Misshandlung – Folterwerkzeuge als Exportschlager

Daumenfesseln mit kleinen Haken, Schlagstöcke mit Metallspitzen: Die Hersteller von Folterwerkzeugen sind erfindungsreich. Und sie verdienen gut damit, besonders in China, sagt Mathias John von Amnesty International… viaMisshandlung – Folterwerkzeuge als Exportschlager. Misshandlung – Folterwerkzeuge als Exportschlager weiterlesen

Über 50% der Deutschen ist der Islam suspekt

Die Deutschen mögen offenbar den Islam nur bedingt…: Mehr als die Hälfte der Deutschen begreift den Islam nicht als Teil Deutschlands. In einer Umfrage des Instituts Forsa für die Zeitschrift «Stern» geben 52 Prozent an, dass sie den Satz des … Über 50% der Deutschen ist der Islam suspekt weiterlesen

Welche Gefühle können mit Vergebung verbessert werden | T-Netzwerk für Christen

Stellen Sie sich vor: Sie verbringen ausgerechnet mit Ihrem Lieblingsfeind Tag und Nacht. Sie sind durch eine Handschelle mit ihm gnadenlos zusammengekettet. Tagsüber starrt sie seine Fratze an und sogar nachts im Bett liegen sie zusammen und erinnern sich “gedanklich … Welche Gefühle können mit Vergebung verbessert werden | T-Netzwerk für Christen weiterlesen

#Zeitgeist #Christen als Türöffner #Transgender

Jason Liesendahl. Vor kurzem  hörte ich ein Gespräch mit, in dem sich ein Christ lauthals darüber ausgelassen hat, dass man in Australien jetzt die Auswahl zwischen „männlich“, „weiblich“ und „unbestimmt“ habe. Offiziell gibt es in Australien also nicht nur zwei … #Zeitgeist #Christen als Türöffner #Transgender weiterlesen

Dich / sich / mich – hineinversetzen

Josef Bordat. Nachdem gestern zu später Stunde der WM-müde Fernsehzuschauer zunächst durch eine spannende Verlängerung des Achtelfinales Deutschland gegen Algerien (2:1) und dann durch einen etwas gereizten Per Mertesacker am Einschlafen gehindert wurde, konnte er Zeuge eines interessanten Dialogs zwischen ZDF-Moderator Oliver Welke und ZDF-Experte Oliver Kahn werden. Kahn verteidigte Mertesacker mit den Worten „Man muss sich aber auch mal in so einen Spieler hineinversetzen, nach so einem Spiel“. Welke konterte: „Ja, man muss sich aber auch mal in den Reporter hineinversetzen“. Unentschieden. Und doch gibt es einen Sieger: die Empathie, das Einfühlungsvermögen, die Fähigkeit, sich in Andere hineinzuversetzen. Doch was … Dich / sich / mich – hineinversetzen weiterlesen

Beziehung

Matthias Mö. zu Johannes 20, 11-18  Die Reaktion Marias zeigt, dass die Beziehung, die sie zu Jesus hat, nicht rein verehrend ist, sondern eine Beziehung mit Nähe und Vertrauen: Es ist seine Stimme, die vertraute Art seiner Sprache, die durch den … Beziehung weiterlesen

Jesus lebt! – Nicht zu glauben!

Matthias Möller.  Zu 1. Korinther 15, 12-19 Jesus lebt!“. Dieser Satz ist an vielen Orten zu finden: auf Außenwänden christlicher Gemeindehäuser, auf Aufklebern an PKWs, auf Handzetteln, die Passanten in Fußgängerzonen wortlos in die Hand gedrückt werden. Wenn ich dieses „Jesus lebt!“ lese oder höre, erinnere ich mich an eine Frau, die mir von ihrem Besuch auf einem Kirchentag erzählte. In der Begrüßung sei gesagt worden, Jesus sei auf dem Kirchentag „mitten unter uns“.  Gesehen habe sie Jesus aber nicht. Sie hatte die Worte nicht „geistig, sondern „körperlich“ verstanden und fühlte sich von der Kirche betrogen. Paulus beschäftigt sich in seinem … Jesus lebt! – Nicht zu glauben! weiterlesen

Ich bin die Auferstehung und das Leben! – Was soll das bedeuten ?

