„Atheistische Populationen verebben“: Ohne Religion fehlt es an Kindern – n-tv.de

Der Religionswissenschaftler Michael Blume hat sich 10 Jahre lang mit der Frage beschäftigt, welche Auswirkungen die Religion auf die Geburtenraten einer Gesellschaft hat. Sein Fazit: Ohne Religion mangelt es an Kindern. Damit hat er eine Frage der Evolutionsforschung gelöst, über … „Atheistische Populationen verebben“: Ohne Religion fehlt es an Kindern – n-tv.de weiterlesen

Plastikflaschen: Schadet das Wasser der Gesundheit? – SPIEGEL ONLINE

Treten aus Kunststoffverpackungen hormonähnliche Substanzen aus? Frederik Jötten geht auf Nummer sicher, schüttet gekauftes Wasser in den Abfluss und bestellt selbst im Restaurant Leitungswasser. Es gibt drei Möglichkeiten, auf mögliche Schadstoffe im Mineralwasser zu reagieren. Die erste ist, sie zu … Plastikflaschen: Schadet das Wasser der Gesundheit? – SPIEGEL ONLINE weiterlesen

Auch Lauftempo ist egal: Kurze Läufe bringen genauso viel wie langes Joggen – Laufen – FOCUS Online – Nachrichten

Wer etwas für seine Gesundheit tun möchte, muss dafür nicht stundenlang im Höchsttempo durch die Gegend sprinten. Eine neue Studie zeigt, dass fünf bis zehn Minuten tägliches Laufen in Normaltempo genauso förderlich für die Gesundheit sind….Auch Lauftempo ist egal: Kurze … Auch Lauftempo ist egal: Kurze Läufe bringen genauso viel wie langes Joggen – Laufen – FOCUS Online – Nachrichten weiterlesen

Günter J. Matthia: Entschleunigung und Achtsamkeit – die lange Liste

Wenn du die Berührung mit der inneren Stille verlierst, verlierst du den Kontakt mit dir selbst. Wenn du den Kontakt mit dir selbst verlierst, verlierst du dich in der Welt. -Eckhard Tolle Am Ende meiner Einführung [Link] in diese Artikelserie … Günter J. Matthia: Entschleunigung und Achtsamkeit – die lange Liste weiterlesen

Ramadan und Schule: Nichts essen, nichts lernen – Bildung – Süddeutsche.de

Schüler, die von Tag zu Tag unkonzentrierter und blasser werden. Im Ramadan sind sie an deutschen Schulen keine Seltenheit. Für Lehrer ist der Umgang mit fastenden Kindern und Jugendlichen eine Herausforderung – denn Handlungsrichtlinien fehlen. Ramadan und Schule: Nichts essen, nichts … Ramadan und Schule: Nichts essen, nichts lernen – Bildung – Süddeutsche.de weiterlesen

Grusskarten: Sylvester & Neujahr !

Hier gibts Karten an alle Lieben und Freunde und Verwandten und auch an solche, die es werden sollen… Hier alle Karten: Direkt auf die Karte klicken zum Verschicken: >  Hier verschicken.   Grusskarten: Sylvester & Neujahr ! weiterlesen

Das Hohelied der Liebe – modern

Martin Dreyer. Wenn ich alle ‪#‎Langenscheidt‬ Wörterbücher der Welt besäße,/ wenn ich den ‪#‎Google‬ Übersetzer auf meinem Handy hätte,/ aber ich wüsste die Bedeutung von Liebe nicht, /dann würde ich den Menschen nur auf die Nerven gehen, wie ein Feedback im Lautsprecher, oder ein Sylvesterböller, der direkt neben meinem Ohr explodiert. Wenn ich alle ‪#‎Aktienkurse‬, die ‪#‎Lottozahlen‬ und das ‪#‎Wetter‬ der nächsten Woche im Voraus wissen würde,/ wenn ich selbst die geheimsten Datenbanken der ‪#‎NSA‬ anzapfen könnte,/ wenn ich alle Handygespräche von @Angela_Merkel, @BarackObama und Vladimir @PutinRF_ENG gleichzeitig abgehört hätte,/ wenn ich jeden Artikel auf ‪#‎Wikipedia‬ auswendig könnte und alle ‪#‎Suchmaschinen‬ … Das Hohelied der Liebe – modern weiterlesen

Dankbarkeit … 101 konkrete Gründe, dankbar zu sein!

Roman Scamoni. Gedanken für meine Predigt am Sonntag – wofür bin ich eigentlich dankbar? Kann man 100 Dinge aufzählen, für die ich wirklich von ganzem Herzen dankbar bin? Klingt herausfordernd, oder? Ich will es mal versuchen – um das zu vereinfachen, habe ich 10 Bereiche ausgesucht, in denen ich jeweils 10 Dinge finden will, für die ich Gott dankbar bin…>mehr. Lesen Sie auch: > Warum lässt Gott das zu ? foto: S. Hofschlaeger  / pixelio.de Dankbarkeit … 101 konkrete Gründe, dankbar zu sein! weiterlesen

Allerheiligen. Gilt für alle Heiligen

Josef Bordat. Das Verständnis der Katholischen Kirche von Seligkeit und Heiligkeit und das Verfahren zur Selig- und Heiligsprechung Heute feiert die Kirche das Fest Allerheiligen. Sie gedenkt dabei der Seligkeit und Heiligkeit von Menschen, deren Leben in besonderer Weise auf Gott ausgerichtet war, so dass es als in Ewigkeit geglückt angesehen werden kann. Zugleich sind diese Menschen für uns Vorbilder im Glauben. Ich möchte im folgenden Beitrag zu klären versuchen, wie der Prozess abläuft, durch den man in der Katholischen Kirche selig bzw. heilig wird, und was dieses Verfahren über den Seligkeits- bzw. Heiligkeitsbegriff der Kirche aussagt. Das Verfahren der Selig- … Allerheiligen. Gilt für alle Heiligen weiterlesen

Online-Spiel zum Reformationstag: Abenteuer mit Martin Luther

Auf dem evangelischen Kinderportal „kirche-entdecken.de“ ist ab dem 31. Oktober 2013 das Spiel „Martin Luthers Abenteuer“ online. Kinder erfahren auf spielerische Weise einiges über die Person und das Leben des Reformators, der sich vom furchtsamen Studenten hin zum mutigen Reformator wandelte. „Du kommst genau im richtigen Moment! Siehst Du die dunklen Wolken da oben? Vor denen hat Martin ganz schön Angst“, begrüßt Spielführerin Kira, eine Elster, den Besucher zur ersten Aufgabe. Los geht’s: Die Zeichentrick-Animation zeigt einen Feldweg…>mehr. foto: Hajo Rebers  / pixelio.de Online-Spiel zum Reformationstag: Abenteuer mit Martin Luther weiterlesen

Die Haltung der Deutschen zur Abtreibung

Josef Bordat. Der Kollege Tiberius weist auf eine Studie der TNS Infratest Sozialforschung aus 2012 hin, bei der rund 1600 erwachsene Deutsche nach ihrer Haltung zur Abtreibung befragt wurden. Die Studie ergab, dass die Mehrheit der Befragten grundsätzlich gegen Abtreibung ist. Ohne Vorliegen einer Indikation sollte eine Frau nicht abtreiben dürfen, meinen 59 Prozent der Probanden, 41 Prozent sind für eine gesetzliche Ermöglichung der Abtreibung ohne Offenlegung der Gründe. Nur unwesentlich höher ist die Zustimmung bei Vorliegen einer sozialen Indikation (Ja: 42 Prozent, Nein: 58 Prozent)…>mehr. Lesen Sie auch: > Berlin 2020. Perspektiven für die Zukunft der deutschen Hauptstadt foto: Rheinlaender  / pixelio.de Die Haltung der Deutschen zur Abtreibung weiterlesen

Beim Barte des Theolunken!

Roman Scamoni. Welches Datum haben wir am Freitag? Genau, es ist Monatsbeginn – der erste Movember! Moment mal, lieber Theolunke – da hast du dich verschrieben. Es ist doch … genau, Movember! Was soll denn das bitteschön sein? Man kann kurzerhand bei Google eine Suchanfrage eingeben – hier werden Sie geholfen. Oder einfach weiterlesen, dann erfahrt ihr auch, warum sich der Theolunke für den “Movember” interessiert! Im “Movember” geht es um Männer. Um echte Kerle, die geballte Ladung Testosteron – und natürlich um Bärte!…>mehr. foto: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de Beim Barte des Theolunken! weiterlesen

Die Sache mit der religösen Kindererziehung… …oder erziehen die Kinder die Erwachsenen?

