Buß- und Bettag

Es ist heute kein Tag, um a) im Bus oder b) im Bett zu bleiben.

Wenn Sie wissen wollen, was es mit diesem Tag wirklich auf sich hat, lesen Sie hier und Sie werden schlauer. (Vorsicht, nicht alles lesen, sonst werden Sie womöglich zu schlau für diese Welt).

Und hier finden Sie einen neuen Grundlagentext der EKD, der evangelischen Kirche Deutschland, zu der Frage, was mit Schuld und was mit Sünde eigentlich gemeint ist, und was nicht.

Achtung, Wortwitz oben funktioniert nur im Deutschen, nicht mit dem Google Translator. Bus und Buße klingen ähnlich, Beten und Bett ebenfalls.

14 Gedanken zu “Buß- und Bettag

  1. Fisch: „Grundlagentext der EKD … was mit Schuld und was mit Sünde … gemeint ist“

    Warum eine Organisation befragen, wenn die Gott-gegebene Intelligenz
    und Weisheit uns allen, also auch dir zur Verfügung steht? Warum diese
    Weigerung, dem Göttlichen gegenüber?

    Bist du denn so unreif, daß dir alles vorgekaut werden muß
    oder daß du Leitung brauchst, daß man dir sagen muß, was
    zu denken, zu tun und zu lassen ist?

    Schau doch mal selber in die Thematik von Schuld, Sühne,
    Sünde, Vergebung, Unschuld (ohne irgendwo nachzuschlagen,
    versteht sich!) und laß uns an den Erkenntnissen teilhaben. 🙂 🌾

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  2. Ich halte es für Weisheit, die Gedanken von anderen weisen Menschen wahrzunehmen und zu bedenken. Eben auch von der EKD.

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  3. Der Fisch sagt: „Lesen weitet aber durchaus auch den Horizont“

    Ein Märchen-Satz, den ich nicht zum ersten Mal lese.

    Also ist der Sinn des Satzes nicht von dir ― was meinen
    Einwand bestätigt, daß das Lesen eher verdunkelt als erhellt.

    Lesen ist Anpassung.

    Bei uns wird soo viel gelesen ― doch wo
    bleiben die vielen erweiterten Horizonte?

    Lesen ist das Gegenteil von Freigeistigkeit.

    Denn alles, was du liest, sind Gedanken-Konstrukte anderer Leute.
    Das bietet ein gewisses Maß an Entertainment, aber da du dich
    beim Lesen auf deren Sprache, Verständnis und Weltanschauung
    einstellen mußt, verpaßt du deinen eigenen… Zugang zur Weisheit.

    🌿

    Es gibt eine Alternative:
    Das intelligente Lesen.

    Diese Art des Lesens
    ist uns nahezu fremd.

    Falls es interessiert:
    https://philosophischereplik.home.blog/category/lesen/

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  4. Der Fisch sagt: „Ich halte es für Weisheit, die Gedanken von anderen weisen Menschen wahrzunehmen und zu bedenken.“

    Das ist nicht Weisheit,
    sondern nur Literatur.

    Einen „weisen Menschen wahrzunehmen“, also jemanden oder eine
    Äußerung als „weise“ erkennen zu können setzt voraus, daß du dich
    selber mit der Weisheit in Resonanz befindest.

    Andernfalls kannst du Weisheit nicht erkennen. Dann nützte dir
    selbst „die weiseste Literatur“ (wenn es eine solche gäbe) nichts.

    Und umgekehrt: Hast du erst den Schlüssel zum Feld der Weisheit,
    brauchst du nicht die vermeintliche Weisheit anderer Leute.

    Wir alle sitzen auf diesem Schlüssel.

    🌿

    Die EKD kann dir sagen, was du denken sollst,
    kann dir aber nicht den Zugang zur Weisheit
    aufsperren. Das kann nur jeder für sich selber.

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  5. Zufall?

    Eben bekam ich ein Zitat von Georg Christoph Lichtenberg
    zugeschickt, der das Selbe etwas unverblümter ausdrückt:

    🌳

    Ein Buch ist ein Spiegel:
    Wenn ein Affe hineinsieht, so
    kann kein Apostel heraus gucken.

    ― Georg Christoph Lichtenberg

    🌳

    Ob wir uns den Raum der Weisheit erschließen
    oder nicht, liegt allein bei jedem von uns selbst.

    Das kann niemand stellvertretend erledigen.

    Auch keine EKD.

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  6. Weisheit würde ich fast mit Bildung gleichsetzen. Oder so: aus Bildung kann Weisheit entstehen, wenn man die Bildungsinhalte vernünftig gewichtet und (aus)sortiert.

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  7. Fisch: „Weisheit würde ich fast mit Bildung gleichsetzen. Oder so: aus Bildung kann Weisheit entstehen, wenn man die Bildungsinhalte vernünftig gewichtet und (aus)sortiert.“

    Bildung = Horizontale
    Vernunft = Horizontale
    Denken = Horizontale
    Erinnern = Horizontale

    Weisheit = Vertikale

    Die geistige Ebene, auf der Denken und Erinnern stattfinden,
    ist eine andere als die Ebene, auf der die Weisheit zuhause ist:

    Bildung und Weisheit…
    haben keine Verbindung.

    Du kannst dich so weit bilden wie du willst und kannst ―
    und dich dennoch erfolgreich vor der Weisheit abschotten.

    Und umgekehrt: Wenn du dich der Weisheit öffnest, brauchst du keine Bildung,
    keinen Abschluß, keine Schulnote, kein Lesen, kein Schreiben, kein Rechnen.

    Bildung ist die beliebteste
    Barriere vor der Weisheit.

    Der Gebildete glaubt, er weiß Bescheid, weil er so viel – mehr als andere – angesammelt hat. Damit kann er Ansehen und einen gut dotierten Job gewinnen, aber keine Weisheit.

    Die Quelle
    der Weisheit
    ist Nichtwissen.

    🍁🍂

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