Via wirsindmosaik.wordpress.com. Gestern haben wir Ostern gefeiert. Daher habe ich mich der Kreuzigung und Auferstehung Jesu in vier Fragen genähert:  Ist das Kreuz ein christliches Symbol? Nein, es ist ein Hinrichtungsgerät. Auch wenn viele Christen es als Schmuckstück benutzen, das Kreuz war dazu gedacht, Menschen hinzurichten. (Warum tun Christen eigentlich soetwas? Wir sind schon recht seltsam. Ich meine, wer würde heute auf die Idee kommen, sich einen Miniatur-Elektrischen Stuhl um den Hals zu binden?) Zur Zeit von Jesus war das Kreuz eine bekannte Sache. Man denke nur an S…>mehr. Ich bin die Auferstehung und das Leben! – Was soll das bedeuten ? weiterlesen

“mmh…” Gekreuzigte Frau

Mechthild Werner.  “Sie nahmen ihn, schlugen ihn, spuckten ihn an…” Karfreitag. Wie Jesus ergeht es bis heute Männern und – Frauen. Wie Kajal aus Irak. Früh wird sie verheiratet. “Ein guter Mann”, sagt Vater. Bald schon schlägt sie der gute … “mmh…” Gekreuzigte Frau weiterlesen

Autisten sind anders!

Ismael Kluever. Ja, auch ich habe Vorurteile gehabt. Oder besser gesagt: ein äußerst beschränktes und deshalb unbrauchbares Wissen. Kein Wunder, denn ich bin früher nie mit Autisten in Kontakt gekommen. Jedenfalls nicht so, dass ich es gemerkt hätte. Was ich über Autismus wusste, stammte aus beiläufig aufgeschnappten Notizen in der Presse. Autisten, das waren demnach Leute, die ihre Mitmenschen entweder gar nicht zur Kenntnis nahmen oder ihnen bestenfalls den Stellenwert von Gegenständen einräumten. Leute, die keine Gefühle zeigten und demnach wohl auch keine hatten. Oder, wenn doch, dann nur gegenüber Pferden, Hunden und Delfinen. Ja, irgendwie unheimlich, diese seltsame Spezies von … Autisten sind anders! weiterlesen

Wiederaufnahme der Mariaviten in die Utrechter Union der alt-katholischen Kirchen

Walter Jungbauer. Am 02. April 2014 wurde von den in der Utrechter Union zusammengeschlossenen alt-katholischen Kirchen die Mitteilung verbreitet, dass die in Wislikofen (Schweiz) tagende Internationale Bischofskonferenz (IBK) der Utrechter Union die Wiederaufnahme der Mariaviten in die Utrechter Union beschlossen hat. Bei den Mariaviten handelt es sich um eine Kirche, die  Ende des 19. Jahrhunderts in Polen entstanden ist. 1896 gründeten die römisch-katholische Ordensfrau Felicjy Koslowska (1862-1921) und der römisch-katholische Priester Johann Kowalski (1871-1942) eine mönchisch-kirchliche Gemeinschaft, die sich im Geiste des Ordens der Franziskaner hauptsächlich der sozialen Fürsorge für arme Menschen widmete sowie in ihrer Spiritualität einen besonderen Schwerpunkt … Wiederaufnahme der Mariaviten in die Utrechter Union der alt-katholischen Kirchen weiterlesen

Tebartz van Elst wird Bischof von St.Petersburg

Die mit 5 Millionen Einwohnern zweitgrößte Stadt Russlands bekommt unverhofft einen prominenten Bischof. Der aufgrund seines opulenten Lebensstils in die Kritik geratene ehemalige Limburger Bischof Tebartz van Elst ließ heute über einen Sprecher mitteilen, er sei vom Patriarchen der russisch-orthodoxen … Tebartz van Elst wird Bischof von St.Petersburg weiterlesen

