Antisemitismus: Juden fühlen sich in Europa zunehmend bedroht

Erstmals hat die EU Juden nach ihren Erfahrungen mit Antisemitismus befragt. Danach hat dieser in den vergangenen fünf Jahren stark zugenommen, auch in Deutschland. VON MONIKA PILATH. Eine deutliche Mehrheit der in der EU lebenden Juden ist mit zunehmendem Antisemitismus konfrontiert. In einer nicht repräsentativen Onlineumfrage der EU-Agentur für Grundrechte (FRA) gaben 76 Prozent der Befragten an, dass Antisemitismus innerhalb der vergangenen fünf Jahre in ihrem Land zugenommen habe. Zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) sehen Antisemitismus als ein Problem innerhalb der acht untersuchten Mitgliedstaaten. Neben Deutschland sind dies Belgien, Frankreich, Italien, Lettland, Schweden, Ungarn und Großbritannien. >mehr lesen. . Antisemitismus: Judenfeindlichkeit ist gesellschaftsfähig geworden … Antisemitismus: Juden fühlen sich in Europa zunehmend bedroht weiterlesen

Bitte schweigen, Herr Netanjahu

Jürgen Todenhöfer. Liebe Freunde, Frieden mit Iran ist endlich greifbar nahe. Er wäre gut für die weltweite nukleare Nichtverbreitungspolitik, für die Stabilisierung des Mittleren Ostens – und für Israel. Die Vorschläge Irans, deren Grundstruktur ich kenne, sind ausgewogen und fair. Ich sage das, obwohl ich dem iranischen System kritisch gegenüberstehe. Dass Netanjahu jetzt mit einem verbalen Trommelfeuer alles unternimmt, um Frieden mit Iran zu verhindern, überrascht nicht…>mehr. foto: Tanja Hentschel  / pixelio.de Bitte schweigen, Herr Netanjahu weiterlesen

Progromnacht: Gedenken in Form einer Haggada

Stefan Ehrhard. Als “Startschuss” für die Schoa, “die gezielte, geplante Vernichtung des jüdischen Volkes“, hat Kardinal Christoph Schönborn die Novemberpogrome von 1938 bezeichnet. “Auch in Österreich hätten die Nazis gewütet, besonders schlimm in Wien, wo 24 der 25 Synagogen vernichtet wurden. Fehlende Proteste gegen die Gewaltakte – auch seitens der Kirchen – hätten Hitler freie Hand gegeben, “seine mörderischen Pläne anzugehen”. Die Christen hätten aus diesem Versagen gelernt, versicherte Kardinal Schönborn: “Dankbar bekennen wir jetzt, dass wir im Judentum unsere Wurzeln haben, nicht nur historisch, als Jesus, der Jude, der Messias, lebte. Sondern wir leben aus dieser Wurzel, bis heute.”…>mehr. foto: 110stefan  / pixelio.de Progromnacht: Gedenken in Form einer Haggada weiterlesen

“mmh…” Schreien und…

Mechthild Werner. Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt. Ein jüdisches Sprichwort. Ein Wort für uns. Heute, morgen. Besonders morgen. 75 Jahre nach dieser neunten Novembernacht. Unglaublich zu lesen, was damals geschieht. Es brennt, Briderlech, es brennt. Unerträglich zu hören, wie es vormals geschah. Die Christen, die Briderlech Jesu, schweigen. Die Kirche, selbst die bekennende, stumm. Rettungslos. Helmut Gollwitzer predigt damals:…>mehr. foto: 110stefan  / pixelio.de “mmh…” Schreien und… weiterlesen

“Derselbe” – Heilungsspezialist über Jahrtausende

Andreas Meißner. Ich habe zunehmend Schwierigkeiten mit der Theorie, dass Gott in Zeiten des Alten Testamentes wohl Wunder tat (die Bibel ist voll davon), dies jetzt aber nicht/kaum mehr tun würde. Ich habe auch Schwierigkeiten damit, dass Jesus zwar vor 2000 Jahren Menschen Befreiung von Dämonen und Krankheiten brachte, dies aber jetzt nicht mehr so möglich sei… Und was ist mit der Aussage: “Jesus Christus ist Derselbe: Gestern. Und heute. Und in Ewigkeit” (Hebr. 13,8) ? Dass Gott oft andere Pläne mit uns hat, als wir das hoffen, wünschen und erbeten – das müssen wir einfach hinnehmen. Und uns nicht entmutigen lassen, IHM trotzdem … “Derselbe” – Heilungsspezialist über Jahrtausende weiterlesen

“Suchet der Stadt Bestes!”

Andreas Meißner. Jeremia war es, der den deportierten Juden in Babylon diesen – vielleicht zuerst eigenartig anmutenden – Vorschlag unterbreitete:  “Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s auch euch wohl.”  (Jeremia 29,7) In der Fremde, unter wirklich nicht gesuchten Lebensumständen dann auch noch für die Sieger dazusein, sich für sie einsetzen und noch mehr, für sie zu beten – das scheint fast eine Überforderung zu sein. Aber Jeremia wusste ziemlich genau, was er da schrieb…>mehr. foto: Rolf Handke  / pixelio.de “Suchet der Stadt Bestes!” weiterlesen