Leben verändern sich – durch dieses kleine blaue Plastikteil!

Andreas Meißner. Coole Aktion, die jetzt schon eine Weile im Lande – und darüber hinaus – läuft. Und unwahrscheinlich spannend und oft zu Tränen rührend, wie differenziert der große Gott mit uns kleinen Menschen umgeht… Hier die ersten dreizehn Rückmeldungen aus dem begonnenen Jahr 2014. Zum Mitfreuen, Mitweinen, Mitdanken… Und man kann selber welche bestellen. Hier. 01.01.2014: Jürgen in Auerbach/Vogtland:…>mehr. Leben verändern sich – durch dieses kleine blaue Plastikteil! weiterlesen

Teste deinen Glauben – mit dem „Cred-o-mat“

Fabian Maysenhölder. Geglaubt wird immer, von jedem. Nicht immer unbedingt so, wie es in den großen Weltreligionen tradiert wird. Dennoch glaubt jeder an irgendetwas. An Liebe, an Zufall, an die Wissenschaft – oder eben an Gott. “Woran glaubst du wirklich?” fragen zwei Journalistinnen vom Bayrischen Rundfunk – sie wollen eine “Mitmach”-TV-Dokumentation darüber produzieren, woran Menschen glauben…>mehr. foto: Rainer Sturm  / pixelio.de Teste deinen Glauben – mit dem „Cred-o-mat“ weiterlesen

Die letzten Chipfindermeldungen aus 2013 – wie immer bewegend!

Andreas Meißner. Coole Aktion, die jetzt schon eine Weile im Lande – und darüber hinaus – läuft. Und sie erreichen Menschen. Nicht alle berichten darüber, aber manche Erzählungen rühren uns zu Tränen. Gott ist so groß und so cool! Hier noch die letzten neun Rückmeldungen aus dem vergangenen Jahr… Zum Mitfreuen, Mitweinen, Mitdanken… Und man kann selber welche bestellen. Hier. 21.12.2013: Jeremia aus Berlin: “Ich heiße Jeremia und habe den Chip gefunden. Im Eisfach beim Einkaufen…>mehr. foto: Die letzten Chipfindermeldungen aus 2013 – wie immer bewegend! weiterlesen

Göttliches Spiel. Evolutions-Theologie.

o.Univ.Prof. Dr. Wolfgang Schreiner. Sind wir von Gott mit Ziel und Plan erschaffen, oder ein Zufallsprodukt der Evolution? Christen glauben an eine planvolle Schöpfung durch einen liebenden Gott. Im Gegensatz dazu erfolgen laut Evolutionstheorie die Änderungen im menschlichen Genom weitgehend zufällig. Wie ist diese angeblich planvolle Schöpfung eines gütigen Gottes mit den Zufällen der Evolution zu vereinbaren? Der Autor versucht, christliche Inhalte so zu formulieren, dass sie mit den Naturwissenschaften zusammenpassen und findet so einen neuen Weg, Evolution und Theologie miteinander zu verbinden.>mehr. Bild: o.Univ.Prof. Dr. Wolfgang Schreiner Göttliches Spiel. Evolutions-Theologie. weiterlesen

Eine kleine Typologie des Atheisten

Gardinenpredigerin. Bitte erst die Einleitung lesen. Wir wollen ja keine Verletzten! Apologetik gehört zu meinen Lieblingsspielen. Und dazu kam es nicht ganz freiwillig. Bereits in der Schule wurde ich mit diversen Argumenten, bis hin zu Beleidigungen konfrontiert. Ich ging auf eine Schule in der Stadt mit ausschließlich gut situierten Mitschülern aus Elternhäusern, die sich wahnsinnig gebildet vorkamen, und diese waren der Meinung, dass ich DRINGEND über die schrecklichen Begleiterscheinungen von Religion und besonders Katholizismus aufgeklärt werden müsse. Ich bringe auf diesem Gebiet also eine gewisse Übung mit. Im Laufe der Zeit lernte ich, dass…>mehr. Bild: lichtkunst.73  / pixelio.de Eine kleine Typologie des Atheisten weiterlesen

Geistiger Input zu Weihnachten – einige Hinweise

Franziska Holzfurtner. Bis noch vor ca. 4 Jahren lehnte ich Weihnachten in jugendlichem Leichtsinn ab. Ich fand es doof. Ich hasste all den verkitschten amerikanischen Konsumkram, ich hasste all die verkitschte europäische Konsumkritik. Ich hasste den feministisch angehauchten Prediktdauerlutscher unserer Pastoralreferentin darüber, dass Maria als junge Frau all ihre Träume und Ziele für die Zukunft aufgibt, um Gott zu folgen. (Man erlaube mir einen kleinen Diskurs: ‘ne Frau in Nazareth hatte um die Zeitwende eh keine anderen Pläne, als zu heiraten und Kinder zu kriegen und ihr Traum war es, sich niemals ums tägliche Brot zu sorgen, gut von ihrem Mann … Geistiger Input zu Weihnachten – einige Hinweise weiterlesen

Chips als Lebensretter und Tränenauslöser

Andreas Meißner. Coole Aktion, die jetzt schon eine Weile im Lande – und darüber hinaus – läuft. Immer mehr Chipverteiler (ca. 3000!) verteilen sie kreativ und mit viel Engagement und Ideenreichtum. Und sie erreichen Menschen. Nicht alle berichten darüber, aber manche Erzählungen rühren uns zu Tränen. Gott ist so groß und so cool! Hier kurz vor Weihnachten noch mal dreizehn Rückmeldungen der letzten Tage… Zum Mitfreuen, Mitweinen, Mitdanken… Und man kann selber welche bestellen. Hier. 16.12.2013: Harald aus Oldisleben: “Ich bin 2008 neu zum Glauben gekommen und ich weiß, das dies…>mehr. foto: Chips als Lebensretter und Tränenauslöser weiterlesen

Christkind, Weihnachtsmann und Zauberer. Wenn Kinder dem Synkretismus unserer Gesellschaft Hohn sprechen

