessere Integration gemeinsam anstrengen. An der Friedrich-Schiller-Universität in Jena ist man fassungslos: Eineinhalb Jahre hat ein Team aus Psychologen, Soziologen und Kommunikationswissenschaftlern akribisch geforscht. Wie es wirklich steht um die Lebenswelten junger Muslime in Deutschland, das wollten die Wissenschaftler gemeinsam mit Kollegen anderer Universitäten und einem Sozialforschungsinstitut herausfinden. Die Forscher haben möglichst genau gearbeitet. Sie wollten endlich empirisch belastbare Aussagen treffen können. Eine 750 Seiten starke Schrift ist entstanden, die am Donnerstagmittag veröffentlicht werden sollte. Doch dann das: ….>mehr. foto:mommy peace,flickr.com Muslime: Was die Integrationsstudie wirklich sagt weiterlesen

Koran – „Auf keinen Fall verbrennen“

Jüngst gab ja eine Koranverbrennung durch us-amerikanische Soldaten Anlass zu einem großen Eklat, bei dem dann auch gleich wieder einige Menschen starben.  Sicher sollte man so etwas nicht leichtfertig (bzw. gar nicht) tun, zumal man ja weiß, wie wichtig er manchen Gläubigen ist. Auch ich würde übrigens keine Bibel verbrennen, da mich dies doch zu sehr an die deutsche Vergangenheit erinnern würde. Entsorgen müsste ich sie auch nicht, denn man kann ja nie genug Bibeln im Haus haben ;-). (und notfalls könnte man sie doch lieber z.B. an die Zeugen Jehovas verteilen, damit diese mal eine richtige Übersetzung zur Hand … Koran – „Auf keinen Fall verbrennen“ weiterlesen

Wie peinlich: „Wehe, Du heiratest einen Moslem, sonst…“

„Der Umgang mit der Vikarin ist ein Skandal“. Kirche – Eine Vikarin in Württemberg darf nicht Pfarrerin werden, weil sie einen Muslim geheiratet hat: Der Fall sorgt gegenwärtig für Schlagzeilen. Kritik am Verhalten der evangelischen Landeskirche kommt auch aus den eigenen Reihen. Vor allem bei Fachleuten für den interreligiösen Dialog stößt die Entscheidung auf Kritik. Der Autor des folgenden Beitrags ist Studienleiter an der Evangelischen Akademie Bad Boll.>mehr. Lesen Sie auch: > Liebe macht vor Religionsschranken nicht halt. > Dialog zwischen Christen und Muslimen ist Friedensarbeit. foto:Leland Francisco Lel4nd,flickr.com Wie peinlich: „Wehe, Du heiratest einen Moslem, sonst…“ weiterlesen

Ägypten: Die unterschätzte Rolle der Religion

Via Zeit.de. Ägypten bleibt auch nach dem arabischen Frühling ein sehr islamisches Land. Jetzt entscheidet sich, ob die Revolution auch den Glauben befreien kann. Schwarz gekleidete Frauen drängen sich am Tag danach im Flur des koptischen Krankenhauses in der Ramses-Straße in Kairo. Manche schlagen sich aus Trauer und Verzweiflung selbst ins Gesicht, schreien und schimpfen. Umm Emad hingegen sitzt zusammengesunken auf dem Boden. Einen Sohn hat sie in der Nacht zum Montag …>mehr. foto: Simona Scolari,flickr.com Ägypten: Die unterschätzte Rolle der Religion weiterlesen

Coming-out in der Gemeinde

Wenn ich mich recht erinnere, wird berichtet, dass Jesus sich auch gerade denen zuwand, die ausgestoßen waren, unter anderem sogar Dirnen,den verhassten Zöllnern sowie generell gesellschaftlichen Aussenseitern – und mit ihnen respektvollen Umgang pflegte. Wie ungut das ins Bild mancher Gemeinde passt….- ich stieß eben zufällig auf folgenden Artikel zum Thema: Interview – Vor drei Jahren erlebte Michael Seufer das Coming-out eines seiner besten Freunde. Dies führte den Diakon und Sozialarbeiter dazu, sich intensiv mit dem Thema Homosexualität zu beschäftigen. Viele Gespräche mit homosexuell liebenden und überzeugten Christen haben Michael Seufer gezeigt, dass der Umgang mit schwulen und lesbischen Christen … Coming-out in der Gemeinde weiterlesen

