Wenn Gott mitten im Liebesmenü redet | Mein Gott und die Welt

Stefan* erzählt im Gottesdienst sein kürzliches Erlebnis. Er war mit seiner Frau ein paar Tage auf Liebesurlaub. Die Kinder waren versorgt, so dass sie beide diese Zeit geniessen konnten. Was Stefan eigentlich nicht so lag waren Essen, bei denen es … Wenn Gott mitten im Liebesmenü redet | Mein Gott und die Welt weiterlesen

Lieber Holzhacken…

Günter J.Matthia. Die Kirche / Gemeinde gibt Antworten auf Fragen, die niemand gestellt hat. Wem dieses Zitat zuzuschreiben ist, konnte ich nicht herausfinden, aber es beschreibt einen Zustand, der wohl zumindest teilweise nicht von der Hand zu weisen ist. Auf allerlei »christlichen« Webseiten und Blogs werden Antworten auf Fragen gegeben, die höchstens für »Eingeweihte« interessant sind. Bento fand kürzlich nach mehrstündiger Lektüre, dass Holzhacken die sinnvollere Tätigkeit sein kann: Surfen und Holzhacken Womöglich liegt das daran, dass Christen oft gar nicht wissen, welche…>mehr. foto: anne, FrozenCapybara,flickr.com Lieber Holzhacken… weiterlesen

Charismatisch versus emergent – muss das eigentlich sein?

Günter J.Matthia. Wer Großes versucht, ist bewundernswert, auch wenn er fällt. -Lucius Annaeus Seneca Die charismatische Bewegung am Ende Wenn etwas zu Ende geht oder ist, dann heißt das keineswegs, dass es schlecht oder falsch gewesen sei. Im Gegenteil. Es kann ungeheuer wertvoll, bereichernd, unvergesslich sein und sogar bleiben. Zum Beispiel ein wunderbarer Konzertabend – der bleibt noch lange in Erinnerung, lässt sich womöglich als Tonkonserve nachempfinden, hat das Leben bereichert, schöne Stunden geschenkt, war alles andere als vergeudete Zeit oder Mühe, weder für die Musiker noch für die Zuhörer. Oder nehmen wir eine Lebensphase: Eine Kindheit, gefüllt mit Abenteuern, Erfolgen und … Charismatisch versus emergent – muss das eigentlich sein? weiterlesen

„Du gehörst in mein Team.“

„Glaube ist Privatsache.“ Ein oft gehörter Satz. Für viele Leute ein Gefühl, das sie mit sich herumtragen. Diese Meinung ist ein enormer Irrtum. Gewiss gibt es Erfahrungen im Glauben, die man ganz allein erlebt. Einen Notschrei zu Gott in einer schwierigen Lage kann jemand nur ganz allein und im Gebet bei Gott loswerden. Aber privat war der Glaube noch nie in der Geschichte des Glaubens. Das Ich war immer sofort auf sein Du bezogen und beides auf das Wir der Jesus-Christus-Gemeinde.>mehr. foto:Dawn (Willis) Manser,flickr.com „Du gehörst in mein Team.“ weiterlesen

Wohin fährt die Gemeinde ?

Von Ameleo. Fragmente eines Widerspruchs gegen die zunehmende Reduktion von Kirche und Gemeinde auf die sonntägliche Eucharistiefeier In Zusammenhang mit den offensichtlich inzwischen in so gut wie allen deutschen (deutschsprachigen?) Bistümern üblichen Gemeindefusionen zu Groß- und Größtgemeinden und den damit verbundenen Kirchenschließungen und Streichungen von Gottesdiensten zugunsten von zentralen Eucharistiefeiern in Zentralpfarreien taucht immer wieder eine ähnliche Argumentation auf: Die Leute sind doch mobil. „Wer zum Aldi und zum Baumarkt fahren kann, der kann auch zur Messe fahren.“ (aktuell in diesem Interview mit Prälat Imkamp, in dem er Bischof Zdarsa zitiert und sich dessen Ansicht zu eigen macht. Das Interessanteste an dem verlinkten Artikel … Wohin fährt die Gemeinde ? weiterlesen

Ein Jesus Freak zwischen Kiez,Koks,Kirche

«Jetzt war ich also offiziell ein Junkie», bekennt Martin Dreyer schon auf den ersten Seiten seiner Biografie «Jesus-Freak – Leben zwischen Kiez, Koks und Kirche». Enden muss er deshalb nicht am Tiefpunkt, weiss «Jesus-Freaks»-Gründer Martin Dreyer. In seinem neuen Buch beschreibt Martin Dreyer seinen totalen Absturz vor 13 Jahren. «Ich spritzte mir eine Überdosis – was mir zu dem Zeitpunkt nicht klar war. Vermutlich bin ich sofort ins Koma gefallen und lag dort drei Tage in meinem Zimmer.» Dreyer überlebt, es folgen Jahre der Rehabilitation.>mehr. foto:mzeecedric,flickr.com Ein Jesus Freak zwischen Kiez,Koks,Kirche weiterlesen

Jugendkirchen: „Neue Bilder von Jesus malen“

Gemeinden – Brauchen junge Menschen eine eigene Kirche? „Ja“, sagt die rheinische Landesjugendpfarrerin Simone Enthöfer (43), die aber sofort hinzufügt: „Doch Jugendliche kosten auch Geld.“ Um das 220-köpfige Parlament (die Synode) ihrer mit 2,8 Millionen Mitgliedern zweitgrößten Landeskirche nicht von vornherein zu verprellen, hat sie ihren Antrag auf mehr Jugendkirchen ohne finanzielle Forderungen eingereicht. Und damit Erfolg gehabt.>mehr. foto:lars hammar,flickr.com Jugendkirchen: „Neue Bilder von Jesus malen“ weiterlesen

Wozu leben wir eigentlich ?

wozu-flickr.jpgPredigtserie. „Wozu lebst Du eigentlich ?“

Das ist eine Frage, die man sich nicht jeden Tag stellt – sondern dann, wenn es nicht mehr läuft, wenn Probleme auftreten, wenn man sich fragt, was das Ganze denn soll. Hier ein paar gute Antworten.