Sophie Fries. Alle Jahre wieder kommt das Christuskind. Soweit, so gut. Die Zeilen „Maria und Joseph betrachten es froh“ kann man vielleicht auch noch sorglos mitträllern. Wie in aller Welt passt das nun aber mit Weihnachtsmann und Co zusammen? Klara, 6 Jahre (Name geändert), hat ihre eigene Theorie dazu. Stolz präsentiert sie ihre gemalte Krippenszene. Sie strahlt bis über beide Ohren, als sie mit ihren tapsigen Fingerchen auf die erste Figur zeigt: „Das ist Maria.“ Klar, unschwer zu erkennen: Die Größere der beiden Gestalten um die Krippe muss Maria sein. „Und das andere ist Joseph?“, frage ich interessiert nach. „Ja“, purzelt … Christkind, Weihnachtsmann und Zauberer. Wenn Kinder dem Synkretismus unserer Gesellschaft Hohn sprechen weiterlesen

Fünf Gründe, religiös zu sein – eine Einleitung

Franziska Holzfurtner. Diese Serie wendet sich gegen all jene Auffassungen, nach denen Religion an und für sich eine Einschränkung von Lebensqualität ist. Eigentlich würde ich es ablehnen, über „Religion an sich“ zu schreiben. Niemals könnte ich behaupten, alle Religionen hätten den selben Einfluss auf das Leben ihrer Anhänger und man darf auf keinen Fall annehmen, dass die erwähnten Eigenschaften für mich Religion ausmachen und dass Religionen, die solche Effekte nicht aufweisen schädlich wären – oder eben keine Religionen. Im Grunde beziehen sich meine Überlegungen nur auf jene Religionen, deren Traditionen ich kenne. Man könnte durchaus kritisieren, dass man nicht aufgrund einer … Fünf Gründe, religiös zu sein – eine Einleitung weiterlesen

Was wäre gewesen, hätte sich der Engel des Herrn an Akademiker wenden müssen? Ein Gedankenexperiment.

Josef Bordat. Dass es sich bei den ersten Adressaten der Weihnachtsbotschaft um einfache Viehzüchter aus einer ländlichen Region des Nahen Ostens handelte, ist vielfach theologisch ausgedeutet worden. Gott wolle in den Hirten den ganz gewöhnlichen Menschen ansprechen. Der König, der geboren wurde, komme nicht nur für seinesgleichen, sondern für alle. Die Botschaft des Heils kenne keine Hierarchie. Richtig. Ich glaube aber, dass die Sache mit den Hirten auch noch einen ganz praktischen Grund hatte. Hirten sind Menschen mit wachem Verstand, die Botschaften aufnehmen und umsetzen können. Das ist für den Fortgang der Weihnachtsgeschichte von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Wäre Jesus zum … Was wäre gewesen, hätte sich der Engel des Herrn an Akademiker wenden müssen? Ein Gedankenexperiment. weiterlesen

Und der kleine blaue Chip zieht weiter seine Kreise…

Andreas Meißner. Immer wieder bin ich begeistert, betroffen, freudig, gerührt, bewegt, wenn ich sie lese – die Einkaufswagenchiprück-meldungen von der Aktion bei Mandy aus Mannheim. Und dort kann mann/frau auch viele andere Reaktionen auf die Chips lesen. Schliesslich sind sie landauf, landab in Bewegung, werden verteilt, kreativ versteckt, übergeben, liegengelassen…Und man kann selber welche bestellen. Hier. Hier wieder zwölf Rückmeldungen der letzten Tage, einfach noch mal zum Mitfreuen, Mitbeten, Mitverteilen… Lass dich wieder berühren von den (echten) Lebensgeschichten, die Gott schreibt. Und wie ER Leben verändert… 28.11.2013: Ingrid aus Schwäbisch Hall:…>mehr. foto: Und der kleine blaue Chip zieht weiter seine Kreise… weiterlesen

Ich weigere mich, die Einteilung in »christlich« oder »weltlich« mitzumachen. – Ein Interview

Günter J. Matthia. Heute erschien ein Interview, das ich einer Gemeindezeitschrift gegeben habe. Namentlich der Johannes-Gemeinde, die – obwohl ich kein Mitglied bin – doch meine Heimatgemeinde in dem Sinne ist, dass ich mich zugehörig fühle und auch als Moderator gelegentlich an der Gestaltung der Gottesdienste mitwirke. Das Interview möchte ich meinen Blogbesuchern nicht vorenthalten. Bittesehr: Frage: Lieber Günter, wer wissen will was du so tust oder wie es dir geht, braucht eigentlich nur deine diversen Internetaktivitäten bei Facebook oder über deinen Blog zu verfolgen. Da lernen wir zum Beispiel dass du nach deiner Leber-Operation dich wieder fit machen willst für … Ich weigere mich, die Einteilung in »christlich« oder »weltlich« mitzumachen. – Ein Interview weiterlesen

Gott, das ZDF und die Wolke

Fabian Maysenhölder. Zunächst: Entschuldigung. Hier war es genau einen Monat lang ruhig, das ist zu lange. Grund ist vor allem ein Umzug und fehlendes Internet zuhause. Die Theopop-Themen stapeln sich aber, und auch wenn immer noch kein Heim-Internet besteht, wird es im Dezember hier wieder mehr Lesestoff geben. Am Sonntag ist der 1. Advent. Damit beginnt die Vorbereitung auf Weihnachten – die Zeit im Jahr, in der “Religion” wie sonst kaum in Medien und Gesellschaft thematisiert wird. Das ZDF nimmt die beginnende Adventszeit zum Anlass, etwas gegen das eingerostete Wissen vieler Deutschen über Glaube, Religion und christliche Tradition zu tun. Der … Gott, das ZDF und die Wolke weiterlesen

“mmh…” Die Gretchenfrage.

Mechthild Werner. Ich hatte mich weggeduckt, doch die Stöcke fliegen einfach zu dicht. Im Netz werden gerade „Blogstöckchen“ geworfen. Sprich, eine Handvoll oder vier Handvoll Fragen werden von Blog zu Blog gereicht. Manche klagen sozusagen über „Stockwurfarme“. Wenn aber meine sprachsinnliche Blogkollegin Birgit, alias Frau Auge mich fragt, bin ich ganz Ohr und antworte adventlich brav… 1. Wer hat Dir zuerst von Gott oder dem Göttlichen erzählt? Tja, wer?…>mehr. foto: Christina Maderthoner  / pixelio.de “mmh…” Die Gretchenfrage. weiterlesen

Neues aus der Chips-Welt oder: Wenn es einen selber trifft!