Tag der Deutschen Einheit

via katholisch.de. Gottes Land in Sozialistenhand. Zeitzeugenbericht. Das atheistische DDR-Regime und die christlichen Kirchen standen auf Kriegsfuß. „Das SED-Regime ist davon ausgegangen, dass spätestens in den fünfziger Jahren die Kirchen sterben werden“, meint Christoph Pötzsch. Der 55-Jährige ist Kanzler des Bistums Dresden-Meißen, das sich zur Zeit der deutschen Teilung im Territorium der DDR befand. Dass die Prognose der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) nicht zur Realität wurde, verdankt die katholische Kirche Leuten wie ihm.>mehr. foto:Julia Prinsessan_J.,flickr.com Tag der Deutschen Einheit weiterlesen

Und wie oft verzeihst Du anderen ?

Von Ameleo. Brief an Petrus zu Mt 18,21-35 (Das Gleichnis vom unbarm- herzigen Schuldner). Lieber Petrus, sage mal, hast du Jesus das wirklich gefragt, wie oft du deinem Bruder vergeben sollst? Oder hat dir die matthäische Gemeinde diese Frage nur untergeschoben, weil sie irgendwie die Einstellung Jesu zum Thema Vergebung und seine Parabel von dem großzügigen Chef in einen Zusammenhang bringen wollte, da sie eigentlich selber Probleme damit in ihrer Gemeinde hatten? >mehr. foto: LexnGer,flickr.com Und wie oft verzeihst Du anderen ? weiterlesen

Oslo-Attentate: Deutschlands Rechtspopulisten fürchten um ihr Image

Via Zeit.de Die Anschläge von Norwegen haben die Rechtspopulisten in Deutschland verunsichert. Militante Neonazis dagegen zeigen offen Sympathie für den Massenmord. „Berlin solidarisch mit Oslo: Hauptstadt der Angst? Nicht mit
 uns!“ Unter diesem Motto sind am Montag knapp 20 Mitglieder der ultrarechten Gruppierung Pro Deutschland vor der norwegischen Botschaft in Berlin aufmarschiert. Bei  Anders Behring Breivik handele es sich lediglich um einen „fanatisierten Einzeltäter“, der weder „konservativ“ noch „christlich“ sei, behaupten die Rechtspopulisten. Die Demonstration ist ein Beleg dafür, wie sehr sich Deutschlands Rechtspopulisten nach den Anschlägen in Norwegen um ihr Image sorgen. Kein Wunder, stehen sie dem Attentäter ideologisch sehr … Oslo-Attentate: Deutschlands Rechtspopulisten fürchten um ihr Image weiterlesen

Oslo: Wie virtueller Hass zu echtem Terror wird

Ein Kommentar von Matthias Drobinski. Anders Behring Breiviks „Manifest“ mag krude sein, es ist aber nicht kruder und aggressiver als das, was auf islamfeindlichen Internetseiten diskutiert wird. Vom virtuellen Kampf im weltweiten Netz zum echten Terror – das ist das beunruhigend Moderne, das sich im Massaker von Oslo offenbart. Deshalb muss man den Hasspredigern dort, im Internet, entgegentreten. Im Letzten gibt es keine Antwort auf die Frage, warum einer unschuldige Menschen tötet im festen Glauben, Gutes zu tun. Es gibt keine wirkliche Erklärung für die Mischung aus höchster Rationalität und tiefstem Wahnsinn, die Anders Behring Breivik trieb, die Mischung aus … Oslo: Wie virtueller Hass zu echtem Terror wird weiterlesen

Neu aufgelegt: „Was jeder vom Islam wissen muss“

(via EKD-Newsletter Nr. 393, via Uwe Seibert) Etwa 4 Millionen Menschen, die sich zum Islam bekennen, leben in Deutschland. Sie sind Teil unserer Gesellschaft – als Arbeit- und Unternehmer, als Schüler, als Nachbarn, als Freunde. Fremd geblieben ist uns oft ihr Glaube. Die religiösen und theologischen Grundlagen des Islam und deren Bedeutung für die soziale und kulturelle Integration. Wie ist der Islam in Wirklichkeit einzuschätzen? Welches Bild entspricht der Wirklichkeit, welches ist Vorurteil, verzerrt oder nur ein Teil der Wahrheit? Und gibt es überhaupt den Islam? Hilfe bei der Beantwortung dieser und anderer Fragen bietet das Handbuch „Was jeder vom … Neu aufgelegt: „Was jeder vom Islam wissen muss“ weiterlesen