Ismael Kluever. Moby Dick im Himmel.  Ich beneide Geschichtenerzähler. Jene Leute, die das Talent haben, aus irgendeiner Banalität ein Drama in drei Akten zu machen. Selbst gehöre ich zum Geschlecht der Einsilbigen, die denken, sie müssten für jedes gesprochene Wort Telegrammgebühren bezahlen. Außerdem ist mein biederes Kleinbürgerdasein recht arm an spannenden Erlebnissen. Da bin ich immer dankbar für Menschen, die mir irgendwelchen Gesprächsstoff liefern. Zum Beispiel für Heidi. Vor einigen Jahren besuchten wir zusammen einen Computerkurs. Heidi arbeitet am Institut für Meereskunde und fährt auch auf Forschungsschiffen mit. Wie alles Schiffsvolk steckt sie voller Döntjes. Seekranke Studenten kann Heidi so … Die Sache mit der religösen Kindererziehung… …oder erziehen die Kinder die Erwachsenen? weiterlesen

Heldinnen gesucht !

Roman Scamoni. Ca. 95% aller Eltern, die erfahren, dass ihr ungeborenes Kind eine Behinderung haben wird, entschließen sich für eine Spätabtreibung! Und ich vermute, in keinem einzigen Fall wird so eine Entscheidung leichtfertig getroffen! Hinter diesen Zahlen stecken unzählige Einzelschicksale und es ist nicht in meinem Sinn, hier zu urteilen oder die Menschen, die diese Entscheidung getroffen haben, niederzumachen! Und doch will ich nicht schweigen – denn neben den Eltern, die unter so einer Entscheidung leiden, gibt es noch jemanden den das betrifft: Das ungeborene Kind, das nicht einmal die Chance auf den ersten Atemzug bekommen hat. Wegen einer Behinderung. Es … Heldinnen gesucht ! weiterlesen

Tim lebt !

Via theolunke. Mein letzter Beitrag “Ihr Blut an unseren Händen” hat heute, 24 Stunden nachdem ich in online gestellt habe, um 800% mehr Leser als der Durchschnitt meiner anderen Artikel! Es freut mich doch irgendwie, dass dieses Thema die Menschen nicht kalt lässt! Dass es uns nicht egal ist, wenn Menschen mit Downsyndrom oder anderen Behinderungen noch VOR ihrem ersten Atemzug getötet werden! Ich möchte euch in diesem Zusammenhang einen bemerkenswerten jungen Mann vorstellen. Kennt ihr “Tim”? Tim sollte 1997 umgebracht werden…>mehr. foto: JMG  / pixelio.de Tim lebt ! weiterlesen

Die häufigsten Gründe, warum Paare wegen Geld streiten

…und wie sie das (vielleicht) vermeiden können. Von Roland Kopp-Wichmann. Streit um die Finanzen ist einer der Hauptgründe für eine Scheidung. Jedenfalls in Amerika, wie einige Studien zeigen. Und fast jeder, der in einer Partnerschaft lebt, kennt immer mal das Thema. Der andere ist entweder zu geizig, zu großzügig oder gibt das Geld für die falschen Dinge aus. Konflikte entstehen ja immer dort, wo Wahlmöglichkeiten sind. Also wo man dieselbe Sache unterschiedlich betrachten kann. Deswegen streiten Paare über Sex, Kindererziehung und die richtige Ernährung. Aber warum über Geld?…>mehr. foto: rico kühnel  / pixelio.de Die häufigsten Gründe, warum Paare wegen Geld streiten weiterlesen

Oma – Tag

Andreas Meißner. Nur mal so zur Erinnerung: Am 13. Oktober ist (wieder) Oma-Tag in Deutschland. Oder auch am 14. Oktober. So ganz genau weiss man es nicht, weil wir da als Deutsche ein wenig hinterherhinken. International gesehen. Denn bei uns gibt es diesen Tag erst seit 2012, also gerade mal ein Jahr. Andere Länder feiern dieses Ereignis schon länger:…>mehr. foto: Steffi Pelz  / pixelio.de  Oma – Tag weiterlesen

Zum letzten Mal.Pastors Garten

Christoph Hübener. (Blättern Sie bis Seite 26). Kein Nachruf! Das wird jetzt kein Nachruf. Kein Abgesang. Es wird auch keine Aufzählung von Begebenheiten, die mal waren. Doch ein persönliches Bekenntnis. Das erste Mal, als ich über Josef Kalkusch´s Idee stolperte, war, als ich vor ein paar Jahren seine Einladung zu Himmelfahrt las: Fälschlicherweise – aber traditionskonform – gilt der sogenannte Vatertag als ein Freibrief für bestimmte Unternehmungen. Anders in Sachsenhagen: Pastor Kalkusch lädt nach dem Gottesdienst zum alkoholfreien Bier. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern: einfach so. Bitte kommt vorbei. Setzt euch hin, trinkt ein Bier mit mir. Bei mir. Mehr nicht…>mehr. foto: Helene Souza  / pixelio.de Zum letzten Mal.Pastors Garten weiterlesen

Nonverbale Kommunikation 2: Der Zauber des Lächelns.

Ismael Kluever. In der Diskussion des Blogposts “Wie definierst Du Liebe?” kam die Frage auf, welche Rolle äußerliche Schönheit für Partnerschaft und Liebe spielt. Ich möchte das zum Anlass nehmen, das einmal unter “Laborbedingungen” zu untersuchen und bei dieser Gelegenheit das Thema nonverbale Kommunikation wieder aufzugreifen. Das Labor war der Verkaufsraum einer Apotheke an meinem früheren Studienort. Und ich war selbst Teil dieses Experimentes, das sich …>mehr. foto: Günter Havlena  / pixelio.de Nonverbale Kommunikation 2: Der Zauber des Lächelns. weiterlesen

Nachtrag zur Orientierungshilfe zu Familie und Ehe

Uwe Hermann. Vor einer Woche habe ich einen ausführlichen Netzrundblick zur Orientierungshilfe der EKD zu Ehe und Familieveröffentlicht. Der Sturm hat sich inzwischen ein wenig gelegt, aber es weht immer noch eine steife Brise. Deshalb habe ich hier Links zu Artikeln gesammelt, die ich übersehen hatte oder die inzwischen erschienen sind. Ich empfehle, hier und da auch mal in die Kommentare zu den jeweiligen Artikeln zu schauen. Es ist schon bedauerlich, auf welchem Niveau manche Christen diskutieren. Ich meine nach wie vor, dass…>mehr. foto: S. Hofschlaeger  / pixelio.de Nachtrag zur Orientierungshilfe zu Familie und Ehe weiterlesen

Netzrundblick Nr. 2 Streit und Zank um Ehe und Familie

Uwe Hermann. Die Orientierungshilfe der EKD zu Ehe und Familie ist schon kurz nach ihrem Erscheinen heftig umstritten. Ich versuche in diesem Artikel eine Übersicht über die Orientierungshilfe selbst und die Diskussionen im Internet zu bringen. Natürlich kann das nicht vollständig sein. Wenn ihr weitere Hinweise und Quellen aus dem Netz habt, dann schreibt doch bitte einen Kommentar. Ich halte die Orientierungshilfe für eine gute Grundlage für die weitere Diskussion über das Thema Familie und Ehe. Auch wenn ich nicht in allem mit den Aussagen übereinstimme. Es gibt aber eine Fülle wertvoller Denkanstöße…>mehr. foto: berwis  / pixelio.de Netzrundblick Nr. 2 Streit und Zank um Ehe und Familie weiterlesen

Spätabtreibung. Einige moralische Anfragen

Josef Bordat. In Texas sollten Abtreibungen nach der 20. Schwangerschaftswoche verboten werden. Dass und warum dies nicht gelang, wird derzeit in der TAZ bejubelt. Das ist eigentlich nicht die Nachricht, die mich interessiert, obgleich es Bände spricht. Mich interessiert vielmehr, wie sich mit immer weicheren Konditionen im Lebensschutz die Befürworter einer weitestgehenden Liberalisierung selbst widerlegen. Denn: Die Tatsache, dass ein fünf Monate alter Embryo weit genug entwickelt ist, um Schmerzen zu empfinden, zeigt zum einen, dass es bei der 12-Wochen-Frist gar nicht um „Empfindungsfähigkeit“ und „Schmerzfreiheit“ geht, sondern um pragmatische Fragen der Durchführbarkeit von Abtreibungen. Ahnen konnte man das schon vorher, denn die … Spätabtreibung. Einige moralische Anfragen weiterlesen