Andreas Meißner. Einkaufswagenchiprückmeldung – was für ein Wort! Und was für eine Aktion. Gott benutzt so kleine blaue Dinger um wahre Wunder zu vollbringen. An Menschenherzen. Hier wieder acht Rückmeldungen der letzten Tage, einfach noch mal zum Mitfreuen, Mitbeten, Mitverteilen… Lass dich wieder berühren von den (echten) Lebensgeschichten, die Gott schreibt. Und wie ER Leben verändert… Hier kannst du selber welche bestellen, wenn du das Gefühl hast, es wäre für dich dran… 17.11.2013: Ronny aus Dresden: “Hi ich bin der Ronny, 25 Jahre, aus Dresden und war heute spazieren und habe einen solchen Chip gefunden. Zuhause bin ich auf die Webseite und seitdem echt am staunen … Neues aus der Chips-Welt oder: Wenn es einen selber trifft! weiterlesen

Gibt es christliche Politik? (Teil 1)

Burkhard Conrad. Am 30. Oktober 2013 hielt ich einen Vortrag vor Mitgliedern der Hamburger CDU-Ortsverbände Winterhude und Jenfeld. Teile des Vortrages gebe ich hier wieder. Den mündlichen Vortragsstil habe ich beibehalten. Der Titel meines Vortrags geht vom scheinbar Selbstverständlichen aus. Mit Nachdruck könnte ein Mitglied Ihrer Partei auf die Frage „Gibt es christliche Politik?“ antworten: „Natürlich! Solange es die Christlich-Demokratische Union gibt, wird es christliche Politik geben!!!“ Ich hätte meinen heutigen Beitrag aber auch anders – affirmativer – betiteln können. Vielleicht „Merkmale christlicher Politik“. Oder ganz klassisch „Das C in der CDU“. Das tue ich aber nicht. Stattdessen präsentiere ich eine … Gibt es christliche Politik? (Teil 1) weiterlesen

EKD: Die Kirche muss irgendwie toller werden

Wetzlar (idea) – Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will sich mit der fortschreitenden Säkularisierung und den abnehmenden Kirchenmitgliederzahlen nicht abfinden. „Wir sind herausgefordert, das geistliche Leben immer wieder neu zu beleben“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende, Nikolaus Schneider (Berlin), in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) vor der EKD-Synode, die vom 10. bis 13. November in Düsseldorf tagt. Freilich stehe die negative Bevölkerungsentwicklung dem Ziel eines Wachsens „gegen den Trend“ entgegen, das 2006 in einem Impulspapier des Rates der EKD formuliert worden war. Die Zahl der evangelischen Kirchenmitglieder ist jährlich etwa um ein Prozent auf 23,6 Millionen gesunken. Der … EKD: Die Kirche muss irgendwie toller werden weiterlesen

Gott ist ungerecht – und das ist gut so

Gott sitzt zwischen den Stühlen: Will er gerecht sein, könnten wir nicht leben. Deshalb geht Gott nicht den Weg der Gerechtigkeit, sondern den Weg des Friedens. So wie andere an uns jeden Tag schuldig werden, so werden wir an anderen schuldig – immer wieder. Selbst wenn wir keine Verbrecher sind, enttäuschen und verletzen wir tagtäglich andere. Mal leicht, manchmal auch schwer. Jedem von uns widerfährt Unrecht. Aber jeder von uns verübt auch Unrecht. „Du bekommst, was du verdienst“, sagt der Volksmund. Aber würde Gott…>mehr. foto: Thorben Wengert  / pixelio.de Gott ist ungerecht – und das ist gut so weiterlesen

Gleich dreimal “Unendlich geliebt” – Neues von den Chip-Findern

Andreas Meißner. Immer wieder bin ich begeistert, betroffen, freudig, gerührt, bewegt, wenn ich sie lese – die Einkaufswagenchiprück-meldungen von der Aktion bei Mandy aus Mannheim. Und dort kann mann/frau auch viele andere Reaktionen auf die Chips lesen. Schliesslich sind sie landauf, landab in Bewegung, werden verteilt, kreativ versteckt, übergeben, liegengelassen… Und man kann selber welche bestellen. Hier. Hier wieder neue Rückmeldungen der letzten Tage, einfach noch mal zum Mitfreuen, Mitbeten, Mitverteilen… Lass dich berühren von den (echten) Lebensgeschichten, die Gott schreibt. 27.10.2013: Noreen aus Hannover: “Hallo Mandy! Ich verteile ja selbst ganz fleißig Deine Chips, aber heute habe ich das erste Mal selbst einen gefunden. Mein Mann … Gleich dreimal “Unendlich geliebt” – Neues von den Chip-Findern weiterlesen

Religionsfreiheit und Kindeswohl. Einige Anmerkungen zur Beschneidungsdebatte

Josef Bordat. „Nichts, kein Terroranschlag, kein Euro, kein Hunger und kein Krieg, erregt die Deutschen so sehr wie die Vorhaut.“ Das schrieb Harald Martenstein unlängst im Berliner „Tagesspiegel“. Und tatsächlich: Seit einigen Monaten erreichen Berichte über den Stand der Beschneidungsdebatte auf Nachrichtenportalen die meisten Kommentare. Die Mehrheit der Kommentatoren spricht sich dabei gegen ein Recht auf die Durchführung von Beschneidungen an nicht-einwilligungsfähigen Personen aus, lehnt also die rituelle Beschneidung männlicher Säuglinge und (Klein-)Kinder ab, wie sie in Judentum und Islam vorgenommen werden. – Ein kurzer Einblick in eine eigenartige Debatte und ihre stereotypen Argumentationsfiguren…>mehr. foto: Christina Maderthoner  / pixelio.de  Religionsfreiheit und Kindeswohl. Einige Anmerkungen zur Beschneidungsdebatte weiterlesen