Bayerischer Rundfunk: Interview mit theolounge.de

Freundschaftsanfrage an Gott- Eine Glaubensreise durchs Social Web – 12.06.2011 Eine Glaubensreise durch das Social Web unternehmen Anna Schleinzer und Friederike Weede. Denn im Internet gibt es nicht nur alle möglichen religiösen Angebote, immer mehr Menschen verlagern ihre Kontakte dorthin. Und auch ihre Freundschaften, Begegnungen und Lebensfragen. Auch Gott ist im Internet zu finden, bei facebook zum Beispiel, dort nennt sich nämlich einer so. Was passiert, wenn man ihn „anklickt“? Das Interview mit Marc Gerlach und zur theolounge finden Sie relativ am Ende des Beitrags bei den Minuten 47 – 50. Folgender Link führt dorthin, fahren Sie auf der Seite … Bayerischer Rundfunk: Interview mit theolounge.de weiterlesen

Meschede: Integration beginnt mit Religion

Meschede. Sie stammt aus Olsberg und hat in Meschede ihr Abitur gemacht, Carolin Asisa Hammad, die Mathematik, Pädagogik und Islamunterricht studierte. „Ich bin eine Deutsche mit ägyptischem Herz“, sagt Tochter eines ägyptischen Vaters mit muslimischem und einer deutschen Mutter mit christlichem Bekenntnis. In ihrer Biographie sind also bereits verschiedene Kulturen und Bekenntnisse verbunden. Deshalb verwundert es nicht, wenn…>mehr. foto: T U R K A I R O,flickr.com Meschede: Integration beginnt mit Religion weiterlesen

Eine Kultur der Religionen: Juden, Moslems, Christen

Mittelalter. Al-Andalus, goldener Traum. Im Sommer 711 begann die arabische Herrschaft in Spanien. Sie schuf eine Kultur, in der Muslime, Juden und Christen zueinander fanden. Gehört der Islam zu Europa? Gehören Moscheen neben Kirchen? Oder müssen wir uns abschotten, den Bau von Minaretten neben Glockentürmen verbieten? Ist der Islam etwas Fremdes, das uns von außen bedroht? Wer ist Wir?, so formuliert Navid Kermani die erste, die naheliegendste Gegenfrage im Titel seines neuesten Buches.>mehr. foto: fusky,flickr.com Eine Kultur der Religionen: Juden, Moslems, Christen weiterlesen

Kopftücher – „Es ist doch nur ein Stück Stoff“

Das Kopftuch verschleiert den Blick des Betrachters. Seren Basogul fotografiert Frauen mit Tuch. Im Interview erklärt sie, was die Bilder bewirken. Frage: Frau Basogul, was bedeutet Ihnen persönlich das Kopftuch? Seren Basogul: Ich bin gläubige Muslimin und denke, dass es meine religiöse Pflicht ist, das Tuch zu tragen. Das war eine sehr durchdachte Entscheidung. Ich bin in der Nähe von Aachen aufgewachsen, meine Eltern…>mehr. foto: Joe Shlabotnik,flickr.com Kopftücher – „Es ist doch nur ein Stück Stoff“ weiterlesen

„Da muss man durchgreifen!“

Szene beim Ausflug mit dem Fahrrad: Eine kleine Steigung, zwei Frauen und eine Elfjährige mit Schutzhelmen kommen mir entgegen. Abgeschlagen hinter ihnen heulend, mit einem kleinen, vom Weinen geröteten Gesicht ein vielleicht Achtjähriger. Er schluchzt seinen Schmerz und seine Wut hinaus, dass die anderen nicht auf ihn warten und er nicht mithalten kann. “Da muss man durchgreifen!” sagt ungerührt die eine Frau zur anderen. “Wenn der die Kraft zum Fahren nimmt, die er zum Weinen braucht, haben wir kein Problem mehr!”>mehr. foto:Liz Kasameyer Bukutgirl,flickr.com „Da muss man durchgreifen!“ weiterlesen