Autobahnkirche – Mit Gottes Segen in den Urlaub

Uwe Hermann. Rechtzeitig vor der Urlaubs- und Ferienzeit möchte ich euch heute einmal auf die Autobahnkirchen in Deutschland aufmerksam machen. Anlass dafür ist die Neueröffnung einer Kirche an der A45 bei Wilnsdorf im Siegerland.  Viel zu oft artet die Fahrt im eigenen Auto in den Urlaub in Stress aus. Ganz besonders nervig ist es, wenn man im Stau hängenbleibt. Vielleicht wäre es ja mal eine Idee, die Fahrt so zu planen, dass man an einer “strategisch günstigen Stelle” nicht einfach nur eine Rast einplant, sondern eine Kirche an der Autobahn besucht. Diese Kirchen haben meist eine ganz besondere Ausstrahlung. Ich bin … Autobahnkirche – Mit Gottes Segen in den Urlaub weiterlesen

Pastor auf Bestellung

Manon Priebe. Ein weißes Prinzessinen-Kleid mit Schleier und Spitzen-Schleppe. Der große Auftritt, eine festliche Location, Musik, die das Schluchzen überspielt. Und ein Pastor, im festlichen Gewand, der schlaue, tiefsinnige Dinge sagt. Für viele ist das die Traumvorstellung einer Hochzeit. Doch woher den Pastor nehmen, wenn man gar nicht Kirchenmitglied ist? Samuel Diekmann hat die Lösung. Sie heißt „Rent A Pastor“ und ist eine Agentur für freie Redner, buchbar für Trauungen und Beerdigungen. Allesamt Männer mit religiösen Hintergrund, die Mehrzahl ausgebildete Theologen. Diekmann, selbst Pastor in einer freien evangelischen Gemeinde, wurde oft gebeten, eine Trauung durchzuführen. Er erkannte die Marktlücke und gründete die … Pastor auf Bestellung weiterlesen

“mmh…” Küssen verboten?

Mechthild Werner. Wisst ihr, was “Philematologie” ist? Die Wissenschaft des Kusses. Was es alles gibt. Friedenskuss, Osterkuss, Bruderkuss, Schwesterkuss, Judaskuss, Luftkuss, Überraschungskuss, Riechkuss… Und 34 Gesichtsmuskeln agieren beim Küssen. Nu ja, wer wird eigentlich Philematologe? Keine Ahnung. Ich ahne nur, jetzt, zwischen Mai und Juni wird wieder ausgiebig geheiratet, geherzt und geküsst. Liebesküsse. Hoffentlich. „Oh, jetzt knutschen die schon wieder“, motzt unser Sohn dieser Tage bei einer Trauung. „Ich geh nachher in Deckung.“ Ich grinse und erinnere mich, wie es bei mir war. Ich war elf, da habe ich zum ersten Mal gedacht: „Bitte nicht umarmen.“ Mein Opa steht vor der Tür. … “mmh…” Küssen verboten? weiterlesen

Missbrauch. Oder: Pädophile – Lieblinge der „sexuellen Revolution“

Josef Bordat. Wir wissen, dass Kinder gegenüber Erwachsenen keine gleichberechtigten Partner sein können, weil sie ihnen körperlich, psychisch, kognitiv und sprachlich unterlegen sind. Hinzu kommt, dass Kinder auf die emotionale und soziale Fürsorge Erwachsener angewiesen und Erwachsenen rechtlich unterstellt sind. Kinder können aus diesen Gründen sexuelle Kontakte mit Erwachsenen nicht selbstbestimmt ablehnen oder ihnen zustimmen, und wenn sie dies zu tun vorgeben, dann als Strategie, um die eigene Machtlosigkeit und das sie verletzende Verhalten des Täters einordnen bzw. um die grauenvolle Situation überhaupt ertragen zu können. Aufgrund dieses strukturellen Machtgefälles ist jeder sexuelle Kontakt zwischen einem Erwachsenen und einem Kind sexueller Missbrauch und gehört … Missbrauch. Oder: Pädophile – Lieblinge der „sexuellen Revolution“ weiterlesen

Vatersehnsucht

Andreas Meißner. Es ist ein kleines, handliches Buch. Und liest sich gut. Ich hatte es in kurzer Zeit durchgelesen. Michael Stahl, selbst Vater zweier Kinder, schreibt über ein sehr aktuelles Thema. Aus persönlichem Erleben weiß er, wie man sich fühlt, wenn der eigene Vater sein Kind bewußt verletzt, ablehnt oder Schmerzen zufügt. Diese schlimmen Erfahrungen gingen Jahre mit ihm mit, bis es zu einer Aussprache und zu einem ganz neuen Verhältnis der Generationen kam. In den Zeiten des Nicht-Verstehens, der Schmerzen und der Ohnmacht hätte er sich nicht vorstellen können, dass sein Vater und er einmal richtige Freunde werden würden….>mehr. foto: Helene Souza … Vatersehnsucht weiterlesen

Father and Son – Cat Stevens

1. It’s not time to make a change, Just relax, take it easy You’re still young, that’s your fault, There’s so much you have to know Find a girl, settle down, if you want you can marry Look at me, I am old but I’m happy > ganzer Text. foto: Thomas Siepmann  / pixelio.de   Father and Son – Cat Stevens weiterlesen

Osterlachen – da capo

Stefan Ehrhardt. Das schönste Osterlachen durfte ich vor einigen Jahren auf der Kinderalm (eine Autostunde von Salzburg entfernt) bei den kleinen Schwestern von Bethlehem erleben. Als Teil einer langen, wunderschönen, mit großer Ehrfurcht gestalteten und zelebrierten Liturgie: Schwestern, die lachen, sich umarmen, die ganze Freude herauslassen, dass der Herr erstanden ist – halleluja!…>mehr. foto: jutta rotter  / pixelio.de Osterlachen – da capo weiterlesen

Vorsicht, Sie sitzen sich zu Tode!

Roland Kopp-Wichmann.  WIE ICH MIR DESHALB IN 2 STUNDEN EINEN STEHSCHREIBTISCH BAUTE. Wo lesen Sie das hier gerade? Zuhause, im Büro, in der Bahn? Der Ort ist gleich, aber ich wette, Sie lesen es im Sitzen. Und das ist lebensgefährlich! Nicht das Lesen, sondern das Sitzen. Das Zu-Viel-Sitzen. Rechnen Sie doch mal kurz nach, wie viele Stunden am Tag Sie sitzen. Wenn Sie jetzt nicht Briefträger, Bahnschaffner oder Verkäuferin beim Kaufhof sind, werden Sie leicht auf acht, zehn oder noch mehr Stunden pro Tag kommen. Und das ist ungesund und behindert Ihre Kreativität, wie auch mein Bloggerkollege Jochen Mai schon beschrieben hat. SOGAR HÜHNER HABEN … Vorsicht, Sie sitzen sich zu Tode! weiterlesen

“mmh…” Heimat – kuckucksuhrig, krachledern, kirchlich?