Die Haltung der Deutschen zur Abtreibung

Josef Bordat. Der Kollege Tiberius weist auf eine Studie der TNS Infratest Sozialforschung aus 2012 hin, bei der rund 1600 erwachsene Deutsche nach ihrer Haltung zur Abtreibung befragt wurden. Die Studie ergab, dass die Mehrheit der Befragten grundsätzlich gegen Abtreibung ist. Ohne Vorliegen einer Indikation sollte eine Frau nicht abtreiben dürfen, meinen 59 Prozent der Probanden, 41 Prozent sind für eine gesetzliche Ermöglichung der Abtreibung ohne Offenlegung der Gründe. Nur unwesentlich höher ist die Zustimmung bei Vorliegen einer sozialen Indikation (Ja: 42 Prozent, Nein: 58 Prozent)…>mehr. Lesen Sie auch: > Berlin 2020. Perspektiven für die Zukunft der deutschen Hauptstadt foto: Rheinlaender  / pixelio.de Die Haltung der Deutschen zur Abtreibung weiterlesen

Der Tod kommt zum Kaffee: Let’s talk about death

Fabian Maysenhölder. Einfach mal in gemütlicher Atmosphäre über den Tod quatschen, das wär doch was. Sich bei einer Tasse Kaffee darüber austauschen, wie man sich das so alles vorstellt, kurz davor, währenddessen, danach. In sogenannten “Death Cafes” (vor allem in den USA) passiert genau das: Da treffen sich Leute, denen es ein Bedürfnis ist, sich über das Lebensende auszutauschen, zum Kaffee. Und dann wird gequasselt, wonach einem gerade ist. Hauptsache es hat mit dem Tod zu tun. Das Ganze funktioniert im Prinzip wie eine Art…>mehr. foto: Martin Schneider  / pixelio.de Der Tod kommt zum Kaffee: Let’s talk about death weiterlesen

Heldinnen gesucht !

Roman Scamoni. Ca. 95% aller Eltern, die erfahren, dass ihr ungeborenes Kind eine Behinderung haben wird, entschließen sich für eine Spätabtreibung! Und ich vermute, in keinem einzigen Fall wird so eine Entscheidung leichtfertig getroffen! Hinter diesen Zahlen stecken unzählige Einzelschicksale und es ist nicht in meinem Sinn, hier zu urteilen oder die Menschen, die diese Entscheidung getroffen haben, niederzumachen! Und doch will ich nicht schweigen – denn neben den Eltern, die unter so einer Entscheidung leiden, gibt es noch jemanden den das betrifft: Das ungeborene Kind, das nicht einmal die Chance auf den ersten Atemzug bekommen hat. Wegen einer Behinderung. Es … Heldinnen gesucht ! weiterlesen

Hör dir das an, Gott!

Andreas Meißner. „Und (der reiche Kornbauer) sprach: Das will ich tun; Ich will meine Scheunen abbrechen und grössere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen grossen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut!“ (Luk. 12,18-19) „Hör dir das an, Gott, ich will heute mit dem Auto unterwegs sein, morgen schließe ich den Kaufvertrag ab, das neue Haus wird in zehn Monaten steh’n,….>mehr. foto: Marko Greitschus  / pixelio.de Hör dir das an, Gott! weiterlesen

Business Class sind wir geflogen!

Josef Bordat. Der junge Angestellte der türkischen Fluggesellschaft blickt gebannt auf den Monitor, runzelt die Stirn, blättert ein wenig in unseren Reisepässen, starrt für Minuten auf das Flugticket, dann wieder auf den Monitor. Kopfschütteln. Schließlich sieht er uns an, stirnrunzelnd. „Samsing frong wiss aua dockjumentz?“ – „One moment, Sir. Please wait!“ Sprach es, griff zum Telefon, wählte jedoch keine Nummer, sondern drückte nur einen Knopf. Irgendwo würde jetzt ein Alarm losgehen. Ich hatte es immer befürchtet: Irgendwann würde es soweit sein, irgendwann würde die Sache von 1976 rauskommen, die geklauten Lakritze (eigentlich waren es „Salinos“, aber ich will keine Werbung machen), … Business Class sind wir geflogen! weiterlesen

Showdown. Die finale Abrechnung mit Tebartz-van Elst

Josef Bordat. Papst Franziskus lässt den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst im Amt. Er soll sich aber zunächst für zwei bis drei Monate zurückziehen, bevor er wieder in das diözesane Alltagsgeschäft einsteigt. Eine kluge Entscheidung, die allen Beteiligten – und wer wollte in den letzten Wochen nicht beteiligt gewesen sein – Zeit gibt, zur Besinnung zu kommen. Auch die Familie des Bischofs im niederrheinischen Twisteden kann nun hoffen, endlich in Ruhe gelassen zu werden, nachdem sie sich in der letzten Zeit einem massiven Aufgebot an Journalisten und wohl auch der einen oder anderen Morddrohung ausgesetzt sah – als unschönes, aber … Showdown. Die finale Abrechnung mit Tebartz-van Elst weiterlesen

Tim lebt !

Via theolunke. Mein letzter Beitrag “Ihr Blut an unseren Händen” hat heute, 24 Stunden nachdem ich in online gestellt habe, um 800% mehr Leser als der Durchschnitt meiner anderen Artikel! Es freut mich doch irgendwie, dass dieses Thema die Menschen nicht kalt lässt! Dass es uns nicht egal ist, wenn Menschen mit Downsyndrom oder anderen Behinderungen noch VOR ihrem ersten Atemzug getötet werden! Ich möchte euch in diesem Zusammenhang einen bemerkenswerten jungen Mann vorstellen. Kennt ihr “Tim”? Tim sollte 1997 umgebracht werden…>mehr. foto: JMG  / pixelio.de Tim lebt ! weiterlesen