Ein (vorläufig) letztes Mal zur Rolle der Medien im Fall Franz-Peter Tebartz-van Elst

Josef Bordat.  Ich habe zu meinem gestrigen Beitrag, der in den ersten 24 Stunden nach Erscheinen bereits etwa 2000 mal aufgerufen wurde, viele Rückmeldungen erhalten – einige zustimmend, andere kritisch bis offen ablehnend. Gerade auch Personen, die ich sehr schätze, haben kein Blatt vor den Mund genommen – wofür ich sehr dankbar bin, denn das spricht für vorhandenes Vertrauen. Ich möchte jetzt nicht nachkarten, ich möchte im Grunde nur, dass zwei Dinge auseinandergehalten werden. Erstens: das Verhalten des emeritierten Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst. Zweitens: die Analyse der Rolle wirkmächtiger Medien bei der entstandenen Vertrauenskrise. Fest steht:…>mehr. Lesen Sie auch: > Hetze … Ein (vorläufig) letztes Mal zur Rolle der Medien im Fall Franz-Peter Tebartz-van Elst weiterlesen

Tatsachen zu Fragen der Homosexualität

Stefan Ehrhardt. Vor kurzem hat der amerikanische Herausgeber und Schwulen-Aktivist Michael Glatze zu einer radikalen Wende in seinem Leben gefunden: Er hat sich nicht nur als heterosexuell geoutet, sondern ist mittlerweile auch glücklich verheiratet. Und er hat noch mehr zu berichten: “Da ich niemanden kannte, an den ich mich mit meinen Fragen und Zweifeln hätte wenden können, wandte ich mich an Gott… Gott kam zu mir, als ich verwirrt und verloren, allein, ängstlich und aufgewühlt war. Im Gebet gab er mir zu verstehen, dass es absolut nichts gäbe, wovor ich mich fürchten müsste – und dass ich zu Hause sei.” Mehr dazu weiter unten…>mehr. … Tatsachen zu Fragen der Homosexualität weiterlesen

„Ich ekelte mich vor Euch und Euren Fantasien“

Die Dänin Tanja Rahm hat mehrere Jahre als Prostituierte gearbeitet. In einem offenen Brief schreibt sie, was sie bei ihrer Arbeit empfand und dachte – und rechnet mit ihren Freiern ab. Lieber Sex-Käufer, falls Du glaubst, dass ich jemals Lust auf Dich hatte, liegst Du schrecklich falsch. Nicht ein einziges Mal bin ich mit Lust zu meinem Job gegangen. Das Einzige, was mich beschäftigt hat, war, schnelles Geld zu verdienen. Verwechsle das nicht mit leicht, denn leicht war das nicht. Aber schnell, ja. Weil ich viele Tricks lernte, wie Du so schnell wie möglich kommst – sodass ich Dich, auf mir, unter … „Ich ekelte mich vor Euch und Euren Fantasien“ weiterlesen

Texte sind Angebot

Christoph Hübener läd zu Texten über das Jahr verteilt ein. […] Er hat es schon wieder gemacht: Christoph Hübeners Buch „Mein Journal“ ist seit einigen Tagen auf dem Markt. Zum zweiten Mal nach dem Erzählband „Darüber hinaus“ hat der pädagogische Mitarbeiter des Wilhelm-Busch-Gymnasiums seine Texte veröffentlicht…>lesen Sie hier weiter. foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de Texte sind Angebot weiterlesen