Mechthild Werner. Also meine Heimat, um das Thema Grippe gleich abzuschließen, lag dieser Tage meist im Bett. Auch als ich “aha”´s Heimatfragen las, samt eurer Antworten und Jungscher Slogans. Viel Schönes, Kindheitsgerüche, Kindheitsgeschmäcker. Geliebte Heimat. Goldgelbe Mirabellen pflücken, hoch oben im Baum, dickroter selbstgemachter Himbeersaft, die Kirchenglocken überm Dorf. Alles noch in meinem Ohr, auf der Zunge, vor Augen, wiewohl ich von Kind an bislang über 25 mal umgezogen bin. Und das gern. Denn Zuhause ist stets da, wo…>mehr. foto:H.-Joachim Schiemenz  / pixelio.de “mmh…” Heimat – kuckucksuhrig, krachledern, kirchlich? weiterlesen

Das Wolpertinger Osterlamm

Ismael Kluever. Dies ist nicht nur ein Rezept, sondern auch eine kleine Geschichte. Die Geschichte von der Entstehung des Osterhasen nämlich. Sie nimmt ihren Anfang in der Bibel. Obwohl der Osterhase selbst da gar nicht vorkommt. Aber der Reihe nach: Unmittel­bar vor dem Auszug aus Ägypten, so erzählt das zweite Buch Mose, feierten die dort in Knechtschaft lebenden Israeliten ein Frühjahrsfest. Zu dem Fest­essen gehörten die ersten Gaben von Feldern und Weiden, also das noch un­gesäuerte Brot und die gerade ge­borenen Lämmer. Sie sind noch heute fester Bestandteil der Pessachfeier, das die Juden seit dem an die Befreiung aus dem Sklavenhaus … Das Wolpertinger Osterlamm weiterlesen

Deutsche Bischöfe erlauben Pille danach

Um nach Vergewaltigungen ungewollte Schwangerschaften zu verhindern, halten die katholischen Bischöfe die Pille danach akzeptabel. Sie machen aber eine Ausnahme. Katholische Krankenhäuser in Deutschland dürfen vergewaltigten Frauen die Pille danach verordnen, wenn sie die Befruchtung der Eizellen verhindert. Nicht zulässig sei das Medikament, wenn es eine bereits befruchtete Eizelle töten würde, beschlossen die deutschen Bischöfe auf ihrer Frühjahrsvollversammlung in Trier. Medikamente, die den Tod des Embryos bewirken, dürften weiterhin nicht angewendet werden. Denn das käme einer Abtreibung gleich. Mit ihrer Entscheidung folgen die Bischöfe der…>mehr. foto:Graeme Sprange, gsprangle,flickr.com Deutsche Bischöfe erlauben Pille danach weiterlesen

Mein Bauch gehört mir. – Lebensschutz als Aufgabe aller.

Josef Bordat. Caroline Stollmeier plädiert für einen Lebensschutz, der um des Kindes willen die Entscheidung der Frau in den Mittelpunkt stellt und ruft alle Beteiligten zu Verständnis und Hilfsbereitschaft auf. Lebensschützer, so ein gängiges Vorurteil, blenden die Interessen und Belange der Frau aus, verstehen nicht, in welcher Lage sie sich befindet, wenn sie sich entschließt, eine Abtreibung vornehmen zu lassen, blicken „nur“ auf das Kind, wollen dessen Leben schützen – die Frau ist ihnen egal. Das ist freilich Unsinn, doch das Vorurteil, die Lebensschutzbewegung sei „frauenfeindlich“, hält sich dennoch erstaunlich hartnäckig. Caroline Stollmeier liefert mit ihrem 2012 im Choros-Verlag erschienen Bändchen Abtreibung: … Mein Bauch gehört mir. – Lebensschutz als Aufgabe aller. weiterlesen

Sei ohne Furcht, glaube nur! (Petition für Malala)

Stefan Ehrhardt. Die Kraft der Zeichen Jesu ist oftmals ganz unglaublich, man lese nur das Tagesevangelium. Wie sieht es mit unseren Kräften aus? Lassen wir uns anspornen von den Botschaften, die uns das Evangelium (dank unserer Kirche) täglich frei Haus liefert? Talita kum! Mädchen, ich sage dir, steh auf!…>mehr. foto: Camdiluv ♥,flickr.com Sei ohne Furcht, glaube nur! (Petition für Malala) weiterlesen

US-Waffenindustrie: Gewehre für Kinder

Die amerikanische Waffenindustrie wirbt um Nachwuchs. Millionen Dollar gehen in Werbung und Lobbyarbeit, damit mehr Kinder mehr Pistolen und Gewehre in die Hand bekommen. „Wer weiß?“, fragte ein Artikel des US-Magazins Junior Shooters, „vielleicht findest auch du eine Bushmaster AR-15 unter deinem Baum an einem frostigen Weihnachtstag.“ In dem Text ging es um das Sturmgewehr, mit dem mehrere Massaker verübt wurden, unter anderem die von Newtown und Aurora. Thema waren solche Vorfälle nicht. Junior Shooters wird von der Waffenindustrie unterstützt. Die Zeitschrift richtet sich an Kinder und zeigt auf der Titelseite schon mal eine 15-Jährige, die stolz eine halbautomatische Waffe präsentiert. Die Morde in der Grundschule … US-Waffenindustrie: Gewehre für Kinder weiterlesen

“mmh…” Babys nach Maß. Ein anmaßender Wunsch?

Mechthild Werner. “Was hättest du getan, wenn Du gewusst hättest…”, habe ich mal meine Mutter gefragt. Sie hat einen Sohn geboren, 1965. Machen Sie sich keine Sorgen, hieß es in der Schwangerschaft, die roten Flecken haben nichts zu bedeuten. Dreieinhalb Jahre alt war ich damals, die große Schwester, die sich auf ihren Bruder freut. Seine ersten Babymonate sind mir noch in die Erinnerung gebrannt. Tagsüber ein zahnloses Strahlen, doch in der Nacht…>mehr. foto: Pawel Loj limaoscarjuliet,flickr.com “mmh…” Babys nach Maß. Ein anmaßender Wunsch? weiterlesen

Darüber hinaus…

Andreas Meißner. Endlich halte ich es in den Händen. Ein wenig habe ich die Entstehung dieses Buches in den letzten Monaten mitverfolgt – Dank Facebook und Blogbeiträgen. Und jetzt war der Autor so nett, mir ein Exemplar mit Widmung zu schicken… Christoph Hübener legt mit diesem Band sein Erstlingswerk als Buchautor vor. Schriftstellerisch allerdings betätigt er sich schon viel länger in diversen Veröffentlichungen im Internet (Blogs u.ä.) 31 Kurzgeschichten liegen vor mir…>mehr. foto: Christoph Hübener Darüber hinaus… weiterlesen

Hannah und der Hobbit

Josef Bordat. Meine Frau und ich haben am gestrigen Sonntag etwas ganz verrücktes gemacht. Wir waren zweimal im Kino: vormittags und nachmittags. Vormittags in Hannah Arendt; die Regisseurin Margarethe von Trotta und die Hauptdarstellerin Barbara Sukowa waren anwesend und sprachen im Anschluss über den Film. Nachmittags in Der Hobbit (in 3D). Ich gehe mal die Wette ein, dass wir die beiden einzigen Berliner waren, die sich gestern diese beiden Filme ansahen. Oder überhaupt. Denn: Größer können Unterschiede kaum sein. Hier: Realität, dort: Fiktion. „Filmkunstkino“ versus „Popkornkino“. Einmal mittleres bis älteres Publikum, einmal jüngere bis ältere Jugendliche. Und selbst Gandalf kommt mit Heidegger nicht mit.>mehr. foto:  m4tik,flickr.com Hannah und der Hobbit weiterlesen

Kann Verhütung zweckdienlich sein?

Josef Bordat. Unter dem Titel Kann Verhütung Sünde sein? berichtet Tagesschau.de über die Philippinen und ein neues Gesetz mit dem Ziel, das Bevölkerungswachstum des asiatischen Inselstaats zu bremsen. Der Einstieg kommt wie gewohnt als Schuldzuweisung an die Kirche: „Die Philippinen sind ein streng katholisches Land. Ihre Religion lehrt die Menschen, Kinder zu kriegen.“ Und trägt damit – so soll es im Kopf des Lesers weitergehen – die Verantwortung für den ganzen Schlamassel. Nun: „Die Philippinen sind ein streng katholisches Land.“ Das stimmt. Über 80 Prozent der Philippinos sind katholisch, die meisten von ihnen…>mehr. Lesen Sie auch zum Thema: EKD: Kondome – ja,aber… Papst: Kondome – nein, aber… … Kann Verhütung zweckdienlich sein? weiterlesen

Der Diskurs über den Missbrauch

Josef Bordat. Vorab: Es geht mir nicht darum, den Finger auf Schulleiter, Moderatoren, Filmregisseure und Schauspieler zu richten und zu sagen: Aha, es gibt auch Missbrauchstäter außerhalb der Kirche! Das sollte ohnehin klar sein. Es geht mir auch nicht darum, durch das Betrachten anderer Fälle die „eigene“ Schuld zu relativieren. Nein, darum geht es mir nicht. Was mich interessiert, ist der Diskurs. Zum Beispiel folgende Frage: Wie wird eine Meldungrezipiert, in der über einen Mann berichtet wird, der in mutmaßlich 214 Fällen zum Missbrauchstäter wurde? Die Rede ist von BBC- Moderator Jimmy Savile, über dessen Fall Tagesschau.de berichtet. Zunächst: Die Meldung wird wesentlich weniger oft kommentiert … Der Diskurs über den Missbrauch weiterlesen