Die Fortdauer des Heidentums – Anmerkungen aus Großbritannien

Burkhard Conrad. Im August des vergangenen Jahres veröffentlichte ich an dieser Stelle einen Artikel unter dem Titel “Die Fortdauer des Heidentums“. In dem Text gehe ich auf die wissenschaftliche Hypothese ein, daß sich auch nach der Christianisierung Europas weite Teile der Bevölkerung zu Glaubensinhalten heidnischen Ursprungs bekannten, und dies für ein sehr lange Zeit. Christliche und heidnische Glaubensinhalte und Ausdrucksformen hatten sich vermischt, so daß zu Beginn der Neuzeit keineswegs von einem durch und durch christlichen Europa gesprochen werden kann. Soweit diese Hypothese. In der Septemberausgabe der britischen Zeitschrift “Prospect” erschien nun ein Artikel, der sich des Neuheidentums in Großbritannien annimmt…>mehr. foto: Rainer Sturm … Die Fortdauer des Heidentums – Anmerkungen aus Großbritannien weiterlesen

Eskalation und Weiterung. Beobachtungen im Fall van Elst

Josef Bordat. So traurig-tragisch der Fall des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst für die Kirche ist (für alle anderen Beteiligten ist er hoch erfreulich: die Medien haben Stoff für Spekulationen, die Website der Stadt Limburg eine Verdopplung der Zugriffe, das Gaststätten- und Hotelgewerbe in eben dieser Stadt ein dickes Umsatzplus) – er fördert einige Mechanismen medialer Arbeit zu Tage, darunter die Eskalation und vor allem die thematische Weiterung. Zunächst eine Vorbemerkung: Ich kann mich nicht erinnern, dass eine Person des öffentlichen Lebens wegen eines objektiv betrachtet eher geringen Schadens so intensiv gejagt wurde wie Tebartz-van Elst. Auf dem Hinflug nach…>mehr. foto: asrawolf … Eskalation und Weiterung. Beobachtungen im Fall van Elst weiterlesen

Limburg ist nicht Stuttgart 21

Wer sich sonst nicht für die katholische Kirche interessiert, sollte auch Tebartz-van Elst ignorieren. Die Aufregung um ihn ist vollkommen übertrieben. EIN KOMMENTARVON CHRISTOPHER PRAMSTALLER. Wieso ist eigentlich immer noch nicht bekannt, ob der Limburger Bischof Tebartz-van Elst auf seinem Ryanair-Flug nach Rom ein Essen bestellt hat? Und wenn ja: Hat das Bistum bezahlt? Ein Hotdog an Bord kostet immerhin fünf Euro. Wäre das nicht verschwenderisch? Man kann sich schließlich auch selbst etwas mitbringen…>mehr. foto: asrawolf  / pixelio.de Limburg ist nicht Stuttgart 21 weiterlesen

Abendmahl auf satanisch: Der Hostien-Burger

Fabian Maysenhölder. Es gibt Ideen, auf die man erst einmal kommen muss. Und es gehören sicher einige Verrenkungen der Synapsen dazu, um mit diesem Einfall hier aufzuwarten: Ein Burger, garniert mit einer Hostie (ungeweiht, aber mit hübschem Kreuzchen drauf) und einer Rotwein-Sauce. Ein solcher Burger steht im Monat Oktober auf dem Spezial-Menü von“Kuma’s Corner”, einem Burgerladen in Chigaco. Der Burger, der sich “Ghost-Burger” nennt, ist eine Hommage auf die…>mehr. foto: Rolf Handke  / pixelio.de Abendmahl auf satanisch: Der Hostien-Burger weiterlesen

Mehr Katholiken in Südkorea

Josef Bordat. Die Zahl der Katholiken in Südkorea ist 2012 um rund 85.000 auf über 5,3 Millionen angestiegen. Das entspricht einer Zuwachsrate von 1,6 Prozent. Innerhalb der letzten zehn Jahren ist die Katholische Kirche in Südkorea um etwa 1 Million Gläubige gewachsen; im gleichen Zeitraum sank die Zahl der Katholiken in Deutschland um 2 Millionen.* Der Anteil der Katholiken an der südkoreanischen Bevölkerung stieg damit auf 10,3 Prozent…>mehr. Lesen Sie auch: > Preis für katholischen Blogger foto: Reto Fetz (swisscan)  / pixelio.de Mehr Katholiken in Südkorea weiterlesen

Buch: Heilung – Was wir glauben und erwarten dürfen

Carsten „Storch“ Schmelzer. Heute stelle ich – mit einiger Verspätung – das Buch vor an dem ich sicherlich bisher am längsten gearbeitet habe. Seit 2004 beschäftigt mich das Thema göttliche Heilung auf praktische und theoretische Weise. Unzählige Posts auf dieser Seite legen Zeugnis ab von diesem Interesse. Bei etwa fünfzig Seminaren hatte ich Handouts dabei, aber als ich das Material dann als Buch zusammengefasst habe, ist doch wieder alles anders geworden. Es ist kein klassisches Heilungsbuch geworden wie es vielleicht Kenneth Hagin geschrieben hätte. Vielmehr habe ich mich bemüht, auch den kritischen Einwänden nachzugehen…>mehr. foto: andreas stix  / pixelio.de Buch: Heilung – Was wir glauben und erwarten dürfen weiterlesen

Hinweise an die Gegendemonstranten beim Marsch für das Leben

Josef Bordat. Zunächst: Danke, dass Sie da waren. Sie sorgen dafür, dass Menschen stehenbleiben und genauer hinschauen, Touristen wie Samstagsnachmittagseinkäufer. Sie machen das Anliegen des Lebensschutzes auf RTL II-Niveau bekannt – und das ist gut so. Bloß: Denken Sie sich mal was Neues aus! Und wenn sie sich was Neues ausdenken, achten Sie bitte auf das mehr oder weniger stimmige Versmaß! Beispiel: „Ich bin nichts, ich kann nichts / gebt mir ein Kruzifix!“ Das mag ja alles richtig sein, dass Christen nichts sind und nichts können, außer für alles Leid in der Welt zuständig zu sein und nebenbei Frauen zu … Hinweise an die Gegendemonstranten beim Marsch für das Leben weiterlesen

“Du kuuumscht hier ned nei!!