Ägypten: Fundamentalistische Gewalt gegen Kopten

Via intra-tagebuch. Nach der kürzlichen Befreiung Ägyptens von der Diktatur Mubaraks schien sich auch das Verhältnis von Christen (Kopten) und Muslimen zu entspannen. (…) Aber die Versöhnung ist im “neuen” Ägypten gefährdet, weil zum einen ultrakonservative Kräfte mit ihrer Auslegung des Islam die Glaubensfreiheit Andersdenkender nicht akzeptieren wollen. Zum andern scheinen alte “Seilschaften” des verjagten Regimes ein Interesse daran zu haben, Muslime gegen die Kopten aufzubringen.>mehr. foto:palo paloetic,flickr.com Ägypten: Fundamentalistische Gewalt gegen Kopten weiterlesen

Papst ruft zur Solidarität mit Fremden auf

Benedikt XVI. feiert Messe mit 300.000 Gläubigen. Venedig – Papst Benedikt XVI. hat bei einer großen Messe in Mestre bei Venedig die Menschen im Nordosten Italiens zur Solidarität mit Fremden aufgerufen. Beim Gottesdienst im San-Giuliano-Park sagte er am Sonntag, in der Region lebten seit alters her Menschen unterschiedlicher Sprachen, Kulturen und politischer Vorstellungen zusammen. Diese alte spirituelle Einheit müsse…>mehr. foto:Giampaolo Macorig,flickr.com Papst ruft zur Solidarität mit Fremden auf weiterlesen

„Islamismus auf dem Rückzug“ (Video)

via forumamfreitag.zdf.de. Bundeskanzlerin Merkel äußerte Freude über die Tötung von Terrorchef Bin Laden. Deswegen steht sie jetzt in der Kritik. Der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime, Aiman Mazyek, nimmt zur Tötung Bin Ladens, ihren Folgen und den Debatten danach im Gespräch mit „Forum am Freitag“-Moderator Abdul-Ahmad Rashid Stellung. > Video sehen. foto: reto fetz swisscan,flickr.com „Islamismus auf dem Rückzug“ (Video) weiterlesen

Jesu Tod und Auferstehung – ein Gespräch mit Moslems

Via gott.net. Warum musste Jesus sterben? Ein Gespräch. In Berlin hatte ich ein sehr eindrückliches Erlebnis mit Christen und Moslems in einem Studentenwohnheim. Wir saßen bei wunderbarem Sommerabend-Wetter im Innenhof. Natürlich kamen wir sofort auf das Thema Religion. Was sonst? Mohammed ist immer im Gespräch. Wir verabredeten, dass jeder das sagen und fragen dürfe, was er auf dem Herzen beziehungsweise im Kopf habe. Und jeder dürfe und solle ausreden.>mehr. foto: Feggy Art,flickr.com Jesu Tod und Auferstehung – ein Gespräch mit Moslems weiterlesen

Migration: Die fremdenfreundlichen Deutschen

Die Bürger sehen das Thema Einwanderung entspannter, als Politiker glauben. Und sie haben nichts gegen die Aufnahme neuer Flüchtlinge. Ein „trampelnder, trompetender Elefant“ namens Thilo Sarrazin hat mit seinen wirren Thesen im vergangenen Herbst das zerbrechliche Vertrauen von Deutschen und Migranten ineinander erschüttert. So formuliert es der Integrationsforscher Klaus J. Bade und mit ihm die Fachexperten des…>mehr. foto:viernullvier,flickr.com Migration: Die fremdenfreundlichen Deutschen weiterlesen

Warum ist es so hart, wirklich tolerant zu sein?

Via Sueddeutsche.de; Uwe Seibert; „Passt schon? Seltsame Sitten, laute Rasenmäher, fremde Religionen: Ohne Toleranz kommt keine moderne Gesellschaft aus. Aber warum ist es so hart, wirklich tolerant zu sein?“ Lesen Sie dazu einen Beitrag von Dr. Dr. Rainer Erlinger in seiner Kolumne „Die Gewissensfrage“.>Hier lesen. foto: naughton321 / naughton,flickr.com Warum ist es so hart, wirklich tolerant zu sein? weiterlesen

Das Kreuz bleibt hängen

Menschenrechtsgericht lässt Kruzifixe in Schulen doch zu. Straßburg – Kruzifixe in italienischen Klassenzimmern sind doch zulässig. Eine Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hob am Freitag in Straßburg eine anderslautende Entscheidung aus erster Instanz wieder auf. Im…>mehr. foto:alles-schlumpf / Daniela Hartmann,flickr.com Das Kreuz bleibt hängen weiterlesen