Sex zerstört den Glauben? – Ein offener Brief an den Apostel Paulus

Günter J. Matthia.  Sehr geehrter Herr Paulus von Tarsus! Bevor ich heftig gescholten werde, will ich eingestehen, dass es natürlich unfair ist, Ihnen einen offenen Brief zu schreiben. Sie sind bereits rund 2000 Jahre tot und können, soweit meine Kenntnisse reichen zumindest, nicht antworten. Daher erwarte ich auch von Ihnen, werter Herr Paulus von Tarsus, keinerlei Replik. Darüber hinaus ist es ja strittig, welche der Ihnen zugeschriebenen Texte in jenem Buch namens Bibel überhaupt von Ihnen stammen. Verzeihen Sie daher alle Anmerkungen meinerseits zu Briefen, die Sie nie verfasst haben. Sie können selbstverständlich nichts dafür, falls viele Jahre nach Ihrem … Sex zerstört den Glauben? – Ein offener Brief an den Apostel Paulus weiterlesen

Weihnachten allein? Das muss nicht sein!

Frau Punk. Zur Weihnachtszeit gibt es leider viel einsame Menschen. Im Fernsehen, in den Geschäften und sonstwo ist von „Familienfest“ die Rede, aber für manch einen ist das einfach nicht möglich. Nachdem ich vorletztes und letztes Jahr hier schon dazu aufgerufen hatte und sich einige Leute gefunden haben, mach ich’s doch auch in diesem Jahr! Vielleicht klappt es ja wieder und es können Menschen hier „verkuppelt“ werden, die dann gemeinsam feiern. Ich glaube, Jesus findet es stark, wenn niemand allein daheim sitzt, sondern wenn Menschen gemeinsam seinen Geburtstag feiern! Jutta z.B. hat letztes Jahr hier auf der Seite jemanden kennengelernt:…>mehr. foto: Alexandra H.  / pixelio.de Weihnachten allein? Das muss nicht sein! weiterlesen

Buchvorstellung: „Mein Journal“

„Nichts zu wagen ist immer falsch. Nichts zu wagen gaukelt eine Sicherheit vor, die es darin nicht gibt. Etwas zu wagen ist Sicherheit. Denn es ist Vertrauen in sich selbst. Das kann ich, weil Gott mir vertraut.“ Etwas wagen – genau das tut Christoph Hübener in seinem zweiten Buch. Fünf Jahre lang sammelte er in seinem Alltag Gedanken, Beobachtungen, Eindrücke und Betrachtungen und fasst diese nun in einer ganz persönlichen und anregenden Weise in diesem neuen Buch zusammen. Auf erfrischende Art wagt er etwas Neues und entdeckt darin immer wieder, wie wichtig es ist, hinter die Dinge zu blicken. Wer … Buchvorstellung: „Mein Journal“ weiterlesen

“mmh…” Die Gretchenfrage.

Mechthild Werner. Ich hatte mich weggeduckt, doch die Stöcke fliegen einfach zu dicht. Im Netz werden gerade „Blogstöckchen“ geworfen. Sprich, eine Handvoll oder vier Handvoll Fragen werden von Blog zu Blog gereicht. Manche klagen sozusagen über „Stockwurfarme“. Wenn aber meine sprachsinnliche Blogkollegin Birgit, alias Frau Auge mich fragt, bin ich ganz Ohr und antworte adventlich brav… 1. Wer hat Dir zuerst von Gott oder dem Göttlichen erzählt? Tja, wer?…>mehr. foto: Christina Maderthoner  / pixelio.de “mmh…” Die Gretchenfrage. weiterlesen

Let´s talk about SEX!

Roman Scamoni. Zu Beginn eine Preisfrage: Was gilt landläufig als das “älteste Gewerbe der Welt”? – Genau, die Prostitution, das “horizontale Gewerbe”, das Geschäft mit der Lust, die Arbeit als Freudenmädchen oder Lustmädchen, die “käufliche Liebe” – noch viele andere mehr oder weniger direkte Bezeichnungen kursieren landauf, landab. Alle meinen dasselbe und doch spricht niemand darüber. Der Berufsstand der Prostituierten, so scheint es, hat es in einigen Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte noch nicht zu einem ehrbaren Handwerk geschafft. Und das trotz einiger Bemühungen…>mehr. foto: Michael Schuster  / pixelio.de Let´s talk about SEX! weiterlesen