Frau Punk. Hast Du eigentlich einen Türsteher für Dein Herz?! “Wat ist los, Frau Punk??” Oki doki, pass mal uff. Ich hab folgendes gelesen: “Vor allem aber behüte dein Herz, denn dein Herz beeinflusst dein ganzes Leben” Sprüche 4, 23 NLB oder in einer anderen Bibelübersetzung, da heißt es: “Achte auf deine Gedanken und Gefühle, denn sie beeinflussen dein ganzes Leben!” Sprüche 4,23 HFA Dazu ein kurzer Schwank aus meinem Leben:…>mehr. foto: Andreas Lochmann  / pixelio.de “Du kuuumscht hier ned nei!! weiterlesen

Mein voller Elst

Josef Bordat. Es war also doch das, was einige Beobachter des „Luxuswahns von Limburg“ schon vermuteten: Viel Lärm um (fast) nichts. Die gemeinsame Erklärung von Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elsts und dem Domkapitel zum Besuch von Kardinal Lajolo klingt jedenfalls weit weniger aufregend als das, was in den Medien während der letzten Wochen zu lesen war. Eigentlich keine Überraschung. Denn was steckt hinter den Anklagepunkten? Eben: Nicht allzu viel…>mehr. Lesen Sie auch: > Vor der Wahl Sieben große Forschungsinstitute haben Anfang September (4. bis 13.9.) im Auftrag verschiedener Medien Erhebungen durchgeführt und die Sonntagsfrage beantwortet: Allensbach, Emnid, Forsa, die Forschungsgruppe Wahlen, GMS, Infratest dimap … Mein voller Elst weiterlesen

Themen der letzten 2 Wochen

Hier finden Sie eine umfangreiche Themensammlung der vergangenen beiden Wochen von: Josef Bordat, Fabian Maysenhölder, Ismael Kluever, Christoph Huebener, Uli Fries, Meryem… 3 kuriose Smartphone-Apps: Religiöse Android-Inhalte, ein Test | TheoPop theopop.de  Wir testen 3 äußerst kuriose Android-Apps, die etwas mit Religion zu tun haben. Achtung, Kopfschüttel-Warnung. Und: Viel Spaß! Vietnam. Das Land, in dem ein Kreuz im Haus zum Wegfall der Baugenehmigung führt:  http://jobo72.wordpress.com/2013/08/30/christenverfolgung-in-vietnam/ Zwischen Kreuzberg und Quebec wird erprobt, was in Vietnam längst Realität ist: Die Verbannung der Religion aus dem (öffentlichen) Leben. Ein kleiner assoziativer Besinnungsaufsatz. – http://jobo72.wordpress.com/2013/08/31/zeichen-der-zeit/ Jenseits von Syrien. Eine Betrachtung zum Gerechten Krieg und zur Humanitären … Themen der letzten 2 Wochen weiterlesen

Was hat das Christentum Gutes gebracht?

Prof. Dr. theol. Arnold Angenendt. Zurzeit wird jede Art von Verfehlungen, die sich die Kirchen geleistet haben und leisten, öffentlich massiv angeprangert. Ein Blick in die Werke führender Geschichtswissenschaftler zeigt jedoch auch eine andere Seite des Christlichen. Im Anfang war der Glaube Seine „Geschichte des Westens“ eröffnet der Historiker Heinrich August Winkler geradezu biblisch klingend mit dem Satz: „Am Anfang war ein Glaube: der Glaube an einen Gott.“ Zur Entstehung des Westens sei mehr erforderlich gewesen als der Monotheismus. „Aber ohne ihn ist der Westen nicht zu erklären.“ Die kulturrevolutionäre Bedeutung sei offensichtlich: nämlich die Einsicht in Schuld und daraufhin die … Was hat das Christentum Gutes gebracht? weiterlesen

Warum es vielleicht doch nicht so gut ist, wenn man meint, Religion gehöre nicht dazu.

Josef Bordat. Oder: Warum es vielleicht doch nicht so gut ist, wenn man meint, Religion gehöre nicht dazu. In Berlin will ein Bezirk Menschen, die sich in religiösen Kontexten engagieren, bei der symbolischen Anerkennung ihrer Leistung durch Auszeichnungen künftig nicht mehr berücksichtigen. Religiös motiviertes Handeln zugunsten der Gemeinschaft (oft weit über die Gemeinde hinaus) soll damit in der Gesellschaft nur mehr noch toleriert, nicht aber respektiert werden. Damit kein falscher Eindruck entsteht: Menschen, die in der Nachfolge Christi stehen, brauchen keine Ehrennadel vom Bezirk. Das wäre ein grundlegendes Missverständnis, sowohl, was das Wesen des Christentums, als auch, was die Aufgaben der Kommunalverwaltung … Warum es vielleicht doch nicht so gut ist, wenn man meint, Religion gehöre nicht dazu. weiterlesen

Endlich: Forscher haben Nahtoderfahrungen entzaubert

Andreas Meißner.  Endlich gibt es – mal wieder – Forschungsergebnisse, die der Fraktion derer, die mit dem Glauben an Gott Schwierigkeiten haben, neuen Aufwind verleihen. Es geht um die sogenannten “Nahtoderfahrungen”, bei denen Menschen hinterher öfters erzählten, wie deutlich sie Bilder oder Töne kurz vorm Sterben wahrnehmen, die ihnen eine buchstäblich leuchtende Zukunft verheissen hätten. Diese “Tunnelerlebnisse”, an deren Ende das bekannte helle Licht wartet, die Stimmen von geliebten Menschen und ein ausserkörperlicher Blick auf sich selbst auf dem Sterbebett – all das war und ist Trost, dass es nach dem Leben hier ein anderes jenseits gibt…>mehr. Lesen Sie auch: … Endlich: Forscher haben Nahtoderfahrungen entzaubert weiterlesen

Wie du mir, so ich dir

Josef Bordat. In einem so genannten „Morning Briefing“ (Bescheidgeben am Morgen) äußert sich Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatt, u. a. wie folgt: „Nach harten Strafen gegen Milchpulverimporteure und Ermittlungen gegen die Pharmaindustrie knöpft sich Chinas Kartellaufsicht jetzt die Autobranche vor. China rächt sich so für die Einfuhrbeschränkungen der EU bei Solaranlagen. Kommunisten und Katholiken teilen offenbar eine Schwäche für das Alttestamentarische: Wie du mir, so ich dir.“ Die Sache mit China lass ich jetzt mal. Mir geht es um die Katholiken mit der angeblichen „Schwäche für das Alttestamentarische“, die in dem ethischen Grundsatz gipfele: „Wie du mir, so ich dir.“ Also. Dazu … Wie du mir, so ich dir weiterlesen