Unser täglicher Fleischwahn

Die Daten, die die Böll-Stiftung und die Umweltorganisation BUND in ihrem Fleischatlas heute veröffentlichen, erinnern mich an meine Kindheit. Da gab es jeden Tag ein warmes Tellergericht – und Fleisch gehörte selbstverständlich dazu. Offenbar hat sich seit den achtziger Jahren, in denen ich aufwuchs, nicht viel verändert. Der Vegetarierbund rechnet vor, dass jeder Deutsche im Durchschnitt am Ende seines Lebens 1.094 Tiere verzehrt hat, darunter vier komplette Rindviecher und 945 Hühner…>mehr. foto:Mike  Another Pint Please…,flickr.com Unser täglicher Fleischwahn weiterlesen

PID-Dammbruch

Josef Bordat. Das Dammbruch-Argument zählt zu den eher schwächeren unter denen, die für eine strikte Ablehnung der Präimplantationsdiagnostik (PID) sprechen, suggeriert es doch, dass ihr Anliegen, nämlich das Leben kranker, behinderter oder leistungsschwächerer Menschen gar nicht erst zu ermöglichen, nicht schon an sich falsch genug ist und es daher einer Ausweitung der Selektionskriterien bedarf, um den moralischen Irrtum zu verdeutlichen. Es ist wohl eher ein Zeichen von Hilflosigkeit angesichts der bereits erfolgten moralischen Verzerrungen, wenn PID-Gegner meinen, das Spiel gedanklich weiter treiben zu müssen, damit am Ende auch solche Menschen durchs Sieb fallen, denen auch von PID-Befürwortern im Allgemeinen ein unbedingtes … PID-Dammbruch weiterlesen

Gedanken zum Film „Jesus liebt mich“ – Liebeskomödie mit Gott

Nicole Ganss. Weshalb mir der Film „Jesus liebt mich“ gefällt: Zugegeben: Es ist vor allem eine leichte deutsche Liebeskomödie. Nur dass diesmal kein Tierarzt oder Witwer ist, in den sich die weibliche Hauptperson Marie verliebt. Sondern der Zimmermann Jeshua. Das Dumme ist nur: Jeshua ist Jesus, der zur Apokalypse wiedergekommen ist. Das ist ein Problem für Marie, und für den Zuschauer kann es ebenfalls zu einem Problem werden, weil man in diesen Zeiten ja kaum noch unbefangen über Religion Witze machen kann. Aber dieser Film ist das beste Argument dafür, das lockerer zu sehen:…>mehr. foto:  TW Collins, T,flickr.com Gedanken zum Film „Jesus liebt mich“ – Liebeskomödie mit Gott weiterlesen

EKD: Kondome – ja,aber…

AIDS – Orientierung und Wege in der Gefahr. Eine Kirchliche Stellungnahme, 1988.III. Orientierungen. 1. Krankheit und Menschenbild Kranke Menschen stellen seit je her für die christliche Gemeinde eine besondere Aufgabe dar. Das Gebot der Nächstenliebe verpflichtet jeden Christen. Jesus Christus selbst begegnet uns in den Leidenden und spricht: „Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht“ (Mat. 25, 36). In dieser Aufgabe ist auch der AIDS-Kranke vorbehaltlos und ohne jeden Unterschied eingeschlossen. Es zählt zu den grundlegenden christlichen Einsichten, daß Krankheiten nie bloß…>mehr. foto: Tomizak  / pixelio.de EKD: Kondome – ja,aber… weiterlesen

Papst: Kondome – nein, aber…

Josef Bordat.Todesstrafe für den Papst? Oder: Warum ich dann aber auch erschossen werden müsste. Mindestens. I. Alipius hat mich auf einen Text hingewiesen, der u. a. den Gedanken verhandelt, der Papst (und seine engsten Berater) mögen zum Tode verurteilt werden, weil sie die Verantwortung für die Ausbreitung von AIDS und daher für Millionen künftiger Todesfälle trügen. Bei Alipius, der auch auf die Quelle verlinkt, kann die Passage des Textes im englischen Original und in der deutschen Übersetzung nachgelesen werden.>mehr. foto: Tomizak  / pixelio.de Papst: Kondome – nein, aber… weiterlesen

Die Wegwerfmädchen

Yamina, 15, wurde mit einer Lüge nach Deutschland gelockt. Man zwang sie zur Prostitution – so wie Tausende andere Frauen, die jedes Jahr hierher verschleppt werden. Die Geschichte eines Schicksals, das es so nicht geben dürfte.  An einem Spätsommertag fasst Yamina den Mut, der Hölle zu entkommen. Sie zieht Jeans und ein T-Shirt über ihre billigen Dessous und verlässt den schummrigen kleinen Kellerraum, in dem sie seit etlichen Wochen lebt. Ganz selbstverständlich geht sie den schmalen Gang entlang, vorbei am Empfang. Die breitschultrigen Männer dort beachten sie nicht. Wo sollte die zierliche Nigerianerin schon hingehen. Yamina erreicht die Eingangstür, daran … Die Wegwerfmädchen weiterlesen

Das Kripo-Krippenspiel

Josef Bordat.Die Weihnachtsgeschichte in der Kriminalspielfassung Musik: die Erkennungsmelodien diverser Serien zu einem bizarren Klangereignis abgemischt. Allmählich wird die Musik leiser. Man sieht einen verlassenen Stall in der Wüste. Der Wind wirbelt Sand auf. Man hört Schafe blöken. Sonst ist alles ruhig, kein Mensch weit und breit. Die Mittagshitze hat alles in den Schatten der umliegenden Häuser getrieben. Plötzlich durchbricht eine Frauenstimme die Szenerie: „Schalupke! Essen!“ Schnitt.>mehr. Lesen Sie auch: > Tod den Andersdenkenden foto: malavoda,flickr.com Das Kripo-Krippenspiel weiterlesen

Das große Los: Beten für Lynn

Ismael Kluever. In der katholischen Gemeinde hat ein neuer Erstkommunionkurs begonnen. Am letzten Sonntag wurden in der Messe die Kinder vorgestellt, die daran teilnehmen. Zwei Dutzend Dritt- und Viertklässler standen da im Altarraum, ein Mikrofon wurde herumgereicht und die Kiddies sagten etwas aufgeregt, aber stolz und sebstbewusst, wie sie heißen und aus welchem Stadtteil sie kommen. Dann wurde jedem von ihnen feierlich vom Pastor eine Bibel überreicht. Ich habe ein grottenschlechtes Personengedächtnis. Wer alles da vorne stand, ist also doch an mir vorbeigerauscht. Aber nach dem Gottesdienst stand eine der…>mehr. foto: Hamed Saber,flickr.com Das große Los: Beten für Lynn weiterlesen

Autismus – … gefangen zwischen Raum und Zeit. Oder: Was macht mich so anders?