Das Hohelied der Liebe – modern

Martin Dreyer. Wenn ich alle ‪#‎Langenscheidt‬ Wörterbücher der Welt besäße,/ wenn ich den ‪#‎Google‬ Übersetzer auf meinem Handy hätte,/ aber ich wüsste die Bedeutung von Liebe nicht, /dann würde ich den Menschen nur auf die Nerven gehen, wie ein Feedback im Lautsprecher, oder ein Sylvesterböller, der direkt neben meinem Ohr explodiert. Wenn ich alle ‪#‎Aktienkurse‬, die ‪#‎Lottozahlen‬ und das ‪#‎Wetter‬ der nächsten Woche im Voraus wissen würde,/ wenn ich selbst die geheimsten Datenbanken der ‪#‎NSA‬ anzapfen könnte,/ wenn ich alle Handygespräche von @Angela_Merkel, @BarackObama und Vladimir @PutinRF_ENG gleichzeitig abgehört hätte,/ wenn ich jeden Artikel auf ‪#‎Wikipedia‬ auswendig könnte und alle ‪#‎Suchmaschinen‬ … Das Hohelied der Liebe – modern weiterlesen

Leben ohne Glaswand.

Ismael Kluever.  “Ich schlage die Decke über das metallene Fußende, schwinge die Beine aus dem Bett, wackele mit den Zehen und greife nach dem Bademantel. Seine Flauschigkeit erfreut mich, ich genieße lächelnd. Im Bad nehme ich die Zahnbürste, darauf kommt ein kleiner Klecks der üblichen Zahnpasta. So vertraut. Zähne putzend laufe ich  ins Ankleidezimmer, schlüpfe kurz aus dem Bademantel, steige auf die Waage…” Da beobachte ich also jemanden bei der Morgentoilette, dann in der Küche beim Kaffeekochen, beim Einkaufen. Eine junge Frau, gut aussehend, selbstbewusst, gleichzeitig empfindsam. Ich kenne ihren Namen nicht und weiß nicht, wo sie wohnt. Ich lese … Leben ohne Glaswand. weiterlesen

Die häufigsten Gründe, warum Paare wegen Geld streiten

…und wie sie das (vielleicht) vermeiden können. Von Roland Kopp-Wichmann. Streit um die Finanzen ist einer der Hauptgründe für eine Scheidung. Jedenfalls in Amerika, wie einige Studien zeigen. Und fast jeder, der in einer Partnerschaft lebt, kennt immer mal das Thema. Der andere ist entweder zu geizig, zu großzügig oder gibt das Geld für die falschen Dinge aus. Konflikte entstehen ja immer dort, wo Wahlmöglichkeiten sind. Also wo man dieselbe Sache unterschiedlich betrachten kann. Deswegen streiten Paare über Sex, Kindererziehung und die richtige Ernährung. Aber warum über Geld?…>mehr. foto: rico kühnel  / pixelio.de Die häufigsten Gründe, warum Paare wegen Geld streiten weiterlesen

Netzrundblick Nr. 2 Streit und Zank um Ehe und Familie

Uwe Hermann. Die Orientierungshilfe der EKD zu Ehe und Familie ist schon kurz nach ihrem Erscheinen heftig umstritten. Ich versuche in diesem Artikel eine Übersicht über die Orientierungshilfe selbst und die Diskussionen im Internet zu bringen. Natürlich kann das nicht vollständig sein. Wenn ihr weitere Hinweise und Quellen aus dem Netz habt, dann schreibt doch bitte einen Kommentar. Ich halte die Orientierungshilfe für eine gute Grundlage für die weitere Diskussion über das Thema Familie und Ehe. Auch wenn ich nicht in allem mit den Aussagen übereinstimme. Es gibt aber eine Fülle wertvoller Denkanstöße…>mehr. foto: berwis  / pixelio.de Netzrundblick Nr. 2 Streit und Zank um Ehe und Familie weiterlesen

“Wie definierst Du Liebe?”