Blinken und denken – Zur Leib-Seele-Debatte

Josef Bordat. Robert Nitsch warnt davor, philosophische Argumente zur Leib-Seele-Debatte für obsolet zu halten. Die bildgebenden Verfahren der neurowissenschaftlichen Gehirnforschung scheinen in der Leib-Seele-Debatte philosophischen Überlegungen den Rang abgelaufen zu haben. Mehr noch: Sie scheinen sie überflüssig zu machen, lassen sie aussehen wie Jugendsünden der menschlichen Kultur. Damals waren wir naiv genug zu glauben, man könne über den Geist reden, ohne das Gehirn zu kennen, doch jetzt wissen wir es besser: Es blickt, es denkt. Das PhänomenBewusstsein wird nur noch als gehirnphysiologisches aufgefasst, dem man mit einer noch besseren Technik hinreichend auf die Schliche kommen wird. Motto: Wir müssen nur genauer hinschauen, … Blinken und denken – Zur Leib-Seele-Debatte weiterlesen

Szientisten-Wandertag

Josef Bordat. (>Szientisten) Von den schlauen Bergen kommen wir, sind viel, viel klüger noch als ihr. Promoviert mit Prädikat, sucht die Menschheit unser’n Rat. Von den schlauen Bergen kommen wir. Von den schlauen Bergen kommen wir, in uns tobt das „aufgeklärte Tier“. Die Vernunft ist Schutz und Schild, in unser’m Menschenbild. Von den schlauen Bergen kommen wir. Von den…>mehr. foto: Marco Barnebeck  / pixelio.de Szientisten-Wandertag weiterlesen

Heute in der Westfalenpost: Predigt, dass es keinen Gott gibt

Dorothee Jansen. Das wundert mich jetzt doch. Sicher kann jeder Mensch denken, was er will. Aber ist es nicht Aufgabe einer Pfarrerin, den Glauben an Gott zu vermitteln? Andererseits ist die Glaubwürdigkeit der pastoralen Mitarbeiter in unseren Kirchen ein Riesenproblem. In der Schweiz gibt es also eine reformierte Gemeinde, die…>mehr. foto:  Bestimmte Rechte vorbehalten von David Maddison Heute in der Westfalenpost: Predigt, dass es keinen Gott gibt weiterlesen

Vom Leben und vom Sterben

Günter J. Matthia.  Das größte aller Übel ist, aus der Zahl der Lebenden zu scheiden, ehe man stirbt. -Seneca, Vom glückseligen Leben Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand von uns nicht stirbt, ist sehr gering. Ich kenne Fälle, in denen jemand statt zu sterben auf wundersame Weise an einen unerforschlichen Ort entrückt wurde, nur vom Lesen entsprechender Texte oder aus Science-Fiction Filmen. Die Chancen, liebe Blogbesucher, dass wir unser irdisches Dasein nicht mit dem Tod beenden, sind gleich Null. Sterben werden wir. Wie und wann, das ist uns in der Regel unbekannt. Und wir wollen es, zumindest die meisten Menschen, auch gar nicht wissen. … Vom Leben und vom Sterben weiterlesen

Da findet einer den Einkaufswagen-Chip ….

Frau Punk. Der Oberknaller! Da war ich vor etwa 1,5 Stunde im Aldi einkaufen – lasse meinen 1. „UnendlichGeliebt“ Einkaufswagen – Chip im Wagen und lächle dem Herrn nach mir noch zu. Der dachte bestimmt: „Was will die Olle, warum grinst die so? Und dann isse noch so tütelig und vergisst ihren Euro! Tztztztz“ Jetzt daheim am Laptop bekomme ich eine E-Mail mit dem Betreff: „Habe einen Einkaufschip gefunden“ und der gute Mann ist tatsächlich auf den Blog gegangen. Er schreibt, er sei lange Zeit davon überzeugt gewesen, dass es keinen Gott geben kann – aber durch verschiedene Umstände wäre er in den letzten Monaten ins Zweifeln gekommen … Da findet einer den Einkaufswagen-Chip …. weiterlesen

Wie können wir die Bibel verstehen?

Uwe Hermann. Die Bibel regt offensichtlich auch heute immer noch auf! In der christlichen Netzgemeinde ist in den letzten Wochen richtig was los. Die Bibel und die Frage, wie wir sie heute verstehen können, welche – methodischen – Möglichkeiten wir zum Verständnis haben und weitere Aspekte werden sehr intensiv und kontrovers diskutiert. Bevor ich mich in nächster Zeit mit eigenen Artikeln zur Bibel an der Diskussion beteiligen werde, möchte ich euch heute einen kleinen Überblick geben. Die folgenden Links führen zu Artikeln, die ich in den letzten Tagen und Wochen verfolgt habe. Es ist sicher keine vollständige Aufzählung. Vielleicht findet ihr … Wie können wir die Bibel verstehen? weiterlesen

Der Weblog „theopop“schaut an der Schnittstelle von Religion und Popkultur hin

Via Fabian Maysenhölder. Bibelzitate bei der Berliner Band „Seeed“ und die Schöpfungsgeschichte in einer Baumarkt-Werbung: Dort, wo Religion auf Popkultur trifft, schaut der Tübinger Weblog „theopop“ gern mal genauer hin. Tübingen. Die frohe Osterbotschaft der Auferstehung bei James Bond? Theologisch anspruchsvolle Fragen aus dem Mund des Zeichentrick-Sofa-Helden Homer Simpson? Fälle für Theopop! Das von Tübinger Theologie-Studenten und Dozenten entwickelte Weblog geht religiösen Phänomenen in Alltag und Popkultur nach. „Mal frech, mal hintergründig“, meint die Jury der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD), die den Blog im April mit dem dritten Platz, dem bronzenen „Webfish“ ausgezeichnet hat. Den „Webfish“-Preis vergibt die EKD für „besonders … Der Weblog „theopop“schaut an der Schnittstelle von Religion und Popkultur hin weiterlesen

Sollen Christen in Deutschland ein Recht auf freie Meinungsäußerung haben?

