HitchBot: Trampender Roboter ist jetzt auf dem Weg nach Westen | ZEIT ONLINE

Zum ersten Mal versucht ein Roboter, per Anhalter zu reisen – von der Ostküste Kanadas bis an die Westküste. Im Netz protokolliert der hitchBOT, wie es ihm dabei ergeht. VON PATRICK BEUTH Nun ist er also unterwegs, der hitchBOT. Seine … HitchBot: Trampender Roboter ist jetzt auf dem Weg nach Westen | ZEIT ONLINE weiterlesen

Sehnsucht nach Wirklichkeit. Der Mensch als Beobachter

Uli Fries. Der Mensch ist ein Tier, sagen die Naturwissenschaften. Sein Verstand ist das Ergebnis einer zufälligen Entwicklung. Irgendwann würde die Neurologie, die Gehirnforschung, auch den Ort des Verstandes entdecken. Die Menschheit wäre sogar in der Lage, einmal verständige Geräte zu bauen. Geräte mit Bewusstsein. Der Mensch ist ein Grenzwesen, sagen manche Gläubige. Sein Körper ist der Natur unterworfen. Sein Geist ist unsterblich. Dass der Mensch denken kann, ist nicht die Folge einer natürlichen Entwicklung. Es ist eine Begabung von außen, von einer wirklicheren Ebene. Die Naturwissenschaften haben ihre Ansichten aus der Beobachtung. Sie sehen Fossilien und Spuren…>mehr. foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de Sehnsucht nach Wirklichkeit. Der Mensch als Beobachter weiterlesen

4 Millionen für 5 Tage

Josef Bordat. Der Tagesschau entnehme ich, dass ein Student in den USA, der fünf Tage lang ohne Essen und Wasser im Gefängnis saß, weil er dort schlicht vergessen wurde, 4,1 Millionen US-Dollar Schadenersatz zugesprochen bekam. Mein erster Gedanke: Jetzt hat er ausgesorgt! Mein zweiter: Sein Leben ist zerstört! Beides ist wohl nicht von der Hand zu weisen:…>mehr. Lesen Sie auch: > Zweierlei Maß > Katholische Kirche. Heilige Gemeinschaft der Sünder. > Erste Klasse foto: Claudia Hautumm  / pixelio.de 4 Millionen für 5 Tage weiterlesen

Szientisten-Wandertag

Josef Bordat. (>Szientisten) Von den schlauen Bergen kommen wir, sind viel, viel klüger noch als ihr. Promoviert mit Prädikat, sucht die Menschheit unser’n Rat. Von den schlauen Bergen kommen wir. Von den schlauen Bergen kommen wir, in uns tobt das „aufgeklärte Tier“. Die Vernunft ist Schutz und Schild, in unser’m Menschenbild. Von den schlauen Bergen kommen wir. Von den…>mehr. foto: Marco Barnebeck  / pixelio.de Szientisten-Wandertag weiterlesen

Natürlich! Ein Meister spricht mit seinem Werk

Uli Fries. So straff wie ein Ameisenvolk organisiert ist, finden wir kein menschliches Volk. Die einzelne Ameise überlebt nur, wenn sie sich vollends der Gesamtheit der Ameisen unterwirft. Alleine kann sie weder Nachkommen bekommen noch Vorräte sammeln. Sie würde vielleicht noch ein paar Kekskrümel essen. Dann wäre es mit der Individualisierung auch schon vorbei. Aber wie sind die Ameisen auf die Idee gekommen, dass sie gemeinsam so stark sind? Woher nehmen sie die Baupläne für ihre Staaten? Wo notieren sie die Übersicht über ihre Vorräte?  Weil ein Ameisenvolk so gut organisiert ist, nehmen manche Menschen an, dies sei ein Beweis gegen … Natürlich! Ein Meister spricht mit seinem Werk weiterlesen

„Und jetzt du!“ – Schöpfung im Baumarkt Am Anfang schuf Hornbach den Planeten

Fabian Maysenhölder. Diese sozialen Medien sind ja schon toll: Einer unserer Leser hat mich über facebook auf die neue Hornbach-Werbekampagne aufmerksam gemacht, die seit einigen Wochen in Deutschland läuft. Und wie könnte ich anders, als das Thema dankbar aufzugreifen? Es gibt nämlich Einiges dazu zu schreiben. Hornbach wirbt sowohl mit Plakaten als auch mit einem TV-Spot. Damit dieser Artikel nicht zu lange wird, wird es kommende Woche einen weiteren Beitrag über die Plakate geben (in der Hoffnung, dass wir bis dahin die Frage mit den Bildrechten geklärt haben. Hier könnt ihr euch die Motive jedenfalls schonmal anschauen). In diesem Artikel soll es erst einmal … „Und jetzt du!“ – Schöpfung im Baumarkt Am Anfang schuf Hornbach den Planeten weiterlesen

Jabberwocky erklärt das Universum

 In dem Buch „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams heißt die Antwort, auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und allem: „42“. Jetzt hat ein Wissenschaftler die Antwort gefunden. Oder etwa nicht ?: Eine kuriose Theorie sorgt in der Wissenschaftsgemeinde für Aufsehen. Sie erklärt nach Ansicht ihres Erfinders das Verhalten der Elementarteilchen, die Entstehung des Mondes und den Ursprung des Lebens. Kritiker sagen: Sie erklärt nichts – sie ist nicht einmal falsch. Am 23. Dezember 2011 erschien im Open-Access-Journal „Life“ eine Arbeit mit dem Titel „Theory of the Origin, Evolution, and Nature of Life“. Das hat den Sound … Jabberwocky erklärt das Universum weiterlesen

Vom Wirken Gottes in der Welt

Übel und Leid in einer Welt, deren Entwicklung als Selbstorganisation beschrieben wird – wo wirkt da Gott? Schöpfung und Vollendung, Wunder und Gebetserhörung, gar die Rede von Allmacht scheinen einer naiven, weil magischen Vorstellungswelt zu entstammen. Hans Kessler stellt zur Diskussion, wie man heute angesichts der genannten klassischen wie modernen Herausforderungen sinnvoll von Wirken Gottes reden kann. >mehr. foto:  praveen Alchimiæ,flickr.com Vom Wirken Gottes in der Welt weiterlesen

Zur Evolutionstheorie

Wenn man der modernen Naturwissenschaft glaubt, dann entstand das Leben aus einer Reihe von Zufällen.