Ismael Kluever. Die Frage hat NerdbyNature im Thementread gestellt. “Wie definierst du…”, das ist, so meine Erfahrung, eine typische Frageweise von Autisten, und für die schreibe ich ja hier. Eine wunderbare Frageweise, wie ich finde. Gerade zu Themen, wo man so lange meint, es zu wissen, bis jemand nachfragt und es ganz genau wissen will.  Und dann weiß man plötzlich nur noch das Eine: “Nun wird es ganz schwer!” Eine Definition für “Liebe” zu haben, wäre wirklich schön. Definitionen, das sind diese kurzen, präzisen Sätze, um die ich im Schulheft oder in den Vorlesungsmitschriften einen Rahmen gemalt habe. Sätze, die einen komplizierten Sachverhalt griffig machten. Zumindest … “Wie definierst Du Liebe?” weiterlesen

“Hm?” Wieviel Worte brauchen wir?

Ismael Kluever. Ich erinnere mich gern an einen kleinen Dialog, der sich vor vielen Jahren im Frühstücksraum einer niederländischen Jugendherberge abspielte. Er ging so: “Hm?” “Mm.” Der Ausdruck vollendeter Harmonie. Lange war das für mich die Idealform eines Gespräches. Aber ich sollte für alle Leserinnen und Leser, denen der Inhalt jener Konversation verborgen geblieben ist – und das dürften wohl alle sein  – , eine Erläuterung hinzufügen: “Möchtest du noch eine Tasse Kaffee?” hatte ich mit jenem “hm?” die Studentin neben mir gefragt und die Kanne angehoben, um zu zeigen, dass ich sie gerne bedienen würde. Und ihr “mm”, bei dem sie … “Hm?” Wieviel Worte brauchen wir? weiterlesen

Mehr Selbstbewusstsein ! „Darüber hinaus…“

Via Christoph Hübener. Schreibender Fotograph, fotographierender Schreiber, kreativer Pädagoge oder pädagogischer Kreativer: Christoph Hübener ist alles irgedwie. Nur eins ist er sicher: Christ. „Da bin ich, Gott !“ hat er vor einigen Jahren gesagt und lebt seinen Glauben, so gut er es eben kann…>mehr lesen (Seite 9).  foto: knipseline  / pixelio.de Mehr Selbstbewusstsein ! „Darüber hinaus…“ weiterlesen

Pastor auf Bestellung

Manon Priebe. Ein weißes Prinzessinen-Kleid mit Schleier und Spitzen-Schleppe. Der große Auftritt, eine festliche Location, Musik, die das Schluchzen überspielt. Und ein Pastor, im festlichen Gewand, der schlaue, tiefsinnige Dinge sagt. Für viele ist das die Traumvorstellung einer Hochzeit. Doch woher den Pastor nehmen, wenn man gar nicht Kirchenmitglied ist? Samuel Diekmann hat die Lösung. Sie heißt „Rent A Pastor“ und ist eine Agentur für freie Redner, buchbar für Trauungen und Beerdigungen. Allesamt Männer mit religiösen Hintergrund, die Mehrzahl ausgebildete Theologen. Diekmann, selbst Pastor in einer freien evangelischen Gemeinde, wurde oft gebeten, eine Trauung durchzuführen. Er erkannte die Marktlücke und gründete die … Pastor auf Bestellung weiterlesen

“mmh…” Küssen verboten?