Josef Bordat. Die freikirchliche Gemeinde Lebensquelle (Osnabrück) plant den Bau eines neuen Gemeindezentrums auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs. Das berichtet das Christliche Medienmagazin Pro. Motiv des Projekts: „Wir wollen der Stadt dienen mit dem Evangelium, der Botschaft von Jesus Christus.“ Soweit Günter Strunk, Sprecher der Gemeinde, in einem Fernsehinterview Anfang Mai. Auf die naheliegende Frage (es geht um Christen!), ob die Kirche ihr neues Zentrum auch Schwulen und Lesben für ihre Veranstaltungen zur Verfügung stelle, erklärte der Chef der ausführenden Immobilienfirma, Ralf Gervelmeyer, ebenfalls Mitglied der Gemeinde, dass die Bibel Homosexualität als Sünde bezeichne, wohl aber den Sündern Liebe zuspreche. Daraufhin wurden nach Angaben … Sollen Christen in Deutschland ein Recht auf freie Meinungsäußerung haben? weiterlesen

Wenn Fischer nicht fischen

Frau Punk. Heute möchte ich Dir die Geschichte vom Fischer Simon erzählen. Nachlesen kannst Du sie im Lukas, Kapitel 5, 1 – 11. Jesus kam mal zu Fischer Simon und lieh sich von ihm sein Boot aus, um von da aus zu allen Menschen, die am Ufer standen, zu predigen. Nachdem er damit fertig war, sagte er zu Simon: „Nun fahr weiter hinaus und wirf dort deine Netze aus, dann wirst du viele Fische fangen.“ Simon, wahrscheinlich total fertig und müde, meinte dazu: „Meister, wir haben die ganze letzte Nacht hart gearbeitet und gar nichts gefangen. Aber wenn du es sagst, werde ich es … Wenn Fischer nicht fischen weiterlesen

Vom Neonazi zum Christen

Josef Bordat. Stefan Rochow schreibt über seinen Weg vom Neonazi zum Christen. Eindrucksvoll. Vor fünf Jahren ist Stefan Rochow aus der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) ausgetreten. Zuvor hatte er bei den Rechtsextremen binnen eines Jahrzehnts eine steile Karriere gemacht: Bundesvorsitzender der Jungen Nationaldemokraten (JN), Mitglied des Parteivorstands, Fraktionsassistent in Dresden, Pressesprecher in Schwerin. Warum also der Austritt? Unzufrieden mit der Bezahlung? Nein, die Antwort lautet: Weil Stefan Rochow durch den Menschen Joseph Ratzinger Gott gefunden hat und Christ wurde. Und die Nachfolge Christi lässt sich mit Ausländerfeindlichkeit, übersteigertem Nationalbewusstsein und völkischer Herrenmoral nicht vereinbaren, denn Jesus kam und sprach zu allen, … Vom Neonazi zum Christen weiterlesen

Was nach der Religion kommt

Die Religiosität der Deutschen geht seit Jahrzehnten zurück. Das belegt der „Religionsmonitor“ der Bertelsmann-Stiftung. Was bedeutet das für unsere Gesellschaft? In den alten Bundesländern geben gerade noch 22 Prozent der Befragten an, mindestens einmal im Monat einen Gottesdienst, einen Tempel oder das Freitagsgebet zu besuchen oder an sonstigen spirituellen Handlungen teilzunehmen. Im Osten Deutschlands sagen das gar nur noch zwölf Prozent, also etwa halb so viele, über sich….>mehr. foto: M.E.  / pixelio.de Was nach der Religion kommt weiterlesen

„Und jetzt du!“ – Schöpfung im Baumarkt Am Anfang schuf Hornbach den Planeten

Fabian Maysenhölder. Diese sozialen Medien sind ja schon toll: Einer unserer Leser hat mich über facebook auf die neue Hornbach-Werbekampagne aufmerksam gemacht, die seit einigen Wochen in Deutschland läuft. Und wie könnte ich anders, als das Thema dankbar aufzugreifen? Es gibt nämlich Einiges dazu zu schreiben. Hornbach wirbt sowohl mit Plakaten als auch mit einem TV-Spot. Damit dieser Artikel nicht zu lange wird, wird es kommende Woche einen weiteren Beitrag über die Plakate geben (in der Hoffnung, dass wir bis dahin die Frage mit den Bildrechten geklärt haben. Hier könnt ihr euch die Motive jedenfalls schonmal anschauen). In diesem Artikel soll es erst einmal … „Und jetzt du!“ – Schöpfung im Baumarkt Am Anfang schuf Hornbach den Planeten weiterlesen

Österreichs Kirche gerettet (vorerst)!

Josef Bordat. Puh, das war knapp! Aber am Ende ist das Volksbegehren zur Abschaffung der “Kirchenprivilegien” (oder der Kirche – wenn schon, denn schon) entgegen allen Prognosen doch noch haarscharf gescheitert. Denn es begehrte nicht das Volk, sondern ein Grüppchen von etwas über 50.000 – das sind 0,7 Prozent der Bevölkerung Österreichs. Kompliment! Soviel kriegt bei uns in Deutschland sonst nur die Tierschutzpartei. Und dabei sind Tiere so süß (Knut!)…>mehr. foto: Thommy Weiss  / pixelio.de Österreichs Kirche gerettet (vorerst)! weiterlesen

Erstaunlich, dass jemand, der meint, Jesus sei im Mittelalter gestorben und liege in Holland begraben

Josef Bordat. Jesus: ja, Kirche: nein? In einer Anekdotensammlung fand ich folgenden Dialog zwischen Prüfer und Azubi, ein Gespräch, das tatsächlich so stattgefunden haben soll: Prüfer: Wo starb Jesus Christus? Azubi: Im Mittelalter. Prüfer: Ich meinte nicht wann, auch wenn Ihre Antwort sehr erstaunlich ist. Azubi: Keine Ahnung. Prüfer: Aber wer das ist, wissen Sie schon? Azubi: …>mehr. foto: naisfotografie  / pixelio.de Erstaunlich, dass jemand, der meint, Jesus sei im Mittelalter gestorben und liege in Holland begraben weiterlesen