Schon als Kind war ich irgendwie .. anders. Ich sprach sehr früh und beschäftigte mich die meiste Zeit allein mit mir und den (für mich) faszinierenden Dingen dieser Welt. Unnahbar und verträumt nannte meine Familie das, was für mich ein Zustand aus Faszination und innerer Ruhe bedeutete. Ich war aktiv, wissbegierig und introvertiert. Ich war viel draußen, lag dort stundenlang unter einem Baum, um das Glitzern der Sonne durch die Blätter zu beobachten oder saß stundenlang an einem Bach, um dem Wasser zuzuschauen. Ich liebte es meine Knöpfe zu sortieren oder Seifenblasen zu beobachten. Ich interessierte mich für die Sterne … Autismus – … gefangen zwischen Raum und Zeit. Oder: Was macht mich so anders? weiterlesen

Religion bei den Simpsons – Klappe, die zweite! Der Gott mit fünf Fingern

Fabian Maysenhölder. Es wird Zeit, die angekündigte Artikelserie über Religion bei den Simpsons auch wirklich zu einer Serie zu machen: Voilà! Dieses Mal soll es um die Folge “Ein gotteslästerliches Leben” (Staffel 4, Folge 3 – im Original: “Homer the Heretic“) gehen. Eigentlich sind die Simpsons eine amerikanische Durchschnittsfamilie. Dazu gehört auch, dass man jeden Sonntag brav in die Kirche geht – und in der Tat: Marge, Homer, Lisa, Bart und Maggie sind treue Kirchgänger. Sonntag für Sonntag sitzen sie auf den Kirchenbänken und lauschen den Predigten von Reverend Lovejoy. Doch eines kalten Tages, draußen tobt ein Schneesturm, beschließt Homer: Ich komme … Religion bei den Simpsons – Klappe, die zweite! Der Gott mit fünf Fingern weiterlesen

Und immer wieder sind es dieselben Lieder…

Wo sind diese Tage An denen wir glaubten Wir hätten nichts zu verlieren Wir machen alte Kisten auf Holen unsere Geschichten raus Ein großer, staubiger Haufen Altpapier Wir hören Musik von früher Schauen uns verblasste Fotos an Erinnern uns, was mal gewesen war Und immer wieder Sind es dieselben Lieder Die sich anfühlen Als würde die Zeit stillstehen >ganzer Text. foto: Markus Spiering spieri_sf,  Bestimmte Rechte vorbehalten von spieri_sf, flickr.com   Und immer wieder sind es dieselben Lieder… weiterlesen

Menschenhandel: „Wirklich freiwillig ist niemand Prostituierte“

Mit falschen Versprechen wurde sie als junge Frau in ein Bordell gelockt. Eine ehemalige Zwangsprostituierte erzählt, was sie zwanzig Jahre lang erlebt hat. Wenn Anna Malenski* über die schwerste Zeit ihres Lebens spricht, lacht sie, als würde sie eine Anekdote erzählen. Sonst hält sie den Schmerz nicht aus. Sie sieht jung aus, hat kaum Falten, obwohl sie fast 40 Jahre alt ist. Als Kind kam sie in ein Heim, weil ihre Eltern sie misshandelten. Früh musste sie lernen,…>mehr. foto: Nina J. G.,flickr.com Menschenhandel: „Wirklich freiwillig ist niemand Prostituierte“ weiterlesen

“Homer, deine Seele ist gerettet!”

Fabian Maysenhölder. “Die Simpsons” ist eine der erfolgreichsten Cartoonserien der Welt. Und immer wieder spielt dort ein Thema eine große Rolle: Die Religion. Grund genug, sich damit einmal genauer zu befassen. Wie wird Religion bei den Simpsons dargestellt? Diese Fragestellung soll die Grundlage für eine – nach oben offene – Artikelserie sein, die mit diesem Beitrag ihren Anfang nimmt. Das Thema ist viel zu umfangreich, um es in einem Beitrag abzuhaken; es beschäftigen sich nämlich nicht nur fast unzählige Folgen mit Religion, sondern bei den “Simpsons” werden auch neben der christlichen viele andere Glaubensgemeinschaften behandelt….>mehr. foto:  pattie74_99, pattie,flickr.com “Homer, deine Seele ist gerettet!” weiterlesen

Allensbach-Analyse: Christliche Werte haben Bestand

Die Zahl der Kirchenbesucher sinkt, die Religiosität geht zurück. Dennoch spielt das Christentum in Gesellschaft und Politik weiter eine bemerkenswert große Rolle. Eine Gleichbehandlung der Religionen lehnt die Mehrheit der Bevölkerung ab. Es ist gar nicht lange her, dass das Christentum und demokratische, freiheitliche Grundsätze als untrennbar zusammengehörig empfunden worden sind. Konrad Adenauer schrieb in seinen Erinnerungen an die Gründerjahre der Bundesrepublik: „Der aus christlichem Ideengut erwachsene Grundsatz, dass die Würde der Person, die Freiheit und die sich daraus ergebenden Folgerungen über allem stehen müssen, konnte allein uns helfen, ein neues politisches Ziel dem deutschen Volk zu weisen, ein neues … Allensbach-Analyse: Christliche Werte haben Bestand weiterlesen

Eine Predigt.

Chris Hübener. Ich werde das Bild dieses Jungen nicht los.  Es war ein Spätsommer-Nachmittag zum Ende der Woche, wie er schöner kaum hätte sein könnte. Fast windstill; die September-Sonne steht tief und wirft mildes Licht auf Bäume, deren Blätter sich schon sanft verfärben. Es ist nicht mehr warm – aber angenehm. Ein schöner, wolkenloser Nachmittag. Ich weiß das noch genau. Es muss passiert sein, als ich gerade nach Hause kam, zu meinen Kindern. Jedenfalls dachte ich genau daran, als ich über den Unfall am nächsten Morgen in der Zeitung las.>mehr. foto: D1v1d,flickr.com Eine Predigt. weiterlesen

NS-Zeit: wer sind wir heute ?

  Deutsche werden wieder öfter als Nazis beschimpft. Zugleich sollen sie Europa führen. Und die jüngere Generation will sich nicht mehr schuldig fühlen. Eine Reise in die Zukunft unserer Vergangenheit. Ich bin noch in Hörweite des Holocaust geboren, 1960 war das. Wir Schüler der Sechziger und Siebziger kennen den Nazi-Sound nicht nur aus dem Fernsehen, sondern auch von alten Männern vorn am Pult. Zudem fiel es mir leicht, Zugang zum Schweren zu finden, weil die Propagandabücher des Großvaters im Regal standen, auch Mein Kampf. Ich habe Aschenbecher mit Hakenkreuzen in Familienschränken gefunden und Orden, die nicht ehren. Die spätere Politisierung vertiefte den … NS-Zeit: wer sind wir heute ? weiterlesen

Demut.

Chris Hübener. Erst war ich mir nicht sicher, ob ich das so schreiben kann. Aber nachdem ich zweifelnd den Text einer guten Freundin gab, sagte sie mir:  Ja. Schreib. Also gut.  Etwas über Demut. Nicht, weil es um eigene, falsch verstandene Herabsetzung geht. Auch nicht, weil ich immer weiter suchen muss und in allen Antworten immer neue Fragen finde. Weil meine Unruhe mich in Bewegung hält. Nicht deswegen. Ich weiß das ja alles. Ich weiß auch, das sich Eitelkeit darin verbirgt, sich von eben dieser freizusprechen. Ich weiß das alles. Aber darauf kommt es nicht an. Es geht nicht um mich. Und … Demut. weiterlesen

AIDS, Homosexualität … gegen die tödliche Krankheit des Verurteilens

Günter J.Matthia. Während meiner Nachtschicht in der Notaufnahmestation traf eine Frau, die rund 70 Jahre alt war, mit ihrem 40jährigen Sohn ein. Bei seinem Anblick hätte niemand sein Alter erraten. Er sah älter aus als seine Mutter, er war abgemagert, ausgezehrt, buchstäblich verfallen. Er brauchte gar nichts sagen, seine Schmerzen, sein Leiden, seine Scham und seine Schuldgefühle waren offensichtlich. Er war im AIDS Endstadium. Von der Krankheit verwüstet, starb er an Dehydrierung und Unterernährung … und seine Mutter war dem nicht mehr gewachsen. Ich sah, dass sie eine Halskette mit einem Kreuz trug, also fragte ich sie, ob sie einer Kirchengemeinde … AIDS, Homosexualität … gegen die tödliche Krankheit des Verurteilens weiterlesen

Ehem. EKD-Vorsitzender über die Nazivergangenheit seines Vaters

„Das wirkte grauenhaft auf mich“. Wolfgang Huber gehört zu den wichtigsten evangelischen Theologen der Bundesrepublik. Sein Vater war ein führender Nazi-Jurist. Ein Gespräch mit dem Sohn über Schuldbekenntnisse. Wenn der Theologe Wolfgang Huber von seinem Vater erzählt, dann sind da zunächst unbeschwerte, fast zärtliche Erinnerungen. Wie sie die durch einen Wasserschaden durchnässten Bücher des Vaters mit einem zum Föhn umgebauten Staubsauger trockneten oder wie er als kleiner Junge auf dem Boden des Arbeitszimmers saß, Zeitung las und dem gebildeten Vater Fragen dazu stellen durfte. Das war, sagt Wolfgang Huber, „ein Höhepunkt“ seiner Kindheit.>mehr. foto:evangelisch.de, evangelisch,flickr.com Ehem. EKD-Vorsitzender über die Nazivergangenheit seines Vaters weiterlesen

Welt-AIDS-Konferenz in Washington

Josef Bordat. 25.000 Teilnehmer haben sich für die Welt-AIDS-Konferenz in Washington D.C. angemeldet – darunter neben Forschern und Ärzten auch zahlreiche Politiker sowie prominente Aktivisten aus dem Showbusiness. Der Tagungsort ist auf tragische Weise äußerst passend gewählt: Man trifft sich nicht nur in der Hauptstadt der USA, sondern auch in der „Hauptstadt des AIDS“. ImSchwarzwälder Boten vom 25. März 2009 war unter dieser Überschrift zu lesen, dass 3 Prozent der Bevölkerung Washingtons mit dem HI-Virus infiziert sein sollen. „Die tatsächliche Zahl liegt noch deutlich höher“, wird Bürgermeister Adrian Fenty zitiert, und die AIDS-Beauftragte der Stadt, Shannon Hader, meint: „Unsere Ansteckungsrate ist schlimmer … Welt-AIDS-Konferenz in Washington weiterlesen

Die Mit-Laber-Gesellschaft. Eine Selbstkritik.