Mechthild Werner. Wisst ihr, was “Philematologie” ist? Die Wissenschaft des Kusses. Was es alles gibt. Friedenskuss, Osterkuss, Bruderkuss, Schwesterkuss, Judaskuss, Luftkuss, Überraschungskuss, Riechkuss… Und 34 Gesichtsmuskeln agieren beim Küssen. Nu ja, wer wird eigentlich Philematologe? Keine Ahnung. Ich ahne nur, jetzt, zwischen Mai und Juni wird wieder ausgiebig geheiratet, geherzt und geküsst. Liebesküsse. Hoffentlich. „Oh, jetzt knutschen die schon wieder“, motzt unser Sohn dieser Tage bei einer Trauung. „Ich geh nachher in Deckung.“ Ich grinse und erinnere mich, wie es bei mir war. Ich war elf, da habe ich zum ersten Mal gedacht: „Bitte nicht umarmen.“ Mein Opa steht vor der Tür. … “mmh…” Küssen verboten? weiterlesen

Der Nächste, bitte. Gar nicht so einfach, Nächster zu sein

Uli Fries. „Wer ist mein Nächster?“, fragt der gebildete Mann. Vorher hatte er noch gefragt, was er tun muss, damit er ewig lebt. Die Antwort war gewesen, er solle Gott lieben aus vollen Kräften und mit seinem ganzen Dasein und seinen Nächsten lieben wie sich selbst. Diese Antwort hatte der gebildete Mann schon selbst gewusst. Sie steht nämlich in den Geboten. Gedanken hatte sich der gebildete Mann bereits gemacht. Für ihn steht außer Frage, wer Gott ist. Was diese umfassende Gottesliebe sein soll, ist ihm auch schon klar. Wer er selbst ist, weiß er auch. Vielleicht weiß er auch, dass er … Der Nächste, bitte. Gar nicht so einfach, Nächster zu sein weiterlesen

Vatersehnsucht

Andreas Meißner. Es ist ein kleines, handliches Buch. Und liest sich gut. Ich hatte es in kurzer Zeit durchgelesen. Michael Stahl, selbst Vater zweier Kinder, schreibt über ein sehr aktuelles Thema. Aus persönlichem Erleben weiß er, wie man sich fühlt, wenn der eigene Vater sein Kind bewußt verletzt, ablehnt oder Schmerzen zufügt. Diese schlimmen Erfahrungen gingen Jahre mit ihm mit, bis es zu einer Aussprache und zu einem ganz neuen Verhältnis der Generationen kam. In den Zeiten des Nicht-Verstehens, der Schmerzen und der Ohnmacht hätte er sich nicht vorstellen können, dass sein Vater und er einmal richtige Freunde werden würden….>mehr. foto: Helene Souza … Vatersehnsucht weiterlesen

Father and Son – Cat Stevens

1. It’s not time to make a change, Just relax, take it easy You’re still young, that’s your fault, There’s so much you have to know Find a girl, settle down, if you want you can marry Look at me, I am old but I’m happy > ganzer Text. foto: Thomas Siepmann  / pixelio.de   Father and Son – Cat Stevens weiterlesen

Karsamstag – Abwesenheit der Liebe

Stefan Ehrhardt. Karsamstag – ein unterschätzter Tag der heiligen Osterzeit. Kennzeichnend für unsere Zeit und Gesellschaft. Verzweiflung, Sterben, Tod – das passt nicht in eine Zeit, die dennaturwissenschaftlich-aufgeklärten Menschen zum Maß aller Dinge macht. Doch auch Christen dürfen sich fragen, wie ernst sie diesen Tag nehmen. Jesus ist tot, Gott hat uns verlassen – wie sehr geht uns das heute unter die Haut? Es scheint mir notwendig zu sein, sich in die Zeit Jesu und der Jünger hineinzudenken…>mehr. foto: Martin Berk  / pixelio.de Karsamstag – Abwesenheit der Liebe weiterlesen

“mmh…” Hier ist Mann und Weib… und Sexismus?