„Wozu leben wir eigentlich ?“ weiterlesen

Herr K. besucht einen Hauskreis

Via Günter J. Matthia. 19:00 Uhr: Etwas unentschlossen steht Herr K. vor dem Haus, in das er zu einem Hauskreis eingeladen wurde. Das Gebäude ist nicht rund. Es ist in einer gerade Straße gelegen, nicht etwa in einem Kreis von Häusern um einen Platz herum. Was ein Hauskreis sein mag, weiß er nicht, die Dame, die ihn so freundlich eingeladen hatte, ging wohl davon aus, dass der Begriff Allgemeingut sei. Nun zögert Herr K.: Ob es wirklich angebracht ist, bei wildfremden Menschen an einem Mittwoch um 19 Uhr aufzukreuzen und zu erklären, dass man eingeladen sei? Auf dem Zettel hatte er … Herr K. besucht einen Hauskreis weiterlesen

Der Grabtuch-Code

Forscherin will Bestattungsurkunde Jesu entziffert haben. – In diesen Tagen erschienen die Beobachtungen von Barbara Frale als Buch. Doch kaum ist es auf dem Markt, melden selbst jene starke Zweifel an, die das Tuch für echt halten. Wenige Monate vor dem Besuch des Papstes in Turin braut sich eine Kontroverse zusammen. > mehr. foto: extra medium,flickr.com Der Grabtuch-Code weiterlesen

Ihr sollt ein Segen sein

Ein Segen kann ich nicht sein,
denn ich habe keine Arbeit,
trinke zuviel
und liege dem Staat auf der Tasche.

Ein Segen kann ich nicht sein,
dafür bin ich zu alt
und brauche Pflege
und meiner Familie bin ich eine Last. „Ihr sollt ein Segen sein“ weiterlesen

Diese Relilounge…

Unsere Suchmaschine sieht jetzt anders aus. Wenn Sie mal testen möchten, dann klicken Sie doch einfach drauf: http://www.relilounge.de Sie ist 100% google, allerdings mit speziellen Schwerpunkten. Wenn Sie bei google nach „Huber“ suchen, dann finden Sie z.B. den Huber, der Autoschrauben herstellt. Wenn Sie dasselbe auf der relilounge.de machen, dann finden Sie den ehemaligen EKD Vorsitzenden „Wolfgang Huber“. Ist doch nicht unkomfortabel, oder. Empfehlen Sie sie einfach weiter, wenn Sie sie mögen, die relilounge.de. Gratias. Ach, auf professionelles Äußeres wurde hier verzichtet. Cool braucht die Seite nicht zu sein – lieber: bewusst uncool. (…oder ist das schon wieder cool … … Diese Relilounge… weiterlesen

Gott im Internet bekannt machen

«Was damals die Erfindung des Buchdruckes für die Verbreitung des Evangeliums, Bildung und Kommunikation war, ist heute das Internet», sagt Internet-Experte Tony Whittaker. «Unglücklicherweise sind es verhältnismässig wenig christliche Gruppen, welche das Potential erkennen und nutzen.» > mehr. foto: nathan,flickr.com Gott im Internet bekannt machen weiterlesen

Liebe deinen Atheisten wie dich selbst !

Jeder kann in seinem Bekanntenkreis Atheisen entdecken, aber warum sollte man sich überhaupt die Mühe machen? Jeder soll doch glauben oder nicht glauben, was er will – was soll ich mich damit herumschlagen? Meiner Meinung nach sollten Christen sprachfähig werden und Auskunft über ihren Glauben geben können. Sprachfähigkeit heisst: Den Menschen beim Nicht-glauben-können abholen und ihm Mut machen, sich auf die Suche zu begeben. Wer heute nach christlichen Standpunkten fragt, erwartet berechtigterweise überzeugende und zeitgemässe Antworten. > mehr. foto: napalm filled tires,flickr.com Liebe deinen Atheisten wie dich selbst ! weiterlesen

Perikles und die Stadt

Akropolis_AthenIch war neulich seit langem mal wieder auf einer Party. Bin kein grosser Partygänger und normalerweise kann ich mich drücken, ging diesmal aber nicht. Glücklicherweise gab es einige interessante Gespräche, unter anderem eins über Gemeindemodelle und –vision. Ich habe später zuhause noch weiter über das Thema nachgedacht und mir ist ein Satz von Perikles eingefallen: „alles Gute fliesst in die Stadt, weil die Stadt Grösse hat“. Ich hoffe, er hat das wirklich gesagt, ich zitiere aus dem Gedächtnis nach einem Spielfilm (City Hall), den ich mal gesehen habe… ;-)
Ich glaube, dass die meisten Christen, natürlich die Pastoren vorneweg, über (ihre) Gemeinde denken wie Perikles über Athen: alles Gute muss in die Gemeinde fliessen, weil die Gemeinde Grösse hat – sie ist Gottes Plan und Strategie, etwas wofür es sich lohnt, alles zu geben. Alles verfügbare an Zeit, Geld, Gebet, Motivation usw. muss in die Gemeinde fliessen, die damit schnell zu einem Selbstzweck wird, denn was macht die Gemeinde mit all den Ressourcen, die sie bekommt? Sie wird grösser… „Perikles und die Stadt“ weiterlesen