Chris Hübener. Die Zeiten, in denen man schlicht den Fernseher ein- oder ausschaltetet, im besten Fall noch das Programm wechselte, sind lange passé. Der durchschnittlich verspielte Familienvater weiß heute mit Begriffen wie Apple-TV, IPTV, Netflix, Bit-Torrent, google-TV umzugehen und streamed sich durch das geballte Angebot. Doch nicht nur das Fernsehen weicht mit seiner jeweils aktuellen social-media Anbindung einer Interaktionskultur, die eigentlich (noch) keine ist. Der neue hype heißt *social*. Spätestens seit facebook & Co. ist alles irgendwie ein vernetzt: …>mehr. foto:theolounge Die Mit-Laber-Gesellschaft. Eine Selbstkritik. weiterlesen

Ist eine Beschneidung gegen das Kindeswohl gerichtet?

Josef Bordat. 1. Ich habe in den letzten Tagen mit einigen Jüdinnen und Juden bzw. Judaistinnen und Judaisten korrespondiert, die sich alle insbesondere über die Rahmung der „Beschneidungsdebatte“ als Fall einer Grundrechtskollision erregten, also darüber, dass unterstellt wird, mit der Ausübung der Religionsfreiheit (i.e. der Beschneidung) werde in das Grundrecht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit eingegriffen und dadurch das Kindeswohl gefährdet. In Wirklichkeit hätten jüdische Eltern mit der körperlichen Versehrung durch die Beschneidung gerade das Kindeswohl im Auge. Das „Recht auf körperliche Unversehrtheit“ stehe also in Wahrheit nicht nur dem „Recht auf freie Religionsausübung“ gegenüber, sondern für den Fall der Versehrung im Zuge der Beschneidung … Ist eine Beschneidung gegen das Kindeswohl gerichtet? weiterlesen

Beschneidung in Judentum und Islam

Josef Bordat. Zu den Texten im Zusammenhang mit dem Beschneidungsurteil erreichten mich viele Nachfragen, Kommentare und Mails. Nicht alle kann ich persönlich beantworten, nicht alle will ich persönlich beantworten. Oft wird in den Stellungnahmen der unterschiedliche Status der Beschneidung im Judentum einerseits und im Islam andererseits diskutiert. Ich hatte des öfteren betont, dass die Beschneidung für Juden eine zentrale religiöse Frage ist, für Moslems hingegen nicht. Für die Juden ist es der biblisch beschriebene Initiationsritus (vergleichbar der Taufe im Christentum), für Moslems eine eher sekundäre Vorschrift, von Bedeutung zwar, doch nicht von der Bedeutung.>mehr. foto:Fernando Takai, flickr.com Beschneidung in Judentum und Islam weiterlesen

Eine erstaunliche Methode gegen Ängste, Sorgen und Grübeleien

Via Kopp-Wichmann. 1.Teil meiner Rezension des Buches “The Tools”.  “Und wie werde ich meine Angst jetzt los?” Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz von Klienten in meiner Praxis in dreißig Jahren gehört habe. Meist kam diese Frage, wenn wir eine Weile gearbeitet hatten und deutlich wurde, dass es eine “alte” Angst war. Jemand war als Kind oder Jugendliche geschlagen oder missbraucht worden. Hatte einen dominanten Vater, dem sich die ganze Familie unterwarf. In der Herkunftsfamilie zählte nur Leistung, Fehler wurden gnadenlos als Versagen missbilligt. Bei manchen Menschen führen solche Erlebnisse unter Stress zu enormen Ängsten als Erwachsene.>mehr. foto:Jimee, … Eine erstaunliche Methode gegen Ängste, Sorgen und Grübeleien weiterlesen

Weshalb streiten selten dämlich ist

Mancher Streit mag ja vielleicht einigermaßen sinnvoll sein, um einander wieder näher zu kommen. Allerdings nur dann, wenn man den anderen dabei nicht fertigmacht, sondern wenn etwas Konstruktives dabei herauskommt. Wenn man also etwas im positiven Sinne so klärt, dass danach die Streitparteien eine neue Sicht haben, auf die sie sich einigen können. Oft ist Streit jedoch völlig absurd und zerstörerisch. Das können Sie in amüsanter Weise an den beiden folgenden Videos sehen. Das erste Video ist vor allem deshalb so lustig, weil Sie in der Zuschauerperspektive sind. Streit von außen wirkt immer irgendwie komisch. In dem Video besonders deshalb, … Weshalb streiten selten dämlich ist weiterlesen

„Landgericht Köln verbietet Judentum in Deutschland“

Josef Bordat. „SuR_LK“ kennt sich aus: „Die Beschneidung einfach verschieben und zum Volljährigkeitsritual machen, Problem gelöst, zusätzlich kann jeder selbst entscheiden ob er mag oder nicht.“, so setzt sie/er es keck in die Kommentarbox eines Die Zeit-Artikels zum Beschneidungs-Urteil des Landgerichts Köln. „Später kann jeder junge Mann für sich selbst entscheiden, ob er sich aus religiösen oder anderen Gründen beschneiden lassen will“, pflichtet „noprincess“ ihr/ihm bei. Das Problem ist nun nicht, dass anonyme Kommentatoren im Internet so zum Thema Beschneidung stehen, sondern dass ein deutsches Gericht dieselbe Haltung einnimmt, wenn es die Religionsfreiheit der Eltern als für „nicht unzumutbar beeinträchtigt“ ansieht, wenn diese … „Landgericht Köln verbietet Judentum in Deutschland“ weiterlesen

Ende.Mai. – Ende Mai. – Sicht eines Schülers

Chris Hübener. Heute. Es ist Ende Mai. Seit Stunden regnet es. Still sitze ich an meinem großen Fenster. Lange Zeit…  Es ist dieser langsamer und so träge, warme Landregen. Ein ertränkendes Grau am Himmel; das Licht macht das viele dunkle Grün melancholisch und so sehr schwer. Und wie ich jetzt schreiben kann, weiß ich eigentlich nicht… ~*~ Vor dieser Zeit regnete es auch so. Ich kam nass in der Schule an, abgehetzt stieg ich vom Rad, fiel in den Unterricht, viel zu spät. Viel zu spät. Ich konnte Dich nicht erwarten, wie sonst. Unten, am Eingang: ein karger Betonsteinschulhof, ein dumpfgrau … Ende.Mai. – Ende Mai. – Sicht eines Schülers weiterlesen

Bet-Verbote

Andreas Meissner. Sie sitzt, wie mir scheint, etwas traurig an diesem Lobpreisabend auf ihrem Stuhl. Nein, so begeistert wie die anderen Besucher schaut sie wahrlich nicht aus. Nach einer ganzen Weile setze ich mich auf den Nebenstuhl. Und frage die junge Frau, ob ich sie denn mal fragen dürfte, wie es ihr ginge. “Seit der Diagnose im Januar gar nicht gut. Und dann höre ich hier bei der Bibelarbeit, dass es weltweit aktuelle Krankenheilungen und mehr gibt…” …>mehr. foto: jam343,flickr.com Bet-Verbote weiterlesen

Der Zehnte – Quelle der Armut?