Mechthild Werner. “Die Weiber sind hauptsächlich dazu bestimmt, die Geilheit der Männer zu befriedigen.” Nein, kein Zitat aus der aktuellen Debatte. Das meinte Kirchenlehrer Johannes Chrysostomos vor rund 16 Jahrhunderten. Laaang ist´s her. Obwohl… Ich war vierzehn Jahre alt. „Die Knospen sprießen“, bemerkte jemand mit Blick auf mein verwaschenes T-Shirt, mein Gesicht glühte, ich sagte nichts. Er war schließlich ein Onkel, im Kreise seiner lachenden Freunde, anderer älterer Herren. Ich habe ihn gemocht, aber seine Altherrenwitze… Immer in hab acht. Zwanzig Jahre später. „Ihre hm, wie will ich sagen“, sein Arm lag plötzlich väterlich auf meiner Schulter, „sie waren auffällig unter dieser … “mmh…” Hier ist Mann und Weib… und Sexismus? weiterlesen

Was haben Jesu Taufe und das Vaterunser gemein?

Stefan Ehrhardt. Beim Evangelium zur Taufe Jesu, vor ein paar Tagen, war es wieder ganz deutlich da. Während meiner Exerzitien vor drei Jahren ist mir etwas geschenkt worden – und mit großer Freude gebe ich es (nicht zum ersten Mal) weiter. Vor allem für diejenigen unter den Lesern, die das Vaterunser ganz bewußt beten wollen, kann es eine ergänzende Betrachtung sein. Der hl. Johannes Chrysostomos fragte einmal: “Warum öffnet sich der Himmel, als Jesus getauft wird?” und der Kirchenlehrer ist um keine Antwort verlegen:…>mehr. foto: Douglas Coulter,flickr.com Was haben Jesu Taufe und das Vaterunser gemein? weiterlesen

“mmh…” Mannomann. Sind Männer anders?

Mechthild Werner. Gott ist Mensch geworden. Das feiern wir dieser Tage im Weihnachtsfestkreis, die Menschwerdung. Ja, Gott ist Mann geworden, eine Mannwerdung sozusagen. Eben die scheint aber heutzutage nicht mehr selbstverständlich. „Männer sind Schweine“ grölen dieÄrzte, „Männerr nehmn inn Arm“ schnarrte Grönemeyer schon in den 80ern. Männer als Tiere oder Kuscheltiere. Wann ist ein Mann ein Mann?…>mehr. foto: Ben Rimmer,Ben Rimmer,flickr.com “mmh…” Mannomann. Sind Männer anders? weiterlesen

Gedanken zum Film „Jesus liebt mich“ – Liebeskomödie mit Gott

Nicole Ganss. Weshalb mir der Film „Jesus liebt mich“ gefällt: Zugegeben: Es ist vor allem eine leichte deutsche Liebeskomödie. Nur dass diesmal kein Tierarzt oder Witwer ist, in den sich die weibliche Hauptperson Marie verliebt. Sondern der Zimmermann Jeshua. Das Dumme ist nur: Jeshua ist Jesus, der zur Apokalypse wiedergekommen ist. Das ist ein Problem für Marie, und für den Zuschauer kann es ebenfalls zu einem Problem werden, weil man in diesen Zeiten ja kaum noch unbefangen über Religion Witze machen kann. Aber dieser Film ist das beste Argument dafür, das lockerer zu sehen:…>mehr. foto:  TW Collins, T,flickr.com Gedanken zum Film „Jesus liebt mich“ – Liebeskomödie mit Gott weiterlesen

Autismus – … gefangen zwischen Raum und Zeit. Oder: Was macht mich so anders?

Schon als Kind war ich irgendwie .. anders. Ich sprach sehr früh und beschäftigte mich die meiste Zeit allein mit mir und den (für mich) faszinierenden Dingen dieser Welt. Unnahbar und verträumt nannte meine Familie das, was für mich ein Zustand aus Faszination und innerer Ruhe bedeutete. Ich war aktiv, wissbegierig und introvertiert. Ich war viel draußen, lag dort stundenlang unter einem Baum, um das Glitzern der Sonne durch die Blätter zu beobachten oder saß stundenlang an einem Bach, um dem Wasser zuzuschauen. Ich liebte es meine Knöpfe zu sortieren oder Seifenblasen zu beobachten. Ich interessierte mich für die Sterne … Autismus – … gefangen zwischen Raum und Zeit. Oder: Was macht mich so anders? weiterlesen