19. August 2021

Die deutsche Fehleinschätzung

Die an der Regierung beteiligten Parteien in Deutschland geben sich Mühe, von einer Fehleinschätzung der Lage in Kabul zu reden. Man habe das einfach falsch eingeschätzt. Ähnlich, wie man auch Corona irgendwie falsch eingeschätzt hatte. Oder die Klimaerwärmung. Eine Fehleinschätzung eben, nichts weiter.

Deutschlands Versäumnisse bezüglich Kabul

Seit Wochen, wenn nicht seit Monaten dürfte den deutschen Behörden, der deutschen Bundesregierung, der Bundeswehr und vermutlich auch dem deutschen Geheimdienst glasklar sein, dass die Lage in Kabul innerhalb kürzester Zeit so eskalieren könnte, wie sie nun eskaliert ist. Trotzdem hat Deutschland sich nicht adäquat und nachhaltig darum bemüht, zumindest die sogenannten Ortskräfte auszufliegen, also …

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„Nichts ist gut in Afghanistan“

Vor etwa einem Jahrzehnt prägte der Satz aus der Überschrift, ausgesprochen von der damaligen EKD Ratsvorsitzenden Margot Käßmann, die Diskussion um Afghanistan. Der Satz wurde gerne als übertrieben dargestellt, aber vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in Kabul muss man feststellen, dass er so falsch nicht war.

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