Gendern kann auch vorteilhaft sein

Besonders bei Männern hört man immer wieder Vorbehalte gegen gegenderte Sprache.

Stahl*arbeiterinnen. LKW*fahrerinnen. Bau*arbeiterinnen.

Durch gendergerechte Sprache mit dem Genderstern wird gedanklich der Bereich auch für Frauen geöffnet, der originär zunächst gedanklich männlich besetzt war.

Dadurch soll eine größere Gerechtigkeit unter den beiden Geschlechtern hergestellt werden und auch weitere Geschlechter sollen sich einbezogen fühlen.

Am Wochenende fuhren drei Autofahrer*innen mit etwa 100 kmh durch München, viel zu schnell also. Sie wurden schließlich von der Polizei aufgehalten.

Normalerweise hört man derlei Berichte immer nur von jungen Männern, die sich testosterongesteuert Autorennen liefern. Die gendergerechte Sprache macht aber gedanklich deutlich, dass es sich genauso um Frauen handeln könnte. Mindestens in diesem einen Fall könnten nun gedanklich also auch diejenigen Menschen dem Gendern zustimmen, die ihm sonst immer kritisch gegenüberstehen. Denn warum sollen es immer nur junge Männer sein, die sich illegale Autorennen in Städten liefern? Gedanklich kann man dieses Vergehen ja ruhig auch einmal für Frauen öffnen.

Allerdings muss man nun sagen, dass diese drei Autofahrer*innen in München in diesem Fall tatsächlich Frauen waren. Insofern wurde hier gar nicht gegendert.

4 Gedanken zu “Gendern kann auch vorteilhaft sein

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