Die beiden großen Kirchen in Deutschland sehen die Evolutionstheorie mittlerweile auch als nachvollziehbares Erklärungsmodell, ergänzen es aber um eine Dimension, die hinter allem steht und die Dinge ins Rollen brachte und sie im Gange erhält, um Gott – ein geistiges Prinzip.

Es gibt hier also zwischen reinen Naturwissenschaftlern und Theologen den Dissenz darüber, ob die Welt rein materialistisch zu interpretieren sei, oder dualistisch. Ob also die Materie allein des Rätsels Lösung ist, ober ob es Materie und Geist – zwei verschiedene Prinzipien – gibt.

Diese Frage ist natürlich schon uralt. Bereits die Vorsokratiker, also die Naturphilosophen vor Sokrates, stritten um diese Frage: monistisches Weltbild – oder dualistisches ?

Ich mache es Ihnen mal deutlich (oder versuche es zumindest), um was es geht: stellen Sie sich vor „Zur Evolutionstheorie“ weiterlesen

Unendliche Weiten

Wir nehmen nur einen winzigen Ausschnitt der natürlichen Dimensionen direkt wahr. Durch die Technik wird unser Beobachtungsbereich zwar stark erweitert. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass es Dimensionen gibt, die wir nicht erkennen, weil sie zu groß oder zu klein für unsere Sinne und für unsere Technik sind. – In 12.800.000.000 Lichtjahren Entfernung wurden Galaxien gesichtet. Wahrscheinlich ist die Entfernung sogar noch größer. – Es gibt etwa eine Quadrillion Sterne im Universum, die in Galaxienhaufen angeordnet sind. – Der nächste Galaxienhaufen ist Virgo. Das Zentrum ist…>mehr. foto: NASA’s Marshall Space Flight Center,flickr.com Unendliche Weiten weiterlesen

Making Life Out of Nothing

„Artist Theo Jansen has produced some of the coolest pieces we’ve ever seen. He has these creatures called „Strandbeest“ that look like giant monsters. They use wind to move on their own, and Jansen says they’re close to being able to „live“ on their own. Click through to see the craziest video ever …“ > watch here. foto: danceinthesky / Josephine,flickr.com Making Life Out of Nothing weiterlesen

„Die Echse, die wie Jesus über das Wasser läuft“

Auch, wenn das Thema „Jesus“ nur als Aufreißer für diesen Artikel dient, ist er doch ganz interessant – hat aber nichts mit Religion zu tun: Gejagt von Schlangen flüchten Jesus-Christus-Echsen rasend schnell übers Wasser. Und Forscher tüfteln an Robotern nach dem Vorbild dieser Reptilien. Der eine lief über das Wasser, der andere teilte es. Wer die Gesetze der Physik überlistete, gelangte in der Bibel zu großem Ruhm. Dabei sind Jesus und Moses nicht die einzigen, die das seit jeher wichtige Element Wasser beherrschen. Auch Insekten wie etwa der Wasserläufer bewegen sich auf der flüssigen Masse so als wäre sie fester … „Die Echse, die wie Jesus über das Wasser läuft“ weiterlesen

Woher kann ich wissen, dass es Gott überhaupt gibt?

Es gibt kein Volk und keinen Stamm auf dieser Erde, in dem die Menschen nicht in irgendeiner Form an einen Gott, einen Geist oder ein Wesen glauben, das über ihnen steht. Das gilt auch für die isoliertesten Urwaldstämme, die nie eine Berührung mit einer anderen Kultur und schon gar nicht mit dem Evangelium hatten.>mehr. foto:aussiegall,flickr.com Woher kann ich wissen, dass es Gott überhaupt gibt? weiterlesen

Tree of Life – Film oder Gebet?

Via forum Grenzfragen. Klar, dass mich der Film „The Tree of Life“ neugierig gemacht hat – geht es doch um die ganz großen Fragen des Menschen: Haben universeller Makrokosmos und familiärer Mikrokosmos einen letzten Sinn? Zählt der Lebensbaum Darwins oder der Lebensbaum der Religionen? Der Film zeigt die Ambivalenz des Daseins: Schönheit und Leid – Im Großen wie im Kleinen. Immer wieder fragt der Film ähnlich wie Wolfgang Borchert über das Leid: „Wo warst Du?“. Er stellt sich also im Kern der Theodizeefrage, dem „Fels des Atheismus“ (Georg Büchner). Und: Er gibt Antworten. >mehr. foto: Hartwig HKD h.koppdelaney,flickr.com Tree of Life – Film oder Gebet? weiterlesen

Ein bisschen Gott spielen: Eine neue Lebensform

Synthetische Biologie. Eine neue Lebensform. Künstliches Leben nach dem Vorbild der Evolution erschaffen, allerdings mit einem Baustein im Genom, den die Natur nicht nutzt: Das ist deutschen, französischen und niederländischen Chemikern gelungen. Nach Craig Venters Design-Bakterien ein neuer Streich der synthetischen Biologie.>mehr. foto: tk-link,flickr.com Ein bisschen Gott spielen: Eine neue Lebensform weiterlesen