Pogrom und Stimmung

Josef Bordat. Oder: Warum es keine brennenden Kathedralen braucht, um besorgt zu sein Zugegeben: Ich war zunächst auch überrascht. Darüber, dass das Wort „Pogrom“ in einer Beschreibung der medialen und öffentlichen Rezeption der Katholischen Kirche auftaucht. Ein Unwort im zeitgenössischen Diskurs, auch als Wortbestandteil. Noch dazu in einer Äußerung, die nicht in einem Ad hoc-Interview erfolgte, sondern in einer wohlbedachten Stellungnahme. Schließlich war es auch nicht irgendwer, der hier sprach, sondern der Präfekt der Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller. Pogrom „stammt aus dem Russischen und bedeutet übersetzt: Verwüstung, Zerstörung, Krawall“ (Wikipedia). Pogrome sind „gewaltsame Ausschreitungen gegen Menschen, die entweder…>mehr. Stimmung und Pogrom, 8. Februar … Pogrom und Stimmung weiterlesen