Günter J.Matthia. Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr verzehntet die Minze, Dill und Kümmel, und laßt dahinten das Schwerste im Gesetz, nämlich das Gericht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Dies soll man tun und jenes nicht lassen. (Matthäus 23, 23) »Dies soll man tun und jenes nicht lassen« wird oft als Beleg dafür angeführt, dass Jesus die Praxis des Alten Testamentes, den Zehnten in das Heiligtum zu bringen, auch für seine Nachfolger als gültig erklärt habe. Wenn man so argumentiert, muss man allerdings folgendes beachten:…>mehr. foto: 401K,flickr.com Der Zehnte – Quelle der Armut? weiterlesen

Abschiebung einer Schwangeren

Oh, wie schön ist Niedersachsen ? Hildesheim ? Falls Sie das glauben, kennen Sie wohl den Fall der Gazale Salame nicht, die im Jahr 2005 schwanger abgeschoben wurde. Lange glaubte sie an einen Fehler der Behörden, doch noch immer ist sie von ihrer Familie getrennt.  Der Fall ging mittlerweile schon mehrfach durch die Medien. Um einen Überblick zu bekommen, starten Sie einfach mit der Doku von Spiegel TV >hier ansehen. Die TAZ erwähnt den Fall heute, am 23.5.2012, ebenfalls in dem Artikel „Bracchial gegen Flüchtlingskinder„. Mehr Medienberichte und eine > Onlinepetition finden Sie hier. foto: Julia Seeliger, zeitrafferin,flickr.com Abschiebung einer Schwangeren weiterlesen

My Sweet Lord (George Harrison)

My sweet Lord Hm, my Lord Hm, my Lord I really want to see you Really want to be with you Really want to see you, Lord But it takes so long, my Lord My sweet Lord Hm, my Lord Hm, my Lord … > mehr Text. foto: Frank Merenda, fmerenda,flickr.com My Sweet Lord (George Harrison) weiterlesen

Vatertag… äähm… Himmelfahrt. Eine Betrachtung.

Von Chris Hübener. Mit dem Begriff *Vatertag* weiß ich erst mal nichts anzufangen. Also muss ich nachsehen. Ich lese: *Kernelement dieses volkstümlichen Tages war dabei die „Einweihung“ der Jüngeren in die Sitten und Unsitten von „Männlichkeit“. Auweia. Ich suche weiter: Im Kulturteil einer überregionalen Tageszeitung finde ich dann tatsächlich auch eine quasi-intellektuelle Auseinandersetzung zum Thema *Vaterfiguren* und bin fassungslos. In der heimischen Tagespresse wird der *Event* ausreichend per Veranstaltungskalender entsprechend gewürdigt. Die Details erspare ich mir. Nur so viel: Natürlich geht es nicht um Himmelfahrt. Sondern um Vatertag.>mehr. foto: The Hamster Factor,flickr.com Vatertag… äähm… Himmelfahrt. Eine Betrachtung. weiterlesen

Muttertag !

Allen Müttern herzlichen Dank für all ihr Engagement, ihre Liebe und Geduld ! Jeder, der seiner Mutter das mal per Ecard sagen will, kann das hier tun – und am besten außerdem natürlich auch noch persönlich. Ecards aller Art gibts > hier.  Was es mit dem Muttertag auf sich hat >hier. foto: Thomas Hawk,flickr.com Muttertag ! weiterlesen

„Imageproblem – das Bild vom bösen Islam und meine bunte muslimische Welt“

„Men’s mosque“ – von Anja Hilcher.  Zu Deutsch:„Männermoschee“. Diese dekorativen Lettern prangten, völlig schamlos und etwa in Schriftgröße 48, auf dem Schild. Gefühlsmäßig ein Pleonasmus. Doppelt gemoppelt also. So etwas wie ein „weißer Schimmel“. Denn praktisch jede Moschee ist ja mehr oder weniger eine „Männermoschee“, heutzutage. Manchmal – gepriesen seien die Architekten für ihre Großherzigkeit! – mit mehr oder weniger winzigen, runtergekommenen Fraueneckchen, die mir oft unversehens Tränen der Dankbarkeit in die Augen treiben. Manchmal aber nicht mal das. Wie eben bei dieser „Männermoschee“ auf dem Flughafen von Maskat.>mehr. foto: Dani, Gaspard Winckler,flickr.com „Imageproblem – das Bild vom bösen Islam und meine bunte muslimische Welt“ weiterlesen

Die Netzunabhängigen

Ohne Netz leben die Menschen, die der französische Fotograf Éric Valli porträtiert hat. Das ist mehrdeutig gemeint: Sie kommen ohne Elektrizität, ohne Kreditkarte, ohne Internet aus. Off the Grid – netzunabhängig – heißt die Bewegung der Aussteiger, die sich für ein Leben in der Wildnis entschieden haben …>mehr. foto:Peyri Herrera, peyri,flickr.com Die Netzunabhängigen weiterlesen

Schweigen der Lämmer?

Über den Verlust des Singens und das Projekt »Evangelischer Liederschatz«. Von Manuel Ritter.Der Spiegel stichelte schon vor Jahren: »Vom Heulen der Trauerklöße. Die Deutschen verlernen das Singen«. Der – vielfach nachweisbare – Befund trifft vor allem die evangelischen Kirchen: gehört doch das Singen zu ihren innersten Wesensmerkmalen.>mehr. foto:Thomas Hawk,flickr.com Schweigen der Lämmer? weiterlesen

Homosexualität im Pfarrhaus ?

Die evangelische Kirche in Sachsen ringt weiter um den Umgang mit homosexuellen Paaren im Pfarrhaus. Nach heftigen Debatten auf der in Dresden tagenden Synode sagte Bischof Jochen Bohl am Samstagabend, er sehe die Einheit der Landeskirche nicht gefährdet. „In Christus sind die Gegensätze vereint“, betonte er. Trotz Meinungsverschiedenheiten sei es möglich, beieinander zu bleiben.>mehr. foto:Guillaume L.,flickr.com Homosexualität im Pfarrhaus ? weiterlesen

„Du gehörst in mein Team.“

„Glaube ist Privatsache.“ Ein oft gehörter Satz. Für viele Leute ein Gefühl, das sie mit sich herumtragen. Diese Meinung ist ein enormer Irrtum. Gewiss gibt es Erfahrungen im Glauben, die man ganz allein erlebt. Einen Notschrei zu Gott in einer schwierigen Lage kann jemand nur ganz allein und im Gebet bei Gott loswerden. Aber privat war der Glaube noch nie in der Geschichte des Glaubens. Das Ich war immer sofort auf sein Du bezogen und beides auf das Wir der Jesus-Christus-Gemeinde.>mehr. foto:Dawn (Willis) Manser,flickr.com „Du gehörst in mein Team.“ weiterlesen

Glaube ist ein cooler Ort

Eine Erweckungsgeschichte aus dem multireligiösen Berlin. Wir sind die Leute, von denen die Rede ist, wenn über den Prenzlauer Berg geschimpft wird. Nicht mehr ganz junger, halbwegs wohlhabender Mittelstand, der irgendwann im Nordosten Berlins gelandet ist, als es hier noch billig war, und der gerne geblieben ist, als es langsam schick wurde. Wie die meisten unserer Nachbarn haben wir erst eine Familie gegründet, als es dafür fast schon zu spät war.>mehr. foto:kevin dooley,flickr.com Glaube ist ein cooler Ort weiterlesen

Grusskarten zu Ostern

Hier gibt es riesengroße E-Cards zu Ostern. Fröhliche, alberne, gewöhnungsbedürftige, tiefsinnige. Schauen Sie gleich einmal rein. Kostet nichts. Wer könnte sich denn über so eine Karte freuen ? Hier gehts zu den > Gruss – Karten. . NEU: Ecards für Deinen eigenen Blog ! In 3 Minuten eigene theolounge-Ecards für Deinen Blog: Du darfst die kleinen Vorschaubilder aller unserer Ecards kopieren und auf Deinen – nicht kommerziellen – Blog einfügen, sofern Du die Verlinkung und die Bilder nicht veränderst. Einfach die kleinen Vorschaubilder mit der Maus markieren und in Deinen Artikel oder Deine Blogseite einfügen. Fertig ! Nun brauchen Deine Leser nur noch darauf zu klicken und können Ecards verschicken. Hier … Grusskarten zu Ostern weiterlesen